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EADS Thread eines Überfliegers ( Seite 217)
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Diskussionsnr.: 1.013.781
Chartsignal zu EADS

Neues 13-Wochenhoch (long)
EADS
WKN: 938914
ISIN: NL0000235190
Symbol: EAD
Xetra (EUR), 25.05.12 | 13:27
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schrieb am 08.02.12 17:18:28
http://www.derwesten.de/wirtschaft/alle-a380-maschinen-sollen-auf-risse-in-fluegeln-untersucht-werden-id6327850.html
Frankfurt/Main. 67 Maschinen sind auf der ganzen Welt im Einsatz.
20 davon sind bereits untersucht - die restlichen 47 sollen folgen.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit hat eine solche
Untersuchung angeordnet, nachdem Haarrisse in den Tragflächen eines
Riesen-Airbus gefunden worden waren.
Alle 68 Großraumflugzeuge des Typs Airbus A380 müssen auf Haarrisse
in den Tragflächen untersucht werden. Das ordnete die europäische
Luftsicherheitsbehörde EASA am Mittwoch an. Zuvor hatte die
australische Fluggesellschaft Qantas einen A380 nach der Entdeckung
Dutzender Haarrisse vorerst stillgelegt. Die EASA verschärfte mit
dem neuen Erlass eine Anordnung vom 20. Januar, die nur jene
Großflugzeuge betraf, die mehr als 1300 Flüge hinter sich
haben.
Der Erlass stellt laut Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath sicher,
"dass die Untersuchung, die von Airbus ohnehin empfohlen wird, auch
durchgeführt wird". Schaffrath sagte in Toulouse, die Sicherheit
der Fluggäste stehe nicht zur Debatte. Die EASA gab den
Gesellschaften je nach Flugleistung bis zu sechs Wochen Zeit, ihre
Flugzeuge zu untersuchen und gegebenenfalls beschädigte Teile
auszutauschen.
Maschinen mit 1384 oder mehr Flugstunden müssen innerhalb von drei
Wochen, die anderen innerhalb von sechs Wochen ab dem 13. Februar
zur Inspektion.
Lufthansa muss keine Flüge ausfallen lassen
Die Lufthansa muss eigenen Angaben zufolge dafür keine A380-Flüge
ausfallen lassen. Mit dem Kranich am Heck fliegen derzeit acht der
zweistöckigen Großraumjets, zwei weitere sollen in diesem Jahr dazu
kommen, wie Sprecher Michael Lamberty sagte. Der älteste
Lufthansa-A380, die "Frankfurt", habe derzeit rund 900 Flüge hinter
sich, so dass der Spielraum bis zur Prüfung recht groß sei. Die
eventuell betroffenen Teile seien zwar leicht austauschbar, aber
die vorbereitenden Arbeiten an den Tragflächen, in denen die
Kerosintanks untergebracht sind, dauerten mindestens einen Tag.
Die Schäden in dem Jet der australischen Fluggesellschaft Qantas
haben die Sicherheit der Passagiere nach Angaben der Gesellschaft
vom Mittwoch nicht gefährdet. Sie glichen nicht jenen Schäden, die
Airbus selbst im vergangenen Monat an den Flügeln zweier Maschinen
entdeckt hatte.
Risse sind ein Produktionsproblem
Mitarbeiter von Qantas hatten die etwa zwei Zentimeter langen
Haarrisse in den Verbindungsstücken zwischen den Spanten der Flügel
und der Außenhaut entdeckt, nachdem die Maschine beim Flug von
London nach Singapur in heftige Turbulenzen geraten war. Die
Schäden seien jedoch nicht durch die Turbulenzen entstanden,
sondern gingen auf ein
schrieb am 24.02.12 17:20:08
Seit 16 Tagen nichts passiert hier genau wie beim Kurs der
Aktie.
Die Meldungen das der 380 so langsam auseinanderfällt muß man ja
auch nicht schreiben,wir können froh sein das der Kurs nicht auch
am Boden ist wie so mancher Flieger.
schrieb am 24.02.12 21:37:26
Wenn du das "Nietenproblem" meinst, das wurde doch nur
aufgebauscht, nach dem anderen Problem mit den Klammern in den
Tragflächen des A380.
Das Klammernproblem kostet schon etwas, aber das ist nicht so
aussergewöhnlich, bei so einem "neuen" Modell. Das wird schon, der
Zeitpunkt ab dem mit jedem verkauften A380 Geld verdient wird, wird
geringfügig nach hinten verschoben.
