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Nordex buy ("First Berlin") (Seite 4752)

eröffnet am 26.08.05 17:59:03 von
PolyesterBauer

neuester Beitrag 24.04.14 19:10:42 von
StockCruncher
Beiträge: 61.168
ID: 1.002.983
Aufrufe heute: 212
Gesamt: 4.671.895


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KingsGambit
schrieb am 21.04.12 13:53:00
Beitrag Nr. 47.511 (43.069.752)
Formulieren wir's einfach, an allen Ecken und Enden ergeben sich bei Offshore teils unerwartete Probleme, sowohl was die Kosten betrifft, als auch technische Schwierigkeiten.
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KingsGambit
schrieb am 21.04.12 13:56:29
Beitrag Nr. 47.512 (43.069.761)
Nordex hätte einen grossen Partner gebraucht, nicht nur in finanzieller und technischer Hinsicht, sondern auch um hinterher das notwendige Gewicht zu haben um nach Arcadis Ost entsprechende Folgeaufträge zu ergattern.
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belliora
schrieb am 21.04.12 16:38:29
Beitrag Nr. 47.513 (43.070.111)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.069.574 von N424671 am 21.04.12 12:31:37Die Einscheidung von Frau Klatten (konservative Frau wie BMW auch) ist also eine vorsorgliche und sehr positive Entscheidung für alle Aktionäre hier.

Ich frage mich nur, wieso dann überhaupt (angeblich) monatelang mit einem potentiellen finanzstarken JV-Partner verhandelt wurde?
Wie groß ist Klattens Einfluß, derart gravierende Entscheidungen mitzutragen, bei nicht mal 25% Aktienanteil?
Letztlich kommt mir die Begründung für einen Ausstieg fadenscheinig vor, woher plötzlich der Sinneswandel? Wieso ging man überhaupt in Verhandlungen??
Alles mysteriös. Ich sehe meinen Einstieg wohl nie wieder. Und nochmal jahrelang mag ich ehrlich gesagt nicht warten. Alles sehr sehr traurig!
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belliora
schrieb am 21.04.12 16:40:49
Beitrag Nr. 47.514 (43.070.118)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.069.761 von KingsGambit am 21.04.12 13:56:29Nordex hätte einen grossen Partner gebraucht, nicht nur in finanzieller und technischer Hinsicht, sondern auch um hinterher das notwendige Gewicht zu haben um nach Arcadis Ost entsprechende Folgeaufträge zu ergattern.

Woran es letztlich gescheitert ist, werden wir wohl nie erfahren?!
Einer wird zu hoch gepokert haben........
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KingsGambit
schrieb am 21.04.12 19:11:33
Beitrag Nr. 47.515 (43.070.426)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.070.118 von belliora am 21.04.12 16:40:49Allzu grosser Schaden ist nicht entstanden, so was wie 6.3mio Entwicklungsleistungen für die Katz, die aber eh schon abgeschrieben sind. Dann muss man sehen wie sich die Beteiligung an KNK verkaufen lässt, alles in allem ist die Sache unter finanziellen Gesichtspunkten halb so wild, weil man erst am Anfang des Offshore-Engagements stand.
Wer kann schon wissen wie die Entwicklung der 6mw im Detail gelaufen ist, welche technischen Schwierigkeiten und vielleicht höher als gedachte Kosten dann dazu geführt haben das Ganze sein zu lassen, ausser es liesse sich ein finanzstarker Partner finden. Sicher hat man auch mit Argusaugen die aktuellen Entwicklungen im Bereich Offshore verfolgt, wo sich ja die Probleme und Verzögerungen immer mehr anhäufen, von Tennet bis hin zu Siemens, denen man ja nun wirklich zugetraut hätte das hinzubekommen. Am Ende war es wohl die Anhäufung all dieser Faktoren die zum Offshore-Ausstieg geführt hat.
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spiralkanal
schrieb am 21.04.12 19:34:53
Beitrag Nr. 47.516 (43.070.459)
Zitat von bellioraNordex hätte einen grossen Partner gebraucht, nicht nur in finanzieller und technischer Hinsicht, sondern auch um hinterher das notwendige Gewicht zu haben um nach Arcadis Ost entsprechende Folgeaufträge zu ergattern.

