Antwort auf Beitrag Nr.: 34.435.038 von CleanEarthForNature am
03.07.08 22:28:53Also scheint die Sache politisch
längst beschlossen. Es besteht auch keine andere Wahl. Wo soll der
Treibstoff sonst herkommen. Und außerdem bietet das den Landwirten
in den USA wieder gute Verdienstmöglichkeiten. Ehemals tote Gegiete
erwachsen wieder zum Leben. Ich glaube, dass PEIX noch einmal
richtig abgehen wird!
CleanEarthForNature
schrieb am 04.07.08 13:13:33
Beitrag Nr.1496
(34.438.546)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.438.519 von Zackes1 am 04.07.08
13:10:33 Grüße
dich Zackes1 , [Ja]
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.444.352 von CleanEarthForNature am
05.07.08 16:27:16Sprit aus Abfall
Das Europäische Parlament könnte einen Ausweg aus der Misere
finden. Der Luxemburger Grünen-Abgeordnete Claude Turmes, der das
Gesetz durchs Parlament steuert, schlägt vor, das Ziel in Etappen
aufzuteilen. Bis 2015 solle der Anteil von Biosprit auf vier
Prozent erhöht werden. Dann solle neu entschieden werden, ob eine
Steigerung auf acht bis zehn Prozent möglich sei. Turmes sagte,
sein Vorschlag habe die Unterstützung der drei größten Fraktionen
im EU-Parlament. Man müsse nicht nur die Entwicklung der
Nahrungsmittelpreise einige Jahre beobachten, sondern auch
abwarten, wie die Entwicklung von Biokraftstoffen der zweiten
Generation vorankomme, z.B. Durch Sprit aus Abfall statt aus
Nahrungsmitteln.
Die EU-Länder berieten auch darüber, wie die Ziele zum Ausbau der
erneuerbaren Energieträger erreicht werden sollen. Deren Anteil
soll bis 2020 auf 20 Prozent steigen im Vergleich zu 8,5 Prozent
heute. Deutschland muss 18 Prozent erreichen. Doch einige Länder
haben kaum Möglichkeiten, Strom oder Wärme aus Wind, Sonne oder
Wasserkraft zu erzeugen. Die EU-Kommission hatte deshalb
vorgeschlagen, dass die Mitgliedstaaten den Energieproduzenten
Herkunftszertifikate erteilen können, die an andere Länder verkauft
werden könnten. Die Bundesregierung befürchtet jedoch, dass damit
der in Deutschland geförderte Ökostrom ins Ausland abwandern und
das nationale Ziel nicht mehr erreicht werden könnte. Die
Unternehmen hätten mit den Zertifikaten Handel treiben können.
Der Gesetzesvorschlag soll auf Initiative von Deutschland, Polen
und Großbritannien deshalb so geändert werden, dass die
Mitgliedsländer die Kontrolle über die Verwendung der Zertifikate
und damit über das Erreichen ihres Ziels behalten. Die
Energiezertifikate würden unter den Staaten ausgetauscht. Mehrere
Länder könnten sich zusammenschließen, um das Ziel gemeinsam zu
erreichen. Der Vorschlag sei auf breite Zustimmung unter den
EU-Ländern gestoßen, sagte Borloo.