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Klinische Meilensteine für Morphosys

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.08.05 08:45:40
von
neuster Beitrag 24.05.12 17:19:29
von

Anzahl Beiträge: 290
Aufrufe gesamt: 52.775
Aufrufe heute: 29
Diskussionsnr.: 1.000.210

Produkte auf Morphosys

HebelDetails
9,90
6,06

Morphosys

Chart
WKN: 663200
ISIN: DE0006632003
Symbol: MOR
17,41
 
-0,97 %
-0,170
Xetra (EUR), 25.05.12 | 12:52
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[ Seite: 123272829neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 16.08.05 08:45:40
Beitrag Nr.1 
(17.565.100)
Antwort
Zitat
Ich dachte hier könnten wir mal speziell über die klinische Pipeline von MOR diskutieren und Fakten sammeln, was jetzt natürlich noch sehr dünn ist, aber doch stark anwachsen sollte in nächster Zeit.


Nachdem GPC mit dem MOR-AK 1D09C3 seit Februar in der Klinik ist, wird es so langsam Zeit für den zweiten Start einer klinischen Erprobung im Rahmen eines Partnerprojekts.

Immerhin hat Moroney gerade erst bestätigt, das er laut direkten Partnerinformationen weiterhin von mindestens einem Start in 2005 ausgeht, bei insgesamt weiteren 3 Starts bis Q1 2006. Also 3 Starts innerhalb von 7,5 Monaten erwartet.

Wer könnte das sein?
Mit einem gewissen Informationsfluß und Wahrscheinlichkeit tippe ich auf
Roche mit R1450, einem Alzheimer-AK, der gegen Amyloide Plaques im Gehirn zielt.

Weitere mögliche Kandidaten wären ProChon, Bayer, Centocor und vielleicht Schering?

Auszug aus der Patentliste von MOR auf der Homepage:
Anti-MHC II Antikörper [GPC/MorphoSys] Antikörper gegen das humane MHC-Klasse-II-Molekül
Anti-TIMP-1 Antikörper [Bayer/MorphoSys] Antikörper gegen TIMP-1
Anti-RTK Antikörper [ProChon/MorphoSys] Antikörper gegen RTK (Rezeptor-Tyrosinkinase)
Anti-Aß Antikörper [Roche/MorphoSys] Antikörper gegen Aß

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Als Thema interessant genug für einen eigenen Thread?
Der Nebel um das Geld: Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen.
Der Nebel um das Geld: Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen.

Bernd Senf
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Avatar
schrieb am 16.08.05 09:04:27
Beitrag Nr.2 
(17.565.288)
Antwort
Zitat
interessant allemal!

120 leser in 15 min.:)
Avatar
schrieb am 16.08.05 17:15:41
Beitrag Nr.3 
(17.574.284)
Antwort
Zitat
Das erste klinische Partnerprojekt:

GPC Biotech mit dem MOR-AK 1D09C3.

Erster MorphoSys-Antikörper aus einem Partnerprojekt beginnt klinische Entwicklung

Martinsried/München, 01. Februar 2005


Die MorphoSys AG (Frankfurt: MOR; Prime Standard Segment; TecDAX) gab heute bekannt, dass ihr Partner, die GPC Biotech AG, eine klinische Phase-1-Studie mit dem voll-menschlichen Antikörper 1D09C3 aus der HuCAL® Bibliothek von MorphoSys begonnen hat. Der Beginn der klinischen Studie markiert einen wichtigen Meilenstein für MorphoSys und die firmeneigene HuCAL® Technologie, da es sich um den ersten von MorphoSys generierten Antikörper handelt, der hiermit in menschlichen Patienten zum Einsatz kommt. Mit Beginn der klinischen Erprobung erhielt MorphoSys eine klinische Meilensteinzahlung von GPC Biotech.

Im Dezember 2004 hatte GPC Biotech die Genehmigung vom Schweizer Heilmittelinstitut erhalten, eine klinische Phase-1-Studie mit dem auf HuCAL® basierenden Krebs-Antikörper 1D09C3 zu beginnen. Das Phase-1-Studienprogramm soll an Kliniken in drei europäischen Ländern durchgeführt werden und beginnt am Onkologischen Institut der italienischen Schweiz (IOSI), ein weltweit anerkanntes Krebszentrum, das bereits an zahlreichen früheren Phase-1-Studien beteiligt war.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mittlerweile hat auch Italien die Zulassung zur Klinik erteilt, nur Deutschland ziert sich immer noch.

