Gold Überraschender Rückschlag trotz Dollarschwäche

 |  11.03.2010, 10:53  |  12853 Aufrufe  |   0  | 
Obwohl der Dollar am gestrigen Mittwoch gegenüber dem Euro massiv an Boden verlor, verbilligte sich der Goldpreis signifikant und rutschte in Richtung 1.100 Dollar ab. Die gewohnt negative Korrelation zwischen beiden Assets war damit außer Kraft gesetzt. Als Hauptursache nannten einige Marktakteure Stopp-Loss-Verkäufe an den Terminmärkten. Häufig werden beim Unterschreiten bestimmter Kursmarken regelrechte Verkaufswellen losgetreten, um bspw. potenzielle Verluste zu begrenzen. Aus charttechnischer Sicht ist nun von entscheidender Bedeutung, dass die Unterstützungszone im Bereich von 1.100 Dollar hält. In den vergangenen drei Monaten erwies diese sich immer wieder als tragfähiger Boden.

Am Donnerstagvormittag zeigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf *Gold* mit Fälligkeit im April nach dem gestrigen Kursrutsch mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 9.40 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der Kontrakt um 0,30 auf 1.107,80 Dollar pro Feinunze.

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Jörg Bernhard arbeitet seit 2002 als freier Wirtschaftsjournalist und hat sich innerhalb des Themenkomplexes Börse & Investment auf die Bereiche Rohstoffe und Zertifikate spezialisiert. Derzeit arbeitet er für diverse Internetportale und Fachpublikationen.