Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der deutsche Aktienmarkt kommt am Donnerstagmorgen kaum von der Stelle. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) liegt aktuell mit 0,06 Prozent vorne bei 6.335,19 Punkten. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) verliert 0,18 Prozent auf 8.584,03 Stellen. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es um 0,01 Prozent nach unten auf 4.210,91 Zähler. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) büßt 0,29 Prozent ein auf 779,07 Punkte. Der Bund Future legt 0,02 Prozent zu auf 129,22 Zähler. Der Euro gewinnt 0,02 Prozent auf 1,3155 Dollar.
Die Wall Street hat am Vorabend nach besser als erwarteten Konjunkturdaten fester geschlossen und die Gewinne im Vergleich zum Handelsschluss in Deutschland noch ausweiten können. Der Nikkei-Index stieg heute in Tokio um 1,7 Prozent. Im weiteren Handelsverlauf werden in Deutschland der Auftragseingang der Industrie sowie in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe vorgestellt. Zahlen kommen unter anderem von Kraft Foods, Playboy und Walt Disney.
Der Pharmakonzern Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) hat positive Studiendaten für sein Thrombosemittel Rivaroxaban vorgelegt. Die Sicherheitsdaten in dieser Studie zur langfristigen Behandlung der tiefen Venenthrombose entsprechen dem Unternehmen zufolge den Resultaten früherer Studien und bestätigen damit erneut das gute Nutzen-/Risiko-Profil von Rivaroxaban. Bayer gewinnen daraufhin an der DAX-Spitze 2,5 Prozent. Titel des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf (ISIN DE0005200000/ WKN 520000), dessen Gewinn im ersten Halbjahr angesichts höherer Umsätze gestiegen ist, geben auf der Gegenseite 3 Prozent ab. Dabei konnte der Konzernumsatz um knapp 8 Prozent auf 3,17 Mrd. Euro gesteigert werden. Das betriebliche Ergebnis (EBIT) betrug 385 Mio. Euro (Vorjahr: 291 Mio. Euro), was einer EBIT-Umsatzrendite von 12,2 Prozent (Vorjahr: 9,9 Prozent) entspricht. Für das Gesamtjahr will der Konzern eine organische Umsatzentwicklung erreichen, die über der Marktentwicklung liegt. Die EBIT-Umsatzrendite soll auf über 11 Prozent gesteigert werden, hieß es.
Wie die Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) bekannt gab, ist ihr Ergebnis im zweiten Quartal bei leicht rückläufigen Umsätzen gesunken. Die Planung für das Gesamtjahr wurde indes bestätigt. Den Angaben zufolge fiel der Konzernumsatz um 4,4 Prozent auf 15,53 Mrd. Euro. Das EBIT lag bei 1,71 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,01 Mrd. Euro) bzw. bei 2,25 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,26 Mrd. Euro) auf bereinigter Basis. Die T-Aktie gibt 0,7 Prozent ab. Die Commerzbank (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) konnte das zweite Quartal mit einem positiven Ergebnis abschließen. Die Bruttoerträge waren mit 3,1 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 3,0 Mrd. Euro stabil. Mit 243 Mio. Euro wurde ein positives operatives Ergebnis erzielt, gegenüber einem Vorjahresverlust von 223 Mio. Euro. Der Konzern geht davon aus, das Jahr 2010 mit einem Gewinn abschließen zu können, hieß es. Der Wert kommt um ein knappes Prozent zurück.
Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 (ISIN DE0007771172/ WKN 777117) konnte sein Ergebnis im zweiten Quartal steigern. Mit 760,6 Mio. Euro übertraf der Konzernumsatz den Vorjahreswert um 9,6 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich auf 74,5 Mio. Euro und übertraf den Vorjahreswert damit um 63,7 Prozent. Der Wert legt über 1 Prozent zu. Fraport (ISIN DE0005773303/ WKN 577330) geben 0,4 Prozent ab. Der Flughafenbetreiber konnte im ersten Halbjahr mit einem operativen Ergebnisanstieg aufwarten und hob im Anschluss die Prognose für das Gesamtjahr an. Der Umsatz lag mit 1,02 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 962,5 Mio. Euro. Das EBIT stieg um 14,0 Prozent auf 167,7 Mio. Euro. Der Klinikbetreiber RHÖN-KLINIKUM (ISIN DE0007042301/ WKN 704230) konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr verbessern. Die Umsatzerlöse stiegen um 10,7 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro. Das EBIT stieg um 7,8 Prozent auf 98,3 Mio. Euro. Der Wert verliert gut 1 Prozent.