Hier noch ein paar Details von der GPC Homepage:
http://www.gpc-biotech.de/de/anticancer_programs/mhc_ii_anti…

Monoklonaler Krebs-Antikörper 1D09C3 – Eintritt in die klinische Phase


Im Jahr 2004 machte GPC Biotech signifikante Fortschritte mit dem monoklonalen Krebs-Antikörper 1D09C3. Die vorklinischen Studien wurden erfolgreich abgeschlossen und ermöglichten Anfang 2005 den Beginn der klinischen Studien am Menschen. Damit hat 1D09C3 als erstes unternehmensinternes Forschungsprogramm die Phase der klinischen Erprobung beim Patienten erreicht.


GPC Biotech entwickelt 1D09C3, einen Anti-MHC-Klasse-II-monoklonalen (MHC = Major Histocompatibility Complex) Krebs-Antikörper. In mehreren präklinischen In-vivo-Modellen verschiedener Blutkrebsarten (Leukämien und Lymphome) zeigte 1D09C3 eine tumorbekämpfende Wirkung. Dieser monoklonale Antikörper weist einen Wirkmechanismus auf, den GPC Biotech für neuartig hält und der eine große Chance zur Behandlung verschiedener Krebsarten darstellen könnte.


Bedarf an neuen Behandlungsansätzen

Schätzungen zufolge wurde 2004 in den Vereinigten Staaten bei über 54.000 Menschen und in der Europäischen Union bei rund 64.000 Menschen das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) diagnostiziert. NHL ist die häufigste Blutkrebserkrankung. Gegenwärtig wird NHL unter anderem mit monoklonalen Antikörpern und niedermolekularen Chemotherapeutika therapiert. Derzeit sind in den Vereinigten Staaten drei monoklonale Antikörper für die Behandlung von NHL zugelassen: RITUXAN® (Rituximab), ZEVALIN® (Ibritumomab Tiuxetan) und BEXXAR® (Tositumomab und LodineI131 Tositumomab). Mit Umsätzen in Höhe von 1,7 Milliarden U.S.-Dollar im Jahr 2004 ist das Blockbuster-Medikament RITUXAN® der auf dem Markt befindliche Antikörper, der am häufigsten eingesetzt wird. Allerdings sprechen viele Patienten nicht auf die Therapie mit diesem Medikament an. Von denjenigen Patienten, bei denen die Behandlung anfänglich eine Wirkung zeigt, erleiden viele einen Rückfall und werden nach einigen Behandlungszyklen resistent. Daher besteht ein großer und weiter wachsender medizinischer Bedarf an Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die einen Rückfall erlitten haben, resistent geworden sind oder bei denen sich RITUXAN® als unwirksam erwiesen hat.


1D09C3 – ein potenzieller neuer Behandlungsansatz

Bei monoklonalen Antikörpern handelt es sich um künstlich hergestellte Proteine, die Eigenschaften von natürlich auftretenden Antikörpern aufweisen. Antikörper werden als Reaktion auf das Eindringen von Fremdsubstanzen, den Antigenen, im Körper produziert und wirken hochspezifisch. Jeder Antikörper bindet bevorzugt an ein bestimmtes, auf einer Zelloberfläche vorhandenes Antigen und kann in die Aktivität dieser Zelle eingreifen oder deren Zelltod verursachen.

Mit dem Antikörperforschungsprogramm verfolgte GPC Biotech das Ziel, einen monoklonalen Antikörper zu entwickeln, der an MHC-Klasse-II-Moleküle (das sind Proteine, die auf der Oberfläche von bestimmten Zellen vorkommen und mit dem Immunsystem im Zusammenhang stehen) bindet und bei ausgewählten Lymphomen und Leukämien einen programmierten Zelltod auslösen kann. 1D09C3 wurde in Zusammenarbeit mit der MorphoSys AG aus deren HuCAL®-Bibliothek humaner Antikörper isoliert.

