Die Anleger sind nervös

 |  14.08.2010, 13:00  |  2597 Aufrufe  |   0  | 


The more it changes …

Da greife ich nun nach langen Urlaubswochen und einer völligen Abstinenz von Nachrichten (außer dem Wetterbericht), ganz besonders jedoch von der Börse, wieder nach der Zeitung. Und was sehe ich? Die Aktien stehen immer noch so wie vor dem Urlaub. Und der Börsenbericht des Tages ist überschrieben „Die Anleger sind immer noch nervös“.

Dabei muss ich an das erstmals im Jahre 1874 erschiene Buch „Middlemarch“ der unter dem Pseudonym George Elliot schreibenden Autorin Mary Ann Evans denken, in dem sich das schöne Bonmot findet, unter allen Formen der Dummheit sei die Prophezeiung nun wirklich die überflüssigste. Dem ist auch nach 136 Jahren eigentlich nichts hinzuzufügen.
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Das Geld hat den Menschen aus langen historischen Abhängigkeiten befreit. Wer heute etwas haben möchte, bezahlt mit Geld. Die meisten Bereiche unseres Lebens liegen allerdings jenseits des Geldes. Doch wie sieht es hier mit der Freiheit aus? Bernd Niquet stellt fest, dass selbst der Wegfall materieller Restriktionen uns nicht von alten Fesseln befreit.

Das neue Buch:
Bernd Niquet: Jenseits des Geldes. 506 Seiten, 18,00 Euro