Aktien Zürich am Mittag etwas fester - AWP

 |  06.09.2010, 12:18  |  458 Aufrufe  |   0  | 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der Schweizer Aktienmarkt legt bis am Montagmittag weiter zu. Bis um 12.13 Uhr gewinnt der Leitindex SMI um 0,5% auf 6.432 Punkte. Dabei hat der Aktienmarkt im frühen Handel von den guten Vorlagen aus Amerika und Asien profitiert, wie die Nachrichtenagentur AWP schreibt. Das Geschehen sei nun aber eher ruhig, da in den USA ein Feiertag sei und in Europa auch nichts auf der Agenda stehe, hieß es in Marktkreisen.


Auch von Unternehmensseite gibt es zum Wochenauftakt kaum Impulse. Neuigkeiten von SMI/SPI-Unternehmen liegen bis zum Mittag praktisch keine vor. Aus der zweiten Reihe haben Precious Woods, Partners Group und Genolier ihr Halbjahresergebnis veröffentlicht.


Mit den größten Aufschlägen notieren die Titel von Syngenta (+2,5%). Dabei profitiert die Aktien von Aussagen des Managements, welches sich zuversichtlich über das weitere Wachstumspotenzial geäußert hat. CEO Mike Mack sieht mittelfristig das Wachstum leicht über der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts in den Absatzmärkten von "rund 3 bis 5% pro Jahr". Zudem nahe bei den Preisen eine Trendwende, so der CEO.


Zur Spitzengruppe gehören auch Petroplus (+2,3%), SGS (+1,7%) und Richemont (+1,3%). Die Titel des Schmuckherstellers profitieren Marktbeobachtern zu Folge von hohen Erwartungen im Vorfeld der am Mittwoch zur Publikation anstehenden Umsatzzahlen. Dabei würden diese durch die jüngste Entwicklung beim Mitbewerber Tiffany angeheizt, heisst es in Marktkreisen. Die Experten von BNP Paribas haben ihr Rating auf Outperform erhöht. Auch die Analysten von J.P. Morgan haben ihre Schätzungen erhöht.


Unter den Bankaktien haben Julius Bär (+1,3%) die Führung übernommen. Die Gruppe will ihre Präsenz in Asien ausbauen und das "booking center" in Hongkong erweitern. In Schanghai soll zudem eine Vertretung und in Singapur eine Trust-Gesellschaft eröffnet werden.


UBS (+0,8%) profitieren von einer Kurszielerhöhung durch Keefe, Bruyette & Woods. Die Großbank habe eine überzeugende Erholung im ersten Semester an den Tag gelegt, so die Experten. Das Rating Outperform haben sie bestätigt. Credit Suisse (-0,4%) bilden hingegen gar das aktuelle Schlusslicht.


Am Ende der Tabelle stehen aber auch die Aktien von Swatch (-0,3%). Swatch-Generaldirektor Nick Hayek geht von einer wachsenden Nachfrage aus, wie in einem Interview der Wochenend-Presse zu lesen ist. Die Analysten von BNP Paribas haben das Rating für den Titel auf Neutral (Outperform) reduziert. Swatch habe den Sektor in den vergangenen 18 Monaten deutlich geschlagen, heißt es in einem Kommentar. Derzeit sehen sie aber mehr Aufwärtspotenzial bei Richemont.


DJG/raz


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