Der monoklonale Antikörper 1D09C3 bindet an MHC-Klasse-II-Moleküle, und damit an ein anderes Antigen als die auf dem Markt erhältlichen Antikörper RITUXAN®, ZEVALIN® und BEXXAR®. 1D09C3 benötigt darüber hinaus kein funktionierendes Immunsystem, welches bei Patienten mit einer Vorbehandlung durch Chemotherapeutika und/oder RITUXAN® häufig geschwächt ist. Insgesamt zeigt dies, dass 1D09C3 einen anderen Wirkmechanismus aufweist, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass 1D09C3 eine wirksame Behandlung in Fällen darstellt, in denen andere auf dem Markt erhältliche Antikörper nicht effektiv waren.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Hier hat GPC die wichtigsten Veröffentlichungen zusammengetragen:
http://www.gpc-biotech.de/de/anticancer_programs/mhc_ii_anti…

Sehr interessant z.B. dieses:
2. Juni 2005
Europäische Zulassungsbehörde empfiehlt Orphan-Drug-Status für GPC Biotech’s monoklonalen Krebsantikörper 1D09C3 bei Hodgkin Lymphom

Laut diversen Anfragen bei der IR und auch dem letzten Quartalsbericht läuft die Phase 1 bis jetzt voll zufriedenstellend. Abschluß soll bis Jahresende oder Q106 erfolgen.

Potential? In der orphan drug Nebenindikation die zur beschleunigten Zulassung genutzt werden soll sind die peak sales nicht zu hoch anzusetzen. Vielleicht 100mio€?

Sollte die in der Präklinik festgestellten synergetischen Effekte zum Blockbuster Rituxan zum tragen kommen, dann sind auch Umsätze im Blockbusterbereich denkbar.
Avatar
schrieb am 19.08.05 12:51:41
Beitrag Nr.4 
(17.613.942)
Antwort
Zitat
Ein heißer Kandidat für das 2. klinische AK-Projekt mit MOR-AK ist der Alzheimer-AK R1450 bei Roche.

Noch ist nichts offiziell, aber auf der Präklinischen Pipeline von ROche wird er jetzt seit Monaten erwähn und das ist die Vorstufe des Klinikstarts.

Ein paar Infos:
MorphoSys präsentiert Tierdaten für Antikörper gegen Alzheimer
Martinsried/München, 3. Dezember 2003

MorphoSys AG (Frankfurt: MOR; Prime Standard Segment) präsentierte auf der Konferenz “33rd Annual Meeting of the Society for Neuroscience” in New Orleans (Louisiana, USA) erfolgreiche Tierdaten aus seiner Kooperation mit Roche im Bereich Alzheimer. Im Rahmen der Kooperation generierte MorphoSys mit seiner HuCAL® Bibliothek Antikörper, die sehr spezifisch an humane amyloide Plaques (Proteinablagerungen) binden. In dem von Roche durchgeführten Alzheimer-Tiermodell zeigten systemisch verabreichte Antikörper eine hochspezifische Bindung an die amyloiden Plaques im Gehirn von transgenen Mäusen. Massive Ansammlungen von amyloiden Plaques im Gehirn sind charakteristisch für Alzheimer-Patienten. Der Einsatz von Antikörpern gegen diese amyloiden Plaques könnte daher eine mögliche Behandlungsmethode für Alzheimer Patienten sein.

Im Rahmen der Kooperation identifizierte MorphoSys verschiedene Antikörper aus seiner HuCAL® Antikörperbibliothek gegen das Alzheimer Zielmolekül amyloides β-Peptid (Aβ). Nach zwei Optimierungsrunden zeigten die vollständig humanen Antikörper eine hoch-affine Bindung an das Zielmolekül. Die Antikörper banden mit einer hohen Spezifität an amyloides Plaques in humanen Gewebeschnitten von Alzheimer-Patienten. Außerdem konnten die Antikörper in in-vitro-Experimenten Aggregate von Aβ-Molekülen auflösen. In einem Alzheimer-Tiermodell wurden die optimierten HuCAL® Antikörper weiter getestet. Nach systemischer Verabreichung der Antikörper überwanden die Antikörper die Blut-Hirn-Schranke und banden spezifisch an die β-amyloiden Plaques im Gehirn. Die selektierten HuCAL® Antikörper gegen Aβ sind in ihrer Anwendung bei der Alzheimer-Krankheit, sowohl für die Diagnose und auch für die Therapie, einzigartig.

