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HDTV...DSL Kabel und Sat...die beste Glotze für WM & Olympia.....65\" LCoS TV ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 20.05.06 12:28:26
von
neuster Beitrag 11.03.12 17:43:47
von

Anzahl Beiträge: 1.150
Aufrufe gesamt: 122.025
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Diskussionsnr.: 1.061.360

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schrieb am 04.06.06 19:11:52
Beitrag Nr.21 
(21.944.029)
Antwort
Zitat
Bildschirmfieber - welches TV-Gerät ist das richtige?

TV-WM
Wo werden die meisten Deutschen ihre Zeit während der Fußball-Weltmeisterschaft verbringen? Natürlich vor der Glotze! Und damit auch auf dem heimischen Sofa echte Stadion-Atmosphäre entsteht, muss ein gescheiter Fernseher her. Plasma oder LCD? Digital oder HDTV?

Deutschland im WM-Fieber: Wer keine Karten für ein Live-Spiel bekommen hat, der will zumindest am eigenen Fernseher zu Hause hautnah dabei sein und sich die Stadionstimmung auf die Couch holen. Wichtige Voraussetzung: ein großer Fernseher mit guter Bildqualität.

Wie passend, dass sich besonders im Vorfeld der WM die Elektromärkte gegenseitig unterbieten und unzählige Sonderangebote in die Briefkästen flattern. Doch welcher Fernseher ist wirklich ein "Super-Schnäppchen"?

Das perfekte Fußballvergnügen soll die TV-Innovation HDTV liefern – mit gestochen scharfen Bildern und extrem hoher Auflösung. Doch wie empfängt man dieses Signal und welche Fernsehtechnik braucht man dafür?

TV-WM
Wo werden die meisten Deutschen ihre Zeit während der Fußball-Weltmeisterschaft verbringen? Natürlich vor der Glotze! Und damit auch auf dem heimischen Sofa echte Stadion-Atmosphäre entsteht, muss ein gescheiter Fernseher her. Plasma oder LCD? Digital oder HDTV?

Fragen über Fragen, bei denen selbst Fachverkäufer teilweise ins Straucheln kommen. FIT FOR FUN TV hat die einzelnen Systeme gecheckt. Womit Sie den Durchblick haben, erfahren Sie hier nach der Sendung!

Sendung vom 04.06.2006


........:D:D:D
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schrieb am 04.06.06 20:02:56
Beitrag Nr.22 
(21.944.440)
Antwort
Zitat
Was bedeutet HDTV?

HDTV ist die Bezeichnung für "High-Definition Television". Im Vergleich zu den bisherigen Signalen bietet dieses System eine extrem hoch auflösende Bildqualität mit starken Kontrasten und Farben.

Ein analoges Signal produziert eher etwas verrauschte Bilder, die oft unscharf, matschig oder verschneit wirken. Das digitale Signal dagegen erscheint schärfer und brillanter. Es kommt aus einer d-box oder via digitaler Satellitenschüssel nach Hause. Aber erst mit HDTV scheint das Fußballvergnügen perfekt zu werden: Jeder Grashalm soll zu erkennen sein.

Vergleichbar sind die unterschiedlichen Bildleistungen bei analogen, digitalen und HDTV-Signalen mit denen von digitalen Kameras – je höher die Megapixelzahl, desto schärfer und detailreicher das Bild.

Was braucht man dafür?

Um in HDTV-Qualität fernzusehen benötigt man eine gewisse Grundausstattung: Eine digitale Satellitenschüssel, einen HDTV-Decoder sowie eine Freischaltung für die Spezialprogramme und natürlich einen Fernseher, der das Format unterstützt, bzw. das "HD Ready"-Logo trägt. Rund 400,- EUR sollte man für dieses Equipment investieren.


Neuer Fernseher: Plasma oder LCD?

Beide Bildschirme sind sehr flach. Der Unterschied liegt in der Technik und der entsprechenden Bildqualität.

Beim LCD ("Liquid Crystal Display = Flüssigkristall Bildschirm) werden kleine farbige Lampen hinter dem Bildschirmglas schnell ein- und ausgeschaltet. Ein Plasmabildschirm zündet hingegen kleine elektronische Stoffe, sodass in jedem Bildpunkt (Pixel) eine Lichtquelle erzeugt wird. Dadurch verbraucht die Plasma-Technologie mehr Energie, ist also teurer. Im Vergleich zum LCD-Fernseher sind das 20,- bis 30,- EUR mehr im Jahr, meint Experte Rainer Claaßen von AudioVideoFoto-BILD.

