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Warum soll Gaza judenrein werden???

Diskussionsstatistik
eröffnet am 18.08.05 22:35:08
von
neuster Beitrag 30.12.08 20:42:13
von

Anzahl Beiträge: 54
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schrieb am 18.08.05 22:35:08
Beitrag Nr.1 
(17.607.555)
Antwort
Zitat
Warum soll Gaza judenrein werden???http://israelforum.ch/index.php?op=ViewArticle&articleId=142…
admin (10. Aug 2005, 18:27)
Der Gaza-Rückzugsplan und seine möglichen Folgen
Erwin Jenni
Ich frage mich, ob der vollständige Rückzug aus Gaza wirklich eine gute Entscheidung ist? Zehntausende mehrheitlich friedlich demonstrierende Israelis haben in den letzten Tagen auf die berechtigten Bedenken dieses einseitigen Rückzugs aufmerksam gemacht. Viele Israeli wissen auch heute nicht, weshalb der Rückzug aus Gaza so wichtig sein soll und worauf dieser Plan eigentlich hinausläuft. Was ist der Zweck des Ganzen und warum hält man so hartnäckig an einem Beschluss fest, der die Einheit der israelischen Gesellschaft nachhaltig gefährden könnte?

Ich bin mir aber auch bewusst, dass das israelische Volk sich nichts mehr als Frieden wünscht und die vielen Opfer, welche es in den letzten Jahrzehnten gab, ein hoher Preis war für die jüdische Präsenz im Gaza-Streifen. Als Aussenstehender und langjähriger Beobachter der Geschehnisse in Nahost erlaube ich mir hier meine Zweifel an diesem Rückzugsplan anzubringen.

Folgendes sollte darüber noch bedacht werden:

Warum bedeuten 8’000 Juden, die auf einem schmalen Küstenstreifen an der Grenze zu Ägypten ihre Existenz aufgebaut haben (der gemäss Völkerbundbeschluss von 1922 rechtmässig den Juden zugesprochen wurde) ein Hindernis für den Frieden? Warum findet man sich umgekehrt mit der Tatsache ab, dass über 1 Million Araber innerhalb Israels kein solches Hindernis darstellen?


Haben Juden im Gaza-Streifen Moslems terrorisiert oder Moslems Juden? Warum soll eine kleine Minderheit von Juden nicht unter einer Mehrheit von Moslems in Frieden leben können? Wäre nicht genau dies der Beweis, welcher uns die islamische Welt schon lange schuldet, dass Frieden im Nahen Osten praktizierbar ist? Ist Frieden nur dann möglich, wenn keine Juden mehr da sind? Was für eine Art von Frieden wäre das?


Welches Signal sendet der einseitige Rückzug Israels aus Gaza den Palästinensern und der islamischen Welt? Hätte sich in diesem Fall Terror ausbezahlt? Würde dadurch der Terror nicht belohnt? Was folgt auf den Rückzug aus Gaza? Ist die logische Folge davon nicht der Rückzug der Siedler aus Judäa und Samaria? Was ist mit den Siedlern von Haifa, Tel Aviv und Jerusalem? Warum sollte auf einmal friedliches Nebeneinander möglich sein, wenn es in Gaza nur ohne Juden zum lange ersehnten Frieden kommen soll? (Siehe Erklärung der Hamas – Anhang A).


Wenn nur 8’000 Juden in Gaza ein Friedenshindernis darstellen, warum sollten dann nicht 6 Millionen Juden im Nahen Osten für die arabisch-islamische Welt ein Hindernis für den Frieden darstellen? Geht es hier wirklich um das Land oder die blosse Anwesenheit von Juden, die angeblich das Problem darstellen?


Warum geben die arabischen Staaten als Beweis für ihre Absicht Frieden in der Region zu erzielen, nicht etwas von ihrem Land an die Palästinenser ab, die ja ihre Brüder sind? In Jordanien, welches 77% vom britischen Mandat ausmacht, das ursprünglich den Juden zugesprochen worden ist, leben heute über 60% Palästinenser. Weshalb wird diese Lösung nicht einmal ansatzweise in Erwägung gezogen? Sind 21 arabische Staaten in dieser Region nicht genug? Oder anders gefragt: Ist ein jüdischer Staat schon zuviel?


