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Warum soll Gaza judenrein werden???

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18.08.05 22:35:08 von: GueldnerG45S

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30.12.08 20:42:13 von: GueldnerG45S

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Avatar  #54 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 30.12.08 20:42:13    Beitrag Nr.: 36.284.282
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 36.284.098 im neuen Fenster öffnen von TradingChancen am 30.12.08 20:09:49
Lächeln Das mach ich sehr gerne,vor allem für so Interesierte User wie Dich, denn Wahrheit ist eben durch nix zu ersetzen Lächeln

Chaled Maschaal

http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/12/30/hamas-chef/hamas-chef-chaled-maschaal-11135715-k262.jpg

Die dunklen Geheimnisse des Hamas-Chefs
Chaled Maschaal, Chef der militanten Palästinenser-Organisation Hamas: Wer ist der Mann, der ein ganzes Volk zum Krieg gegen Israel aufstachelt, der eine dritte Intifada ausgerufen hat?

Maschaal wurde im Mai 1956 in Ramallah geboren, verheiratet, sieben Kinder. Er studierte in Kuwait, hat einen Uni-Abschluss in Physik, lebt heute im Exil in Damaskus. Er leitet von der syrischen Hauptstadt aus das politische Büro der Hamas. Maschaal spricht fließend arabisch und englisch, gilt als überaus intelligent.

Seit der Gründung der Hamas ist Maschaal einer der Vordenker und politischer Sprecher der Organisation, seit 1996 Vorsitzender.

Das erklärte Feindbild Maschaals: Israel. Das Ziel: Die Tötung der Juden!

1997 wollte Israels Geheimdienst Mossad den Terror-Chef töten.

Zehn Agenten brachen in sein Haus in Jordanien (Amman) ein, wollten Maschaal vergiften. Zuerst verlief die Aktion erfolgreich. Doch dann wurden die Männer entdeckt. Der jordanische König Hussein wollte daraufhin den damaligen israelischen Premier Benjamin Netanjahu zur Herausgabe des Gegengifts bewegen – abgelehnt. Erst auf Drängen von US-Präsident Bill Clinton rückte Israel das Heilmittel heraus.

Doch auch der König hatte bald genug von Maschaal, wies den Unruhestifter 1999 aus dem Land aus!

Maschaal gilt als Drahtzieher von Entführungen, Militär-Aktionen und Selbstmordattentaten. Auf sein Konto gehen hunderte Tote, Tausende Verletzte!
Nach der Wahl der Hamas 2006 als stärkste politische Partei in den palästinensischen Autonomiegebieten erklärte Maschaal, erbittert gegen Israel, Amerika und alle „Unterdrücker dieser Welt“ zu kämpfen.

Am 19. Dezember 2008 brach die Hamas die Waffenruhe mit Israel, feuerte Raketen über die Grenzen.

Nachdem sich Israel gegen die Terror-Attacken zur Wehr setzt, kündigte Maschaal eine dritte Intifada an (die erste Intifada begann 1987, die zweite 2000). Er rief zu einer „militärischen Intifada gegen unseren Feind“ auf.






http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/12/30/hamas-chef/c…

Avatar  #53 von TradingChancen Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 30.12.08 20:09:49    Beitrag Nr.: 36.284.098
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danke Gueldner für deine sehr interessanten fundierten beiträge!!!

Avatar  #52 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 29.12.08 17:12:41    Beitrag Nr.: 36.275.879
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Gaza gehört ISRAEL und jetzt müssen sie es einnehmen--GOtt läßt ihnen keine Wahl aufmerksam

