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Bush setzt auf Atomstrom (Seite 3)

eröffnet am 27.04.06 15:39:13 von
CaptainFutures

neuester Beitrag 04.06.06 13:12:07 von
StellaLuna
Beiträge: 81
ID: 1.056.565
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 1.326

Der Tag im Überblick


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CaptainFutures
schrieb am 27.04.06 19:27:19
Beitrag Nr. 21 (21.352.078)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.351.757 von jback am 27.04.06 19:09:26Wenn Du also nun den Artikel gelesen hast (angeblich), wie kommen dann solche wirren Sätze zustande:

soso, also deckelung der haftung bei 125 mio - ggf. regressforderungen des staates von weiteren 125 mio. das ist keine unbeschränkte haftung wie bei einer normalen haftpflicht in D.

obwohl im Artikel ganz klar steht:

KKW-Betreiber haften strenger, nämlich unabhängig von etwaigem Verschulden (Gefährdungshaftung), gegenüber jedermann, gleichgültig wo er wohnt, der Höhe nach unbegrenzt und mit ihrem ganzen Vermögen, erforderlichenfalls auch mit dem ihrer finanzstarken Mutterkonzerne wie RWE oder E.ON. Damit ist ihre Haftung international vorbildlich geregelt.


:confused:

oder so wirre Sätze wie:

und da fragt man sich doch - wie hoch wären die kosten alleine wenn man die leute um das akw-krümmel, kernforschungszentrum geesthacht entschädigen würde, in deren häusern man heute noch "partikel" und radioaktiven feinstaub findet nach einem feuer in dem "komplex" in geesthacht.

also ich würde sagen, dass in dem betroffenen bereich deutlich mehr als 1000 anlieger wohnen, deren durchschnittliche liegenschaft mehr als 250k euro wert ist -die deckung würde also nicht mal ausreichen, um diesen kleinen schaden zu decken -selbst di medizischen folgekosten durch die leukämiefälle dürften sicherlich im 2-stelligen mio-bereich liegen (wir reden hier nicht mal von entschädigung - und man stelle sich in diesem zusammenhang das amerikanische rechtssystem bei schmerzensgeldfragen vor :eek

die haftungshöhe ist insofern lächerlich im verhältnis zum schadensfall ...


obwohl im Artikel ganz klar steht:

Mit höheren Schäden als eine Milliarde DM ist auch im schlimmsten realistischen Fall bei deutschen KKW nicht zu rechnen. Diese weisen einen sehr hohen, in den letzten 10 Jahren nochmals wesentlich verbesserten Sicherheitsstandard auf. Ein katastrophaler Unfall so wie in Tschernobyl kann wegen der andersartigen Konstruktion bei ihnen nicht eintreten. Andere schwere Unfälle sind zwar theoretisch denkbar, aber praktisch ausgeschlossen. Ereignisse mit – in sorgfältigen Untersuchungen ermittelten – derart geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten bezeichnen wir in anderen Fällen als „unmöglich“. Aus ihrem Eintreten abgeleitete extrem hohe Schadensschätzungen gehen an der Wirklichkeit vorbei.


:confused:

All das vermittelt mir nicht gerade den Eindruck als hättest Du den Artikel wirklich gelesen (und auch verstanden!).
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jback
schrieb am 27.04.06 19:28:52
Beitrag Nr. 22 (21.352.113)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.066 von TradersNation am 27.04.06 19:26:35was denn für eine quelle ? und was für ein bullshit - semantisch korrekte fragen bedingen adäquate antworten ...
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CaptainFutures
schrieb am 27.04.06 19:28:56
Beitrag Nr. 23 (21.352.115)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.349.948 von jback am 27.04.06 17:44:02Bitte immer gleich eine seriöse Quelle mit angeben für diese Behauptungen.

Danke. :)
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TradersNation
schrieb am 27.04.06 19:34:52
Beitrag Nr. 24 (21.352.240)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.113 von jback am 27.04.06 19:28:52zu Beitrag Nr.: 21.349.948 !!!!!!!!!!!!!

Der Gebrauch eines Forums scheint dir fremd zu sein.


nochmal

die Quelle zu folgender Aussage bitte

p.s.: in diesem jahr werden wohl 3.5 GW und in den nächsten jahren jeweils 5-6 GW an windkraftanlagen in den usa hinzukommen - das sind 5-6 AKW im jahr ...

Mich würde dieser Sachverhalt sehr interessieren
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Heizkessel
schrieb am 27.04.06 19:37:16
Beitrag Nr. 25 (21.352.289)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.078 von CaptainFutures am 27.04.06 19:27:19glaubst du eigentlich ernsthaft, daß man im falle eines GAUs die schäden mit geld zu beheben sein werden?
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TradersNation
schrieb am 27.04.06 19:44:34
Beitrag Nr. 26 (21.352.423)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.289 von Heizkessel am 27.04.06 19:37:16Glaubst du eigentlich ernsthaft, daß man im Falle schmelzender Polkappen noch auf die Malediven fliegen könnte?