Der Kursverlauf könnte kaum besser sein - zugegeben, ich sehe das
aus der Perspektive meiner Steuerfreien aus 12/2008. Aber auch wenn
man es etwas kurzfristiger betrachtet, der Kurs stabilisiert sich
doch da nur etwas bei 27€.
schrieb am 08.03.12 10:01:19
Donnerstag, 08. März 2012
Analysten sind begeistert EADS glänzt mit Ergebnis
EADS sorgt bei den Volkswirten für Lobeshymnen. Der Luft- und
Raumfahrtkonzern übertrifft die Erwartungen deutlich. Wörter wie
"ausgezeichnet" und "sensationell" werden an den europäischen
Börsen vernommen. So wird 2011 im operativen Geschäft ein Plus von
87 Prozent auf 1,033 Milliarden Euro vermeldet.
EADS 29,38
Im rasanten Steigflug hat der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS das
Jahr 2011 hinter sich gebracht. Sowohl die eigenen Erwartungen als
auch die des Marktes wurden deutlich übertroffen. Händler zeigten
sich begeistert: "Ausgezeichnet" bis "sensationell" lautete ihr
Urteil.
Ein Ende der Aufwärtsbewegung ist nicht in Sicht. Denn beim
Boeing-Konkurrenten stehen Rekord-Aufträge in den Büchern.
Ungeachtet des unsicheren gesamtwirtschaftlichen Umfelds übertraf
das MDax-Unternehmen im abgelaufenen Jahr bei sämtlichen
Schlüsselgrößen die Prognosen.
Der Konzern habe eine solide Wachstumsgeschichte, stellte der
scheidende Vorstandsvorsitzende Louis Gallois fest. Dies belegte
die Entwicklung im Schlussquartal: Umsatz und Ebit wuchsen
schneller als im Gesamtjahr. Deutlich nach oben zeigte auch das
Nettoergebnis, es kletterte um 72 Prozent auf 612 Millionen Euro
und fiel damit doppelt so hoch aus wie von Analysten erwartet.
Im Gesamtjahr ließen die hohe Nachfrage nach Flugzeugen und die
Verbesserungen im operativen Geschäft das Konzernergebnis sogar um
87 Prozent auf 1,033 Milliarden Euro in die Höhe schnellen. Beim
Umsatz schaffte EADS ein Plus von 7 Prozent auf 49,1 Milliarden
Euro. Angepeilt hatte der Konzern nur eine Zunahme um 4 Prozent,
Beobachter hatten etwa 1 Milliarde Euro weniger erwartet. An der
starken Entwicklung sollen die Aktionäre teilhaben. Sie sollen eine
auf 0,45 Euro mehr als verdoppelte Dividende erhalten.
Bei A350 XWB hinter dem Zeitplan
Louis Gallois übergibt ein bestelltes Haus. (Foto: picture alliance
/ dpa)
Mit Zuversicht blickt EADS auch auf das laufende Jahr. "Die Weichen
für steigende Profitabilität sind gestellt", sagte Gallois. Etwas
Zurückhaltung übte der Manager aber doch: "Zweifellos sehen wir
auch im Jahr 2012 Herausforderungen entgegen. Die besondere
Aufmerksamkeit des Managements gilt weiterhin unseren
Schlüsselprogrammen, insbesondere der A350 XWB", sagte er. Bei dem
Großraumflugzeug liegt der Konzern weit hinter seinem
ursprünglichen Zeitplan.
2012 wird es beim Umsatz aber nicht mehr ganz so schnell vorangehen
wie im Vorjahr. Geplant werde mit einem Plus von mehr als 6
Prozent. Getragen wird das Wachstum von den voraussichtlich 570
Auslieferungen von Zivilflugzeugen. Das Ebit vor Einmaleffekten
soll auf 2,5 Milliarden Euro steigen nach 1,8 Milliarden Euro
2011.
.
Erreichen will der Konzern dies über steigende
Flugzeugauslieferungen, höhere Preise und weitere Verbesserungen
bei der Produktion des Großraumflugzeuges A380. Helfen wird zudem
der Rekord-Auftragsbestand von 541 Milliarden Euro. Außerdem könnte
das Unternehmen vom schwachen US-Dollar profitieren. Bislang war
dies wegen umfangreicher Sicherungsgeschäfte nicht möglich.
Das Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal mit 0,75 Euro deutlich
über der Prognose von 0,44 Euro. Der Umsatz lag trotz der hohen
Transparenz bei den Flugzeug-Bestellungen mit 16,4 Milliarden Euro
noch rund eine Milliarde über den Schätzungen. Lediglich beim
Jahresausblick auf 2012 sei EADS etwas zurückhaltender als der
Markt. "Per Saldo sind die Zahlen aber ein Kracher und sollten für
eine kräftige Erholung sorgen", sagte ein anderer Händler
http://www.n-tv.de/wirtschaft/EADS-glaenzt-mit-Ergebnis-article5701891.html
schrieb am 08.03.12 10:23:55
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.805.110 von Shaki am 24.02.12
21:37:26Da kann man nur sagen WOW

.
