Wie die "WirtschaftsWoche" am Montag berichtet, kündigte dies T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow gegenüber der Online-Ausgabe des Magazins an. "Der Schutz unserer Netz-Performance steht im Vordergrund", so Schmettow. Einerseits würde der Service die Übertragungsgeschwindigkeiten in dem Mobilfunknetz verlangsamen oder es überlasten, andererseits könnte die Telekom bei Skype-Gesprächen nicht für dieselbe Sprachqualität garantieren, die sie für sich beanspruche. Enttäuschte Kunden könnten solche Qualitätsmängel statt Skype der Telekom anlasten, so der T-Mobile-Sprecher.
Laut dem Magazin dürfte jedoch der tatsächliche Grund für die Sperre des Dienstes sein, dass die Telekom nicht an den zum Teil kostenlosen Gesprächen verdient, die Kunden via Skype führen. Darum werde die Telekom voraussichtlich auch versuchen, innerhalb der T-Mobile-WLAN-HotSpots die Nutzung von Skype durch iPhones, BlackBerrys und andere Geräte zu unterbinden. Dies müsse allerdings technisch realisierbar sein.
Die Software für das iPhone kommt in diesen Tagen auf den Markt, das Programm für den BlackBerry im Mai, hieß es.
Die Aktie der Deutschen Telekom notiert derzeit bei 9,31 Euro (+0,49 Prozent). (30.03.2009/ac/n/d)
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