Antwort auf Beitrag Nr.: 28.450.384
von sturmhp am 23.03.07 12:59:10das hier
dürfte sicherlich auch einen teil des kursverlaufes erklärn. frage
mich nur warum davon nicht auf der HP steht:
21.03.2007 - 08:57 Uhr
IPO/SMT Scharf will Anfang April in den Prime Standard
Von Rüdiger Schoß
Dow Jones Newswires
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die ehemals zum RAG Konzern gehörende SMT
Scharf AG strebt in den Prime Standard. Eine Notierung im
geregelten Markt sei wegen der Publikationspflichten eine guten
Möglichkeit, internationale Investoren anzusprechen, sagte
Vorstandsvorsitzender Friedrich Trautwein zu Dow Jones Newswires.
Finanzkreisen zufolge ist die Notierung des in Hamm ansässigen
Unternehmens für Anfang April geplant.
Die RAG hatte den Hersteller von entgleisungssicheren
Bergbautransportsystemen zum 1. Januar 2006 unter dem alten Namen
DBT Maschinenfabrik Scharf an die Münchener Aurelius Gruppe
verkauft. Zuvor war die Muttergesellschaft DBT GmbH für mehr als
710 Mio USD an die Bucyrus International gegangen.
Angaben zum Umfang der geplanten Kapitalerhöhung und zum Zeitplan
machte Trautwein nicht. Auch beim Ausblick und den Auswirkungen der
geplanten Auslandsinvestitionen auf die zukünftige Rentabilität
blieb er vage. Bei steigenden Umsätzen habe das Unternehmen über
die Jahre eine leicht steigende EBIT-Marge verzeichnet.
SMT Scharf schätzt ihre Chancen für die kommenden Jahre
optimistisch ein, da sich steigende Kohle- und Goldpreise positiv
auf die Investitionstätigkeit der Bergbauunternehmen auswirken. Im
vergangenen Jahr hatten die 272 Mitarbeiter bei 48,7 Mio EUR Umsatz
rund 4,3 Mio EUR Jahresüberschuss erzielt.
2006 hatte das Auslandsgeschäft bereits zu 52% zum Umsatz und zu
64% zum Auftragseingang beigetragen. Mit dem Niedergang des
Bergbaus in Deutschland werde die Bedeutung des Heimatmarktes in
den kommenden Jahren weiter zurückgehen, sagte Trautwein.
SMT Scharf habe bei den Transportsystemen 45% Marktanteil weltweit:
"Russland und China sind als Landesmärkte die wichtigsten für uns.
Da sehen wir die größten Potenziale." Neben dem Ausbau des
Vertriebs soll in Servicestützpunkte investiert werden, um Kunden
schnell mit Ersatzteilen beliefern zu können. Zudem soll aus
Kostengründen die Fertigung teilweise ausgelagert werden.
Kernstücke blieben aber am deutschen oder polnischen Standort.
Webseite: http://www.smtscharf.com
-Von Rüdiger Schoß, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 203,
ruediger.schoss@dowjones.com