Weiterer Vorteil für den LCD-Fernseher: Aufgrund der Größe eines Plasma-Bildschirms (deutlich über einen Meter), sollte man einen Betrachtungsabstand von etwa vier Metern wählen. Die meisten Wohnzimmer bieten allerdings gar nicht so viel Platz, so dass die Wahl vor allem aus diesem Grund auf den LCD-Bildschirm fällt.

Linktipp: Wer mehr wissen möchte: Hier erfahren Sie alles über die Vor- und Nachteile von Plasma-, LCD- und Röhrenfernsehern sowie über die neue HDTV-Technologie: » www.heimkino.net

Unser Experte ist Rainer Claaßen von AudioVideoFoto-BILD:
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schrieb am 04.06.06 20:09:51
Beitrag Nr.23 
(21.944.467)
Antwort
Zitat
LCD-Geräte im Test

Wie billig und gut kann das Fernsehvergnügen mit LCD-Monitoren auch bei normalem/analogen Empfang sein?

Wir testen vier Geräte. Als Referenzmodell dient der Highend-Fernseher "Ambilight" von » Philips für rund 2.500,- EUR. Dazu vergleichen wir ein Gerät aus dem Baumarkt für ca. 1.000,- EUR, einen LCD-Monitor von Aldi für 1.500,- EUR (Tevion unter » www.medionshop.de ) und einen Fernseher von » Amoi für 1.800,- EUR.

Testergebnisse

Bei den billigen LCD-Fernsehern fällt auf: Das entscheidende Kriterium, die Bildqualität, lässt schon beim analogen Empfang zu wünschen übrig. Keine Detailschärfe und ein eher grobes, "pixeliges" Bild. Auch der Ton ist teilweise etwas blechern und beim Ein- oder Umschalten dauert es oft bis zu sechs Sekunden, bis das Bild auf dem Monitor auftaucht. Nur beim Bildschirm von Amoi, dem zweitteuersten unter den Testgeräten, ist das Bild sehr gut zu erkennen.

In der Champions League der LCD-Bildschirme spielt aber ganz klar der "Ambilight" von Philips. Ein zusätzlicher Rahmen unterstützt die Farbveränderung auf dem Bildschirm, in dem die Hauptfarbe des Bildes nachgestellt wird. Dadurch wirkt alles perfekt scharf, sogar von der Seite. Für die Tester waren hier Bildqualität und Design von keinem der anderen Testgeräte zu toppen – allerdings auch nicht der stolze Preis von 2.500,- EUR.

Fazit

Trotz aller Neuentwicklung: Die Fussball-WM im Wohnzimmer macht mit den LCD-Bildschirmen nur Spaß, wenn Sie sich auch das sehr teure und wenig verbreitete HDTV-Signal leisten. Für die herkömmlichen Antennen-Quellen sind Pixelkästchen, Schnee und verschwommene Farben vorprogrammiert. Für Sparfüchse gilt also: Doch lieber in die gute alte (TV-) Röhre gucken und Weltmeister werden. Das hat auch schon dreimal vorher funktioniert.


Mehr Infos zur LCD-Technik gibt"s unter: » www.service.feegy.de
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schrieb am 06.06.06 12:38:15
Beitrag Nr.24 
(21.964.751)
Antwort
Zitat
LG.Philips zeigt LCD-Panel mit 100 Zoll Diagonale

http://www.sid2006.org/

LG.Philips LCD zeigt auf der SID in San Francisco ein LCD-Panel mit 2,54 m Diagonale. Der koreanische Displayhersteller hatte das 2,54 m große Display im März dieses Jahres vorgestellt und präsentiert es nun erstmals der Öffentlichkeit. Der querformatige 16:9-TV-Schirm misst 1,20 m in der Höhe, ist 2,20 m breit und besitzt Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel). Seine Transistorverbindungen bestehen aus Kupfer, um die Verluste auf den internen Zuleitungen möglichst gering zu halten. Eine saubere Signalübertragung ist in einem sehr großen Display mit seinen langen Signalwegen besonders wichtig. Der elektrische Widerstand der verwendeten Kupferleiter soll um 60 Prozent geringer als der von Aluminium. Laut LG.Philips erzielt der Fernsehschirm einen Maximalkontrast von 3000:1, soll mit seinem kompensiertem S-IPS-Panel extreme Einblickwinkel (der Hersteller spricht von 180 Grad) erlauben und Helligkeitswechsel in weniger als 5 ms bewältigen. Die Anzahl der möglichen Farben (Farbauflösung) benennt LG-Philips mit 1,07 Milliarden, den Farbgammut mit 92 Prozent NTSC. Anzeige

