Beate Uhse AG: Beate Uhse mit Umsatz- und Ergebnisrückgang im 1. Halbjahr 2010
Beate Uhse AG / Gewinnwarnung
13.08.2010 22:46
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Beate Uhse mit Umsatz- und Ergebnisrückgang im 1. Halbjahr 2010
- Anpassung Jahresprognose 2010
- Strategische Neuorientierung des Konzerns bestätigt, Zeitbedarf für die Konzernumgestaltung wird nach oben korrigiert
- Finanzierung vorerst gesichert
Flensburg, 13. August 2010. Der Beate Uhse Konzern erzielte im ersten
Halbjahr 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 96 Mio. Euro (1. HJ 2009: 109,5 Mio.
Euro). Im operativen Ergebnis (EBIT) verzeichnete der Konzern einen Verlust
von 6,1 Mio. Euro (1. HJ 2009: 0,7 Mio. Euro). Auf Basis der aktuellen
Halbjahresentwicklung nimmt der Vorstand seine für das Jahr 2010
prognostizierten Zahlen zurück. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet der
Vorstand für den Konzern einen operativen Verlust (EBIT) von 6,5 bis 8 Mio.
Euro, bei Umsatzerlösen in Höhe von 204 bis 208 Mio. Euro.
Schon im Geschäftsbericht 2009 berichtete der Beate Uhse Konzern von
Restrukturierungsmaßnahmen. Der Modernisierungsprozess zu einem
internationalen Multi-Channel-Unternehmen gestaltet sich zeit- und
kapitalintensiver als erwartet. Die von Beate Uhse eingeleitete Strategie,
mit einem erweiterten Produktportfolio neue Kundengruppen zu gewinnen,
beginnt zwar zu greifen, kann jedoch noch nicht den sinkenden Absatz des
ehemals margenstarken DVD Geschäfts kompensieren. Vorstand und Aufsichtsrat
halten an der eingeleiteten Strategie fest, werden jedoch einzelne Schritte
überprüfen, den aktuellen Marktgegebenheiten anpassen und mit noch größerer
Vehemenz forcieren.
In der Folge des Umsatz- und Ergebnisrückgangs im zweiten Quartal 2010
konnte der Konzern die in den Kreditverträgen vereinbarten Finanzkennzahlen
(sog. Covenants) zum 30. Juni 2010 nicht einhalten. Mit den finanzierenden
Banken wurde daher eine Aussetzung der Prüfung der Finanzkennzahlen zum 30.
Juni 2010 vereinbart. Somit ist eine Kündigung der Kredite vorerst
ausgeschlossen. Der Beate Uhse Konzern hat nun die erforderliche Zeit für
Restrukturierungsmaßnahmen und weitere Gespräche mit den Banken.
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