Avatar  #51 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 27.12.08 22:08:54    Beitrag Nr.: 36.269.117
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verwirrt verwirrt Warum soll Gaza judenrein werden??? verwirrt verwirrt

aufmerksam GAZA gehört ja zu den verheißen Grenzen Israels aufmerksam HAMAS sorgt unbewußt dafür, das Israel seine Verheißen Grenzen erhält aufmerksam

http://www.amzi.org/assets/images/1_Asylstaedte_Josua_Richter02.jpg
Die Frage nach den verheißenen Grenzen Israels gibt immer wieder viel Anlass zur Diskussion, da zu diesem Thema die verschiedensten Ansichten existieren. Einige Leute sind der Meinung, dass Israels Grenzen vom Euphrat im Norden bis zum Nil im Süden reichen sollen. Sie berufen sich dabei auf die Verheißung Gottes an Abraham: „Deiner Nachkommenschaft will ich dieses Land geben vom Bach Ägyptens bis an den großen Strom Euphrat“ (1. Mose 15,18). Hier stellt sich allerdings die Frage, ob diese Verheißung nur Isaak oder auch seinen sieben Brüdern galt (1. Mose 25,2.9). In Hesekiel finden wir eine detaillierte Beschreibung der Grenzen Israels (Hes. 47,13-20). Dieses Gebiet entspricht dem früheren Kanaan.



Man darf bei der Betrachtung dieses Themas jedoch nicht außer Acht lassen, dass das jüdische Volk im Laufe seiner Geschichte ganz unterschiedlich große Gebiete bewohnte. Daher bleibt die große Frage, auf welchen Siedlungsraum man sich in der heutigen Diskussion eigentlich bezieht: Sind es die Grenzen von Hesekiel oder die Grenzen früherer Reiche?


Land der Gottesoffenbarung

Als Abraham im 17. Jahrhundert vor Christus von Ur in das heutige Israel zog, begegnete er dort dem geheimnisvollen Priester Melchisedek von Salem (Jerusalem). Er wird ein „Priester Gottes, des Höchsten“ genannt (1. Mose 14,18).

Ein Ort von zentraler Bedeutung in jenem Land war der Berg Morija, der heutige Tempelberg (1. Mose 22,2; 2. Chr. 3,1). Auf diesem Berg forderte Gott von Abraham das Opfer seines Sohnes Isaak. Laut Prophezeiung Abrahams würde Gott sich dort sein Lamm ausersehen (1. Mose 22,8). So wurde dieser Flecken Erde bereits von Beginn der Geschichte Gottes mit seinem Volk an mit einer tiefen Gottesoffenbarung verbunden.
Besiedelung

Während die Israeliten, ursprünglich wegen der Hungersnot, in Ägypten waren, besiegte 1480 v.Chr. der ägyptische Pharao Thutmosis III. bei Megiddo die Kanaaniter. So wurde aus dem Land Kanaan eine ägyptische Provinz. Während dieser Zeit wanderten die Philister aus Kaftor (heutiges Griechenland/Amos 9,7) ein, weil die Ägypter ihnen erlaubten, sich am Mittelmeer anzusiedeln. Die Philister waren daher kein semitisches Volk, sondern Hamiten und zugewandert.

Etwa 1272 v.Chr. kam das jüdische Volk unter der Führung von Josua ins verheißene Land zurück. Es siedelte sich vorwiegend in den Bergen und um die Jordansenke an.




http://www.amzi.org/assets/images/2_Richter_1_1602.jpg

Aufstieg und Zerfall

Unter Saul, David und Salomo wurden weitere Gebiete erobert und die Grenzen erweitert. Der nördliche Teil des Landes blieb allerdings tributpflichtig, und die dortigen Bewohner erhielten keine Bürgerrechte. Nach dem Tod von Salomo 931 v.Chr. zerfiel das Reich in ein Nord- und Südreich, die nördlichsten Teile gehörten nicht mehr dazu. In der Beziehung dieser beiden Reiche zueinander wechselten sich Zeiten der Feindschaft und freundschaftlicher Bündnisse ab.
http://www.amzi.org/assets/images/3_Salomo02.jpg


Zur Zeit Jesu

König Herodes der Große verwaltete das Gebiet als Verbündeter Roms. Unter ihm erstrahlte Jerusalem in neuem Glanz und erlebte eine neue Blütezeit. Als er 4 v.Chr. starb, wurde sein Reich in drei Teile geteilt. Seine Söhne Philippus und Herodes Antipas bekamen ihre eigenen Herrschaftsgebiete, der Rest stand unter der Herrschaft des römischen Statthalters Pontius Pilatus. Daneben existierte die Dekapolis, ein Landesteil, der zehn freie Städte umfasste.

http://www.amzi.org/assets/images/8_Palaeestina_Jesus0202.jpg

Als Jesus mit seinen Jüngern umherzog, existierten diese vier Herrschaftssysteme, doch er machte sie nie zum Inhalt seiner Reden. Er lebte darin (in den Evangelien lesen wir davon, wie er von einem Gebiet zum anderen wechselte, um zu lehren) und ordnete sich ihnen unter. Jesus ließ sich auch nicht vom äußeren Glanz Jerusalems blenden.