Der Monsterschirm von LG.Philips ist das größte Flüssigkristalldisplay weltweit, bis dato erzielten nur Plasmas Diagonalen von einem Meter und mehr. Er verdeutlicht zugleich, dass die LCD-Technik sich zu einem ernsthaften Konkurrenten der Plasmatechnik im Bereich der großen Displays entwickelt. Bislang wurden Flachbildschirme mit deutlich über 40 Zoll Diagonale fast ausschließlich in Plasmatechnik gefertigt. Mit neuen Panelfabriken für Flüssigkristalldisplays, in denen große Glassubstrate für 50- und 60-Zoll-TVs verarbeitet werden können, drängen die LCD-Hersteller nun auch in dieses Segment.

Unter den Fernsehern mit Diagonalen zwischen 30 und 39 Zoll waren nach Angaben des Marktforschungsinstituts DisplaySearch im ersten Quartal 2006 bereits 55 Prozent LCD-TVs, Tendenz steigend. Im Quartal davor steckte noch in der Hälfte aller Fernsehschirme mit diesen Diagonale eine Braunsche Röhre. Röhrengeräte dominieren allerdings weiterhin den weltweiten Fernsehmarkt bei den Schirmen unter 30 Zoll Diagonale: Bei über 90 Prozent der Geräte handelt es sich dabei um einen Röhrenfernseher. Diese Dominanz wird noch einige Jahre bestehen, und sie erklärt auch, warum etwa Röhrenspezialist TTE (Joint Venture von Thomson und TCL) mit einem Anteil von 11,2 Prozent weltweit die Nummer eins im Verkauf von Fernsehgeräten ist. Erst ab 2009 sollen laut DisplaySearch weltweit mehr Flachbild-TVs verkauft werden als Röhren. Beim Umsatz sieht die Lage dagegen anders aus: Flachbildschirme in Plasma- und LCD-Technik sind im Vergleich zur Röhre teuer und spülen dank möglicher Bilddiagonalen von über 40 Zoll bereits seit einiger Zeit mehr Geld in die Kassen als die Röhrengeräte. (uk/c't)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/73892

ist der auch gut.....:rolleyes:
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schrieb am 08.06.06 10:41:07
Beitrag Nr.25 
(22.001.441)
Antwort
Zitat
Philips zeigt lichtstarkes 3D-Display


Autostereoskopisches 42-Zoll-LCD von Philips: leuchtstark im 3D-Betrieb, hochauflösend im Normalmodus

Dreidimensionale Bilder verlocken zum Hinschauen, vor allem, wenn sie auf sehr großen Schirmen präsentiert werden. Auch Philips weiß um diesen Effekt: Die Niederländer zeigen auf der Displaytechnik-Konferenz SID 3D-Displays mit 1,07 Metern Diagonale (42 Zoll), aus denen die Würfel nur so herauspurzeln. Die Schirme bieten wie alle autostereoskopischen Displays eine Ansicht für das linke Auge und eine leicht versetzte für das rechte, um so ohne weitere Sehhilfen einen räumlichen Eindruck zu schaffen. Philips hat in seinen Displays mit einem Linsenraster neun Blickpositionen realisiert, wodurch der Übergang zwischen den möglichen Positionen relativ flüssig ausfällt, wenn man sich vor dem Schirm bewegt.

Eines der 42-Zoll-Displays ist bereits seit einiger Zeit für 10.000 Euro zu haben, Zielgruppe sind professionelle Anwendungen, etwa für Kiosksysteme teurer Automarken. Das Display nutzt ein festes Linsenraster, kann aber dennoch in den 2D-Modus schalten, indem es den Bildinhalt entsprechend der Anordnung der Linsen neu verteilt und so den Streueffekt ausgleicht. Dabei bleibt natürlich einiges der hohen Displayauflösung (1920 × 1080, Full-HD) auf der Strecke, Texte oder Internetseiten sind aber dennoch gut lesbar.

