Krankenkasseninsolvenz / Zahlen Krankenversicherte für IKB-Pleite? (EURO)

 |  21.04.2008, 11:06  |  1872 Aufrufe  |   0  | 
Die Reform des Insolvenzrechtes für Krankenkassen könnte mit der Schieflage der Düsseldorfer IKB in Zusammenhang stehen. Wie das Wirtschaftsmagazin €uro in seiner Ausgabe 5/2008 (Erscheinungstermin 23. April 2008) berichtet, soll eine gesetzliche Krankenkasse in großem Ausmaß Einlagen bei der taumelnden IKB haben.



Das habe Finanzminister Peer Steinbrück in einer nichtöffentlichen Sitzung des Finanzausschusses schon vor Wochen angegeben. Unter den insgesamt 24 Milliarden Euro an Einlagen, die bei der IKB Mitte Februar gehalten worden seien, befänden sich, so der Finanzminister, sechs Milliarden Euro von Nichtbanken. "Darunter ist eine Gesetzliche Krankenkasse mit einem erheblichen Anteil", erklärte der Minister nach Angaben eines Teilnehmers.



Für insolvente Krankenkassen haftet nach derzeitigem Recht das Bundesland, in dem die Kasse ansässig ist. Nach den Plänen der Koalition jedoch soll mit der Einführung des Gesundheitsfonds die Haftung für zahlungsunfähige Kassen auf die Gemeinschaft der Versicherten übertragen werden. EURo

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