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Warum soll Gaza judenrein werden??? ( Seite 5)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 18.08.05 22:35:08
von
neuster Beitrag 30.12.08 20:42:13
von

Anzahl Beiträge: 54
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schrieb am 24.09.07 11:38:02
Beitrag Nr.41 
(31.718.999)
Antwort
Zitat
Denn dein Eheherr ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name; und dein Erlöser, der Heilige in Israel, wird Gott der ganzen Erde genannt.

Jes 54,5
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schrieb am 18.01.08 14:01:33
Beitrag Nr.42 
(33.095.428)
Antwort
Zitat
Freitag, 18. Januar 2008 von nai news


Barak ordnet hermetische Abriegelung des Gazastreifens an
Mehr als 130 Kassam-Raketen sind in den letzten 3 Tagen auf Israel gefallen, die israelische Armee versucht derweil, Terrorzellen in Gaza auszumerzen, dabei wurden mindestens 25 Palästinenser getötet.

Barak ordnet hermetische Abriegelung des Gazastreifens an

Mehr als 130 Kassam-Raketen sind in den letzten 3 Tagen auf Israel gefallen, die israelische Armee versucht derweil, Terrorzellen in Gaza auszumerzen, dabei wurden mindestens 25 Palästinenser getötet. Aus palästinensischen Kreisen hieß es, dass am gestrigen Donnerstag eine Mutter und ihr Sohn sowie ein weiterer Palästinenser bei einem israelischen Angriff getötet worden sind. Die israelische Armee hatte versucht, eine Kassam-Terrorzelle zu treffen und dabei irrtümlicherweise die Zivilisten getroffen. Weiterhin ist auch einer der führenden Verantwortlichen für die Produktion von Kassam-Raketen in Beit Lahia von der israelischen Armee getötet worden. Außenminister Ehud Barak kündigte eine hermitische Abriegelung des Gazastreifens an und schwor, dass die israelische Armee nicht eher ruhen wird, bis die Kassam-Gefahr, die für israelische Bürger vom Gazastreifen ausgeht, behoben sei. In der so genannten Westbank wurde unterdessen ein hochrangiges Al-Aksa Mitglied getötet, während die israelische Armee ein Gebäude, das von Terroristen besetzt wurde, belagerte. Die Terrororganisation Al-Aksa kündigte das Ende der Ruhe in der Westbank an.



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http://www.israelheute.com/


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schrieb am 21.01.08 13:14:18
Beitrag Nr.43 
(33.115.559)
Antwort
Zitat
:confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused:




Beginn des Artikels
Kraftwerk vom Netz

Gaza versinkt im Stromchaos


Im Gazastreifen wurde das einzige Kraftwerk ausgeschaltet - angeblich, weil israelische Blockade den Kraftstoffnachschub verhindert. Die ohnehin angespannte humanitäre Situation verschlechtert sich weiter, in Krankenhäusern soll es deshalb erste Tote gegebn haben.

Der Gazastreifen ist nach der Abschaltung des einzigen Kraftwerks in Dunkelheit versunken. Mit Kerzen demonstrierten die Bewohner gegen die Abriegelung des Gazastreifens durch Israel, die Treibstofflieferungen in das von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gebiet verhindert. Israel sprach von einer von der Hamas inszenierten Krise.

Kraftwerk-Abschaltung vor Medienvertretern
Mitarbeiter des Elektrizitätswerks schalteten das Kraftwerk kurz vor 20 Uhr am Sonntagabend ab. Fernsehteams und Reporter waren eingeladen worden, den Blackout mitzuverfolgen. Bäckereien stellten den Betrieb ein, weil ihnen sowohl Energie als auch Mehl zum Backen fehlten, wie Bäcker sagten. Die Menschen deckten sich in Geschäften so gut es ging mit Kerzen, Batterien und Grundnahrungsmitteln wie Reis, Mehl und Öl ein, berichtete der Besitzer eines Lebensmittelgeschäfts, Samir Mussa.