Wenn es politisch korrekt ist, jüdische Bewohner (nicht Siedler) vom Boden in Gaza zu vertreiben, auf dem zu wohnen sie völkerrechtlich legale Rechte vorweisen können, warum soll es dann nicht möglich sein, alle palästinensischen Siedlungen – von denen einige keine legalen Rechte vorweisen können – aus den Grenzen Israels von 1967 nach Gaza zu verlegen? Oder in den bereits existierenden palästinensischen Staat Jordanien, welcher 1946 aufgrund arabischer Forderungen und britischer Interessen als zusätzlicher Staat dieser Region entstanden ist?


Warum sollen die Juden ein Stück Land verlassen, das sie selbst mit aufgebaut haben, in welchem es jahrhundertealte Beweise für ihre Präsenz gibt und das seit biblischen Zeiten ihnen gehört? (1. Mose 15: 18-19 / Josua 15: 47)


Warum wird auf der einen Seite ein weltweiter Kampf gegen den Terror geführt und auf der anderen Seite von Israel verlangt, einen schmalen Küstenstreifen räumen zu müssen, in dem es von terroristischen Gruppen nur so wimmelt? Hamas und islamischer Jihad feiern schon heute diesen Rückzug als ihren Sieg und sehen es als weitere Etappe, den demokratischen Staat Israel von der Landkarte zu vertilgen. (Siehe Reuters Nachrichten vom 29.3.05 – Anhang B)


Was erhalten die Israeli für den einseitigen Rückzug aus Gaza? Welche Gegenleistung erbringt die PA-Behörde unter Premier Machmud Abbas? Hat der neue starke Mann bis heute den Beweis erbracht, den Terror erfolgreich zu bekämpfen, was der erste Punkt der Road Map beinhaltet? Sind Hamas und andere Terrorgruppen entwaffnet bzw. erfolgreich an ihren terroristischen Vorhaben gehindert worden? Sprechen die unzähligen Raketenangriffe und terroristischen Überfälle auf jüdische Ortschaften in und ausserhalb von Gaza seit Februar dieses Jahres nicht eine deutliche Sprache? Führt nicht jedes durch Gewalt entrissene Zugeständnis zu noch mehr Gewalt? (Siehe YNET News vom 7. Juli 2005 – Anhang C)


Warum beschliesst Israel das erste Mal in seiner Geschichte, eine seit über 30 Jahren völlig rechtmässig angesiedelte Zivilbevölkerung zu evakuieren, ohne einen Friedenvertrag zu unterschreiben, ohne eine endgültige Regelung zu vereinbaren, ohne Verhandlungen zu führen und ohne eine Gegenleistung zu verlangen? Im besten Fall erhalten die Israeli einen Waffenstillstand (eine „Hudna“, welche dazu benutzt wird, die Reihen zu schliessen um mit neuen Kräften den Kampf zur Zerstörung Israels weiterzuführen). Gilt nicht dies alles als Zeichen besonderer Schwäche bei den Palästinensern, umso mehr die Entscheidung zu dem einseitigen Rückzug vom „starken Mann“, – dem General ohne Furcht und Tadel – Ariel Sharon, initiiert worden ist?


Was wird auf den Abzug der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen folgen? Wird es der palästinensischen Bevölkerung nachher besser gehen? Wird der Westen, wie schon während der Zeit Arafats, Millionen von Euro in die PA pumpen müssen, mit dem Resultat, dass es der Bevölkerung dort nicht besser, sondern noch schlechter gehen wird? Werden die jetzt schon bestimmenden Terrororganisationen Hamas und Islamischer Jihad die Kontrolle wirklich Machmud Abbas und der PA überlassen wollen? Besteht unter diesen Voraussetzungen nicht die grosse Gefahr, dass der Gaza-Streifen nach dem Rückzug der israelischen Armee zu einem Tummelfeld für Terroristen wird, was die ganze Region destabilisieren könnte?


