Währungsreform Jetzt: Währungsreform-Zwangsanleihen-Goldverbot ?

Gastautor: Heiko Schrang
 |  11.07.2011, 17:50  |  7882 Aufrufe  |   | 

Der staatliche Raubzug auf Ihr Geld hat begonnen. Denn die Geister aus der Vergangenheit wie Währungsreform, Zwangsanleihen, Goldverbot und Zwangsenteignung werden wieder auferstehen. Der Katalysator für diese Ereignisse wird Italien sein.

Den  Schuldenberg, den Italien vor sich her schiebt, beläuft sich auf 120 % der Wirtschaftsleistung. Da sich italienische Anleihen in den Portfolios von Banken auf der ganzen Welt befinden, ist die Möglichkeit hoch, dass Italien irgendwann seine Zinsen nicht mehr bedienen kann und so den Geldmarkt zwischen den Banken zum erliegen bringt. Die Folge daraus wären Beschleunigungen von Bankenpleiten und Wirtschaftskrisen weltweit.

Unseren EU Bürokraten fällt darauf hin nichts Besseres ein, den EU Rettungsschirm auf 1,5 Billionen EURO erweitern zu wollen, um das System was sie nährt, aufrecht zu erhalten. Das ist vergleichbar mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn.

Nur der Unterschied zum normalen Geisterfahrer ist, das dieser bei erkennen sofort auf die richtige Spur wechselt und unsere EU Geisterfahrer wissen, dass sie sich auf der falschen Spur befinden und geben trotzdem Vollgas.

Mit Vollgas in den Abgrund. Anders ist dies nicht mehr zu erklären. Folgende Szenarien sind aufgrund dieses Handelns höchst wahrscheinlich. Währungsreform, Zwangsanleihen und Goldverbot.

Währungsreform

Die Währungsreform 1923 in Deutschland zog eigentlich nur den Schlussstrich unter die katastrophale Hyperinflation der Nachkriegjahre. Mit der Folge, dass Sparguthaben, Anleihen und Lebensversicherungen entwertet wurden. Damals musste man 1 Billion Mark geben, um 1 Reichsmark zu erhalten.

1948 musste man 100 Reichsmark umtauschen, um 6,50 D Mark zu erhalten. Die Aktienkurse fielen nach der Umstellung um ca. 90 %.

Zwangsanleihe

Wie das Wort Zwang besagt, wurden Steuerpflichtige gezwungen, diese Staatsanleihe zu erwerben. Sie diente als Finanzierungsquelle für die leere Staatskasse. Damals wurden alle Bürger mit einem Vermögen von über 100.000 Mark zur Zeichnung gezwungen. Aufgrund der Hyperinflation löste sich der Wert der Anleihe bis zur geplanten Tilgung in Luft auf.

Goldverbot

Im Jahr 1933 erließ US Präsident Roosevelt ein Goldbesitzverbot. Dieses Verbot zwang alle US Bürger, ihr Gold zu einem Kurs von 20,67 US Dollar pro Feinunze an  die Zentralbank zu verkaufen.  Am 15. Juli 2011 tritt das Finanzierungs-Regulierungspaket, der so genannte ’Dodd-Frank-Act’ in Kraft, der US-Privatanlegern verbietet, Edelmetalle über Devisenbroker zu handeln. Einige Insider glauben, das diese Regelung der Vorbote eines neuen Goldbesitzverbotes in den USA ist und deutsche Anlieger ebenfalls tangiert werden könnten.

Schon die Sozialisten besangen in ihrer Internationalen ’’…. VÖLKER hört die SIGNALE….’’

Beste Grüße 

Heiko Schrang

 

 


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Kommentare

pecunia
12.07.11, 00:07
Ein Großteil der Sicherheiten ist weg. Die einzige Lösung wird der Nord-Euro sein. Ohne die Piggs-Staaten. Alle Eurobürokraten haben gewußt, dass die Zahlen von Griechenland getürkt waren. Es war eine politische Entscheidung, Griechenland trotzdem aufzunehmen. Deshalb tun sie sich jetzt so schwer. Die zwangsläufige Rückabwicklung wird teuer. Bei Spanien und ev. Italien ist auch das deutsche Waffenarsenal machtlos.
pecunia
11.07.11, 23:59
meiner Meinung ist das nur das Vorgeplänkel für den Angriff auf Spanien. Italien hat trotz hoher Verschuldung die letzen Jahre relativ gut gehaushaltet. das Problem kommt von Spanien, die durch die Immokrise wirkliche Probleme bekommen. Siehe auch Meinung von Jens Ehrhardt

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