Ein Vertreter der Gesundheitsbehörden in Gaza warnte, die fehlende Stromversorgung könne zu einer Katastrophe führen. Die Ärzte stünden vor der Wahl, den Strom für die Babystation, die Herzpatienten oder den Operationsraum abzuschalten. Nach Angaben der Hamas starben als Folge des Blackouts in den ersten vier Stunden fünf Patienten in Krankenhäusern. Vertreter der Gesundheitsbehörden, die namentlich nicht genannt werden wollten, widersprachen dem aber. Es sei niemand gestorben, hieß es.


Israel bestreitet Stromblockade
Der im Westjordanland residierende palästinensische Präsident Mahmud Abbas appellierte an Israel, die Blockade aufzuheben. Das teilte Abbas' Sprecher Nabil Abu Rdeneh mit. Neben dem Treibstoff für das Kraftwerk bezieht der Gazastreifen den meisten Strom direkt aus Israel. Dort hieß es, diese Lieferungen seien nicht eingestellt worden. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Arje Mekel, erklärte, die Hamas habe den Notstand selbst geschaffen. Der Gazastreifen bekomme nach wie vor 75 Prozent seines üblichen Strombedarfs.

Die Hamas wolle damit nur internationale Aufmerksamkeit erregen. Mit der Blockade des Gazastreifens will Israel versuchen, die ständigen Raketenangriffe einzudämmen, die das Leben im Süden des Landes weitgehend zum Erliegen gebracht. Ein Vertrauter des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert erklärte, die Einschränkung der Treibstofflieferungen scheine zu wirken.
http://www.stern.de/politik/ausland/:Kraftwerk-Netz-Gaza-Str…


:confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused: :confused: Wer hat nun Recht :confused:


Montag, 21. Januar 2008 von nai news


IDF Militär weist Darstellung einer humanitären Krise in Gaza zurück
„Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza”, erklärte am Sonntag ein Militärbeamter gegenüber Ynet und fügte hinzu, dass die Palästenser genug Lebensmittelvorräte für die kommenden Wochen hätten und dass sämtliche Berichte über eine derartige Krise von der Hamas erfunden und verbreitet worden seien. Während er einräumte, dass es weit gefehlt sei, die Situation im Gazastreifen als gut zu bezeichnen, so wies der Beamte doch Behauptungen zurück, dass die Bewohner von Gaza unter Elektrizitätsmangel litten als Folge davon, dass die Turbinen des örtlichen Kraftwerkes stillgelegt wurden. Er sagte, dass bis heute Israel hinter 70% der Stromversorgung für Gaza stecke und daher jedwede Behauptung in dieser Richtung unbegründet sei. „Es handelt sich hier um reinen Medienwirbel von Parteien, die spezielles Interesse daran hegen. Wir haben die Stromzufuhr nicht gedrosselt und denken momentan auch gar nicht daran”, sagte er. „In Wirklichkeit sind es die Palästinenser, die die Stromzufuhr jeden Tag für einige Stunden unterbrechen, um dadurch eine Krise heraufzubeschwören. Im Moment hat sich ihre Kraftstoffzufuhr noch nicht erschöpft. Falls es zu einem Engpass bei den Elektrizitätswerken kommen sollte, so sollten sie sich selbst fragen, was mit der erhaltenen Lieferung passiert ist.“ Der Vorsitzende des Arbeiterausschusses des Elektrizitätswerkes, Miko Zarfati, meldete sich zu Wort und bestätigte die Aussagen der IDF und betonte, dass sich seine Leute tagtäglich in Gefahr wegen der Kassamraketen begeben, weil sie rund um die Uhr im Kraftwerk von Ashkelon damit beschäftigt seien, die benötigte Energie für den Gazastreifen bereitzustellen. Darüber hinaus entsendet die Stromgesellschaft sogar Mitarbeiter nach Sderot und Gaza, um durch Kassameinschläge verursachte Schäden zu beheben. Das führe die Behauptungen der Palästinenser ad absurdum. Angaben von Israel gemäß, dürfte eine kürzliche Ladung von 10.000 Stück Vieh, gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Geflügelbestand, sowie Früchten und Gemüse und dazu noch die über Ägypten eingeschmuggelten Lebensmittel mehr als genug sein, um die Bevölkerung vor Ort über Wochen hinweg zu versorgen. Als Konsequenz daraus beabsichtigt Israel nicht, den Belagerungszustand zu entschärfen, mit Ausnahme von humanitären Hilfeleistungen.
http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=15070

