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WIR WARTEN AUF DEN ******* 12. Juli 2006 ******* ( Seite 6)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.04.06 23:33:26
von
neuster Beitrag 02.10.07 15:17:53
von

Anzahl Beiträge: 141
Aufrufe gesamt: 16.382
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Diskussionsnr.: 1.055.096

KIZOO

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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:19
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[ Seite: 123567131415neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 18.07.07 21:01:26
Beitrag Nr.51 
(30.751.319)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.744.228 von GGekko_07 am 18.07.07 14:34:37Ich bin dafür, dann hat das Compobeln endlich ein Ende.
Jeder bringt hier seine Phantasien rein, und raus kommt Null.
Was hat man hier alles schon rein interpretiert hat.
Klingt alles sehr gut, sind aber nur Träumereien, und blauer
Dunst. Ich habe es jedenfalls aufgegeben, mich interessieren
nur noch handfeste Tatsachen. Und zwar aus der Presse.
Wie z.B. Kooperation mit haste nicht gesehen Firma, oder
Übernahme Unterhaltungssparte von Firma X. Damit endlich
mal klar ist um welche User hier geworben wird. Und damit
die verbundenen Gewinnaussichten vorstellbar in den Vordergrund treten.
Erst dann bin ich wieder dabei.

Scania
Avatar
schrieb am 19.07.07 11:06:04
Beitrag Nr.52 
(30.756.938)
Antwort
Zitat
Haloooo? Alle bei der HV?:confused:
Avatar
schrieb am 19.07.07 11:07:48
Beitrag Nr.53 
(30.756.967)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.756.938 von saturn999 am 19.07.07 11:06:04nee.. aber gespannt, was bei rauskommt.. :keks:
Avatar
schrieb am 20.07.07 14:08:09
Beitrag Nr.54 
(30.773.839)
Antwort
Zitat
manager-magazin.de, 20. Juli 2007, 11:46 Uhr
http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,495510,00.html

COMBOTS

"Akuter Verbrennung ausgesetzt"

Von Simon Hage und Matthias Kaufmann

Sie wollte die Kommunikation revolutionieren. Nun musste die Internetfirma Combots, die aus dem Portalanbieter Web.de hervorgegangen ist, einräumen: Ihr Angebot hat kaum Nutzer erreicht. Eine Auflösung des Unternehmens, wie ein prominenter Aktionär es fordert, soll es aber nicht geben. Der erwägt nun rechtliche Schritte.


Hamburg - Michael Greve hat bei der Combots-Hauptversammlung eine ernüchternde Bilanz gezogen. Trotz großer Anstrengungen, referierte der Chef der Internetfirma, könne man mit den erreichten Ergebnissen nicht zufrieden sein: Zu wenige User hätten sich beim Kommunikationsdienstleister registriert. Ebenfalls schmerzhaft: Nutzer von Combots haben das Angebot viel zu selten weiterempfohlen. Das Produkt verbreitete sich im Netz also keinesfalls wie ein ansteckender Virus. Ein Großteil der Internetnutzer war offenbar immun.


Spaßige Kommunikation: Mit Figuren wie Garfield will Combots die Verständigung erleichtern




"Wir sind deutlich hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben", räumte auch Combots-Sprecher Oliver Schwartz gegenüber manager-magazin.de ein. Drastische Worte für eine Firma, die sich auf ihrer Internetseite als "Unternehmen mit einer klaren Vision" preist - und "ein faszinierendes Produkt" anbietet.

Die Anwesenden waren überrascht angesichts so viel Offenheit. Mancher sprach gar von einem "Canossagang" Greves, der noch bis vor kurzem nichts von schwerwiegenden Problemen wissen wollte.

Eine Revolution in der digitalen Kommunikation hatte das Unternehmen in der Vergangenheit versprochen. So sieht das Produkt heute aus: Nutzer können per Internet-Messenger kommunizieren, telefonieren und Dateien austauschen. Aufgepeppt wird die Unterhaltung dadurch, dass die User eigene Figuren - so genannte Avatare - auswählen können. Alles längst da gewesen, sagen Kritiker. Sie verweisen auf Plattformen wie Skype, die funktionalere und wesentlich erfolgreichere Dienste anböten.

Nun werden Änderungen vorgenommen, bei denen vor allem die "Kompatibilität nach außen" im Mittelpunkt stehe; so Schwartz. Beispiel: Seit kurzem können Combots-Nutzer nicht nur mit ihren internen Kontakten, sondern auch mit Kunden anderer Messenger-Netzwerke wie ICQ, Windows Live Messenger, AIM oder GoogleTalk kommunizieren. "Wir haben Brücken in die Außenwelt geschlagen", jubiliert Schwartz. Weitere Features sollen "noch in den kommenden Tagen" folgen.




Änderung des Geschäftsmodells?

Von einer Änderung des Geschäftsmodells will er jedoch nicht sprechen: "Wir haben einige Weichen früher und anders gestellt, als das vorgesehen war." Die Bewertung dieser Änderungen allerdings sorgte für Streit auf der Hauptversammlung, bis weit in die Nacht.


Zu infantil für Büronutzer: Spongebob war nicht der richtige Sympathieträger für Combots




Ohnehin war die Aktionärskritik harsch ausgefallen. "Die vormals lautstark so angekündigte 'Killerapplikation' hat sich bisher als Schlafmittel entpuppt", beanstandete Christian Strenger, ehemaliger DWS-Geschäftsführer. "Sie löst nicht Begeisterung, sondern in Fachkreisen weiterhin Achselzucken aus". Insgesamt erscheine das Geschäftsmodell, alle Kommunikationstools in einem Produkt zu bündeln, "zu kurz gedacht".

