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Der Konsumgüterhersteller Beiersdorf AG (ISIN DE0005200000/ WKN 520000) zieht im Rahmen der weiteren Optimierung des Produktionsnetzwerkes die Schließung der Produktionsstätten im schwedischen Kungsbacka sowie im niederländischen Almere in Betracht.
Wie der im MDAX notierte Konzern am Dienstag weiter erklärte, sind in beiden Werken insgesamt rund 330 Mitarbeiter beschäftigt. Die dort gefertigten Produktlinien würden künftig in anderen Beiersdorf-Werken in Europa hergestellt., hieß es weiter. Gleichzeitig wurde auch eine mögliche Schließung der Läger in den Niederlanden und Belgien in Betracht gezogen. Davon wären insgesamt 70 Mitarbeiter betroffen.
Die in den Ländern ansässigen Beiersdorf Gesellschaften mit ca. 400 weiteren Mitarbeitern fokussieren sich auf Marketing und Vertrieb der Beiersdorf Produkte. Gespräche mit den zuständigen örtlichen Gremien über diese geplanten Maßnahmen werden jetzt zeitgleich aufgenommen. Wie bereits mitgeteilt, wird für jeden betroffenen Mitarbeiter eine individuelle Lösung angestrebt. Dies kann die Übernahme in die jeweilige Landesgesellschaft, einen Arbeitsplatz an einem anderen europäischen Standort, Umschulung bzw. Outplacement oder eine Abfindung nach Sozialplan bedeuten, teilte Beiersdorf weiter mit.
Bereits am 21. Februar 2006 wurde die Verlagerung einer Produktlinie von Hamburg nach Argentona in Spanien bekannt gegeben.
Die Aktie von Beiersdorf notiert aktuell mit einem Minus von
0,77 Prozent bei 114,10 Euro.
Wertpapiere des Artikels:
BEIERSDORF AG
Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media
GmbH),17:11 28.02.2006
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