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Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance
Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance

Dirk Müller
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schrieb am 26.01.08 10:24:18
Beitrag Nr.44 
(33.177.345)
Antwort
Zitat
Samstag, 26. Januar 2008
Tausende auf der Flucht
Grenzschließung scheitert


Ägyptische Sondereinheiten können die gewaltsame Grenzöffnung nicht verhindern.Tausende Palästinenser strömen nach Ägypten, um sich dort mit Lebensmitteln einzudecken.



Palästinensische Extremisten haben ägyptische Sicherheitskräfte daran gehindert, den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen zu schließen. Erneut gelang es Tausenden Palästinensern, ungehindert nach Ägypten zu reisen. Kämpfer der radikal-palästinensischen Hamas rissen mit Planierraupen erneut Öffnungen in die Grenzanlagen. Die ägyptischen Sicherheitskräfte zogen sich nach Angaben von Augenzeugen weitgehend zurück.

Nach einer tagelangen Blockade des Küstengebiets durch Israel, hatten Extremisten am Mittwoch erste Löcher in die Grenzmauer gebombt. Zehntausende Menschen strömten in das Nachbarland und deckten sich mit Vorräten ein.

Die Hamas forderte Ägypten auf, eine geregelte Grenzöffnung zu erlauben. Die Regierung in Kairo hat den einzigen nicht-israelischen Ausgang des Gebiets weitgehend geschlossen gehalten, seit die Extremisten im Sommer im Gazastreifen die Macht an sich rissen. Ägypten unterstützt in dem innerpalästinensischen Machtkampf zwischen Extremisten und moderaten Kräften Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas.

Absichtlich in erbärmliche Notlage gebracht
Unterdessen hat sich die Leiterin des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), Karen Koning AbuZayd, äußerst besorgt über die aktuelle Situation im Gazastreifen gezeigt. Sie sei "über die völlige Unmenschlichkeit der Abriegelung von Gaza tief betroffen", schreibt Koning AbuZayd in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau". Mit der aktuellen Blockade des Gebietes sei "eine neue Form des Leidens der Palästinenser erreicht" worden.

Die UNRWA-Chefin macht die internationale Gemeinschaft für das Leid der Zivilbevölkerung verantwortlich. "Ich bin beunruhigt über die scheinbare Gleichgültigkeit der Welt". Gaza stehe kurz davor, das erste Gebiet zu werden, das absichtlich in eine erbärmliche Notlage gebracht wird. "Dies passiert mit dem Wissen, der Einwilligung und manche würden sagen der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft", so Koning AbuZayd.

Nach Ansicht der UN-Kommissarin beeinträchtigt die Blockade nicht nur die Arbeit des Hilfswerks, sondern auch die Chancen für eine friedliche Lösung des Konflikts mit Israel. "Es gibt Anzeichen dafür, dass die Schwere der Abriegelung denen in die Hände spielt, die kein Interesse am Frieden haben". Der Druck auf die internationale Gemeinschaft, wieder Normalität im Gazastreifen herzustellen, sei nie größer gewesen: "Hungrige, ungesunde, wütende Menschen sind keine guten Partner für den Frieden."

http://www.n-tv.de/909665.html







:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:

Montag, 17. Dezember 2007
Geld und andere Tücken
Palästinenserstaat wirklich gewollt?

