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Nachdem die Wall Street bereits am Vortag nicht
vom Fleck kam, mussten die US-Börsianer auch am zweiten Handelstag
der Woche mit negativen Vorzeichen auskommen. Am Dienstag verlor
der Dow Jones über 0,4 Prozent auf 10.751 Zähler, während die NASDQ
einen Abschlag von 0,61 Prozent auf 2.244 Punkte aufwies.
Nachbörslich werden noch die Zahlen von Cisco erwartet, die den
morgigen Handel wieder beeinflussen werden.
Als belastend erweisen sich heute wieder die Spannungen im
Mittleren Osten, die bereits am Montag auf dem Markt lasteten.
Im Fokus der Anleger standen unter anderem die von Coca-Cola verkündeten Quartalszahlen. Zwar musste der weltgrößte Softdrink-Hersteller aufgrund von Sonderbelastungen einen geringeren Gewinn ausweisen, konnte die Erwartungen des Marktes vor Einmaleffekten im vierten Quartal aber übertreffen. Der Nettogewinn belief sich auf 864 Mio. Dollar bzw. 36 Cents pro Aktie, nach 1,2 Mrd. Dollar bzw. 50 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten betrug der Gewinn 46 Cents pro Aktie.
Activision-Aktien brachen zeitweise über 5 Prozent ein. Der Software-Konzern musste im vergangenen Quartal überraschend einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Der Gewinn je Aktie fiel dabei von 35 Cents auf 23 Cents, während die Erwartungen bei 36 Cents je Aktie lagen.
General Motors, der größte Automobilkonzern der Welt, gab heute bekannt, dass er angesichts erheblicher Verluste im Nordamerika-Geschäft ihre Jahresdividende um die Hälfte kürzen wird. Zudem werden die Gehälter des Chairman sowie des Senior Management reduziert. Das Board of Directors, dem erst gestern ein Verbündeter des Milliarden-Investors Kirk Kerkorian zugestoßen ist, hat demnach entschieden, die jährliche Dividende auf 1 Dollar pro Aktie zu senken. Dies entspricht einer Reduzierung von insgesamt 565 Mio. Dollar. Damit wurde erstmals seit über 13 Jahren eine Dividendenkürzung vorgenommen. Das Gehalt von Chairman und CEO Rick Wagoner wurde ebenfalls halbiert.
Der amerikanische Baukonzern Toll Brothers Inc. (ISIN US8894781033/ WKN 871450) hat seine Prognose für die fertig gestellten Neubauverkäufe für das Gesamtjahr nach unten revidiert. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Konzernumsatz im Neubaugeschäft im ersten Quartal bei 1,33 Mrd. Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 35 Prozent entspricht. Der Auftragsbestand zum Ende des ersten Quartals verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 22 Prozent auf rund 5,95 Mrd. Dollar.
Der Elektrotechnikkonzern Emerson Electric Co. (ISIN US2910111044/ WKN 850981) konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Geschäftsquartal zum 31. Dezember 2005 deutlich steigern. Konzernangaben von heute zufolge kletterten die Umsätze um 15 Prozent auf 4,55 Mrd. Dollar. Im Vorjahresquartal hatten die Umsatzerlöse nur 3,97 Mrd. Dollar betragen. Ferner wuchs der Nettogewinn um 35 Prozent von 297 Mio. Dollar oder 70 Cents je Aktie auf nun 399 Mio. Dollar bzw. 96 Cents pro Aktie. Die Prognose der Analysten belief sich auf ein EPS von 93 Cents und einen Umsatz von 4,39 Mrd. Dollar.
Der US-Medizintechnikkonzern Boston Scientific Corp. (ISIN US1011371077/ WKN 884113) verzeichnete im Schlussquartal 2005 trotz sinkender Umsätze einen Gewinnanstieg. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, verringerten sich die Umsatzerlöse auf 1,54 Mrd. Dollar, nachdem sie sich im Vorjahresquartal auf 1,60 Mrd. Dollar belaufen hatten. Dagegen kletterte der Nettogewinn von 297 Mio. Dollar oder 35 Cents je Aktie auf nunmehr 334 Mio. Dollar bzw. 40 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 41 Cents, während Analysten durchschnittlich ein EPS von 42 Cents erwartet hatten.
Wertpapiere des Artikels:
DISNEY (WALT) COMPANY
BOSTON SCIENTIFIC CORPORATION
GENERAL MOTORS CORPORATION
EMERSON ELECTRIC CO
COCA-COLA COMPANY (THE)
ACTIVISION, INC.
Wall Street
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Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media
GmbH),22:05 07.02.2006
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