STADA – Wachstumsmarkt Gesundheit

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 |  08.03.2010, 08:50  |  1058 Aufrufe  | 
Die 1895 als Apothekergenossenschaft gegründete STADA Arzneimittel AG ist heute ein weltweit tätiger Pharmakonzern, der sich im Gesundheits- und Pharmamarkt auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten mit patentfreien pharmazeutischen Wirkstoffen konzentriert. Solche Multisource-Produkte unterliegen keinen Beschränkungen durch gewerbliche Schutzrechte und sind somit frei zugänglich. Die Herstellung von Generika und Markenprodukten sind die Kernsegmente des Konzerns, auf Forschungsarbeit verzichtet STADA aus Kosten- und Risikogründen dagegen ganz bewusst.

Anfang März 2010 gab das Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009 bekannt. Demnach gelang es STADA, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahr um ca. 10% von 175,2 Millionen Euro auf ca. 192,5 Millionen Euro zu steigern. Diese Ertragssteigerung konnte vor dem Hintergrund eines vom Unternehmen erwarteten, rückläufigen Konzernumsatzes erzielt werden, der mit ca. 1, 57 Milliarden Euro um 5% unter dem Vorjahresumsatz von 1,65 Milliarden Euro lag. Nach eigenen Angaben verzeichnet STADA beim Konzerngewinn 2009 voraussichtlich einen Zuwachs um 32% auf 100,4 Millionen Euro, nach 76,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008. Auch das Ergebnis je Aktie legte gegenüber 2008 um ca. 32% von 1,30 Euro auf ca. 1,71 Euro zu.

Mit der Vorlage der Zahlen bestätigte der Vorstand seinen insgesamt positiven Ausblick für die weitere Entwicklung, wobei von der im Jahr 2010 erwarteten Umsatzsteigerung auch positive Einflüsse auf die Ertragsentwicklung des Konzerns ausgehen sollten. Dazu beitragen sollen vor allem die Wachstumssegmente im Pharmamarkt. Diese sollen nach der Erwartungshaltung des des Unternehmens durch den Kostendruck, der in den Gesundheitssystemen herrscht sowie infolge des medizinischen Fortschritts und mit einer durch zunehmende Lebenserwartung ansteigenden Nachfrage begünstigt werden.

Ein Blick auf den Chart von STADA zeigt, dass die Aktie, nach einem markanten Tiefpunkt bei 13,38 Euro im August 2004, eine neue Aufwärtsbewegung startete. Nach einem Anstieg auf 31,63 Euro setzte im Juli 2005 eine längere Konsolidierungsphase ein, ehe sich die Aufwärtsbewegung im Oktober 2005 fortsetzte. Im Mai 2005 traf STADA bei 41,25 Euro auf Widerstand und vollzog einen Pullback zur 200-Tage-Linie. Nachdem sich diese als Unterstützung bewährte, legte die Kursnotierung wieder zu und markierte im Juli 2007 ein Allzeithoch bei 51,43 Euro. Dieses Niveau vermochte die Aktie aber nicht zu halten – stattdessen setzte eine Abwärtsbewegung ein, welche STADA bis März 2009 auf 10,00 Euro zurückwarf. Auf diesem Niveau startete die Aktie eine Erholung, in deren Verlauf im September 2009 die Rückkehr über die 200-Tage-Linie gelang. Mitte Dezember 2009 stieß STADA bei 26,80 Euro auf Widerstand und bewegte sich daraufhin über mehrere Wochen seitwärts. Anfang März 2010 konnte die Kursnotierung diesen Widerstand überwinden. Spekulativ orientierte Anleger, die an einer möglichen Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei STADA partizipieren möchten, können mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB2BSZ) auf steigende Kurse setzen. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 20,00 Euro. Anleger, die meinen, dass die Aufwärtsentwicklung erst einmal beendet ist, können dagegen mit dem Wave XXL Put-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5M3M) auf eine fallende Kursnotierung spekulieren. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 34,05 Euro.

Wertpapiere des Artikels:
Stada-Arzneimittel WAVE XXL Call DB2BSZ
Stada-Arzneimittel WAVE XXL Put DB5M3M

Stand: 05.03.2010

Wichtige Hinweise:
Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Der maßgebliche Prospekt für die genannten Wertpapiere kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.
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Autor

Nicolai Tietze ist verantwortlich für die Hebelprodukte des X-markets Team der Deutschen Bank. Vor seinem Einstieg in das X-markets Team war er bei der Deutschen Bank Aktienhändler. In seiner Funktion als Derivate-Experte entwickelt er auch Strategie- und Themenzertifikate.