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem

Ein eigener Staat gilt als politisches Ziel der Palästinenser.
Während in Paris Vertreter von 90 Ländern zusammenkamen, um der palästinensischen Regierung in Ramallah mit über fünf Milliarden Euro innerhalb von drei Jahren unter die Arme zu greifen, kommen in Israel wie unter den Palästinensern zunehmend Zweifel auf, ob ein palästinensischer Staat wirklich ein erstrebenswertes Ziel sei.

Der israelische Arabienexperte Ehud Jaari sagte bei einem Pressegespräch: "Für Mahmoud Abbas ist der jetzige Zustand, zwei Regierungen in einem Land, ein idealer Zustand. Die Palästinenser wollen die israelische Besatzung unter keinen Umständen aufgeben. Auch künftig wollen sie auf dem Buckel der Israelis sitzen." Die Palästinenser genießen nicht plötzlich die Besatzung, sondern ergäben sich lustlos ihrem Leiden, unfähig, die eigene Zukunft aufzubauen.

Jenen mangelnden Willen, einen Staat aufzubauen, in die Selbstständigkeit entlassen zu werden und die israelische Besatzung abzuschütteln, begründet Jaari mit der Furcht - von Israel getrennt - auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Denn so wie "Palästina" nur noch eines von 190 UNO-Mitgliedern wäre, könnten die Palästinenser nicht mehr mit dem Vorwand des Leidens unter Besatzung mit weiteren Geberkonferenzen rechnen. Seit Einrichtung der Autonomiebehörde 1993 flossen aus den USA, der EU und anderen Geberländern mindestens 7 Milliarden Dollar "Aufbauhilfe für einen künftigen palästinensischen Staat" nach Ramallah, nicht mitgerechnet direkte Zuwendungen europäischer Staaten, arabische Hilfe und die Finanzierung von etwa tausend internationalen "Nicht-Regierungs-Organisationen", sowie private und andere Spenden.

Dov Weissglas, ehemaliger Berater Ariel Scharons, sagte kürzlich, dass die Weltgemeinschaft nach Israels Abzug aus dem Gazastreifen ganze neun Milliarden Dollar bereitstellen wollte, im festen Glauben, dass die Palästinenser dort ein Staatswesen aufbauen wollten. Stattdessen brach Chaos aus.

Mangelnder Wille, einen eigenen Staat anzustreben, der in Frieden "neben" Israel existiert, sei laut Jaari nichts Neues und schon bei Jassir Arafat erkennbar gewesen, als der israelische Angebote in Camp David und die amerikanischen Eckpunkte des Präsidenten Bill Clinton vom 23. Dezember 2000 ablehnte.


Doch manch einer befürchtet mehr Nach- als Vorteile, auch finanziellJaaris Sicht bestätigt der ehemalige palästinensische Diplomat und Arafat-Berater Ahmad Samih Khalidi in der britischen Zeitung Guardian.

Die Notwendigkeit eines palästinensischen Staates sei zum internationalen Konsens geworden, von US-Präsident George W. Bush als "Vision" ausgerufen und von Premier Ehud

Jaaris Sicht bestätigt der ehemalige palästinensische Diplomat und Arafat-Berater Ahmad Samih Khalidi in der britischen Zeitung Guardian.

Die Notwendigkeit eines palästinensischen Staates sei zum internationalen Konsens geworden, von US-Präsident George W. Bush als "Vision" ausgerufen und von Premier Ehud Olmert, als "Bedingung für ein Überleben Israels" dargestellt. Khalidi beschreibt, wie nach der "katastrophalen Vertreibung von 1948" die "separate palästinensische Identität" verschwunden und erst durch Arafat neu entstanden sei. Erst ab der israelischen Besatzung 1967 restaurierte der "bewaffnete Kampf" der Fatah die "Würde der Palästinenser". Arafats "historischer Kompromiss" von 1988, allein im Westjordanland und im Gazastreifen einen Staat zu errichten, würde den Palästinensern nur 22 Prozent von Ganz-Palästina belassen. Deshalb, so Khalidi, sei die Idee eines palästinensischen Staates eine "Strafaktion" der "schlimmsten historischen Feinde der Palästinenser": Israel und die Amerikaner. Khalidi analysiert, dass Abbas nur noch dank der Präsenz der israelischen Armee in Ramallah regiere. Auf den Bajonetten der Besatzer sitzend, sei "an den Aufbau eines Staates und staatlicher Institutionen nicht zu denken".

