Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 844, 845, 846, neuster Beitrag ]
schrieb am 22.11.05 11:10:07
Ein erfolgreiches Börsendebüt feierte am
Dienstag die Aktie der Baumarktkette Praktiker Bau- und
Heimwerkermärkte Holding AG (ISIN DE000A0F6MD5/ WKN A0F6MD).
So lag der erste Kurs der Tochter des Einzelhandelskonzerns
METRO AG (ISIN DE0007257503/ WKN 725750) bei 14,90 Euro, und damit
oberhalb des Ausgabepreises von 14,50 Euro. Zuvor hatte man die
Bookbuilding-Spanne von zunächst 16 bis 19 Euro auf 14 bis 15 Euro
gesenkt und die Zeichnungsfrist verlängert.
Insgesamt wurden im Rahmen des Börsengangs 34,5 Millionen Aktien
platziert, wobei der gesamte Emissionserlös bei rund 500 Mio. Euro
lag. Einem Bericht der \"Financial Times Deutschland\" zufolge, der
sich auf Finanzkreise bezieht, war die Emission dreifach
überzeichnet. Praktiker selbst fließen durch den Börsengang 116
Mio. Euro zu, während die Muttergesellschaft METRO rund 384 Mio.
Euro erlöst.
Derzeit notiert Praktiker bei 15,00 Euro und liegt damit
deutlich über dem Ausgabepreis.
Wertpapiere des Artikels:
PRAKTIKER BAU-U.HEIMW.HLDG AG
Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media
GmbH),11:07 22.11.2005
schrieb am 22.11.05 11:53:20
Finger weg von der langweiligen Aktie ohne Wachstumsstory
...
schrieb am 22.11.05 17:09:00

RealJoker
Wachstumsstory ... ?
bald gehts los mit Hausreparaturen
Die Ölpreise sind auf Rekordniveau - wie reagieren?
Energie sparen
in einem Jahr wird sich die Aktie verdoppeln

