New York (aktiencheck.de AG) - Zahlreiche Konjunkturdaten und anhaltende Sorgen über die weitere Wirtschaftsentwicklung sorgten zum Wochenausklang an der Wall Street für einen durchwachsenen Handel. Letztlich schlossen die Indizes mit leichten Abschlägen. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor 0,16 Prozent auf 10.303,15 Punkte. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) verbuchte ein Minus von 0,40 Prozent auf 1.079,26 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) verlor 0,77 Prozent auf 2.173,48 Punkte.
Nach verhaltenden Konjunkturdaten pendelten die US-Indizes am Freitag unentschlossen um ihre Vortagesstände und schließlich mit leichten Abschlägen ins Wochenende. Der
Wie das Handelsministerium bekannt gab, sind die Einzelhandelsumsätze in den USA im Juli auf Monatssicht um 0,4 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,5 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche wuchsen die Umsätze wie erwartet um 0,2 Prozent. Daneben haben sich die Verbraucherpreise im Juli erhöht. Der Verbraucherpreisindex wuchs gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten eine Preissteigerung um 0,2 Prozent erwartet. Die Kernrate lag wie prognostiziert um 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau.
Die Stimmung der Verbraucher hat sich im August 2010 gegenüber dem Vormonat aufgehellt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan vom Freitag. So lag der Gesamtindex bei 69,6 Punkten, nach einem Wert von 67,8 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten einen etwas stärkeren Anstieg auf 70,0 Punkte erwartet.
Wie das US-Handelsministerium in Washington bekanntgab, stiegen die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen im Juni 2010 saisonbereinigt um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten zuvor ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von revidiert 0,2 Prozent ausgewiesen worden. Der Umsatz bei den Industrie- und Handelsunternehmen verzeichnete gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 0,6 Prozent.
Der Einzelhandelskonzern JCPenney (ISIN US7081601061/ WKN 851991) konnte im zweiten Quartal ein positives Ergebnis ausweisen. Unternehmensangaben zufolge verringerte sich der Umsatz marginal auf 3,94 Mrd. Dollar. Ferner belief sich der Nettogewinn auf 14 Mio. Dollar bzw. 6 Cents je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 1 Mio. Dollar bzw. 0 Cent pro Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 5 Cents sowie Umsatzerlöse von 4,01 Mrd. Dollar erwartet. Der Wert büßte knapp 5 Prozent ein.
Die Kaufhauskette Dillard`s (ISIN US2540671011/ WKN 861569) konnte im zweiten Quartal einen Gewinn ausweisen. Die Erlöse lagen mit 1,42 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 1,46 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 6,8 Mio. Dollar bzw. 10 Cents je Aktie verzeichnet, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 26,7 Mio. Dollar bzw. 36 Cents je Aktie verbucht hatte. Im Berichtszeitraum wurden positive Einmaleffekte in Höhe von 7 Cents je Aktie ausgewiesen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 12 Cents bei Umsatzerlösen von 1,44 Mrd. Dollar erwartet. Der Wert gab um 5 Prozent nach.
Der Technologiekonzern IBM (ISIN US4592001014/ WKN 851399) wird den Spezialisten für Marketing-Software Unica (ISIN US9045831016/ WKN A0ERG5) für rund 480 Mio. Dollar übernehmen. Das Unternehmen zählt weltweit mehr als 1.500 Kunden. Die 500 Mitarbeiter von Unica werden nun in die Software Solutions Group von IBM integriert. IBM-Aktien gaben leicht ab. Unica stachen indes mit einem satten Plus von 118 Prozent ins Auge.
Wie der Grafikchip-Hersteller NVIDIA (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) am Vorabend erklärte, hat er im zweiten Fiskalquartal einen Nettoverlust von 141 Mio. Dollar erlitten, nach einem Nettoverlust von 105,3 Mio. Dollar im Vorjahr. Auf bereinigter Basis wurde ein Gewinn von 3 Cents je Aktie erzielt. Der Umsatz erhöhte sich von 776,5 Mio. Dollar auf nun 811,2 Mio. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 11 Cents je Aktie und einem Umsatz von 831,9 Mio. Dollar ausgegangen. Der Wert gewann dennoch fast 5 Prozent.
Papiere von Autodesk (ISIN US0527691069/ WKN 869964) legten um 2,5 Prozent zu. Der Hersteller der Design-Software AutoCAD hat gestern nach Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal veröffentlicht. Der Nettogewinn belief sich auf 59,9 Mio. Dollar, nach 10,5 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Um Sondereffekte bereinigt wurde ein Gewinn in Höhe von 36 Cents je Aktie ausgewiesen. Der Konzernumsatz stieg von 414,9 Mio. Dollar auf 472,8 Mio. Dollar. Analysten hatten einen Gewinn von 27 Cents je Aktie bei Erlösen in Höhe von 458,9 Mio. Dollar erwartet.
Die Blockbuster Inc. (ISIN US0936791088/ WKN 924821), die größte Filmverleihkette in den USA, hat ihren Verlust im zweiten Quartal aufgrund von Kosten für die Schließung von Filialen und rückläufigen Umsätzen in den bestehenden Geschäften deutlich ausgeweitet. Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettoverlust im Berichtszeitraum auf 69 Mio. Dollar bzw. 32 Cents je Aktie, nach einem Verlust von 37 Mio. Dollar bzw. 21 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging um 20 Prozent auf 788 Mio. Dollar zurück, nach 982 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 24 Cents je Aktie und einem Umsatz von 840,1 Mio. Dollar ausgegangen. Die Aktie von Blockbuster rutschte daraufhin um 26 Prozent ab.
Der Pharmakonzern Eli Lilly (ISIN US5324571083/ WKN 858560) hat im Zuge einer Gerichtsentscheidung in einem Patentverfahren seine Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach unten korrigiert. Ein Bezirksgericht in den USA habe in einem Patentprozess in Zusammenhang mit dem Medikament Strattera gegen Eli Lilly entschieden. Strattera ist zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) zugelassen. Wie der Konzern ausführte, erwartet man für das Gesamtjahr nunmehr einen Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, nachdem man hier zuvor ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt hatte. Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie seien für das laufende Fiskaljahr durch die Gerichtsentscheidung nicht zu erwarten. Eli Lilly verloren mehr als 2 Prozent. (13.08.2010/ac/n/m)
| Wertpapier | Kurs | Zeit | Perf. in % |
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24,835 | 22.05. | +4,81 | |
0,262 | 29.09. | 0,00 | |
52,34 | 22.05. | +3,46 | |
155,196 | 22.05. | +0,68 | |
20,75 | 22.05. | +1,02 | |
31,824 | 22.05. | +0,85 | |
9,475 | 22.05. | -1,29 | |
15,185 | 06.10. | +1,00 | |
2.839,08 | 22.05. | -0,29 | |
12.502,81 | 22.05. | -0,01 | |
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| Zeit | Titel |
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