Ohne Einbußen zwischen 3D und 2D kann man das zweite autostereoskopischen Display umschalten. Es benutzt ein zusätzliches, auf dem eigentlichen Display befindliches LCD. Dies ist an sich nichts wirklich Neues, für dreidimensionale Bilder erzeugt das zweite LCD aber nicht, wie sonst üblich, optische Barrieren für das rechte und linke Auge, sondern gleicht die Brechung eines auf dem Display befindlichen Linsenrasters aus. Der Vorteil: Trotz Umschalten auf 3D bleibt die Schirmhelligkeit konstant und sinkt nicht wie bei einer per LCD eingeblendeten Streifenbarriere auf die Hälfte ab. Noch befindet sich der ebenfalls hochauflösende 3D-Schirm mit Softlinse in der Entwicklung, die Ergebnisse sind aber schon jetzt beeindruckend.

In Sachen 3D sieht man bei Philips optimistisch in die Zukunft. So will man bereits in wenigen Jahren dreidimensionale Einblicke in das normale Fernsehprogramm ermöglichen. Dazu braucht es natürlich einen Philips-Fernseher – und eine Software, die aus einem Graubild mit Tiefeninformationen die passenden Ansichten für das rechte und linke Auge errechnet. Allerdings müssten die Fernsehsender diese Tiefeninformation zusammen mit dem eigentlichen Fernsehbild bereitstellen. (uk/c't)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/73988
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schrieb am 08.06.06 16:58:43
Beitrag Nr.26 
(22.010.929)
Antwort
Zitat
Donnerstag, 08. Juni 2006, 16:05 Uhr
Medien: TV-Röhrenwerk macht dicht: Neun Panasonic-Mitarbeiter im Hungerstreik
--------------------------------------------------------------------------------
(dpa) Neun Beschäftigte des Panasonic-Bildröhrenwerks in Esslingen befinden sich seit Dienstag in einem unbefristeten Hungerstreik für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Sie forderten eine sozialverträgliche Abfindung oder eine Weiterbeschäftigung, sagte der Betriebsratsvorsitzende Murat Bozkurt am Donnerstag in Esslingen. Seit 100 Tagen hielten bereits rund 500 Mitarbeiter in Schichten rund um die Uhr eine Mahnwache vor dem Werk. Rund 20 weitere Mitarbeiter stünden zusätzlich bereit, um in den Hungerstreik zu treten, sagte der Betriebsratsvorsitzende. Für Donnerstag kommender Woche sind die nächsten Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite angesetzt.

Panasonic hatte die Entscheidung für die Schließung des Esslinger Werks mit dem Preisverfall bei Bildröhren begründet (SAT+KABEL berichtete). Die Produktion ist nach Angaben des Geschäftsführers des Esslingers Werks bereits Ende Februar komplett eingestellt worden. Allen Mitarbeitern sei zum 31. Juli dieses Jahres betriebsbedingt gekündigt worden, sagte Eberhard Büttner, Geschäftsführer der MT Picture Display Germany GmbH, einer Tochtergesellschaft der japanischen Werkseigentümer Matsushita und Toshiba. "Eine alternative Produktion ist mit den Anlagen leider nicht möglich", sagte Büttner. In einer Standortstudie würden jedoch Nachnutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten geprüft.

ich denke das wars, die Produktion von LCD TVs dürfte wohl in China oder Indien erfolgen.

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schrieb am 09.06.06 10:16:36
Beitrag Nr.27 
(22.021.565)
Antwort
Zitat
Atempause bei LCD-Aufrüstung

Markt für Riesen-Flat-TVs muss erst noch geschaffen werden...:rolleyes:


(Foto: sharp-world.com)

Tokio/Seoul (pte/09.06.2006/06:10) - Bei der Aufrüstungsjagd der großen LCD-Hersteller zeichnet sich eine Atempause ab. Weil die Preise für großformatige Flachbildschirme rasant nachgeben, scheint die Branche zu überlegen, ob sich die milliardenschweren Investitionen in den Kapazitätsausbau rechnen. Eine neue Fabrik zur Herstellung von 50-Zoll-Bildschirmen kann mit bis zu vier Mrd. Dollar zu Buche schlagen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Dabei hinkt die Nachfrage nach den Riesen-Flat-TVs derzeit den Ambitionen der Hersteller nach.