Der Motorenhersteller DEUTZ (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) konnte im zweiten Quartal den Verlust reduzieren. Unternehmensangaben zufolge erhöhte sich der Umsatz von 219,9 Mio. Euro auf 298,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Einmaleffekten (EBIT) war mit 12,6 Mio. Euro erstmals seit Krisenbeginn wieder deutlich positiv, nach einem Verlust im zweiten Quartal 2009 von 3,5 Mio. Euro. Der Konzernverlust sank von 38,7 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro. Die Aktie von DEUTZ verliert im SDAX dennoch fast 4 Prozent. Dürr (ISIN DE0005565204/ WKN 556520) geben leicht ab. Der Lackieranlagenspezialist konnte im zweiten Quartal dank der starken Nachfrage aus Ländern wie China und Brasilien einen deutlichen Gewinnanstieg ausweisen. Der Umsatz lag mit 287,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 262,0 Mio. Euro. Beim EBIT wurde ein Anstieg auf 7,1 Mio. Euro verzeichnet, nach 1,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Medizin- und Sicherheitstechnologiekonzern Drägerwerk (ISIN DE0005550636/ WKN 555063) gab bekannt, dass er seine positive Entwicklung auch im zweiten Quartal fortgesetzt und das Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich stärker gesteigert hat als den Umsatz. Den Angaben zufolge wuchs der Umsatz um 13,7 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro. Mit 102,6 Mio. Euro (Vorjahr: 15,1 Mio. Euro) lag das Konzern-EBIT bereits nach sechs Monaten um mehr als 20 Mio. Euro über dem EBIT des gesamten Vorjahres in Höhe von 80,1 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der Umsatz- und Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr bestätigt Drägerwerk seine im Juni angehobene Prognose. Der Wert legt im TecDAX mehr als 2 Prozent zu. MediGene (ISIN DE0005020903/ WKN 502090) können leicht vorrücken. Der Biotechnologiekonzern hat seinen Verlust im ersten Halbjahr deutlich reduziert. Der Umsatz lag dank höherer Produkterlöse und Lizenzeinnahmen mit 25,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 20,0 Mio. Euro. Beim Betriebsergebnis wurde ein Verlust von 5,8 Mio. Euro verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis ein Minus von 7,2 Mio. Euro ausgewiesen hatte. Der Windenergieanlagenhersteller Nordex (ISIN DE000A0D6554/ WKN A0D655) hat im ersten Halbjahr erwartungsgemäß einen Umsatzrückgang verbucht, konnte jedoch beim Ergebnis zulegen. Die Erlöse lagen mit 350 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 513 Mio. Euro. Das EBIT lag mit 7,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (9,5 Mio. Euro). Durch das verbesserte Finanzergebnis stieg der Konzerngewinn auf 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2,3 Mio. Euro). Nordex verlieren leicht.
DAX: 6.335,19 (+0,06 Prozent) MDAX: 8.584,03 (-0,18 Prozent) SDAX: 4.210,91 (-0,01 Prozent) TecDAX: 779,07 (-0,29 Prozent) (05.08.2010/ac/n/m)
| Wertpapier | Kurs | Zeit | Perf. in % |
|---|---|---|---|
52,06 | 17:35 | +0,56 | |
52,64 | 17:29 | +1,17 | |
1,448 | 17:35 | +0,84 | |
4,395 | 17:35 | +5,04 | |
82,44 | 17:35 | +0,72 | |
8,903 | 17:35 | +0,74 | |
44,21 | 17:35 | +5,82 | |
43,365 | 17:35 | +2,61 | |
1,081 | 17:36 | -0,73 | |
3,05 | 17:35 | +2,35 | |
17,375 | 17:36 | +4,86 | |
21,80 | 17:35 | +0,37 | |
6.435,60 | 17:45 | +1,65 | |
10.427,42 | 17:45 | +2,54 | |
4.857,80 | 17:45 | +2,04 | |
762,57 | 17:45 | +1,49 |
| Zeit | Titel |
|---|---|
19:53 | |
18:12 | |
18:03 | |
18:00 | |
17:55 | |
17:52 | |
17:48 | |
16:33 | |
16:24 | |
15:24 |
| Zeit | Titel |
|---|---|
23:42 | |
23:39 | |
23:37 | |
23:34 | |
23:22 | |
22:39 | |
22:35 | |
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