Daraus können wir lernen, dass unser Augenmerk nicht auf das Land und die Grenzen gerichtet sein soll, sondern auf die Menschen, die darin leben. Denn veränderte Menschen verändern die Politik, die Politik verändert jedoch nicht das Herz des Menschen.



Zerstörung und Exil

70 n.Chr. setzte Rom dem jüdischen Krieg, der 66 n.Chr. begonnen hatte, mit der Zerstörung Jerusalems ein Ende. Im Jahr 135 n.Chr. schlug der römische Kaiser Hadrian den jüdischen Aufstand unter Bar Kochba nieder, die Juden wurden aus Israel verbannt. Hadrian gab Jerusalem den Namen „Aelia Capitolina“ und dem Land den Namen „Palästina“. Er wollte damit die Erinnerung an die Geschichte der Juden auslöschen. Er verbot ihnen sogar, Israel und die Stadt Jerusalem wieder zu betreten.

Gott aber hat das jüdische Volk nicht vergessen. Trotz aller Verfolgung hat es überlebt und existiert wieder als eine Nation. Die Frage der Grenzen ist auch heute heiß umstritten. Wenn wir aus der geschichtlichen Perspektive argumentieren, stellt sich sofort die Frage, welche Grenzen verbindlich sind. Denn sind es die Grenzen des ehemaligen Kanaan, kommt die Frage auf, warum Gott die Besiedelung im Ostjordanland zugelassen und dort sogar eine Zufluchtsstätte (die Stadt Bezer) zugelassen hat (Josua 20,8). Interessant ist auch, dass heute die Palästinenser das biblische Kernland besiedeln, während die Israelis eher dort wohnen, wo sich früher ihre Feinde niedergelassen hatten. Auch lebte Israel nur rund 780 Jahre ohne Fremdherrschaft. Durch seine Geschichte hindurch wird sichtbar, dass Gott selbst über die Grenzen und Nachbarn von Israel wacht, wenn es mit ihm lebt. Gott selbst versteht sich als Eigentümer des Landes (3. Mose 25,23). In Hosea 9,3 wird es «Land des Herrn» genannt. Doch immer, wenn sich Israel von Gott entfernte, hatte es Probleme mit seinen Nachbarn. Gott möchte durch den Messias sein Volk führen und leiten.
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.amzi.org/as…











Avatar  #50 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 03.08.08 20:39:44    Beitrag Nr.: 34.639.162
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 34.637.977 im neuen Fenster öffnen von GueldnerG45S am 03.08.08 11:58:21
Sonntag, 3. August 2008 von ih Redaktion


Innere Kämpfe in Gaza: neun Tote und 90 Verletzte

Gestern brachen erneut Kämpfe zwischen der Hamas und der Fatah im Gazastreifen aus, wobei neun Palästinenser – auch Mitglieder der Hamas-Sicherheitstruppen – getötet und mehr als 90 andere verletzt wurden. 180 Fatah-Anhänger flohen aus dem Gazastreifen nach Israel und wurden an der Grenze vom Militär aufgefangen. Nachdem sie ihre Waffen niederlegten, wurde sie aus humanitären Gründen und der Sorge um ihr Leben nach Israel hineingelassen. Die Hamas-Sicherheitskräfte suchten nach Fatah-Angehörigen im Hilles-Clan von Gaza, die angeblich an der Explosion beteiligt waren, bei der vor neun Tagen fünf Hamas-Angehörige ums Leben kamen und auch ein 7-jähriges Mädchen. Damit fiel die letzte Festung der Fatah nun auch in die Hände der Hamas.