Die Produktion aller geplanten Werke der neuesten Generation würde die tatsächliche Nachfrage nach großformatigen Flachbildfernsehern um das Drei- bis Vierfache übertreffen. Und dabei sind hier noch nicht einmal die Plasma-Geräte eingerechnet, die im Großformat-Bereich derzeit dominieren. Es werde noch einige Anstrengungen kosten, einen Markt für großformatige Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll und größer zu schaffen, räumt ein Samsung-Sprecher gegenüber dem WSJ ein.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass zwar fünf LCD-Hersteller den Bau von Fabriken der achten Generation angekündigt haben, darunter auch S-LCD, das Joint Venture von Sony und Samsung (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060410024 ). Wirklich mit dem Bau begonnen hat bisher aber nur Sharp http://sharp-world.com. Manchem Experten gefällt die zögerliche Haltung der Hersteller. Die gesamte Branche würde dadurch sehr viel gesünder werden, meint etwa Merrill-Lynch-Analyst Daniel Kim.

Sollten sich die LCD-Hersteller entschließen, den Ausbau zu verzögern, brächte das nämlich in zwei bis drei Jahren eine Verlangsamung des Preisverfalls mit sich, schreibt das WSJ. Zwar könnte die Produktionsmenge dadurch hinter der Verbrauchernachfrage zurückbleiben. Ein Ende des Preisrutsches würde aber eine willkommene Entlastung für die von Gewinnschwankungen geplagte LCD-Branche bringen.

Den Preisverfall spürt auch der deutsche TV-Hersteller Loewe http://www.loewe.de . "Im laufenden Jahr könnten die Preise um durchschnittlich bis zu 15 Prozent sinken", schätzt etwa Loewe-Sprecher Axel Gentzsch. Loewe will sich nun mit höherwertigen Produkten und zusätzlichen Features wie einem integrierten Festplattenrekorder von dem Preisrutsch abkoppeln. Darüber hinaus sollen die Einkaufskosten für die Panels reduziert werden (pressetext berichtete:

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060509046 ). (Ende)

wirklich komisch, Olevia 47-inch LCD TV .....:confused:.....http://www.digitimes.com/NewsShow/NewsSearch.asp?DocID=0F890…
Avatar
schrieb am 13.06.06 08:28:02
Beitrag Nr.28 
(22.088.239)
Antwort
Zitat
........:eek:........:D........:keks:

TV-GERÄTE

Es lebe die Röhre!

Von Marcel Rosenbach

Erst wurden die Programme immer flacher, dann die Fernseher. In den vergangenen Monaten deckten sich Hunderttausende mit schicken LCD- und Plasma-Geräten ein. Doch viele Verbraucher stellen nun ernüchtert fest: Die Bildqualität ist oft schlecht - besonders bei Sportübertragungen.

Er steht in 98 Prozent aller hiesigen Haushalte. Statistisch gesehen verbringt jeder Zuschauer täglich dreieinhalb Stunden vor und mit dem Ding. Auch deshalb ist er wohl das beliebteste Alltags-Accessoire. Und trotzdem scheint er ein Auslaufmodell zu sein - jedenfalls in seiner bisherigen Form.


Flachbild-TV-Präsentation (auf der Funkausstellung 2003 in Berlin): Der klassische Konsumenten-Kater kommt zu Hause

Der Bildröhren-Fernseher mit seinem charakteristischen kastenförmigen Gehäuse ist wohl schon bald ein Fall fürs Technikmuseum. Und das, obwohl seit seiner Einführung hierzulande mehrere Hundert Millionen Stück verkauft wurden. Doch längst folgen die Gerätehersteller in ihren Designentwürfen konsequent den Programminhalten: Ihre Produkte werden immer flacher.

Der Trend zu den schlanken Monitoren ist nicht mehr zu übersehen. Große und kleine Elektromärkte überbieten sich mit flirrenden Wänden aus LCD- und Plasma-Bildschirmen - und mit Sonder-, Werbe- und Rabattaktionen.

Rechtzeitig zum WM-Trubel gibt es ein neues Statussymbol - fast wie einst der Farbfernseher bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land 1974. Der Ball ist noch rund, aber die neue TV-Welt eine Scheibe.

