Angesichts fehlender neuer Impulse verbuchten die europäischen Börsen am Dienstag deutliche Einbußen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gab 0,98 Prozent auf 2.727,16 Punkte nach. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verlor 0,38 Prozent auf 2.531,46 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 büßte 0,93 Prozent auf 658,73 Punkte ein. Die europäischen Länderbörsen verbuchten ebenfalls durchweg Verluste.
Barclays (ISIN GB0031348658/ WKN 850403) sackten im FTSE 100 in London um 2,7 Prozent ab. Zuvor gab die Großbank einen überraschenden Wechsel an der Konzernspitze bekannt. So werde der derzeitige CEO John Varley am 31. März 2011 von seinem Amt zurücktreten und aus dem Board of Directors sowie dem Group Executive Committee ausscheiden. Die Nachfolge von Varley als Group CEO wird Robert E Diamond Jr. antreten. Am Ende des Index standen die Aktien von Man Group mit einem Minus von 4,1 Prozent, Cable & Wireless gaben um 3,6 Prozent nach.
Whitbread (ISIN GB00B1KJJ408/ WKN A0LGB1) verloren 0,7 Prozent. Der Betreiber von Hotels, Restaurants und Kaffeehäusern konnte mit einem Umsatzanstieg aufwarten. Der Konzern verzeichnete in den 24 Wochen bis zum 19. August einen Umsatzanstieg von 14 Prozent. Bei den vergleichbaren Filialumsätzen wurde ein Umsatzplus von 7,9 Prozent ausgewiesen.
Die französische Fluggesellschaft Air France-KLM (ISIN FR0000031122/ WKN 855111) hat im August einen Passagierrückgang ausweisen müssen. Insgesamt wurden 6,502 Millionen Fluggäste befördert, was einem Minus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Sitzladefaktor verringerte sich auf 84,5 Prozent, nach 84,8 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Aktie von Air France-KLM gab in Paris 0,7 Prozent ab. Schwächster Wert im Leitindex CAC40 war Société Générale mit einem Abschlag von 4,1 Prozent. Dexia verloren 3,4 Prozent, Crédit Agricole 2,8 Prozent.
Im Schweizer SMI sackten Adecco und Credit Suisse am Indexende um jeweils 2,3 Prozent ab. Julius Bär büßten 1,6 Prozent ein. Wie das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) mitteilte, hat sich die Arbeitsmarktsituation in der Schweiz im August stabilisiert. Demnach verharrte die Arbeitslosenquote bei 3,6 Prozent. Ferner belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf 142.879, das waren 549 mehr als im Vormonat und 7.952 weniger als im Vorjahresmonat