)
schrieb am 22.11.05 17:33:43
Bauen & Sanieren
Dass durch Wärmedämmung Energie eingespart werden kann ist ein
alter Hut. Untersuchungen zeigen, wie groß die erreichbaren
Potenziale sind. Bei Gebäuden, die zwischen 1900 und 1971 errichtet
und zwischen 1977 und 1991 saniert wurden, konnte im Durchschnitt
45 Prozent Heizenergie eingespart werden. Hierdurch wird die
Verbrennung fossiler Brennstoffe und damit auch der Ausstoß an
Kohlenstoffdioxid gesenkt. Wer also heute sinnvoll in Wärmedämmung
investiert, erwirtschaftet im Laufe der Jahre durch niedrigere
Heizkosten nicht nur die Investitionen für die Dämmmaßnahmen,
sondern verringert auch den Ausstoß an Treibhausgasen.
Energieeinsparverordnung (EnEV)
Seit dem 1. Februar 2002 gilt die neue Energieeinsparverordnung.
Diese sieht unter anderem vor, dass Neubauten oder Umbauten rund 30
Prozent weniger Heizenergie als nach dem vorherigen Standard, der
Wärmeschutzverordnung von 1995, verbrauchen dürfen. Damit
entspricht der Energiebedarf eines Neubaus dem eines
Niedrigenergiehauses. Bei Neubauten wird ein Energiebedarfsausweis
ausgestellt, der über den Energieverbrauch Auskunft gibt. Der
Energiebedarfsausweis stützt sich auf den Verbrauch von Heizung,
Lüftung, Kühlung und Warmwasserbereitung.
Wie der Hauseigentümer die Anforderungen der
Energieeinsparverordnung erreicht bleibt ihm überlassen. So kann er
dies zum Beispiel durch den Einsatz besonderer Bau- und
Wärmedämmstoffe, den Betrieb besonders effizienter Heizanlagen oder
den Einsatz von erneuerbaren Energien wie z.B. Solarkollektoren
erzielen. Darüber hinaus legt die Verordnung fest, dass alte Öl-
und Gasheizkessel, die meistens überflüssig viel Brennstoff zur
Wärmeerzeugung brauchen bis zum Ende des Jahres 2006 durch neue
moderne Niedertemperatur-Heizkessel oder Brennwertkessel ersetzt
werden müssen. Diese Vorschrift betrifft Heizkessel, die vor dem 1.
Oktober 1978 eingebaut wurden und keine Niedertemperatur oder
Brennwertkessel sind. Kessel, bei denen nach dem 1. November 1996
ein neuer Brenner eingebaut worden ist, um verschärfte
Anforderungen einhalten zu können, müssen spätestens Ende des
Jahres 2008 außer Betrieb genommen werden. Weiter müssen
Rohrleitungen und die obersten Geschossdecken unter nicht
ausbaufähigen Dachräumen nachträglich gedämmt werden. Die
geforderten Renovierungs- und Wärmedämmmaßnahmen rentieren sich
mittelfristig und führen schließlich zu Einsparungen bei den
Heizkosten.
Passivenergiehaus
Eine interessante Variante des energiesparenden Bauens ist das so
genannte "Passivhaus". Passivenergiehäuser sind Gebäude deren
Heizenergieverbrauch um 65 Prozent unter der Wärmeschutzverordnung
von 1995 liegt. In Passivhäusern existieren keine aktiven Heizungs-
und Klimaanlagen, trotzdem wird ein komfortables Wohnklima
erreicht. Durch den Bau des Hauses in einer schattenfreien Umgebung
in Südrichtung, geschickten Einsatz von Dämmmaterialien, Einsatz
von Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung etc. wird Wärme passiv
genutzt.
Energieeinsparverordnung bestimmt, dass für Neubauten und komplett
sanierte bzw. modernisierte Gebäude ein sogenannter
Energiebedarfsausweis ausgestellt werden muß. Dieser gibt über den
Energieverbrauch Auskunft und stützt sich auf den Verbrauch von
Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwasserbereitung.
Für den übrigen Gebäudebestand gibt es eine interessante
Alternative, den Energiepass. In einem Energiepass werden ähnlich
wie im Energiebedarfsausweis Informationen über den
Energieverbrauch angegeben. Sie sollen für mehr Transparenz beim
Energieverbrauch sorgen. Energiepässe zeigen, indem sie den
spezifischen Energieverbrauch für Lüftung bzw. Wärmebereitung nach
Energieträgern dokumentieren, Energieeinsparpotenziale auf.
Die Energiepass-Initiative Deutschland (EID) hat einen Energiepass
für Neu- und Altbauten entwickelt und plant für diese eine
Zertifizierung.
Wärmedämmung
Heutzutage bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Wärmedämmung. So
ist es grundsätzlich möglich eine Wärmedämmung von außen oder von
innen vorzunehmen. Wärmeverbundsysteme, vorgehängte Fassaden oder
zweischalige Mauerwerke eignen sich für die Außendämmung. Als
besonders isolierungsbedürftige Bereiche gelten Fenster,
Rohrverbindungen und der Übergang zwischen Hauswand und Dach. An
diesen Stellen ist die isolierende Wirkung des Mauerwerks ohne
zusätzliche Dämmung nur gering. Für gewöhnlich besteht die
Außenwand eines Hauses aus verschiedenen Schichten, wobei jede
Schicht unterschiedliche Dämmwerte und Diffusionswiderstände hat.
Die Außenwand soll verhindern, dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk
eintritt und dort Schäden anrichtet. Für den Fall, dass doch etwas
Wasserdampf in die Außenwand eintritt, muss dieser leicht wieder
nach außen verdunsten können.
Wärmedämmungen beeinträchtigen den Feuchtigkeitsaustausch kaum. Der
Großteil des Wasserdampfaustausches verläuft ohnehin über die
Lüftung.
Bei Wärmeverbundsystemen werden auf der Außenwand Mineralfaser-
oder Hartschaumplatten befestigt. Auf diese wird eine Spachtelmasse
aufgetragen, darauf kommt der Außenputz. Eine solche Dämmschicht
ist heutzutage ca. zehn bis zwölf Zentimeter stark.
Eine andere Möglichkeit der Wärmedämmung besteht in sogenannten
vorgehängten Fassaden. Hierzu wird eine Fassade auf der Außenwand
des Gebäudes befestigt. In die Zwischenräume werden spezielle
Dämmplatten so eingebaut, dass zwischen der Isolierung und der
Vorhängefassade ein hinterlüfteter Zwischenraum besteht.
Bei der Kerndämmung oder auch zweischaligen Bauweise existiert
zwischen zwei Wänden ein ca. sechs bis sieben Zentimeter breiter
Luftspalt. Um diesen Raum mit Dämmstoffen auszufüllen wird die
Außenwand angebohrt, die Dämmstoffe eingefüllt und anschliessend
wird das Bohrloch verschlossen.
In einigen Altbauten ist es zum Teil aus Denkmalschutzgründen nicht
möglich eine Außendämmung vorzunehmen. In diesen Fällen bietet sich
eine Innendämmung an. Hierbei werden beispielsweise Verbundplatten
aus Dämmstoffen mit integrierten Dampfbremsen, Dämmstoffe zwischen
Holzlattenkonstruktion auf altem Innenputz oder auch saugende
Holzfaser- und Kalziumsilikatplatten verwendet.
schrieb am 23.11.05 11:35:46
[posting]
18.941.170 von
eurospteg am
22.11.05
17:09:00[/posting]Da hat eurospteg recht!
verdopplung in einem Jahr glaub` ich zwar nicht aber warum soll
Praktiker nicht wachsen.
Sie wollen ja auch nach Osteuropa expandieren.
Und bei den heutigen Handwerkerrechnungen geh` ich doch auch lieber
in den nächsten Baumarkt, kauf` dort gross ein und mach diese Dinge
lieber selber (ist einfach billiger)!
Also ich bin positiv für die Aktie gestimmt!
Gruss
Mr. Brown
schrieb am 24.11.05 13:40:47
[posting]18.941.170 von eurospteg am 22.11.05
17:09:00[/posting]Der Markt ist sehr margenschwach, da mit
vielen Konkurrenten besetzt.
Zudem wird die MWSt-Erhöhung dazu beitragen, den Kampf um Kunden zu
verschärfen und an der Konsumzurückhaltung wird sich auch nichts
ändern !
schrieb am 24.11.05 13:56:57
@RJ
das (MWST.-Erhöhung) ist doch aber kein spezif. Probem von
PRAKTIKER, sondern trifft ALLE Konsumwerte in Deutschland
gelichermassen.
Nicht nur die Baumärkte sondern auch Metro, Karstadt sämtl.
Versandhäuser usw....
Und nicht zuletzt alle Handwerker!!

Auch auf deren Rechnungen sind dann 19% statt 16% MWSt drauf!
So wird das selbermachen ab 2007 eher noch attraktiver!
schrieb am 26.11.05 10:15:30
Aktie jedenfalls klar über dem Emmis-Kurs!
Viele hatten ja im vorfeld damit gerechnet dass die Aktie gleich in
den ersten Handelstagen einbricht.
mal sehen was die nächste Woche bringt!
schrieb am 29.11.05 07:34:52
schrieb am 29.11.05 08:08:26
na dann schreib mal, bin gespannt...
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben