Die in Darmstadt ansässige Software AG gehört zu den führenden Unternehmen, die Softwarelösungen anbieten, Geschäftsprozesse analysieren und verwalten, die Steuerung der IT-Infrastruktur von Unternehmen übernehmen und dabei auf offenen Standards beruhen. Nach der
SAP AG ist das Unternehmen das zweitgrößte Softwarehaus auf Bundesebene und in Europa an Vierter Stelle platziert.
Das Leistungsspektrum der Software AG beinhaltet Software und Services zum Entwurf von Prozess-Strategien, die Implementierung, die Überwachung und das Design von Prozessen. Des Weiteren gehören zum Produktsortiment des Konzerns Integration und Datenmanagement auf SOA-Basis, prozessgesteuerte SAP-Implementierung, die strategische Prozessberatung und verschiedenste Dienstleistungen. Die Softwarelösungen des Konzerns zeichnen sich durch einen hohen Automatisierungsgrad und durchgängige Transparenz aus und werden weltweit bei über 4.000 Kunden in der Steuerung von Systemen, Applikationen, Informationen, Prozessen und Services eingesetzt.
Die Geschichte der Software AG begann 1969 mit der Gründung von 6 Mitarbeitern des Beratungshauses AIV. Zu den Gründern zählte auch Peter Schnell, der ein Konzept für ein Datenbank-Management-System auf Grundlage invertierter Listen entwickelte, das unter der Bezeichnung
ADABAS erstmals 1971 bei der WestLB installiert wurde. 1972 wurde die unabhängige Schwesterfirma Software AG of North America in Reston, Virginia gegründet, die 1981 in New York an die Börse ging. 1988 wurden sämtliche Aktien der Software AG of North America durch die Software AG in Darmstadt übernommen, sodass diese zur Tochtergesellschaft wurde. 1999 folgte der Börsengang in Deutschland.