Warum wird dem neuen Mann an der Spitze der Palästinensischen Autonomiebehörde – Machmud Abbas – im Besonderen von westlichen Regierungen so viel Vertrauen geschenkt? Ist es richtig, einem Mann zu vertrauen, der immer noch Vorsitzender der PLO ist, welche Terrororganisationen umfasst (darunter die Fatah)? Die PLO selbst hat nie ihre Charta abgeändert, die zur Vernichtung des Staates Israel aufruft. Machmud Abbas war von Mai bis September 2003 Premier- und Innenminister unter Yasser Arafat. Während dieser Zeit hörten die Terroranschläge nicht auf, die bewaffneten Banden wurden nicht zerschlagen. Während seiner Amtszeit wurden 78 Menschen ermordet. Er sprach sich für einen Waffenruhe aus, in deren Verlauf von 26. Juni 2003 bis 9. Mai 2004 insgesamt 136 Personen getötet wurden. Ist das Vertrauen, welches die ganze Welt in diesen Mann setzt, jetzt schon gerechtfertigt?
Irre - Wir behandeln die Falschen
Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
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schrieb am 18.08.05 23:58:05
Beitrag Nr.2 
(17.608.552)
Antwort
Zitat
sabba sabba

thread bitte sperren - enthählt die vokabel JUDENREIN, welche in deutschland heute politisch nicht korrekt ist -- oder was müßte ein deutscher politiker tun, wenn er solches in den mund nähme
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schrieb am 19.08.05 00:23:40
Beitrag Nr.3 
(17.608.676)
Antwort
Zitat
Wenn ich mich recht erinnere, lautet eine der angeführten Bibelzitate sinngemäß: gehet hin und vertreibet die Einwohner, denn dies ist euer Land, dass ich euch zugewiesen habe. Den genauen Wortlaut kann jeder nachschlagen. Nach diesem Motto haben die Israelis denn auch dieses Land okkupiert, und es ist nur Recht und Billig, dass sie wenigstens einen Zipfel dieses unrechtmäßig besetzten Landes wieder räumen.
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schrieb am 19.08.05 22:44:39
Beitrag Nr.4 
(17.621.515)
Antwort
Zitat
zu #2, der Bericht stammt aus Israel siehe folgend:


Fünf Siedlungen in Gusch-Katif wurden bis gestern Abend durch Soldaten und Polizisten bereits von ihren Einwohnern geräumt. Es handelt sich um Tel Katifa, Bedolach, Kerem Atzmona, Ganei Tal und Morag. Teilweise wurde den Siedlern gestattet in ihren Privatwagen den Gazastreifen zu verlassen. In Kerem Atzmona trugen einige der Siedler den „Judenstern“ in orange und verließen ihr Haus mit erhobenen Händen, ähnlich dem bekannten Bild des kleinen jüdischen Jungen während des Holocaust, der auch auf Postern gegen den Abzug zu sehen war. Heute Morgen wird die alleinstehende Siedlung Kfar Darom in Angriff genommen werden, um die dortigen Siedler und Abzugsgegner zu evakuieren.


Quelle: http://www.israelheute.com/
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schrieb am 23.08.05 22:27:16
Beitrag Nr.5 
(17.661.522)
Antwort
Zitat
Abbas gratuliert Scharon
In einem Telefongespräch gratulierte der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmus Abbas, Ministerpräsidenten Ariel Scharon zum erfolgreichen Rückzug aus Gaza. In einer Erklärung aus dem Büro des Ministerpräsidenten hieß es u.a.: „Der Vorsitzende der PA sagte, er hoffe, der Rückzug aus dem Gazastreifen öffne ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen den Menschen, die um des Friedens willen zusammenarbeiten müssen und für die Zukunft beider Völker und der Region.“
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schrieb am 28.08.05 14:28:38
Beitrag Nr.6 
(17.707.491)
Antwort
Zitat
:eek: Mit dem Rückzug aus Gaza will/wird Scharon der Welt den Beweis liefern :rolleyes:
Sie kämpfen bis Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer von Juden befreit ist:eek:

Heute lesen wir nichts neues was HAMAS und andere immer schon und noch wollen. Quelle: http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=107