Plasma oder LCD? Das ist das Expertenwissen, mit dem man in vielen Kneipen derzeit wirklich punkten kann. Zumal die Dinger meist auch dort schon hängen......LCoS.....:p

Die WM, so wurde den Kunden suggeriert, hat erst auf einem flachen Schirm das Zeug zum wirklich eleganten Spektakel. Und wer schon keine Tickets hat, braucht wenigstens einen neuen Fernseher. Möglichst groß, und vor allem: möglichst flach. "Lieber Sofa als Stadion", lockte es in Prospekten, Anzeigen und Werbespots, "Imagine the Beauty of Football" oder "There's more to see".

Zwar verkündeten einige Branchengrößen Ende vergangener Woche fast schon beleidigt, dass sich der Absatz in den letzten Vor-WM-Wochen nicht ganz so bombastisch entwickelt habe wie erwartet. Aber das kann auch damit zu tun haben, dass hiesige Händler schon 2005 1,5 Millionen Flachfernseher verkauft haben - ein Plus von 150 Prozent zum Jahr davor.

Bis Ende 2006 dürften die schlanken Neulinge endgültig ihre alten Röhren-Brüder überholt haben. Panasonic will sein Esslinger Bildröhren-Werk schließen, die Produktion ruht schon seit Februar. Bei Loewe lief Ende Mai das letzte Röhrengerät vom Band. Die Firma macht derweil wieder Gewinn - vor allem dank Flach-TV.

Endlich mal wieder eine Erfolgsgeschichte also, ein kollektiver Technik-Taumel? Einerseits ganz offenkundig: ja.

Andererseits gibt es immer mehr Menschen, deren anfängliche Begeisterung bereits Ernüchterung gewichen ist. Es geht nicht darum, dass die neue Generation Glotze sonderlich kompliziert zu bedienen wäre. Es geht auch nicht unbedingt um den Preis, obwohl der noch immer bei vielen Geräten happig ausfällt. Große Heimkinomodelle auf fernsteuerbaren Standfüßen kommen schnell in die Kosten-Regionen koreanischer Kleinwagen.

Es geht um etwas viel profaneres: das Bild. Denn das ist oftmals deutlich schlechter als früher bei der vielleicht ein bisschen vorschnell totgesagten Röhre.

Die Karriere eines Flachbildkäufers läuft oft nach dem gleichen Schema ab: Sie beginnt mit einem Aha-Erlebnis in einem Elektro-nikmarkt, wo auf den Schirmen mit Vorliebe Grashalme präsentiert werden, die sich gestochen scharf im Wind wiegen - oder kristallklare Wasserperlen auf nackter Haut.

Wenn es überhaupt noch weiterer Überzeugungsarbeit bedarf, argumentieren Verkäufer gern mit der Zukunftssicherheit. Auf allen Geräten prangt mittlerweile das Signet "HD ready" (sprich: "äjtsch die reddi") - was heißen soll, dass sie fit sind fürs kommende hochauflösende Fernsehen.

Der klassische Konsumenten-Kater stellt sich dann zu Hause ein, kurz nach dem Einstöpseln des Fernsehkabels. Viele trauen dann ihren Augen nicht mehr: Sie sehen grisselige Bilder, komische Klötzchen, seltsam flache Farben. Schnelle Bewegungen oder Kameraschwenks wirken bisweilen verwischt und verwaschen - besonders bei schnellen Sportübertragungen wie etwa einem Fußballspiel.

Da kann der Ball dann schon mal einen Schweif nach sich ziehen. Mitunter sind nicht einmal die Rückennummern der Spieler klar zu erkennen. Wenn es ganz hart kommt, brummt auch noch das Netzteil nervig laut.

Meist folgt dann der bange Griff zur Bedienungsanleitung. Manchmal lindern ein neues Scartkabel oder das Herumspielen an den Filtereinstellungen die Not ein wenig. Manchmal. Ein wenig.

Immer aber fällt die grundsätzliche Erklärung für das Phänomen schlicht aus: Die flachen Dinger sind für den ganz normalen analogen Fernsehempfang über den Pal-Standard nicht gemacht. Sie müssen dessen "Zeilen" aufwendig in Pixel umrechnen. Das Problem ist: Etwa 80 Prozent der TV-Haushalte empfangen ihr Signal noch genau so - analog und in Pal.

