Üppige Boni Banker kriegen nicht genug

 |  14.08.2010, 06:10  |  632 Aufrufe  |   0  | 

New York (pte/14.08.2010/06:10) - Die Banken an der Wall Street lassen die noch immer anhaltende Debatte um eine Regulierung von Bonus-Zahlungen vorerst außen vor. Auch in diesem Jahr erhöhen sie die umstrittenen Zusatzgehälter für Investmentbanker weiter. Wie das Beratungsunternehmen Johnson Associates http://www.johnsonassociates.com aufzeigt, bleibt das Niveau der variablen Vergütungen zwar unter dem Rekordlevel aus 2007. Die Institute erholen sich jedoch schneller von der Krise als die Gesamtwirtschaft und gönnen ihren Mitarbeitern noch höhere Löhne als im Vorjahr. Die Boni steigen aber nicht in allen Bereichen.

Aktienhändler mit schlechteren Ergebnissen


Die noch im Frühjahr hohen Erwartungen wurden im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres zurückgeschraubt. Gerade im Aktienhandel hat die hohe Volatilität der Finanzmärkte und die europäische Schuldenkrise zu niedrigeren Geschäftsergebnissen und Aussichten beigetragen. An das vergleichsweise starke Vorjahr kamen die Händler bisher nicht heran. Prozentuell an Gewinnen orientierte Boni sind in der ersten Jahreshälfte gefallen. Besonders Vermögensverwalter und Broker dürfen sich dennoch auf zehn bis 15 Prozent höhere Boni freuen. Sie verzeichneten ein Wachstum an Vermögenswerten und höhere Kundenbestände.

(Ende)



[ Quelle: http://pressetext.com/news/100814003/ ]
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