Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Deutsche Post: Kursgewinne möglich!

eröffnet am 01.06.06 14:35:14 von
FelixDem

neuester Beitrag 21.07.14 10:42:51 von
Aktienkrieger
Beiträge: 2.271
ID: 1.063.688
Aufrufe heute: 6
Gesamt: 320.730

17:35:11
25,38
+0,095 €
+0,38 %
Hebelprodukt wählen
Letztes Signal: Short
Neues 13-Wochentief (25,24 Euro)
Long
mit Hebel 14
Short
mit Hebel 10

Beitrag schreiben Ansicht: Normal
In dieser Diskussion gibt es 11 Top-Beiträge. Zur Top-Ansicht wechseln
Avatar
FelixDem
schrieb am 01.06.06 14:35:14
Beitrag Nr. 1 (21.904.787)
Deutsche Post: Kursgewinne möglich!

Tageschart


Rückblick:
Die Aktie der Deutschen Post AG befindet sich seit dem Tief im Jahr 2002 in einem intakten Aufwärtstrend. Dabei wurde Ende letzten Jahres der Widerstand bei 20 Euro, wenn auch erst zweiten Anlauf, geknackt. Dies hatte kurzfristig zwar nochmals Gewinne bis knapp 24 Euro zur Folge, aufgrund des schwachen Gesamtmarkts der letzten Wochen legte jedoch auch die Aktie der Deutschen Post AG etwas den Rückwärtsgang ein. Dabei wurden die primäre Aufwärtstrendlinie und die Unterstützung bei jeweils 20 Euro erfolgreich getestet.

Bedeutende charttechnische Marken:
15 Euro: Unterstützung
20 Euro: Kreuzunterstützung
23,50/24 Euro: Widerstand

Interpretation:
Aufgrund des intakten Aufwärtstrends sind steigende Kurse noch eindeutig zu favorisieren. Ein Bruch des Widerstands bei 23,50/24 Euro würde sogar weiteres Potenzial bis über 27 eröffnen. Deutlich verschlechtern würde sich das Chartbild hingegen im Falle eines Bruchs der Kreuzunterstützung bei 20 Euro. Dies hätte vermutlich Abgaben bis rund 15 Euro zur Folge!

Quelle: www.chart-signal.de
Avatar
Thaldorfer
schrieb am 02.06.06 15:06:19
Beitrag Nr. 2 (21.924.576)
Dem kann ich nur zustimmen. Wer das Unternehmen kennt, der weiß, dasss es sehr gesund ist. Hab mir mal 200 ins Depot gelegt. Beim jetzigen Kurs und einer zu erwartenden Dividende von 0,75 € im nächsten Jahr sind das immerhin 3,5 %. Das bekommt man grad kaum bei einer Bank. Und was die prognostizierten Gewinne anbelangt, so hat die Post ihre Voraussagen in der Vergangenheit gehalten.
Nix zum zocken - lass ich mal ruhig liegen.:cool:
Avatar
alphashare
schrieb am 10.07.06 18:05:53
Beitrag Nr. 3 (22.505.661)
Ich habe mir seit 2 Jahren konsequent ein nettes Depot aufgebaut, durch dessen hoffentlich positive Entwicklung innerhalb der nächsten 10 Jahre ich mir einen vorgezogenen Ruhestand leisten möchte. :) U. a. liegen da auch 1.000 Dt. Post sowie einige weitere Papiere mit guten Dividenden und meiner Meinung nach guten Wachstums-/Gewinnentwicklungsperspektiven (größer 10 % p.a. = hohes Wertsteigerungspotential) drin.

Bei einer Wertentwicklung von 8 % (10 %) p.a. errechnet sich innerhalb von 10 Jahren eine Wertsteigerung von + 115 % (+ 160%).
Das wäre dann ein "netter" Grundstock für meine zweite (Vorruhestands-)Rente.

Aufgund der pos. Analystenbeurteilungen der letzten Zeit (Kurfristiges Kursziel größer € 25 bis 28), überlege ich mir bei aktuell unter € 22 zusätzlich 1.000 St. Dt. Post ins Depot zu legen.

Vorher würde ich aber gern einmal einige Meinungen hier hören zu Eurer Langfristeinschätzung zur Dt.Post. Meines Erachtens hat sich das Unternehmen doch ganz konsequent die Position eines internationalen mayor players in der Zukunftsbranche Logistik aufgebaut. Wird Dt. Post diese Position konsequent ausbauen können und kontinuierlich bessere Ergebnisse einfahren können?

Ist das Papier geeignet, langfristig im Depot zu liegen und dann quasi als eine Art "Witwen- und Waisenpapier" jährlich steigende Dividenden auszuschütten?

Bin gespannt auf Eure Meinungen ... :p
Avatar
eisesser
schrieb am 10.07.06 21:38:21
Beitrag Nr. 4 (22.508.803)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.505.661 von alphashare am 10.07.06 18:05:53Ich hatte bis vor kurzem über ein Jahr lang die Post Aktie, hab sie dann aber verkauft und in TUI umgeschichtet, weil die so gefallen sind und sich doch bald erholen sollten. Wenn dies eintrifft kauf ich mir die Post zurück.
Weil die Post so gut bewertet ist, dieser Tage auch Empfehlungen raus kamen und die Aktie auf's Jahr gesehen nachholpotential hat, dazu noch eine gute Dividende scheint sie schon kaufenswert. Ist mir fast schon zu positiv, viele Anleger sind in Knockout Scheinen investiert, drum würde es mich nicht wundern wenn die Aktie noch etwas runtergeprügelt wird um dann langsam aber sicher denn Weg nach oben einzuschlagen.
(geht ja eigentlich nicht anders). Mein Szenario geht folgendermaßen:
TUI steigt ich verkauf-Post fällt ich kauf. Eigentlich ganz einfach.;)
Avatar
alphashare
schrieb am 12.07.06 15:23:16
Beitrag Nr. 5 (22.543.649)
Dt. Post ist kurzfristig durchgesackt - wahrscheinlich weil über den Ticker ging, dass sie in Finnland die restlichen Anteile eines
Logistikers übernommen haben.
Ich habe die Gelegenheit genutzt und mir jetzt die 1.000 Stück zum Kurs von € 20,45 gebunkert.
Jetzt heißt es "in Ruhe abwarten" was die nächsten Jahre passiert.

von eisesser: dir viel Glück bei deinem Vorhaben. Mir sind solche Geschäfte zu riskant, weil ich mich zeitlich nicht "auf die Lauer" legen kann, um den Höchstpunkt (Verkauf) bzw. Tiefstpunkt (Kauf) zu erwischen.

Ich bin aber die letzten Jahre auch nicht schlecht gefahren ... :)
Avatar
alphashare
schrieb am 12.07.06 15:25:45
Beitrag Nr. 6 (22.543.713)
Und die KfW hat 70 Mio. Aktien platziert ...
Avatar
Stoni_I
schrieb am 12.07.06 15:31:54
Beitrag Nr. 7 (22.543.868)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.543.713 von alphashare am 12.07.06 15:25:4512.07.2006 - 14:43 Uhr
KfW platziert 6% Deutsche Post - Händler

In Deutsche Post läuft am Mittwochnachmittag eine Aktienplatzierung, heißt es im Handel. Der Umfang der Emission betrage 1,3 Mrd EUR plus 200 Mio EUR Greenshoe. Die Stücke stammten von der KfW und betragen 6% des KfW-Anteils. Mit der Platzierung beauftragt seien UBS, J.P. Morgan und Merrill Lynch. Die Stücke werden im Accelerated Bookbuilding ohne feste Spanne angeboten. UBS wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren. KfW, JPM und ML waren zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Avatar
Stoni_I
schrieb am 12.07.06 15:45:34
Beitrag Nr. 8 (22.544.230)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.543.868 von Stoni_I am 12.07.06 15:31:54Warum das 6 % des KfW-Anteils sind, verstehe ich nicht ganz. Sind das nicht 6 % des Gesamtkapitals? - Laut Post-Internetseite gibt es 1.193 Mio. gelbe Aktien als Gesamtkapital.
Avatar
alphashare
schrieb am 12.07.06 18:43:25
Beitrag Nr. 9 (22.547.579)
Wenn aber der Kurs bei einer so großen Platzierung derart moderat reagiert, dann ist das für mich ein gutes Zeichen, dass wir bald steigende Kusre sehen, sobald die Platzierung erfolgreich abgreschlossen ist.
Ich bin jetzt jedenfalls für eine Dt.Post "Ralley" aufgerüstet ... :)
Avatar
grumbrecht
schrieb am 16.07.06 18:25:05
Beitrag Nr. 10 (22.625.283)
Antwort auf Beitrag Nr.: 22.547.579 von alphashare am 12.07.06 18:43:25Heuschrecken wollen Post zerschlagen

Namhafte Investmentbanken empfehlen privaten Finanzinvestoren, die Deutsche Post (ISIN DE0005552004) vollständig zu übernehmen und zu zerschlagen. Wie die "WirtschaftsWoche" in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, würden die verschiedenen Geschäftsbereiche des Logistikriesen einzeln an die Böse gebracht oder an Investoren verkauft, deutlich mehr bringen als der Konzern derzeit wert ist.

Was die Einzelteile wert wären
Nach Berechnungen einer namhaften US-Investmentbank, die der Wirtschaftswoche vorliegen, ließen sich die Briefsparte der Post für gut 15 Milliarden Euro und das Express- sowie das Logistikgeschäft jeweils für rund zehn Milliarden verkaufen. Dazu kämen weitere acht Milliarden für den 67-prozentigen Anteil an der Postbank.

Zwölf Milliarden Gewinn
Mit den Steuerersparnissen durch Verlustvorträge sowie den Nettoschulden und Pensionsverpflichtungen ergäbe sich ein Gesamterlös für die einzelnen Sparten von 37,5 Milliarden Euro. Das wären gut zwölf Milliarden mehr als der heutige Börsenwert von 25 Milliarden Euro.

Gemeinsame Sache machen
Wegen der Größe des Gesamtpakets, so die Investmentbank, müssten Investoren bei einer Totalübernahme allerdings einen Zuschlag von vermutlich 20 bis 25 Prozent, also einen Gesamtpreis von bis zu 31 Milliarden Euro, bezahlen. Dies könnten Private-Equity-Gesellschaften und Hegde Fonds nach Meinung von Experten durchaus stemmen, wenn sich vier oder fünf von ihnen zusammen schließen. Bei einer Übernahme würde dem Bund schätzungsweise ein niedriger einstelliger Milliardenbetrag zufließen.

Innerhalb eines Jahres
Die "WirtschaftsWoche" zitiert einen Top-Investmentbanker mit den Worten: "Bei der nächsten Gelegenheit, in drei bis zwölf Monaten, wird ein Vierer- oder Fünferclub zuschlagen."