Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Konjunktursorgen und schwache Vorgaben setzen dem deutschen Aktienmarkt am Dienstagmorgen schwer zu. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verliert aktuell 0,95 Prozent auf 5.856,38 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) kommt um 1,07 Prozent zurück auf 8.021,64 Stellen. Der SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) gibt 0,82 Prozent ab auf 4.067,54 Zähler. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) bröckelt um 1,29 Prozent ab auf 733,31 Punkte. Der Bund Future legt 0,19 Prozent zu auf 134,45 Zähler. Der Euro verliert 0,03 Prozent auf 1,2660 Dollar.
Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat sich im Juli erneut erhöht. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. Nach vorläufigen Berechnungen gab es rund 40,2 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, das waren 141.000 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) erklärte, hat sich die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im August reduziert. Die deutliche Erholung der deutschen Wirtschaft wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus, hieß es. Die Zahl der Arbeitslosen sank binnen Monatsfrist um 4.000 auf insgesamt rund 3.188.000 Menschen. Saisonbereinigt ergibt sich eine Abnahme um 17.000. Die Arbeitslosenquote blieb gegenüber dem Vormonat unverändert bei 7,6 Prozent.
Die Wall Street ist nach den kräftigen Gewinnen am Freitag deutlich schwächer in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor am Ende 1,4 Prozent. Daneben kamen der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) um 1,5 Prozent und der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) um 1,6 Prozent zurück. Der Nikkei-Index brach heute in Tokio um 3,6 Prozent ein. Hintergrund war unter anderem der wieder erstarkte Yen. In den USA werden heute der Einkaufsmanagerindex, der State Street Investor Confidence Index, das Verbrauchervertrauen und am Abend das FOMC Sitzungsprotokoll erwartet.
Der Pharmakonzern Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) hat positive Daten für das Medikament Rivaroxaban vorgelegt. Demnach habe das Medikament bei Patienten mit akuter, symptomatischer tiefer Venenthrombose gegenüber der derzeitigen Standardtherapie eine vergleichbare Wirksamkeit sowie ein vergleichbares Sicherheitsprofil gezeigt. Die Aktie kann gegen den Trend 0,7 Prozent zulegen. METRO gewinnen leicht. Auf der Gegenseite sacken Daimler um 2,1 Prozent ab. Daneben verlieren unter anderem die Commerzbank 1,9 Prozent, Infineon ebenfalls 1,9 Prozent und BASF 1,7 Prozent.
Schwächster Wert im MDAX ist LANXESS mit einem Abschlag von 3,3 Prozent. Daneben trennen sich die Anleger verstärkt von Sky (-2,9 Prozent), ProSiebenSat.1 (-2,9 Prozent) und RATIONAL (-2,5 Prozent). Im TecDAX kommen Dialog Semiconductor an letzter Stelle um 3,5 Prozent zurück. centrotherm geben 2,5 Prozent, Kontron 2,4 Prozent und AIXTRON 2,3 Prozent ab.
DAX: 5.856,38 (-0,95 Prozent) MDAX: 8.021,64 (-1,07 Prozent) SDAX: 4.067,54 (-0,82 Prozent) TecDAX: 733,31 (-1,29 Prozent) (31.08.2010/ac/n/m)
| Wertpapier | Kurs | Zeit | Perf. in % |
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52,06 | 22.05. | 0,00 | |
6.435,60 | 22.05. | +1,65 | |
10.427,42 | 22.05. | +2,54 | |
4.857,80 | 22.05. | +2,04 | |
762,57 | 22.05. | +1,49 | |
2.839,08 | 22.05. | -0,29 | |
12.502,81 | 22.05. | -0,01 |
| Zeit | Titel |
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08:38 | |
08:30 | |
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