Khalidi ist versucht, zu der internationalen Unterstützung zu sagen: "Danke, aber nein Danke." Er votiert dafür, Olmerts Albtraum ernst zu nehmen, wonach der jüdische Staat Israel auf Dauer, ohne Errichtung eines palästinensischen Staates, keinen Bestand habe. Die Palästinenser könnten weiterhin "nein" zu einem Staat sagen, der sich nicht um ihre Grundbedürfnisse kümmere. "Wie auch immer, ist schwer vorstellbar, wie Israel auf Dauer diesen Kampf gewinnen kann." Während die islamistische Hamas ganz offen die Zerstörung Israels anstrebt, gelangt Khalidi von der "gemäßigten" Fatah auf Umwegen zu diesem Schluss, als Vorbedingung für die Erfüllung eines palästinensischen Nationalismus.

Jaari bestätigt dieses innerpalästinensische Vakuum. Im Sommer übernahm die radikal-islamische Hamas den Gazastreifen, während die Fatah "wegschmolz wie Butter im Sommer", ohne auch nur eine Minute lang Widerstand geleistet zu haben. Im Westjordanland sei die Fatah-Bewegung verschwunden, zugunsten von Familienclans und sonstigen Bündnissen. Gefragt, wie unter diesen Umständen Abbas und seine verbliebenen Berater Friedensverhandlungen führen könnten, antwortete Jaari: "Das können sie nicht. Die Verhandlungen dienen allein dazu, den Konflikt zu managen und für Abbas, sein politisches Überleben zu sichern."
http://www.n-tv.de/893905.html

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schrieb am 26.01.08 23:35:44
Beitrag Nr.45 
(33.182.491)
Antwort
Zitat
26. Januar 2008, 15:35 UhrPALÄSTINENSER-EXODUS AUS GAZA
Der Probelauf der Hamas
Von Henryk M. Broder

Mit dem Palästinenser-Exodus aus Gaza steht es 3:0 für die Hamas: Israel ist ratlos, Ägypten blamiert, und eine Gang, die sich vor einem halben Jahr mit Waffengewalt an die Macht geputscht hat, lehrt die Welt das Grausen.

Einen schöneren Fall von Desinformation und Propaganda hat es nicht mehr gegeben, seit Yassir Arafat unmittelbar nach dem 11. September 2001 vor laufenden Kameras Blut für die bei den Anschlägen Verletzten spendete, um die Bilder von den jubelnden und tanzenden Palästinensern zu konterkarieren. Inzwischen weiß man: die Nadel steckte nicht in Arafats Arm, sondern war unter einem Verband versteckt. Der "Rais" tat nur so als ob.

Und nun hat die Hamas die Grenzanlagen zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten plattgemacht, und die Welt schaut beeindruckt zu: Keine schlechte Leistung für eine "Regierung", die nicht in der Lage ist, die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen, aber genug Schweißbrenner, Sprengstoff und schwere Baumaschinen hat, um einen Wall aus Stahlplatten einzureißen.

Hieß es anfangs in den Nachrichten, es seien an einigen Stellen "Löcher" in den Grenzzaun gesprengt worden, so weiß man es inzwischen besser. Die Aktion wurde von langer Hand systematisch vorbereitet und mit großer Präzision ausgeführt, ohne dass die oberschlauen Israels etwas gemerkt oder die auf der anderen Seite der Grenze herumlungernden Ägypter etwas unternommen hätten.

