schrieb am 17.03.06 17:22:01
Das wird gigantisch...
Mehr Infos hier: http://www.hydrotherm-process.net/
Mal sehen wer sich die Patente schnappt !?
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Aspekte und Perspektiven eines neuen chemischen Verfahrens.
Alkalihydride, - das sind chemische Verbindungen, die aus einem
Alkalimetall, wie Kalium, Lithium oder Natrium und Wasserstoff
bestehen -, werden üblicherweise direkt aus den Alkalimetallen und
Wasserstoff bei erhöhter Temperatur hergestellt.
Da die Gewinnung der beiden Ausgangssubstanzen bisher mit ziemlich
hohen Kosten verbunden ist, ist folglich das Endprodukt ebenfalls
teuer.
Zwar nicht allein deshalb, aber auch aus diesem Grunde sind die
Alkalihydride bis heute äußerst exotische Verbindungen geblieben,
die praktisch keinen Markt haben und nur in geringem Umfang im
Laboratorium zur Synthese organischer Verbindungen eingesetzt
werden.
Ein neues, im Labor- und Technikummaßstab erprobtes Verfahren
ermöglicht seit einiger Zeit die äußerst kostengünstige Produktion
der Alkalihydride und dürfte bei Eingang in die großtechnische
Praxis eine Reihe konventioneller Technologien ersetzen bzw.
revolutionieren..
Diese neue, HYDROTHERM - Verfahren genannte Technik, ist dadurch
gekennzeichnet, dass es sich einer von Dipl.-Chem. Friedrich Suppan
entdeckten Reaktion bedient, in welcher die Alkalimetalle durch
Alkalihydroxide und der Wasserstoff durch Kohlenstoff ersetzt
wird.
Diese Reaktion, die dadurch besonders interessant ist, dass an die
Stelle von reinem Kohlenstoff auch organische kohlenstoffhaltige
Verbindungen treten können, führt in Gegenwart eines Katalysators
bei erhöhten Temperaturen einerseits zu den erwähnten
Alkalihydroxid und andererseits zu Alkalicarbonaten und
Wasserstoff.
Folglich kann die neue Technik dazu dienen, beispielsweise
industrielle Abfälle, wie Altreifen, Altöl, Bitumen, Teere,
Ölschlämme, Erdgas und Raffineriegase, Pappe, Stroh, Sägemehl,
Textilabfälle und vieles mehr rationell zu entsorgen und sinnvoll
zu verwerten.
Dabei ist auch die energetische Betrachtung von außerordentlichem
Interesse:
Ein Großteil der genannten Stoffe hat sich unter Energieverbrauch
gebildet. Werden die Substanzen in Kohlenstoff - und
Wasserstoffatome aufgespalten, geben sie folglich die
Bildungsenergie in Form von Wärme wieder ab.. Hinzu kommt, dass
auch die entstehenden Produkte, Natriumcarbonat und Natriumhydrid,
ebenfalls bei ihrer Bildung Wärme abgeben und die Zusammenlagerung
von Wasserstoffatomen zu Wasserstoffmolekülen gleichfalls unter
Energieabgabe erfolgt.
Die Folge davon ist, dass nach der Startphase die Energiezufuhr
abgeschaltet wird, weil die Reaktion selbst die Wärme produziert,
die für ihren Ablauf erforderlich ist.
Allein aus dem Wenigen, was bis jetzt geschildert wurde, wird
ersichtlich, welchen enormen Nutzen der HYDROTHERM-PROCESS
einerseits für den Umweltschutz, andererseits aber insbesondere für
die industrielle Praxis bietet und das sich Möglichkeiten eröffnen,
die bisher undenkbar schienen..
So können die nach dem HYDROTHERM-PROCESS erzeugten Alkalihydride
und der Wasserstoff direkt für die Gewinnung kostspieliger Metalle,
z. B. Kupfer, Nickel, Molybdän, Mangan, Kobalt und andere
eingesetzt werden.