[2] Kommentar:
1 . Humanitäre Geste
Im Fernsehen haben wir gesehen, wie Israel fliehende Fatah-Kämpfer aufnimmt - die Verletzten werden in israelischen Spitälern gepflegt! Gibt es viele Länder, die so etwas mit ihren Feinden machen würden?
Wir danken Dir, Herr, für diese Haltung Israels! Möge Dein Geist jetzt diesen Leuten der Fatah und deren Familien die Augen öffnen, damit sie Busse tun und ihren Hass auf Israel ablegen können. Im Koran steht nichts von der Liebe zu Feinden, im Evangelium sehr wohl. Dein Reich komme, auch im Gazastreifen!

Wolfgang 03.08.2008 20:37


2 . Teufel und Streit
Was sagt Jesus zu den Pharisäern ? Wenn Belzebub (Teufel) mit sich selbst im Streit liegt,wie kann dann sein Reich Bestand haben ? So ist es auch mit dem Gaza streifen !

christian 03.08.2008 20:04

Quelle: http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=16796



Avatar  #49 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 03.08.08 11:58:21    Beitrag Nr.: 34.637.977
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verwirrt Warum soll Gaza judenrein werden??? verwirrt

aufmerksam Lächeln Ohne die Juden geht es nicht in Gaza--sie bringen sich sonst gegenseitig um aufmerksam aufmerksam

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/03/israel/flucht-von-fatah-mitgliedern-nach-israel-9918846-kg.jpg

Bei Flucht aus Gaza-Streifen
Israel hilft Fatah-Mitgliedern

Nach blutigen Gefechten unter Palästinensern im Gazastreifen hat Israel mehr als 180 Mitglieder der Organisation Fatah aufgenommen, die auf der Flucht vor Kämpfern der feindlichen Hamas waren. 22 von ihnen mussten verletzt ins Krankenhaus.
Eine Sprecherin der israelischen Armee: „Es handelt sich um eine humanitäre Geste.“ Der Großteil der Flüchtlinge soll weiter nach Ramallah im Westjordanland gebracht werden. Aus israelischen Regierungskreisen verlautete aber, dass 32 der geflohenen Fatah-Mitglieder bereits in den Gazastreifen zurückgekehrt seien.

Vize-Regierungschef Haim Ramon sagte im Militärradio, Israel helfe denjenigen Palästinensern, die den radikalen Islam bekämpften und Verhandlungen unterstützten.

Israel hatte auf Anordnung von Verteidigungsminister Ehud Barak den Grenzübergang Nahal Os ausnahmsweise für die Flüchtlinge geöffnet. Zuvor hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas persönlich darum gebeten. Die Grenze Israels zum Gazastreifen ist seit der Machtübernahme der Hamas im Juni 2007 geschlossen.

Bei den Kämpfen zwischen Hamas und Fatah in Gaza sind nach palästinensischen Angaben neun Menschen getötet und mehr als 90 weitere verletzt worden.

Auslöser der Gefechte war die versuchte Festnahme des Chefs eines Fatah-nahen Familienclans, der hinter einem Bombenanschlag auf Hamas-Kämpfer stecken soll. Bei dem Anschlag waren am 25. Juli fünf Mitglieder des militärischen Arms der Hamas und ein fünfjähriges Mädchen getötet worden.

Nach dem Anschlag hatte die Hamas Hunderte Fatah-Anhänger festgenommen lassen. Die Beziehungen der beiden Palästinenserorganisationen sind äußerst gespannt, seit die radikale Hamas im die Macht im Gazastreifen übernommen hat.

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/08/03/israel/n…
+
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,569738,00.html





Avatar  #48 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 06.03.08 22:50:38    Beitrag Nr.: 33.573.854
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06.03.08
Sicherheitskabinett beschließt alle Raketenangriffe aus Gaza zu beenden
Das Sicherheitskabinett beschloss auf seiner Sitzung am Mittwoch, alle Raketenangriffe auf israelisches Gebiet zu beenden. Der Beschluss beinhaltete die Entscheidung, die Hamas-Herrschaft in Gaza zu zerstören. Außerdem sollen die Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas weitergeführt werden. Zudem wolle sich Israel gemeinsam mit Ägypten bemühen, die Hamas zu stürzen. Das Kabinett brachte zum Ausdruck, dass es unbedingt „eine humanitäre Krise in Gaza vermeiden wolle.“ Es ist das erste Mal, dass eine offizielle Entscheidung getroffen wurde, die Raketenangriffe aus Gaza komplett zu stoppen.