Die vielen Palästinenser, die dann "spontan" über die Grenze strömten, waren nur die glücklichen Statisten in einer Inszenierung, mit der die Hamas beweisen wollte, dass sie eine "Krise" in Gang setzen kann, wann immer sie will.

Während Kamele, Rinder, Motorräder, Zementsäcke und TV-Geräte von der einen Seite der Grenze auf die andere geschafft wurden, machten die Palästinenser mitnichten den Eindruck von Hungerleidern, die soeben eine Suppenküche der Heilsarmee gestürmt hatten. Die Aktion erinnerte an die Eröffnung eines Elektronikmarktes vor einigen Wochen in Berlin, bei der Tausende von Berlinern die Gelegenheit nutzen wollten, preisgünstig Flachbildschirme zu kaufen. Dabei ging einiges zu Bruch. Am Ende musste das Personal vor den Massen kapitulieren und die Polizei den Laden räumen.

Nachdem zwischen Gaza und Ägypten die Grenze beseitigt war, kam es zu einer Explosion der Kaufkraft. Die herbeigeeilten Reporter wunderten sich, wieso und woher die notleidenden Palästinenser so viel Geld hatten, stellten aber keine Fragen. Die Antwort gab der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad am 22. Januar in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Regierung in Ramallah habe allein im zweiten Halbjahr 2007 "rund 964 Millionen Dollar nur für den Gaza-Streifen ausgegeben", das Geld sei "hauptsächlich für die Gehälter der Angestellten der Autonomiebehörde, für Sozialhilfen für bedürftige Familien, laufende Behördenkosten" verwendet worden.

Fajad sagte nicht, auf welchem Wege die Millionen in den "abgeriegelten" Gaza-Streifen gekommen sind, aber er machte klar, dass es seine Aufgabe ist, "in beiden Gebieten zu regieren". Das bedeutet: Die Regierung der PLO finanziert in einem Gebiet, in dem sie nichts zu sagen hat, mit Fremdmitteln einen aufwendigen Apparat, während der abtrünnige "Ministerpräsident" von Gaza, Ismail Hanija, dort Politik macht, ohne sich um das Wohlergehen der Bevölkerung sorgen zu müssen. Er kämpft für die Befreiung Palästinas, lässt Raketen auf die Stadt Sderot abfeuern und denkt sich PR-Aktionen aus. Er lädt Journalisten zu Kabinettssitzungen ein, die am hellen Tage, aber bei zugezogenen Gardinen und im Schein von Kerzen stattfinden, um eine Notlage zu suggerieren und schickt Kinder mit brennenden Kerzen auf die Straße.

Die Abschaltung des E-Werks von Gaza war auch so ein Gag, denn rund 70 Prozent des Elektrizitätsbedarfs von Gaza werden direkt von Israel geliefert. So versorgt Israel auch die Werkstätten mit Strom, in denen die Kassam-Raketen gebaut werden, die in Sderot einschlagen – eine Situation, die so absurd ist wie die Alimentierung der Hamas durch die EU auf dem Umweg über die PLO.

Natürlich geht es den Palästinensern in Gaza nicht gut, und es wäre leicht zynisch zu sagen, die Menschen in Darfur wären glücklich, wenn es ihnen auch so schlecht ginge. Dennoch, für das relative Elend im Gaza-Streifen ist allein die Hamas verantwortlich, die nicht regieren, sondern herrschen wollte und dazu die eigene Bevölkerung als Geiseln genommen hatte.

Ihre Macht liegt darin, dass sie zwar keine Regelung durchsetzen, aber jede sabotieren kann. Und weil es immer mehr Beteiligte an dem Konflikt gibt, kann er auf absehbare Zeit nicht gelöst, sondern nur pragmatisch gemanagt werden. Zum Beispiel, indem Ägypten die Verantwortung für Gaza übernimmt, das bis 1967 von Kairo aus verwaltet wurde. Dann wäre der "Belagerungszustand" beendet und die Regierung in Kairo für die innere und äußere Sicherheit zuständig.