Da diese Metalle aus Abfällen und Magererzen auf einfachem Wege in
hoher Reinheit zu produzieren sind, lassen sich die handelsüblichen
Metallpreise problemlos unterbieten.
Ein auf der HYDROTHERM - Technologie basierendes Unternehmen könnte
so in sehr kurzer Zeit extrem hohe Gewinne erzielen und eine
Vielzahl von Arbeitsplätzen schaffen.
Der Einsatz des neuen Verfahrens etwa im stark subventionierten
deutschen Steinkohlenbergbau ermöglicht die kostengünstige
Vergasung der Kohle bereits unter Tage und kann so einen besonders
sauberen und preiswerten Energieträger in Form des erzeugten
Wasserstoffs liefern. Ähnlich kann mit der Braunkohle verfahren
werden.
Aus allem dürfte die Schlussfolgerung erlaubt sein, dass der
HYDROTHERM-PROCESS die Ökologie wirtschaftlich und die industrielle
Produktion profitabler machen kann.
Das im HYDROTHERM-PROCESS anfallende Alkalihydrid kann durch Zugabe
von Wasserdampf einen besonders reinen Wasserstoff liefern, der in
Brennstoffzellen mit einem sehr hohen Wirkungsgrad in Wasser und
Energie umgewandelt werden kann.
Durch die kostengünstige Herstellung des Alkalihydrids ist damit
für den Wasserstoff ein Preis möglich, der ihn ab sofort zu einem
ernsthaften Konkurrenten der konventionellen Treibstoffe, wie
Benzin, Diesel etc. machen könnte..
Aber nicht nur für die westlichen Industrieländer kann der
HYDROTHERM-PROCESS neue Perspektiven bieten;. für einen
gravierender Wandel kann er auch in der Wirtschaft vieler Erdöl
exportierender Länder sorgen, sofern man konsequent die
Möglichkeiten des HYDROTHERM-PROCESS nutzt und ausbaut.
Die angesprochenen Länder verfügen in sehr vielen Fällen nur in
geringem Maße über trinkbares Wasser. Genau das kann ihnen aber die
neue Technologie liefern, denn mit Hilfe von Wasserstoff und
Alkalihydriden, die beide aus Erdgas oder Ölschlämmen erzeugt
werden können, entsteht entweder durch Verbrennung mittels eines
Katalysators oder eines Metalloxids das gewünschte Trinkwasser oder
auch durch Oxidation in Brennstoffzellen, wobei in letzterem Fall
neben dem Wasser für die Versorgung der Bevölkerung und die
Bewässerung der Felder noch zusätzlich Energie gewonnen wird.
Außerdem können diese Länder bereits jetzt die Grundlage für den
Einstieg in die Wasserstofftechnologie legen.
Neben Wasserstoff und Alkalihydrid liefert der HYDROTHERM-PROCESS
auch Alkalicarbonate, wie etwa Soda.
Aus diesen Produkten wird zweckmäßigerweise Kohlendioxid
abgespalten, welches in Algenzuchten zu Alginsäure,
Lebensmittelfarbstoffen, chemischen und pharmazeutischen
Grundstoffen, Düngemitteln, Biomasse etc. umgewandelt wird. Eine
auf Kohlendioxid basierende Industrie dürfte durchaus interessante
wirtschaftliche Perspektiven aufweisen.
Die von Otto Hahn entdeckte Kernspaltung hat das Atomzeitalter
eingeläutet und die technischen Grundlagen für den Bau der
Wasserstoffbombe gelegt, die fruchtbare Gebiete in öde Wüsten
verwandeln kann.
Der HYDROTHERM-PROCESS dagegen kann und soll den Wasserstoff
nutzen, um aus öden Wüsten blühende Landschaften zu machen.
Im übrigen haben wir u.a. auch ein Verfahren entwickelt, mittels
dessen Atom-Müll gesichert entsorgt werden kann ...
26. September 2005
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