Avatar  #47 von PeterA_FFM Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 01.03.08 17:09:38    Beitrag Nr.: 33.524.805
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 17.607.555 im neuen Fenster öffnen von GueldnerG45S am 18.08.05 22:35:08
Mögliche Antwort?...damit man nie mehr sagen muß, Juden müssen im Ghetto wohnen!


Avatar  #46 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 01.03.08 16:49:34    Beitrag Nr.: 33.524.718
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Vorbereitungen für Militäraktion im Gazastreifen

Das Außenministerium und Verteidigungsminister Ehud Barak begannen gestern die israelische Öffentlichkeit und auch die Weltöffentlichkeit darauf vorzubereiten, dass bald ein größere Militäraktion im Gazastreifen durchgeführt werden könnte. „Wir müssen auf eine weitere Steigerung der Angriffe aus dem Gazastreifen vorbereitet sein. Eine große Operation ist Realität und ausführbar. Wir sind nicht darauf erpicht diese Operation zu beginnen, aber wir werden sie nicht mehr lange herauszögern“, so Barak. Diese Operation soll nicht nur die Raketenangriffe oder deren Herstellung vermindern, sonder auch die Hamas-Regierung lähmen. Barak sprach darüber auch mit dem Quartett-Gesandten Tony Blair und dem ägyptischen Geheimdienstchef Omar Suleiman und sagte, dass Israel den jetzigen Beschuss nicht mehr tolerieren könne.


Avatar  #45 von GueldnerG45S Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 26.01.08 23:35:44    Beitrag Nr.: 33.182.491
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26. Januar 2008, 15:35 UhrPALÄSTINENSER-EXODUS AUS GAZA
Der Probelauf der Hamas
Von Henryk M. Broder

Mit dem Palästinenser-Exodus aus Gaza steht es 3:0 für die Hamas: Israel ist ratlos, Ägypten blamiert, und eine Gang, die sich vor einem halben Jahr mit Waffengewalt an die Macht geputscht hat, lehrt die Welt das Grausen.

Einen schöneren Fall von Desinformation und Propaganda hat es nicht mehr gegeben, seit Yassir Arafat unmittelbar nach dem 11. September 2001 vor laufenden Kameras Blut für die bei den Anschlägen Verletzten spendete, um die Bilder von den jubelnden und tanzenden Palästinensern zu konterkarieren. Inzwischen weiß man: die Nadel steckte nicht in Arafats Arm, sondern war unter einem Verband versteckt. Der "Rais" tat nur so als ob.

Und nun hat die Hamas die Grenzanlagen zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten plattgemacht, und die Welt schaut beeindruckt zu: Keine schlechte Leistung für eine "Regierung", die nicht in der Lage ist, die eigene Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen, aber genug Schweißbrenner, Sprengstoff und schwere Baumaschinen hat, um einen Wall aus Stahlplatten einzureißen.

Hieß es anfangs in den Nachrichten, es seien an einigen Stellen "Löcher" in den Grenzzaun gesprengt worden, so weiß man es inzwischen besser. Die Aktion wurde von langer Hand systematisch vorbereitet und mit großer Präzision ausgeführt, ohne dass die oberschlauen Israels etwas gemerkt oder die auf der anderen Seite der Grenze herumlungernden Ägypter etwas unternommen hätten.

Die vielen Palästinenser, die dann "spontan" über die Grenze strömten, waren nur die glücklichen Statisten in einer Inszenierung, mit der die Hamas beweisen wollte, dass sie eine "Krise" in Gang setzen kann, wann immer sie will.