Darauf habe ich lange gewartet,daß sich die ganzen Anstrengungen in
den Zahlen niederschlagen und dann gleich mit einem
Paukenschlag.
Als Zugabe dann die verdoppelung der Dividende klar ist immer noch
kein Dividendentitel soll mir aber auch recht sein wenn sie das
Geld in die Weiterentwicklung ihrer Flugzeuge stecken.
Ziel der nächsten Wochen sollte jetzt das Hoch vom März 2006 sein
35,44
lange ist es her.
Hoffentlich macht uns kein Grieche oder sowas einen Strich durch
die Rechnung.
Als erstes dürften uns aber die Analysten Rückendeckung geben auf
geht es Jungs!
Schönen Tag noch Bye
schrieb am 09.03.12 09:13:14
Ich bin mir sicher das dieses Proplem den einen oder anderen am
Einstieg hindert:
A380-Risse
Emirates will Entschädigung von Airbus
09. März 2012 07:50
Alle 21 Superjumbos von Emirates müssen repariert werden
EADS
--------------------------------------------------------------------------------
EUR29,74+10,78%
Dem Flugzeugbauer droht wegen aufgetretener Haarrisse an den
A380-Tragflächen Ungemach - rund 90 Millionen Dollar soll er an
Strafe zahlen
London - Die Fluggesellschaft Emirates Airline will Schadenersatz
von Airbus wegen der Haarisse an Tragflächen des Superjumbos A380.
Emirates-Präsident Tim Clark bezifferte den Geschäftsausfall durch
diese Probleme in der "Financial Times" auf bis zu 90 Millionen
Dollar bis Ende März. Daher wolle sein Unternehmen eine
Entschädigung von der EADS -Tochter, wurde er zitiert. "Es hat eine
Menge geschäftliche Probleme verursacht, und wir sind nicht
glücklich damit, wie es gelaufen ist", sagte Clark.
Die europäischen Aufsichtsbehörden hatten vergangenen Monat
Prüfungen für alle A380-Maschinen angeordnet. Ingenieure hatten
zuvor festgestellt, dass die Risse häufiger auftraten. Emirates
habe solche in den bisher untersuchten zehn A380-Fliegern entdeckt,
wurde Clark zitiert. Alle 21 Superjumbos der Gesellschaft müssten
repariert werden. Emirates hat die größte A380-Flotte. Weitere 69
Flugzeuge des Typs hat die Fluggesellschaft bei Airbus bestellt.
(APA/Reuters, 9.3.2012)
schrieb am 09.03.12 09:17:52
Auch diese Geschichte ist nicht gerade förderlich:
EADS-Chef teilt gegen China und die EU aus
PARIS (Dow Jones)--Der scheidende EADS-Chef teilt kurz vor dem Ende
seiner Amtszeit noch einmal aus. Angesichts des von der EU
beschlossenen Emissionshandels im europäischen Flugverkehr
blockiere die chinesische Regierung den Verkauf von
Airbus-Maschinen an die Airlines des Landes, so die Anschuldigung
von Louis Gallois. Die EU forderte er auf, die weltweiten Proteste
zu erhören, und eine weltweite Lösung des Emissionshandels
anzustreben.
Seit Jahresbeginn müssen alle Fluggesellschaften, deren Maschinen
innerhalb der EU, Norwegens und Islands starten oder landen,
Emissionszertifikate für die komplette Flugstrecke vorweisen. Viele
Länder begehren dagegen auf und drohen mit Gegenmaßnahmen. China
hat seinen Fluglinien sogar untersagt, an dem Emissionshandel
teilzunehmen.
Die chinesische Regierung halte die Genehmigung für 35
Airbus-Maschinen zurück, die die Gesellschaften des Landes bestellt
hatten, sagte Gallois in einer Telefonkonferenz zu Analysten. "Wir
sorgen uns, dass sich dieser Konflikt zu einem Handelskrieg
auswachsen könnte", so der Manager. "Und Airbus könnte darin in
Geiselhaft genommen werden."
Eine Sprecherin von Air China sagte, sie glaube nicht, dass die
Regierung den Fluglinien untersagt habe, Airbus-Flugzeuge zu
kaufen. Die Gesellschaft habe auch keine Pläne, bestehende Aufträge
zu stornieren. China Eastern Airlines und China Southern Airlines
waren für einen Kommentar nicht zu erreichen.
