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Wer kauft noch "Deutsch"?? ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 19.01.06 22:56:13
von
neuster Beitrag 23.01.06 19:18:02
von

Anzahl Beiträge: 61
Aufrufe gesamt: 1.974
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 1.034.026
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[ Seite: 1234567neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 20.01.06 08:49:37
Beitrag Nr.21 
(19.795.698)
Antwort
Zitat
Was ist "made in Germany"?:confused:

Regelmäßig wird für die Bezeichnung als deutsche Ware oder als "Made in Germany" die Herstellung der Ware durch ein deutsches Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland verlangt. Die Ware braucht zwar nicht vom gedanklichen Entwurf bis zur endgültigen Fertigstellung in Deutschland hergestellt zu sein. Entscheidend ist, dass die wesentlichen Bestandteile und die bestimmenden Eigenschaften der Ware, die in den Augen des Publikums deren Wert ausmachen, auf einer deutschen Leistung beruhen.
Ob die verwendeten Rohstoffe oder Halbfabrikate deutschen Ursprungs sind, ist bei einem industriellen Erzeugnis, dessen Wert vorwiegend in der Verarbeitung liegt, grundsätzlich ohne Belang. Es kommt jedoch sehr wohl darauf an, ob eine in Deutschland hergestellte Ware nach ihrer geistigen Konzeption und Formgebung vom Publikum als deutsches Erzeugnis anzusehen ist (Verkehrsanschauung!).

Als Richtschnur sind die folgenden Fragen anzusehen:

Welche Eigenschaften oder Bestandteile der Ware sind wertbestimmend?
Beruhen diese wertbestimmenden Merkmale auf einer deutschen Leistung?
Beeinflusst die deutsche oder ausländische Herkunft der Ware die Kaufüberlegungen?
Problematisch sind vor allem die Fälle, in denen die Ware nicht ausschließlich in Deutschland hergestellt wird; in der Regel handelt es sich um so genannte mehrstufige Verarbeitungen. Häufig findet in Deutschland nur noch die Montage des eigentlichen Produktes statt. Teilweise wird nur noch die Endkontrolle in Deutschland vorgenommen. Fraglich ist, inwieweit der Aufdruck "Made in Germany" hierbei noch gerechtfertigt ist.

Abgestellt werden muss hier wohl auf den Aspekt der objektiven Wertsteigerung. Nach dem Ursprungsrecht hat eine Ware in dem Land ihren Ursprung, in dem die wesentliche Be- oder Verarbeitung der Ware vorgenommen wird. Bei Waren, an deren Herstellung zwei oder mehrere Länder beteiligt sind, hat die Ware ihren Ursprung in dem Land, in dem sie die letzte wesentliche und wirtschaftlich gerechtfertigte Be- oder Verarbeitung erfährt. Diese muss in einem dazu eingerichteten Unternehmen vorgenommen werden und zur Herstellung eines neuen Erzeugnisses geführt oder eine bedeutende Herstellungsstufe erreicht haben. In einigen Entscheidungen zur Thematik "Made in Germany" mischen sich ursprungsrechtliche Erwägungen in die wettbewerbsrechtliche Beurteilung ein.

Anhaltspunkte für die Zulässigkeit der Bezeichnung können sein:

maßgebliche Herstellung der Ware in Deutschland,
entscheidender Wertschöpfungsanteil durch Zusammenbau in Deutschland,
maßgebliche Veredelung des Produkts in Deutschland.
Die reine Endkontrolle in Deutschland genügt jedenfalls nicht!

Quelle: IHK
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind
Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind

Roman Maria Koidl
kaufen
Avatar
schrieb am 20.01.06 09:02:05
Beitrag Nr.22 
(19.795.886)
Antwort
Zitat
Ja, bemühe mich, möglichst deutsch oder wenigstens europäisch zu kaufen.

Habe jetzt einen Brenner von Philips, da wurde immerhin der Karton in Europa bedruckt!!

Und zusammengebaut wurde er auch in Europa.

Das ist nicht viel, aber immerhin besser als wenn ALLES aus Malaysia kommt.
Avatar
schrieb am 20.01.06 09:07:32
Beitrag Nr.23 
(19.795.999)
Antwort
Zitat
ich kaufe Qualität .. mit Deutschen Produkten bekommt man es dabei nicht mehr allzu oft zu tun ..
Avatar
schrieb am 20.01.06 09:15:17
Beitrag Nr.24 
(19.796.136)
Antwort
Zitat
Was kaufst Du dann, Kabbes?
Avatar
schrieb am 20.01.06 09:21:37
Beitrag Nr.25 
(19.796.264)
Antwort
Zitat
[posting]19.794.007 von Effektentiger am 19.01.06 23:32:18[/posting]So teuer auch nicht!

http://trigema.de/customer_public/produkte/detail_general.as…

Adidas ist genauso teuer, produziert aber in Malaysia!
Avatar
schrieb am 20.01.06 09:57:42
Beitrag Nr.26 
(19.796.933)
Antwort
Zitat
[posting]19.795.698 von Effektentiger am 20.01.06 08:49:37[/posting]Was ist das für eine Gummi-Definition ?

Wir brauchen eine klare Richtlinie.

"Made in Germany" sollte wieder ein Qualitätssiegel werden. Das würde einheimische Produzenten unterstützen.


Ein Kriterium wäre z.B., dass 2/3 der Wertschöpfung (ohne Rohmaterialkosten) in Deutschland stattfinden müssen.
Avatar
schrieb am 20.01.06 10:05:52
Beitrag Nr.27 
(19.797.083)
Antwort
Zitat
ich fahre ausschließlich BMW und glotze in einen Metz Fernseher :D Meine Kühlschränke sind von AEG, der Herd von Siemens, mein Akkuschrauber von Bosch, meine Handy von Siemens...

noch Fragen :confused:
Avatar
schrieb am 20.01.06 10:41:38
Beitrag Nr.28 
(19.797.784)
Antwort
Zitat
:laugh:

Vermutlich den in den USA gebauten Z3.
Avatar
schrieb am 20.01.06 11:17:41
Beitrag Nr.29 
(19.798.388)
Antwort
Zitat
Habe die Schnauze auch voll von dem billigen Mist. Wenn alles nach 5 Tagen kaputt ist, bezahle ich bei deutschen Qualitätsprodukten unterm Strich weniger.
Avatar
derdieschnautzelangsamvollhat
schrieb am 20.01.06 11:25:23
Beitrag Nr.30 
(19.798.515)
Antwort
Zitat
26,

gute Idee.:)

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