„Diese Ergebnisse sind ein vielversprechender Hinweis auf eine neue Behandlungsmethode von Alzheimer,“ kommentierte Dr. Simon Moroney, Vorstandsvorsitzender der MorphoSys AG. „Die Ergebnisse unterstreichen erneut das Potenzial unserer HuCAL® Technologie, humane Antikörper maßgeschneidert für bestimmte therapeutische Anwendungen herzustellen. Wir freuen uns sehr über die aussichtsreichen Perspektiven für die Weiterentwicklung dieser Antikörper.“
MorphoSys und Roche arbeiten seit September 2000 gemeinsam an der Entwicklung von Antikörpern zur Behandlung der Alzheimer Krankheit. Unter Verwendung der firmeneigenen HuCAL® Bibliothek konnte MorphoSys verschiedene Antikörper gegen das Zielmolekül von Roche generieren. Im Dezember 2000 und März 2001 wurden bereits die ersten Meilensteine in der Kooperation erreicht. MorphoSys lieferte hier eine Reihe von HuCAL® Antikörpern, die selektiv an mit Alzheimer befallenes menschliches Hirngewebe binden. Die von MorphoSys generierten HuCAL® Antikörper zeigen sowohl in in vitro Untersuchungen als auch im Alzheimer Tiermodell eine hohe Affinität (Bindungsstärke) für das Zielmolekül. MorphoSys wird zukünftig Meilensteinzahlungen und Tantiemen für mögliche Endprodukte aus der Kooperation erhalten.
von http://www.morphosys.de/php/show_pressemitteilungen.php?id=2…

xxxxxxxxxxx
http://www.roche.com/fbh_zvg05_d.pdf
Innovative Pharmaindustrie – Zukunftsaussichten
Vortrag von Dr. Franz B. Humer,
Verwaltungsratspräsident und CEO der F. Hoffmann-La Roche AG,
vor der Zürcher Volkswirtschaftliche Gesellschaft
Zürich, 16. März 2005

......

Was bringt die Zukunft? Wichtige Trends deuten auf neues Zeitalter in der Medizin
Werfen wir nun einen Blick in die Zukunft. Nicht, dass ich über prophetische Gaben verfügen
würde… – aber es zeichnen sich einige ziemlich robuste Trends ab, die die Pharmaindustrie
massgeblich prägen werden.
......
Ziel der medizinischen Forschung ist es, dass die Menschen nicht nur älter werden, sondern auch
möglichst lange gesund und selbständig bleiben, also nicht auf Pflege angewiesen sind. Hier setzt
eine innovative Medikamentenentwicklung an.

Ein Beispiel dafür ist die Alzheimer-Krankheit, eines der Schwerpunkte der Pharmaforschung von
Roche in der Schweiz. Die Alzheimer-Krankheit ist eine der Hauptgründe für Pflegebedürftigkeit
im Alter:
• Potenziell sind wir alle davon bedroht. Statistisch gesehen werden 10 Prozent von uns in
diesem Saal an Alzheimer sterben. Es wird geschätzt, dass in der Schweiz rund 8 % aller
über 65-jährigen Menschen und fast 30 % der über 85-jährigen von der Alzheimer-
Krankheit betroffen sind. Nach wie vor ist das einzige heute bekannte Risiko für die
Demenzkrankheit das Altern.
Noch ist Alzheimer nicht heilbar. Innovative Arzneimittel verlangsamen aber den
Krankheitsverlauf. Ein neuartiges Medikament von Roche (monoklonaler Antikörper), das bald in
die klinische Entwicklung gehen wird , könnte die Therapie einen grossen Schritt weiter bringen.


Wichtig ist hier auch die Prävention: Jüngste diagnostische Studien zeigen mögliche Wege auf,
die Krankheit noch vor Ausbruch zu erkennen sowie präventive und therapeutische Massnahmen
zu bewerten. Solche Tests werden ihren Preis haben, doch die Alternative heisst intensive
Dauerbetreuung bei nachlassender Lebensqualität.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Weitere Vorbereitungen zur Alzheimer-Studie:

Diagnostic imaging, therapeutics
Roche and GE Healthcare collaborate to develop personalised medicine for Alzheimer`s patients
11 July 2005


BASEL, Switzerland & CHALFONT ST. GILES, England. Roche and GE Healthcare, have announced a collaboration aimed at developing personalised care for patients with Alzheimer`s disease. In controlled clinical trials, patients taking a Roche anti-amyloid drug candidate for Alzheimer`s disease will be monitored clinically for drug response using GE`s positron emission tomography (PET) diagnostic imaging agent. This proprietary PET technology measures and tracks levels of beta-amyloid, a form of brain plaque believed to cause memory loss in Alzheimer`s disease patients. Previously, the presence of plaque could only be confirmed during autopsy .

Both Roche and GE will independently analyze patient data to monitor the progression of the disease and then share information to validate the efficacy of both the therapeutic product and the diagnostic tool. The data gathered will aid both companies in submitting necessary and comprehensive data to regulatory authorities for approvals.

" This collaboration is an early step in experimental medicine," said Peter Hug, Roche`s Global Head of Pharma Partnering. " Using GE`s innovative technology allows Roche to test the efficacy of our product more accurately than was previously possible, which in the long term, will help us efficiently advance through clinical development, potentially helping patients sooner."

" This imaginative and ground-breaking agreement demonstrates how medical equipment and pharmaceutical companies are increasingly collaborating with the aim of developing innovative, more effective and safer treatments. The collaboration between Roche and GE should allow clinicians to identify effective treatments earlier for this debilitating disease. Increasing clinical value at the intersection of diagnostics and therapeutics is one way that GE is carrying out its mission to transform healthcare from " Late Disease" to " Early Health," said Bill Clarke, Chief Technology and Medical Officer, GE Healthcare.

Financial terms were not disclosed.

About Alzheimer`s disease

According to the World Health Organization, it is estimated that there are approximately 18 million people worldwide suffering with Alzheimer`s disease, a figure projected to nearly double by 2025 to 34 million.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Und gestern schrieb der
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/leben/gesundheit/528528.html…
Auszug:

Gesundheit – Donnerstag, 18. August 2005
Artikel: » drucken » mailen


Immuntherapien gegen Alzheimer
Jetzt beginnen neue Impfstudien gegen die Alzheimerkrankheit.
Wegen starker Nebenwirkungen musste vor drei Jahren eine Studie abgebrochen werden. Die Firmen haben die Zeit genutzt.

Impfung basiert auf einer Hypothese

Von Anke Fossgreen

.........

Auch Roche setzt zusammen mit der Biotech-Firma Morphosys in Martinsried bei München auf eine Passivimpfung. Das Besondere an ihrem Ansatz ist, dass sie im Labor einen kompletten menschlichen Antikörper zusammensetzen. Die Firmen bereiten derzeit die erste Verträglichkeitsstudie beim Menschen vor.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Demnächst wirds wohl amtlich mit dem Klinikstart. :D

Und jetzt noch eine ganz vorsichtige Zahlenspeku, was das für Morphosys wert sein kann als Gewinn bzw. Marktkapitalisierung:

Vorausgesetzt es funktioniert ist R1450 ein Multimrd. blockbuster.
Ich rechne trotzdem nur: Umsatz 1 mrd €
Tantiemesatz ca. 5% also Reingewinn ca. 50mio€ im Jahr
konservatives KGV von 20: Marktkapitalisierung von 1mrd€ nur durch R1450.

Erfolgswahrscheinlichkeit für P1-Medikamente wird von Roche dank heutzutage verbesserter und verschärfter Präklinik mit 10 bis 30% angegeben. Ich rechne trotzdem nur mit 10% Erfolgswahrscheinlichkeit.

Sollte R1450 also die P1 starten, dann sollte das eigentlich jetzt schon alleine abgezinste 100mio€ wert sein, auch wenn man sehr konservative Umsatzannahmen und Erfolgsaussichten ansetzt.

Im Moment ist MOR insgesamt gerade gut 200mio€ wert, dabei schlummern 25 + 4 + x aktive AK-Programme in der pipeline, bei Partnern und direkt bei MOR. Und R1450 bei Roche ist nur einer, wenn auch bestimmt einer der gewinnträchtigeren davon.....
Avatar
schrieb am 09.10.05 01:12:20
Beitrag Nr.5 
(18.199.061)
Antwort
Zitat
[posting]17.613.942 von eck64 am 19.08.05 12:51:41[/posting]Die Kooperation von Roche und GE zur kommenden Betreuung der Alzheimer Patienten die Mit dem Anti-amyloid-Plaque Medikament (also mit dem Morphosys-AK R1450) ist auch schon 3 Monate alt.

Nach dem Gackern kommt das legen. Jetzt im 4. Quartal?:rolleyes:
Avatar
schrieb am 09.10.05 12:19:50
Beitrag Nr.6 
(18.202.837)
Antwort
Zitat
[posting]18.199.061 von eck64 am 09.10.05 01:12:20[/posting]Die bisher in Deutschland nicht erfolgt PhaseI-Zulassung zeigt, dass sich sowas lange lange verzögern kann.

Und dann:
Wenn das Studiendesign so ausgelegt ist, dass die Dosierungsfestsetzung gleich mit Hilfe des Plaquemonitoring von GE erfolgt, dann müsste die Technik auch stehen. Steht die Technik?

Aber grad der Roche-AK wäre so eine richtige breaking news, wahrscheinlich die spektakulärste, die passieren könnte. Schon morgen? :rolleyes:
Avatar
schrieb am 09.10.05 12:55:41
Beitrag Nr.7 
(18.202.966)
Antwort
Zitat
es muss nur irgendeine kleinigkeit zu diesen punkten kommen und es geht ab wie schnitzel.
Denke aber das wir morgen gute chancen haben über die 40 Euronen zu kommen.
Grüße AB
Avatar
schrieb am 09.10.05 14:50:12
Beitrag Nr.8 
(18.204.442)
Antwort
Zitat
[posting]18.202.837 von DitjvomDiyk am 09.10.05 12:19:50[/posting]

Den GE`s positron emission tomography (PET) diagnostic imaging agent gibts bereits. Der wird bisher überwieegend und mit Erfolg in der Krebs-Diagnostic eingesetzt.

Die Vereinbarung mit Roche besagt nur, das GE den jetzt eben auch in den klinischen Versuchen auf Alzheimer-Plaque ausrichten und eineichen will.

Wenn auch ein großer Teil der aktuell 20mio Alzheimerpatienten Kontrolluntersuchungen in ihrem PET-Scanner braucht, dann kann dieser neue Markt für GE schon eine Kostenbeteiligung an der Roche-Studie wert sein.

Aber das die Zulassungs-Behörden vorsichtig sind ist schon klar. Jenseits eines gewissen Schädigungsgrades der Patienten wirds wohl schwierig bis gefährlich die Ablagerungen im Gehirn rauszupickeln......
Avatar
schrieb am 09.10.05 19:36:12
Beitrag Nr.9 
(18.206.598)
Antwort
Zitat
Missverständlich ausgedrückt in #6:
Steht das Verfahren, d.h das Plaquemonitoring mit dem PET?
Oder anders: Ist es von den jeweiligen Zulassungsbehörden zum Monitoring anerkannt?

Ist es überhaupt für Phase I notwendig? Notwendig wahrscheinlich nicht, aber vielleicht baut das Studiendesign von Roche darauf auf.
Avatar
schrieb am 09.10.05 21:25:34
Beitrag Nr.10 
(18.207.181)
Antwort
Zitat
DiTj, fragen, fragen....

Wir wissen ja nichtmal, ob die P1 überhaupt an Patienten durchgeführt wird sondern an jungen Studenten, bei denen sich auch bestimmt keine Plaque nachweisen lässt.....

Zumindest soll ja später der Erfolg per Plaque-monitoring durch GE nachgewiesen werden.
1. Keine Fortschritte mehr in der Plaquebildung
2. eventuell vorsichtiger Abbau bei fortgeschrittener Krankheit
3. im Frühstadium wieder komplett Plaquefrei und Schutz vor Ausbruch von Alzheimer.

So stelle ich mir jedenfalls ein ideales Ergebnis vor. Im Moment ist aber ja auch nichtmal klar, inweit die Amyloiden Plaquen Syptome oder/und Ursache von ALzehimer sind.

Aber spektakulär für Morphosys wäre der Start eben schon. Wieder taucht dann Potential aus dem nichts aus. Vielleicht sogar mit einer Neukooperation für weiteren research an tAKs....

[ Seite: 123272829neuster Beitrag ]

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