Aber die Ägypter denken nicht daran, sich ein Problem aufzuhalsen, das sie gegenüber Israel als Druckmittel einsetzen können. Wahrscheinlicher ist ein anderes Szenario: Der Durchmarsch nach Ägypten war nur der Probelauf für ein größeres Vorhaben. Was passiert, wenn die Hamas eine halbe Million Gaza-Palästinenser an der Grenze zu Israel aufmarschieren lässt, die leichter zu überwinden ist? Ein Alptraum, den der Allmächtige verhindern möge.

URL:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531199,00.html
Avatar
schrieb am 01.03.08 16:49:34
Beitrag Nr.46 
(33.524.718)
Antwort
Zitat
Vorbereitungen für Militäraktion im Gazastreifen

Das Außenministerium und Verteidigungsminister Ehud Barak begannen gestern die israelische Öffentlichkeit und auch die Weltöffentlichkeit darauf vorzubereiten, dass bald ein größere Militäraktion im Gazastreifen durchgeführt werden könnte. „Wir müssen auf eine weitere Steigerung der Angriffe aus dem Gazastreifen vorbereitet sein. Eine große Operation ist Realität und ausführbar. Wir sind nicht darauf erpicht diese Operation zu beginnen, aber wir werden sie nicht mehr lange herauszögern“, so Barak. Diese Operation soll nicht nur die Raketenangriffe oder deren Herstellung vermindern, sonder auch die Hamas-Regierung lähmen. Barak sprach darüber auch mit dem Quartett-Gesandten Tony Blair und dem ägyptischen Geheimdienstchef Omar Suleiman und sagte, dass Israel den jetzigen Beschuss nicht mehr tolerieren könne.
Avatar
schrieb am 01.03.08 17:09:38
Beitrag Nr.47 
(33.524.805)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 17.607.555 von GueldnerG45S am 18.08.05 22:35:08Mögliche Antwort?...damit man nie mehr sagen muß, Juden müssen im Ghetto wohnen!
Avatar
schrieb am 06.03.08 22:50:38
Beitrag Nr.48 
(33.573.854)
Antwort
Zitat
06.03.08
Sicherheitskabinett beschließt alle Raketenangriffe aus Gaza zu beenden
Das Sicherheitskabinett beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch, alle Raketenangriffe auf israelisches Gebiet zu beenden. Der Beschluss beinhaltete die Entscheidung, die Hamas-Herrschaft in Gaza zu zerstören. Außerdem sollen die Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas weitergeführt werden. Zudem wolle sich Israel gemeinsam mit Ägypten bemühen, die Hamas zu stürzen. Das Kabinett brachte zum Ausdruck, dass es unbedingt „eine humanitäre Krise in Gaza vermeiden wolle.“ Es ist das erste Mal, dass eine offizielle Entscheidung getroffen wurde, die Raketenangriffe aus Gaza komplett zu stoppen.
Avatar
schrieb am 03.08.08 11:58:21
Beitrag Nr.49 
(34.637.977)
Antwort
Zitat
:confused: Warum soll Gaza judenrein werden??? :confused:

:eek::) Ohne die Juden geht es nicht in Gaza--sie bringen sich sonst gegenseitig um :eek::eek:



Bei Flucht aus Gaza-Streifen
Israel hilft Fatah-Mitgliedern

Nach blutigen Gefechten unter Palästinensern im Gazastreifen hat Israel mehr als 180 Mitglieder der Organisation Fatah aufgenommen, die auf der Flucht vor Kämpfern der feindlichen Hamas waren. 22 von ihnen mussten verletzt ins Krankenhaus.
Eine Sprecherin der israelischen Armee: „Es handelt sich um eine humanitäre Geste.“ Der Großteil der Flüchtlinge soll weiter nach Ramallah im Westjordanland gebracht werden. Aus israelischen Regierungskreisen verlautete aber, dass 32 der geflohenen Fatah-Mitglieder bereits in den Gazastreifen zurückgekehrt seien.