Hochauflösende Signale setzen die schlanken Neulinge denn auch in den meisten Fällen in hervorragende Bilder um. Nutzer von Computerspielkonsolen sind deshalb in aller Regel auch daheim noch begeistert. Auch die Eigentümer neuester DVD-Player haben meist nichts zu meckern. Die Silberlinge liefern zunehmend hohe Datenraten und damit auch scharfe Bilder. Deshalb wird in den Geschäften fast immer eine Demo-DVD gezeigt statt des normalen Fernsehprogramms. Und auch wer die ersten HDTV-Pionierprogramme empfängt, wird nicht klagen. Es gibt nur kaum welche.

Der Bezahlsender Premiere bietet gegen zusätzliche Gebühr drei HD-Kanäle an. ProSieben und Sat.1 strahlen seit Oktober testweise Sendungen auch hochauflösend aus. Das ZDF will frühestens zu den Olympischen Spielen 2008 in China mit HDTV-Ausstrahlungen beginnen, die ARD erst 2010, auch RTL hat es nicht eilig. Im Übrigen braucht es zum Empfang trotz des Signets "HD ready" meist noch eine zusätzliche Empfangsbox.

Auch der Ton ist meist nicht so doll. Wie auch: In die schlanken Gehäuse passen kaum ordentliche Mitteltöner, geschweige denn Bassboxen. Ausgelegt sind sie für externe Surround-Anlagen, die natürlich auch noch mal ordentlich extra kosten.

Die Hysterie um HD und Flachbildfernseher kommt also reichlich früh. Statt "zukunftssicher" müsste es eigentlich und ehrlicher heißen: ihrer Zeit voraus.

Das sagen auch Experten wie Hubertus Primus, Chefredakteur des "test"-Magazins der Stiftung Warentest. "Nach unseren aktuellen Tests kann ich sagen, die Flachbildschirme stecken eher noch in den Kinderschuhen." Die Röhrengeräte seien "billiger und schneiden bei der Bildqualität eher besser ab".

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen Testberichte in Magazinen wie "c't". Dort finden sich für die vielen unerwünschten visuellen Flachschirmeffekte inzwischen Fachbegriffe wie "Sägezahnkanten" oder "Kamm-Artefakte". Immer wieder ist von "ferkelrosa Farbstichen" in Hauttönen die Rede, von "unschönen Flecken" und "grünpixeligen Störungen" oder der "längeren Leuchtspur", die "ein rasch durchs Bild hüpfender Ball" hinterlasse.

Und dies alles in Preiskategorien jenseits der 1000-Euro-Schallmauer. Wo also bleibt der Aufschrei? Wo der Ansturm bei den Verbraucherschutzzentralen?

Die meisten Konsumenten scheinen eher still zu leiden. Manche beichten ihren Flachseh-Frust anonym, in einem der etlichen Internet-Foren zum Hightech-Jammer-Thema Nummer eins. Wie zum Beispiel bei http://www.digitalfernsehen.de, wo ein gewisser berry2 angesichts "total pixeliger" Bilder schon um sein WM-Vergnügen bangt: "Meine 'alte Röhre' ist nämlich schon verkauft."

Der Rest an Fassungslosigkeit wird von der wachsenden Flachfernsehgemeinde erstaunlich geräuschlos geschluckt. Vielleicht, weil man sich sonst selbst eingestehen müsste, dass man im Überschwang des Kaufrauschs doch ein bisschen naiv war oder allzu technik- und reklamegläubig?

Eine Rückgabe der Geräte kommt schon deshalb eigentlich nicht in Frage - obwohl in den USA angeblich massenhaft Geräte zurückgebracht werden.

Und das Ding sieht ja auch wirklich nicht übel aus. Wenn es da so hängt. An der Wand. Schlank und schön. Ausgeschaltet.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,420929,00.html
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schrieb am 19.06.06 18:52:30
Beitrag Nr.29 
(22.174.501)
Antwort
Zitat
Kunden setzen auf Beratung

Elektronik-Fachhandel. Die mächtige Media-Saturn-Holding (MSH), mit 7,2 Milliarden Euro Umsatz Marktführer in Deutschland, verliert massiv Marktanteile ausgerechnet an die mittelständischen TV- und Radiogeschäfte.