Woran es letztlich gescheitert ist, werden wir wohl nie erfahren?!
Einer wird zu hoch gepokert haben........


ja, wirklich schwer zu ergründen woran es gescheitert sein könnte...
begründet dies mit hohen Entwicklungskosten und fraglicher Rentabilität. "Bei Offshore dauert es mindestens bis zum Jahr 2017, bis wir das erste Geld verdienen können", sagte Nordex-Sprecher Ralf Peters.
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article106205758/Wirtschaft-Kompakt-Hamburg.html

sehen andere wohl auch so...btw...
Nordex Discontinues Offshore Wind Business; Doosan Reconsiders Scotland...
The company, in a statement, cited the economic uncertainty plaguing Europe.
“The uncertain economic situation in Europe has created general liquidity issues, as well as sapped market confidence – putting a question mark over the future development of the offshore wind market,” Doosan said in its announcement.

http://offshorewindwire.com/2012/04/18/afternoon-roundup-ontario-government-hit-with-second-lawsuit-based-on-wind-moratorium/

und andere "schauflen" Verluste bei dem Geschäft, bei welchem nordex ja ohnehin immer zu spät dran war für... angeblich
Schwierige StromübertragungSiemens macht Verluste mit Windparks
Dienstag, 17.04.2012, 09:19
...
ja...in 2012 scheint ,am wie bereits in 2011 einiges zu verpassen...
Es soll das Geschäft der Zukunft werden: Stromanschlüsse für Offshore-Windparks. Doch vorerst kosten die Projekte Siemens viel Geld

...http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/schwierige-stromuebertragung-siemens-macht-verluste-mit-windparks_aid_738619.html

Im Jahre 2011 gingen Offshore-Anlagen mit rund 50 Megawatt mehr Leistung als im Vorjahr ans Netz. Diese 108 Megawatt Leistung sollen in diesem Jahr auf rund 200 Megawatt erhöht werden.
..Ein Zuwachs von weiteren fünf Prozent seien vom BWE und dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau in diesem Jahr erwartet, sodass 2012 möglicherweise rund 2,2 Gigawatt Neuleistung installiert wird.

http://www.windkraftanlage.de/nc/news/detailseite/datum/hoehere-nachfrage-nach-windkraft-in-deutschland/

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wpinspe
schrieb am 21.04.12 21:07:12
Beitrag Nr. 47.517 (43.070.714)
Der Ausstieg aus dem Offshoregeschäft erscheint mir absolut im Sinne des Unternehmens.
Die Unsicherheiten in diesem Bereich wären nicht kalkulierbar gewesen.

Wieso sollte man ein derartiges Riskio eingehen wenn das vorhandene Kerngeschäft genau auf ein Marktsegment abgestimmt ist, welches dabei ist enorm zu wachsen.
Der Quartalsbericht im Mai wird zwar was wohl noch keine Überraschung im EBIT liefern aber beim Auftragseingang liefern.
Erste Indikatoren für die Entwicklung zeigen sich bereits.
"Auftragseingang in Q1/2012 stieg um 84% auf EUR 284 Mio"

Mir erschließt sich auch nicht warum immer die sog. "Großaufträge" so angepriesen werden. Allein hier in Bayern befinden sich Gegenwärtig Anlagen von mehr als 1 GW in den Genehmigungsverfahren. Größtenteils initiiert von Kommunen und Bürgerbeteiligungen. Diese "kleinen" Aufträge haben zwar meist "nur" ein Volumen von 10 - 15 Mio. € aber dafür einen deutlich geringeren Margendruck.
Freundlicherweise veröffentlichen manche sogar im Groben ihre Einkaufspreise. 4 Mio. für eine N117 scheinen doch akzeptabel.
http://www.buergerwind-bachtal.de/ExposeKreuzbuche.pdf

Mit der Fokusierung auf die Kernkompetenzen zusammen mit innovativen Materialen wie Carbon kann sich das Unternehmen auch Onshore gegenüber den großen Konkurrenzprodukten wie Vestas V112 und Enercon E82/101 etc. profilieren.


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belliora
schrieb am 22.04.12 00:18:19
Beitrag Nr. 47.518 (43.071.056)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.070.714 von wpinspe am 21.04.12 21:07:12Steigt Klatten aus, ist die Carbon-Phantasie wohl auch dahin?

Wenn denn alles so toll ist, warum fällt der Kurs so stark?
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Schutzengel
schrieb am 22.04.12 02:12:02
Beitrag Nr. 47.519 (43.071.118)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.056 von belliora am 22.04.12 00:18:19Belliora, warum liest man eigentlich von Dir nur Mist? Keine Ahnung, aber davon zuviel! Darauf kann hier jeder verzichten.
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belliora
schrieb am 22.04.12 10:14:05
Beitrag Nr. 47.520 (43.071.355)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.118 von Schutzengel am 22.04.12 02:12:02Dann antworte doch einfach auf die Frage! Aber da kommt auch nichts....