Vize-Regierungschef Haim Ramon sagte im Militärradio, Israel helfe denjenigen Palästinensern, die den radikalen Islam bekämpften und Verhandlungen unterstützten.

Israel hatte auf Anordnung von Verteidigungsminister Ehud Barak den Grenzübergang Nahal Os ausnahmsweise für die Flüchtlinge geöffnet. Zuvor hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas persönlich darum gebeten. Die Grenze Israels zum Gazastreifen ist seit der Machtübernahme der Hamas im Juni 2007 geschlossen.

Bei den Kämpfen zwischen Hamas und Fatah in Gaza sind nach palästinensischen Angaben neun Menschen getötet und mehr als 90 weitere verletzt worden.

Auslöser der Gefechte war die versuchte Festnahme des Chefs eines Fatah-nahen Familienclans, der hinter einem Bombenanschlag auf Hamas-Kämpfer stecken soll. Bei dem Anschlag waren am 25. Juli fünf Mitglieder des militärischen Arms der Hamas und ein fünfjähriges Mädchen getötet worden.

Nach dem Anschlag hatte die Hamas Hunderte Fatah-Anhänger festgenommen lassen. Die Beziehungen der beiden Palästinenserorganisationen sind äußerst gespannt, seit die radikale Hamas im die Macht im Gazastreifen übernommen hat.

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/03/israel/n…
+
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,569738,00.html



Avatar
schrieb am 03.08.08 20:39:44
Beitrag Nr.50 
(34.639.162)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.637.977 von GueldnerG45S am 03.08.08 11:58:21Sonntag, 3. August 2008 von ih Redaktion


Innere Kämpfe in Gaza: neun Tote und 90 Verletzte

Gestern brachen erneut Kämpfe zwischen der Hamas und der Fatah im Gazastreifen aus, wobei neun Palästinenser – auch Mitglieder der Hamas-Sicherheitstruppen – getötet und mehr als 90 andere verletzt wurden. 180 Fatah-Anhänger flohen aus dem Gazastreifen nach Israel und wurden an der Grenze vom Militär aufgefangen. Nachdem sie ihre Waffen niederlegten, wurde sie aus humanitären Gründen und der Sorge um ihr Leben nach Israel hineingelassen. Die Hamas-Sicherheitskräfte suchten nach Fatah-Angehörigen im Hilles-Clan von Gaza, die angeblich an der Explosion beteiligt waren, bei der vor neun Tagen fünf Hamas-Angehörige ums Leben kamen und auch ein 7-jähriges Mädchen. Damit fiel die letzte Festung der Fatah nun auch in die Hände der Hamas.




[2] Kommentar:
1 . Humanitäre Geste
Im Fernsehen haben wir gesehen, wie Israel fliehende Fatah-Kämpfer aufnimmt - die Verletzten werden in israelischen Spitälern gepflegt! Gibt es viele Länder, die so etwas mit ihren Feinden machen würden?
Wir danken Dir, Herr, für diese Haltung Israels! Möge Dein Geist jetzt diesen Leuten der Fatah und deren Familien die Augen öffnen, damit sie Busse tun und ihren Hass auf Israel ablegen können. Im Koran steht nichts von der Liebe zu Feinden, im Evangelium sehr wohl. Dein Reich komme, auch im Gazastreifen!

Wolfgang 03.08.2008 20:37


2 . Teufel und Streit
Was sagt Jesus zu den Pharisäern ? Wenn Belzebub (Teufel) mit sich selbst im Streit liegt,wie kann dann sein Reich Bestand haben ? So ist es auch mit dem Gaza streifen !

christian 03.08.2008 20:04

Quelle: http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=16796

[ Seite: 123456neuster Beitrag ]

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