„Der Fachhandel hat im ersten Quartal Monat für Monat einen Prozentpunkt hinzugewonnen“, berichtet Oliver Haubrich, geschäftsführender Gesellschafter der Düsseldorfer Handelskooperation Electronic Partner (EP). Im gleichen Zeitraum verloren Media-Markt und Saturn gegenüber dem Vorjahresquartal 1,1 Prozent ihrer Erlöse. Auf vergleichbarer Fläche büßten sie sogar 5,3 Prozent ein. Nicht einmal ein Werbebudget von 98 Millionen Euro, das MSH in den ersten drei Monaten 2006 zu Deutschlands größtem Werbetreibenden machte, konnte die Talfahrt stoppen.

„Media-Markt und Saturn sind zu oft beim Mogeln erwischt worden, wenn es um die Preise ging“, lästert Wolfgang Brenner, Marketingchef bei der Hannoveraner Verbundgruppe Expert. Nun schlage sich dies beim Image nieder. Regelmäßig hatten sich Verbraucher in der Vergangenheit bei aggressiven Preisaktionen der Ketten beschwert, Artikel seien kurz zuvor verteuert worden, um sie anschließend mit Rabatten anbieten zu können. Gerichtliche Klagen verliefen allerdings im Sande.

Doch auch der technische Fortschritt ist womöglich Schuld am stockenden Umsatz der Fachmärkte. Branchenexperten wie Willy Fischel vom Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) glauben, die immer kompliziertere Vernetzung von Fernsehern, Computern und Programmlieferanten erhöhe bei den Kunden den Bedarf nach umfangreicher Beratung. Diese erwarten offenbar die meisten von ihnen in kleinen Fachgeschäften – auch wenn Media-Saturn inzwischen stark in die Schulung seiner Verkäufer investiert.

Zumindest für den Verkauf großformatiger Flachbild-Fernseher hat Saturns Werbeslogan „Geiz ist geil“ wohl auch deshalb hoffnungslos ausgedient. Glaubt man dem Marktforschungsinstitut GfK, legten Deutschlands Verbraucher für den durchschnittlichen Fernseher im ersten Quartal dieses Jahres 27 Prozent mehr auf den Tisch als zwölf Monate zuvor. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft griffen die TV-Kunden zudem bevorzugt zu Markengeräten. „Auch hier hatte der service- und bedienungsstarke stationäre Fachhandel im Vergleich zu den Fachmärkten auf der grünen Wiese die Nase vorn", lässt BVT-Geschäftsführer Fischel erste Umsatzentwicklungen erkennen. Fachhandels-Kooperationen wie Electronic Partner korrigieren deshalb jetzt ihre Jahresprognosen nach oben. „Wir werden vermutlich 2006 zweistellig wachsen“, sagte EP-Chef Haubrich dem Handelsblatt.

Schon seit dem vergangenen Jahr zeichnet sich im Unterhaltungselektronikhandel eine Trendwende zugunsten des inhabergeführten Fachhandels ab. Nach langer Durststrecke gelang es den 3200 deutschen EP-Händlern im vergangenen Jahr, ihren Umsatz um 3,7 Prozent zu steigern. Deutschlands größter Einkaufsverbund Euronics („Red Zac“, „Master’s“) legte seit Ende September nach eigenen Angaben um acht Prozent zu, Wettbewerber Expert weist für das abgelaufene Geschäftsjahr (bis Ende März) ein Plus von elf Prozent aus. Insgesamt wuchs der deutsche Einzelhandel mit Konsumelektronik 2005 laut GfK um 7,6 Prozent. Media-Saturn kam dagegen – trotz 16 zusätzlicher Filialen – auf ein Umsatzplus von gerade einmal 2,6 Prozent. Einen Trend will Firmensprecher Bernhard Taubenberger auf Nachfrage aber nicht erkennen.

Doch auch Fachmarkt-Wettbewerber schließen zu den deutschlandweit 318 MSH-Filialen auf. Anfang Februar vergrößerte sich die EP-eigene Fachmarktkette Medimax mit dem Kauf von 48 Makro-Märkten auf 110 Standorte. „Vor allem per Franchise sollen es weitere werden“, kündigt EP-Chef Haubrich an. Und auch mit den 50 Promärkten der Rewe muss Media-Saturn künftig stärker rechnen. Sie schreiben, wie Konzernchef Achim Egner stolz verkündete, erstmals schwarze Zahlen.

[19.06.2006] C. Schlautmann

http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/126/id/18963…
Avatar
schrieb am 20.06.06 09:49:41
Beitrag Nr.30 
(22.181.549)
Antwort
Zitat


http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1259685

[ Seite: 1234113114115neuster Beitrag ]

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