In China stünden derzeit 35 Bestellungen für den A350 und zehn für
den Großraumfliegers A380 zur Disposition, argumentiert dagegen
Gallois.
Im vergangenen Jahr war von Geschäftseinbußen noch nichts zu
spüren, im Gegenteil. Die EADS NV glänzte mit "sensationellen"
Zahlen, wie es Händler ausdrückten. Das Konzernergebnis schoss um
87 Prozent auf über eine Milliarde Euro in die Höhe. Der Umsatz
stieg um 7 Prozent und zog beim Wachstum mit dem US-Konkurrenten
Boeing gleich
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/22937953-eads-chef-teilt-gegen-china-und-die-eu-aus-015.htm
schrieb am 09.03.12 09:24:42
Schöner sind da schon die Aussagen meiner Freunde

NordLB hebt Ziel für EADS auf 35 Euro - 'Kaufen'
Die NordLB hat das Kursziel für EADS nach Zahlen für 2011 von 30,00
auf 35,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen.
Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe die Erwartungen deutlich
übertroffen und einen optimistischen Ausblick gegeben, schrieb
Analyst Heino Hammann in einer Studie vom Donnerstag. EADS sei für
die kommenden Jahre gut aufgestellt. Daher bleibe es auch nach der
jüngsten Kursrally beim Kaufvotum.
AFA0002 2012-03-09/08:52
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/22942634-nordlb-hebt-ziel-fuer-eads-auf-35-euro-kaufen-322.htm
schrieb am 09.03.12 09:28:52
Luft- und Raumfahrtkonzern
EADS-Chef Gallois wehrt sich gegen Einmischung
09.03.2012, 06:36 Uhr
Louis Gallois weist Forderungen der Bundesregierung nach mehr
deutschem Einfluss scharf zurück. Gewinn der Airbus-Mutter fast
verdoppelt.
Der EADS-Vorstandsvorsitzende Louis Gallois bei der Bilanzvorlage
in Paris. Der 68-Jährige wird am 1. Juni altersbedingt sein Amt an
Thomas Enders, den jetzigen Chef der Konzerntochter Airbus,
übergeben
Paris. Der scheidende EADS-Vorstandsvorsitzende Louis Gallois hat
die Kritik der Bundesregierung an der Unternehmenspolitik scharf
zurückgewiesen. "Wir lehnen jede unangemessene Einmischung ab",
sagte Gallois bei der Bilanzvorlage in Paris. Er reagierte damit
auf ein Schreiben des Luft- und Raumfahrtkoordinators der
Bundesregierung, Peter Hintze, an den Gallois-Nachfolger und
jetzigen Airbus-Chef Thomas Enders, in dem Hintze mehr deutschen
Einfluss in dem Gemeinschaftsunternehmen forderte. "Was gut ist für
das Unternehmen, wird innerhalb des Unternehmens entschieden",
sagte Gallois.
Hintze hatte in dem Brief an Enders unter anderem dagegen
protestiert, die französische Stadt Toulouse zum alleinigen
Konzernsitz von EADS zu machen und den heutigen Zweitsitz Ottobrunn
nahe München damit abzuwerten. "Wir werden weder Paris noch
Ottobrunn verlassen", betonte Gallois. Enders habe beschlossen,
dass in Toulouse sein "Schwerpunkt-Zentrum" liegen werde, da dort
der Flugzeugbauer Airbus als wichtigstes Tochterunternehmen
ansässig sei. "Und der Sitz des Bosses ist heute ja nicht mehr so
wichtig", meinte Gallois, der Enders lachend als Alternative einen
fliegenden Hauptsitz empfahl: "Wir fliegen doch heute alle fast
täglich und haben Büros in den Flugzeugen."
Zwischen der Bundesregierung und EADS schwelt seit Monaten ein
Streit über den deutschen Einfluss. Der Bund verhandelt derzeit mit
dem Autobauer Daimler über eine Übernahme von dessen EADS-Anteil
über 7,5 Prozent. Im Eigentümerkreis stehen sich deutsche und
französische Aktionäre mit einen Anteil von jeweils knapp 22,4
Prozent gleichgewichtig gegenüber.
In seinem Brief hatte Hintze außerdem die Befürchtung geäußert,
Deutschland könnte als Standort für zukunftsträchtige Forschungs-
und Entwicklungsaktivitäten bei EADS ins Hintertreffen geraten.
Zudem hatte er eine angemessene Vertretung deutscher Manager in den
Führungsetagen bei EADS und Airbus gefordert.