Aber scheiß auf die Menschen dort unten, hauptsache mir geht es gut
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jback
schrieb am 27.04.06 19:46:08
Beitrag Nr. 27 (21.352.444)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.078 von CaptainFutures am 27.04.06 19:27:19KKW-Betreiber haften strenger, nämlich unabhängig von etwaigem Verschulden (Gefährdungshaftung), gegenüber jedermann, gleichgültig wo er wohnt, der Höhe nach unbegrenzt und mit ihrem ganzen Vermögen, erforderlichenfalls auch mit dem ihrer finanzstarken Mutterkonzerne wie RWE oder E.ON. Damit ist ihre Haftung international vorbildlich geregelt.

ja, und - das nettovermögen von rwe und eon deckt den schadensfall wohl kaum in ganzer höhe - ein gau in krümmel brunsbüttel (oder stade - wenn das nicht schon aus wirtschaftlichen gründen stillgelegt worden wäre) hätte ganz simpel die evakuierung von hamburg a infinitum zur folge - da hilft es dann auch wenig, wenn eon oder vattenfal danach pleite ist - denn als laufende kosten würde sich nur eine entsprechende haftpflichtversicherung in entsprechender höhe auswirken - da allein der immobilienwert in hamburg einige 1000 mal höher liegt als der gedeckelte betrag von 250 mio euro, die die haftpflicht abdeckt und auch deutlich über dem gesamten nettovermögen, dass man bei einem versorger heranziehen könnte.
dabei sind hier weder personenschäden, produktionsausfälle und vieles andere mehr berücksichtigt.

und was sich mr nicht vermittelt - wenn ich im umfeld eines akw nur 10000 liegenschaften habe und diese alle evakuiert werden müssen und der wert dieser liegenschaften bei 250k euro liegt, dann liegt der schaden ohne personenschäden bereits bei 2.5 mrd - nur in tschernobyl liegen in der verbotenen zone ein paar hundertausend liegenschaften und in einem grossbereich wie hamburg sind es noch deutlich mehr.

ich glaube du hast ein paar probleme bei der bewertung des "promo"-textes den du da rausgekramt hast.

letztlich ist es simpel : einführung einer haftpflichtversicherungspflicht für akw-betrieber mit kompletter deckung für alle schadensfälle - einzelfallbewertung durch versicherungsunternehmen (lloyds oder wer auch immer) zur ermittlung der schadenswahrscheinlichkeit und der damit verbundenen schadenssumme - und dann die versicherungsbeiträge zu den laufenden kosten/stromgestehungskosten buchen - und dann wird man sehen - das wäre die korrekte vorgehensweise - und meine unmassgebliche meinung : die verischererseite wird eine kernschmelze oder ähnliches nicht als unmassgebliches "restrisiko" "vernachlässigen" in der wirtschaftlichen betrachtung zur ermittlung der kosten der haftpflichtversicherung.

also - bleib mir weg mit der alibi-veranstaltung ...

p.s.: besonders schlecht kommen in solchen verischerungsratings übrigens solche probleme wie in biblis an - wo auf der leitwarte nur ein feuer ausbrechen muss und es dann leider keine verbunkerte notstandswarte gibt - bei windkraftanlagen sorgen die verischerungen mittlerweile nachdrücklich für gewisse standards - dieses basisprinzip von marktwirtschaft scheint bei akws (ebend aufgrund der deckelung und damit dem fehlenden wirtschaftlichen hebel) nicht vorhanden zu sein ...
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Heizkessel
schrieb am 27.04.06 19:50:16
Beitrag Nr. 28 (21.352.531)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.423 von TradersNation am 27.04.06 19:44:34frag doch mal die leute in tschernobyl, ob sie stolz darauf sind, daß sie die malediven vor dem absaufen bewahrt haben.
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CaptainFutures
schrieb am 27.04.06 19:51:06
Beitrag Nr. 29 (21.352.557)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.444 von jback am 27.04.06 19:46:08Nochmal: Mit höheren Schäden als eine Milliarde DM ist auch im schlimmsten realistischen Fall bei deutschen KKW nicht zu rechnen.

Bezeichnest Du eigentlich alles, was nicht in Dein Konzept und Weltbild passt als "Promo-Text"? :confused:

Möchtest Du vielleicht einen :keks:
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CaptainFutures
schrieb am 27.04.06 19:52:46
Beitrag Nr. 30 (21.352.585)
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.352.289 von Heizkessel am 27.04.06 19:37:16Mit höheren Schäden als eine Milliarde DM ist auch im schlimmsten realistischen Fall bei deutschen KKW nicht zu rechnen.




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