So mancher Aktionär runzelt die Stirn, wenn er auf die Quartalszahlen blickt. Beim Umsatz steht dort 0,0. In Worten: Null Komma Null. Insgesamt ergab sich im ersten Quartal 2007 ein Verlust in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Dennoch sitzt das Unternehmen auf einem beachtlichen Berg liquider Mittel: insgesamt 496,2 Millionen Euro. Combots profitiert vor allem von seiner 9,3-prozentigen Beteiligung an United Internet . Diesem Konzern hatten Web.de-Mitbegründer Greve und die anderen Aktionäre im Herbst 2005 das erfolgreiche Portalgeschäft verkauft. Übrig blieb eine Abspaltung, die sich heute Combots nennt.

"Die Combots-Idee ist offenkundig gescheitert", schrieb Aktionär Strenger in seinem Gegenantrag zur Hauptversammlung. "Wenn der Vorstand seine aussichtslose Geschäftsidee weiter verfolgen will, soll er das mit eigenem Geld tun". Der Einsatz weiterer Millionensummen sei aus seiner Sicht keinesfalls zu rechtfertigen. Strenger forderte daher "eine De-facto-Auflösung der Gesellschaft" - und eine Ausschüttung des kompletten Bilanzgewinns an die Aktionäre. Begründung: Alles Geld, das im Unternehmen verbleibe, sei "akuter Verbrennung ausgesetzt".




Drohung mit juristischen Schritten

Da allerdings kannte er die Änderungspläne des Managements noch nicht. "Die gehen so weit, dass hier eine Adhoc-Meldung angezeigt gewesen wäre", sagte Strenger nach der Hauptversammlung gegenüber manager-magazin.de. Es gehe nicht an, dass so etwas einem kleinen Kreis von Aktionären vorgestellt werde, die Kapitalmärkte davon aber nicht erführen. In dieser Frage ziehe er juristische Schritte in Betracht.

Sein Antrag auf Ausschüttung freilich wurde abgelehnt; mit 99 Prozent stimmten die Gesellschafter dafür, den Bilanzgewinn im Unternehmen zu belassen und nicht einmal eine Dividende auszuschütten.

Überraschend ist das Ergebnis nicht. Schließlich besitzt die Familie Greve - Vorstandschef Michael, Bruder Matthias und Vater Felix - einen Großteil der Combots-Aktien. Das Unternehmen verspricht stattdessen baldige Besserung. Im Vorstand herrsche die Zuversicht, sagt Combots-Sprecher Schwartz, die Nutzerzahl bereits im laufenden Quartal spürbar steigern zu können. Gelinge das nicht, seien "alle Optionen offen".
Avatar
schrieb am 20.07.07 14:22:10
Beitrag Nr.55 
(30.774.034)
Antwort
Zitat
test
Avatar
schrieb am 20.07.07 14:37:00
Beitrag Nr.56 
(30.774.227)
Antwort
Zitat
Im Vorstand herrsche die Zuversicht, sagt Combots-Sprecher Schwartz, die Nutzerzahl bereits im laufenden Quartal spürbar steigern zu können. Gelinge das nicht, seien "alle Optionen offen".


und genau das ist die gute Nachricht von gestern.
Sollte bis 30.09.2007 nicht bewiesen sein, dass COMBOTS sich auf viralem Wege verbreitet, zieht der Vorstand die Reißleine!
Avatar
schrieb am 20.07.07 15:32:08
Beitrag Nr.57 
(30.775.022)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.774.227 von GGekko_07 am 20.07.07 14:37:00Ist doch seicht wie Treibsand. Vergiss es, die machen weiter. Und ehrlich gesagt ist das auch gut so, solange sich UI weiter sogut entwickelt. Als Halter von Optionen hätte ich allerdings auch nichts dagegen, wenn sofort abgewickelt würde. Dann würde ich wenigstens damit ein schönes Geschäft machen. Apropos alle Optionen offen: Bis das UI-Paket verkauft ist, würde schon noch einiges an Zeit ins Land gehen. Das wird man nicht mal gerade so los. Wenn schon, dann müsste an einen Hedge-Fonds verkauft werden und dann würde auch der Preis stimmen.

bulle
Avatar
schrieb am 20.07.07 15:53:29
Beitrag Nr.58 
(30.775.358)
Antwort
Zitat

es steht die Option im Raum UI Aktien an die Aktionäre auszuschütten.

interessante Möglichkeit, darüber hinaus fällt kein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn an !!!!


Avatar
schrieb am 20.07.07 16:02:27
Beitrag Nr.59 
(30.775.503)
Antwort
Zitat
wobei,
die Steuerpflicht lässt sich wohl nicht umgehen ...
egal ;)
Avatar
schrieb am 21.07.07 12:24:40
Beitrag Nr.60 
(30.785.130)
Antwort
Zitat
im übrigen
.
mit orooni http://orooni.com/en/index.htm werden nach wie vor gespräche geführt. es wurden patente/rechte erworben um die exklusivität von combots zu sichern. bisher wurde ein mittlerer fünfstelliger betrag gezahlt. weitere zahlungen erfolgen in abhängigkeit des jeweiligen markteintritts.

[ Seite: 123567131415neuster Beitrag ]

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