Enders will dagegen der Wirtschaftlichkeit den Vorrang vor der
politischen Ausbalancierung zwischen Deutschland und Frankreich
geben. Gallois machte aber klar, dass man die Gründungsländer nicht
vergessen werde. "Was wir brauchen, ist gegenseitiges Vertrauen.
Wir müssen aufhören mit den Missverständnissen", so Gallois. EADS
habe Hightech-Jobs geschaffen, in einem fairen Verhältnis auch in
Deutschland. "Wir wollen diese Dynamik schützen und weiter
ausbauen", fügte der Konzernchef hinzu.
Die Diskussion über den politischen Einfluss überschattete eine
glänzende Bilanz der Luft- und Raumfahrtgruppe, der vor allem die
enorme weltweite Flugzeugnachfrage bei Airbus deutlich verbesserte
Ergebnisse beschert. Der Umsatz erhöhte sich um sieben Prozent auf
49,1 Milliarden Euro. Der Nettogewinn hat sich fast verdoppelt; er
stieg um 87 Prozent auf 1,03 Milliarden Euro und übertraf damit
noch die Schätzungen der Analysten. Die Aktionäre sollen mit einer
auf 45 Cent verdoppelten Dividende an den guten Geschäften
beteiligt werden.
An der Börse sorgten die Zahlen für ein Kursfeuerwerk: EADS-Aktien
verteuerten sich zeitweilig um mehr als neun Prozent. Für die
Zukunft zeichnen sich noch bessere Ergebnisse ab: Der Umsatz soll
2012 um sechs Prozent steigen. Beim Vorsteuergewinn vor
Einmaleffekten rechnet EADS mit einem Anstieg um 700 Millionen Euro
auf 2,5 Milliarden Euro. In den letzten Jahren galt der Konzern als
eher schwach im Ertrag, weil hohe Entwicklungskosten und teure
Doppelstrukturen den Gewinn drückten.
Der Flugzeugbauer Airbus mit Werken unter anderem in Hamburg und
Toulouse kann sich vor Neugeschäft zurzeit kaum retten: Die
EADS-Auftragseingänge stiegen vor allem deshalb im vorigen Jahr um
58 Prozent auf 131 Milliarden Euro. Airbus verzeichnete mit 1608
Neubestellungen das beste Jahr der Firmengeschichte und verwies den
Konkurrenten Boeing mit 921 Bestellungen auf den zweiten Platz.
Die Probleme mit feinen Haarrissen in einigen Teilen der
Tragflächen des Airbus-Flaggschiffs A380 dürften allerdings eine
Stange Geld kosten. Gallois bezifferte die Kosten auf insgesamt
rund 105 Millionen Euro. Alle 68 Exemplare des A380, die bereits in
Betrieb genommen sind, müssen zum Check.
Als besonders positiv wertete Gallois den Erfolg der
Hubschrauber-Tochter Eurocopter, die alle Erwartungen übertraf und
auch 2012 auf Erfolgskurs liegt. Der Umsatz erreichte mit 5,4
Milliarden Euro (2010: 4,8 Milliarden) Rekordniveau, der
Auftragseingang stieg 2011 auf netto 457 Hubschrauber (2010: 346).
Weniger erfreulich für EADS ist dagegen die Entwicklung bei der
militärischen Sparte Cassidian. Ihr Umsatz fiel um 700 Millionen
Euro auf nur noch 11,6 Milliarden. Die europäischen Regierungen
sparen bei ihren Armeen. Bei der vor allem in Bayern mit mehreren
Werken vertretenen Militärsparte brach daher der Gewinn ein.
(HA)
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2210690/EADS-Chef-Gallois-wehrt-sich-gegen-Einmischung.html
schrieb am 09.03.12 09:32:01
Sch.... Einstieg verpasst
08.03.12 10.04
Commerzbank belässt EADS auf 'Hold' - Ziel 21 Euro
Die Commerzbank hat EADS nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel
von 21,00 Euro belassen. Der Luft- und Raumfahrtkonzern habe die
Erwartungen im Schlussquartal sowie die eigenen Prognosen 2011
übertroffen, schrieb Analyst Stephan Böhm in einer Studie vom
Donnerstag. Ein Glanzlicht sei die hervorragende Entwicklung der
Flugzeug-Tochter Airbus im Schlussquartal gewesen. Der
Dividendenvorschlag sei überraschend hoch. Der Unternehmensausblick
entspreche den Erwartungen weitgehend.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-03/22931064-commerzbank-belaesst-eads-auf-hold-ziel-21-euro-322.htm
[ Seite: 1, 2, 3 … 216, 217, 218, 219, 220, neuster Beitrag ]
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