Die AIXTRON SE hat ihren Firmensitz in Herzogenrath in Nordrhein-Westfalen und gehört zu den führenden Anbietern von Depositions-Anlagen für die Halbleiter-Industrie sowie am
MOVPE-Anlagenmarkt für Verbindungshalbleiter. Der Großteil der Umsätze des Unternehmens wird in Asien generiert.
Das breite Produktspektrum der AIXTRON SE kommt bei einem breiten Kundenkreis auf globaler Ebene in der Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für Anwendungen in der Elektronik und der Opto-Elektronik zum Einsatz. Diese Anwendungen können auf organischen Halbleitermaterialien, Verbindungs- und Siliziummaterialien, Graphen, Kohlenstoff-Nanostrukturen und anderen Nanomaterialien basieren. Die Bauelemente sind für den Einsatz in der Signal- und Lichttechnik, Displaytechnik, Glasfaser-Kommunikationsnetzen, wireless und mobilen Telefonie-Anwendungen konzipiert und. Des Weiteren finden die Produkte der AIXTRON SE Anwendung in der Computer-Technik, der optischen und elektronischen Datenspeicherung und in zahlreichen weiteren Hightech-Bereichen.
Die AIXTRON SE entstand 1983 als Ausgründung aus der
RWTH Aachen und spezialisierte sich zu Anfang auf Anlagen, die zur Herstellung von III-V-Halbleitern, wie Indiumphosphid InP und Galliumarsenid GaAs. Zu Beginn der 1990er-Jahre wurde das Produktspektrum um Anlagen erweitert, die für hohe Temperaturen geeignet sind, um Galliumnitrid GaN herzustellen. 1999 wurde der britische Konkurrent Thomas-Swan Scientific Equipment Ltd. und die schwedische EPIGRESS AB übernommen. Die Genus Inc. in den USA wurde 2005 von der AIXTRON SE übernommen und 2007 die Nanoinstruments Ltd. in Großbritannien.