Bombenbauer Deif: Kampf bis zur Zerstörung Israels
Der Kommandeur der militärischen Abteilung der Hamas, Muhammad Deif, gab in einer Mitteilung an die Palästinenser bekannt, dass seine Kämpfer den Krieg gegen Israel solange weiterführen werden, bis der jüdische Staat zerstört ist. Deif ist seit 1992 der von Israel meistgesuchte Terrorist, da er an zahlreichen Terroranschlägen, bei denen hunderte Israelis getötet wurden, beteiligt war. Seine Ansprache wurde als Video-Clip auf der Hamas-Webseite gezeigt. Weiterhin meinte Deif, dass die Hamas die Waffen nicht niederlegen werde und warnte die PA davor, einen Entwaffnungsversuch zu unternehmen. Er nannte den Abzug Israels aus dem Gazastreifen einen Sieg des Terrors . Im Jahr 2003 war er bei einem gezielten Angriff Israels schwer verletzt worden und verlor ein Auge. „Wir versprechen euch Israelis, dass mit Allahs Hilfe der gesamte palästinensische Boden für euch zu einer Hölle werden wird.“
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schrieb am 28.08.05 15:52:55
Beitrag Nr.7 
(17.707.676)
Antwort
Zitat
na na na...als dt. Politiker kann man ja öffentlich sagen das einem ein Parteiprogramm der Union an Arbeit macht frei erinnert.

Ansonsten gilt wie immer!
Gehts um Israel kommt immer irgendwer daher und stellt vergeleiche von Nazideutschland und Israel her!
Ist wahrscheinlich eine Eigenheit von den Deutschen:laugh:
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schrieb am 11.10.05 22:07:27
Beitrag Nr.8 
(18.234.517)
Antwort
Zitat
Treffen wieder abgesagt

Der Initiator der „Genfer Initiative“, Dr. Jossi Beilin, scheint sich politisch bekehrt zu haben, denn er erklärte am Montag, dass die palästinensische Autonomieregierung die so genannte „Road Map“, die zum Frieden führen soll, nicht ernst nimmt. Daher war Israels einseitiger Abzug aus dem Gazastreifen – wie er sagt – ein Fehler . Das für heute anberaumte Treffen zwischen Ministerpräsident Ariel Scharon und dem palästinensischen Autonomievorsitzenden Mahmud Abbas wurde bis nach dem 20. Oktober aufgeschoben, nachdem letzterer von seinem Treffen mit US-Präsident Bush in Washington zurückgekehrt ist. Die Unterhändler Weisglass (Israel) und Erekat (PA) arbeiten weiterhin hinter den Rahmenbedingungen zur Vorbereitung des Treffens. http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=107
Avatar
schrieb am 06.11.05 11:30:50
Beitrag Nr.9 
(18.621.068)
Antwort
Zitat
Israels Abzug aus arabischer Sicht

Israels einseitiger Abzug aus dem Gazastreifen war für die arabischen Karikaturisten das Thema in den letzten Wochen. Zu den berühmtesten Karikaturisten in der arabischen Welt zählen die Palästinenser Omayya Juha und Khalil Abu Arafeh.

In den Augen der palästinensischen Bevölkerung ist die Evakuierung der jüdischen Siedler aus dem Gazastreifen das Resultat des blutigen Al-Aksa-Aufstandes der letzten fünf Jahre.

Die Palästinenser beginnen nun ihren Heimweg nach Jerusalem . (Omayya Juha) siehe Bild

Ein jüdischer Siedler weint um sein Haus in Gusch Katif und zertrampelt gleichzeitig einen Palästinenser. (Omayya Juha)

Israelische Soldaten evakuieren eine alte jüdische Siedlerin, die in ihrem roten Kasten viel Entschädigungsgeld von der Regierung erhielt. (Al-Quds Ze
http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=118&view=item&…
Avatar
schrieb am 04.12.05 14:25:02
Beitrag Nr.10 
(19.150.164)
Antwort
Zitat
UNO verurteilt Israel sechs Mal
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen werurteilte sechs Mal Israel und würdigte dabei mit keinem Wort Israels Beitrag zum Frieden, der durch Israels Rückzug aus dem Gazastreifen entstanden ist. Von den 165 anwesenden UN-Mitgliedstaaten stimmten 100 gegen Israel. Sie forderten u.a. Israels Rückzug von den Golanhöhen, das Ende aller Siedlungsaktivitäten sowie den Abbau des Sicherheitszaunes. http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=107

PS.
Es wird erst genug sein wenn Israel von der Landkarte verschwunden ist.
doch GOtt sagt STOP:)

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