Während Kamele, Rinder, Motorräder, Zementsäcke und TV-Geräte von der einen Seite der Grenze auf die andere geschafft wurden, machten die Palästinenser mitnichten den Eindruck von Hungerleidern, die soeben eine Suppenküche der Heilsarmee gestürmt hatten. Die Aktion erinnerte an die Eröffnung eines Elektronikmarktes vor einigen Wochen in Berlin, bei der Tausende von Berlinern die Gelegenheit nutzen wollten, preisgünstig Flachbildschirme zu kaufen. Dabei ging einiges zu Bruch. Am Ende musste das Personal vor den Massen kapitulieren und die Polizei den Laden räumen.

Nachdem zwischen Gaza und Ägypten die Grenze beseitigt war, kam es zu einer Explosion der Kaufkraft. Die herbeigeeilten Reporter wunderten sich, wieso und woher die notleidenden Palästinenser so viel Geld hatten, stellten aber keine Fragen. Die Antwort gab der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad am 22. Januar in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Die Regierung in Ramallah habe allein im zweiten Halbjahr 2007 "rund 964 Millionen Dollar nur für den Gaza-Streifen ausgegeben", das Geld sei "hauptsächlich für die Gehälter der Angestellten der Autonomiebehörde, für Sozialhilfen für bedürftige Familien, laufende Behördenkosten" verwendet worden.

Fajad sagte nicht, auf welchem Wege die Millionen in den "abgeriegelten" Gaza-Streifen gekommen sind, aber er machte klar, dass es seine Aufgabe ist, "in beiden Gebieten zu regieren". Das bedeutet: Die Regierung der PLO finanziert in einem Gebiet, in dem sie nichts zu sagen hat, mit Fremdmitteln einen aufwendigen Apparat, während der abtrünnige "Ministerpräsident" von Gaza, Ismail Hanija, dort Politik macht, ohne sich um das Wohlergehen der Bevölkerung sorgen zu müssen. Er kämpft für die Befreiung Palästinas, lässt Raketen auf die Stadt Sderot abfeuern und denkt sich PR-Aktionen aus. Er lädt Journalisten zu Kabinettssitzungen ein, die am hellen Tage, aber bei zugezogenen Gardinen und im Schein von Kerzen stattfinden, um eine Notlage zu suggerieren und schickt Kinder mit brennenden Kerzen auf die Straße.

Die Abschaltung des E-Werks von Gaza war auch so ein Gag, denn rund 70 Prozent des Elektrizitätsbedarfs von Gaza werden direkt von Israel geliefert. So versorgt Israel auch die Werkstätten mit Strom, in denen die Kassam-Raketen gebaut werden, die in Sderot einschlagen – eine Situation, die so absurd ist wie die Alimentierung der Hamas durch die EU auf dem Umweg über die PLO.

Natürlich geht es den Palästinensern in Gaza nicht gut, und es wäre leicht zynisch zu sagen, die Menschen in Darfur wären glücklich, wenn es ihnen auch so schlecht ginge. Dennoch, für das relative Elend im Gaza-Streifen ist allein die Hamas verantwortlich, die nicht regieren, sondern herrschen wollte und dazu die eigene Bevölkerung als Geiseln genommen hatte.

Ihre Macht liegt darin, dass sie zwar keine Regelung durchsetzen, aber jede sabotieren kann. Und weil es immer mehr Beteiligte an dem Konflikt gibt, kann er auf absehbare Zeit nicht gelöst, sondern nur pragmatisch gemanagt werden. Zum Beispiel, indem Ägypten die Verantwortung für Gaza übernimmt, das bis 1967 von Kairo aus verwaltet wurde. Dann wäre der "Belagerungszustand" beendet und die Regierung in Kairo für die innere und äußere Sicherheit zuständig.

Aber die Ägypter denken nicht daran, sich ein Problem aufzuhalsen, das sie gegenüber Israel als Druckmittel einsetzen können. Wahrscheinlicher ist ein anderes Szenario: Der Durchmarsch nach Ägypten war nur der Probelauf für ein größeres Vorhaben. Was passiert, wenn die Hamas eine halbe Million Gaza-Palästinenser an der Grenze zu Israel aufmarschieren lässt, die leichter zu überwinden ist? Ein Alptraum, den der Allmächtige verhindern möge.

URL:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,531199,00.html


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