schrieb am 09.11.06 10:34:03
Wer schleppt denn eigentlich das Geld weg ?
Lurgi bekommt Aufträge in mehreren hunderten von Millionen Euro und
der ganze Bereich, einschließlich der Lentjes-, Zimmer - Gruppe
schreibt höhere Verlustzahlen als im letzten Jahr.
Ich muss mich fragen wie so etwas möglich ist ?
Sind die aquirierten Preise der Lurgi so

schlecht, das sie, die GEA, noch Geld mitgebracht haben, um
die Aufträge zu bekommen.
Da muss doch einer oder vieleicht sind es auch mehrere die das
Geld in Container wegbunkern ?
Ich bin jedenfalls froh, dass das der
Happel nicht mehr kann.
Auszug aus der heutigen Veröffentlichung:
Konzernergebnis nach Steuern durch Lentjes und Zimmer
getrübt
Das Konzernergebnis der GEA Group vor Steuern ("EBT") lag im 3.
Quartal 2006 bei 63,8 Mio. EUR und übertraf damit das 3. Quartal
2005(47,5 Mio. EUR) deutlich. In den ersten neun Monaten wurde
ein
Er-gebnis von 148,4 Mio. EUR erwirtschaftet und damit das Vorjahr
um
53,5 Mio. EUR (56,4 Prozent) über-troffen. Dem guten Ergebnis
aus
fortgeführten Geschäftsbereichen stehen dabei die Steuerposition
mit
-57,7 Mio. EUR und die Verluste aus dem nicht fortgeführten
Geschäftsbereich in Höhe von -237,1 Mio. EUR gegenüber. Danach
ergibt
sich für das 3. Quartal ein Konzernergebnis von -142,4 Mio. EUR
nach
-138,9 Mio. EUR im Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten
veränderte es sich auf -146,5 Mio. EUR nach -110,1 Mio. EUR im
gleichen Vorjahreszeitraum.
schrieb am 10.11.06 21:48:24
Nun kommen si alle aus ihren Löchern:
GEA Group akkumulieren
10.11.2006 15:26:17
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent
Research, Zafer Rüzgar, stuft die Aktie der GEA Group (ISIN
DE0006602006/ WKN 660200) von "kaufen" auf "akkumulieren"
herunter.
GEA habe gestern Zahlen für das dritte Quartal 2006 vorgelegt.
Diese hätten im Kerngeschäft des Konzerns über den Erwartungen der
Analysten gelegen. Demzufolge sei der Konzernumsatz auf einen Wert
von 1,08 (0,85; Analysten-Prognose: 1,01) Mrd. Euro gekommen.
Ebenfalls erfreulich verlaufen sei die EBIT-Entwicklung (74,5
(57,7; Analysten-Prognose: 59,6) Mio. Euro). Die EBIT-Marge habe
sich auf 6,9% (6,8%; Analysten-Prognose: 5,9%) verbessert. Auf
Grund eines Verlustes im zum Verkauf stehenden Segment Plant
Engineering (-181,4 Mio. Euro) sei das Konzernergebnis auf -142,4
(-138,9; Analysten-Prognose: +20,4) Mio. Euro gesunken.
GEA plane die Veräußerung des Großanlagenbaus noch in 2006. Die
Analysten würden infolge der Veräußerung künftig eine Verbesserung
der operativen Ertragskraft des Unternehmens erwarten. Auf Grund
der Verluste aus dem nichtfortgeführten Geschäft erwarte GEA für
2006 ein negatives Konzernergebnis. Den Umsatz aus dem Kerngeschäft
sehe GEA bei über 4 Mrd. Euro, das EBIT bei über 250 Mio. Euro. Die
Analysten würden entsprechend ihre EPS-Schätzung für 2006e auf
-0,34 (alt: 0,73) Euro und für 2007e auf 0,90 (alt: 0,84) Euro
anpassen.
Die Analysten von Independent Research stufen die GEA Group-Aktie
von "kaufen" auf "akkumulieren" herunter. Das Kursziel erhöhe man
von 16,70 auf 17,20 Euro. (10.11.2006/ac/a/d)
Analyse-Datum: 10.11.2006
Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck
schrieb am 11.11.06 16:22:39
Hier ist mal alles richtig sortiert:
GEA Group wächst kräftig
Die GEA Group ist ein weltweit erfolgreicher Technologiekonzern mit
operativen Gesellschaften in rund 50 Ländern. GEA steht für Global
Engineering Alliance. Als Ingenieurunternehmen konzentriert sich
die Gesellschaft auf den Spezialmaschinenbau mit den Schwerpunkten
Prozesstechnik und Komponenten. Im Geschäftsjahr 2005
erwirtschafteten rund 17.500 Mitarbeiter einen Konzernumsatz von
4,5 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2006 beschäftigte das Unternehmen
rund 18.500 Mitarbeiter. Die Verwendung dieses Bildes ist für
redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter
Quellenangabe: "obs/GEA Group AG"
09.11.2006 - 07:30 Uhr, GEA Group AG [Pressemappe]
Bochum (ots) -
- Fortgeführte Aktivitäten in allen Bereichen deutlich
gesteigert
- Verkaufsprozess Großanlagenbau läuft planmäßig
- Ergebnis wegen Lentjes und Zimmer deutlich negativ
- Ausblick fortgeführte Geschäftsbereiche 2006:
EBIT oberhalb von 250 Mio. EUR
Bochum, 09. November 2006 - Die GEA Group Aktiengesellschaft
konnte alle Geschäftszahlen in ihren fortgeführten
Geschäftsbereichen
kräftig verbessern. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern
("EBIT") für die fortgeführten Aktivitäten wurde im 3. Quartal
2006
deutlich um 29,2 Prozent von 57,7 Mio. EUR im entsprechenden
Vorjahresquartal auf 74,5 Mio. EUR gesteigert. In den ersten
neun
Monaten wurde ein Ergebnis von 179,5 Mio. EUR (Vorjahr: 127,6
Mio.
EUR) erwirtschaftet und damit das Vorjahr um 51,9 Mio. EUR
(40,6
Prozent) übertroffen. Das Konzernergebnis nach Steuern des
Gesamtkonzerns saldiert sich im 3. Quartal 2006 aufgrund der
Verluste
und Sonderabschreibungen aus den zum Verkauf stehenden
Divisionen
Lentjes und Zimmer insgesamt auf -142,4 Mio. EUR. Mit dem
Abschluss
zum 30. September 2006 wird das bisher berichtete Segment Plant
Engineering mit Ausnahme der bei der GEA Group verbleibenden
Division
Gasreinigung (Lurgi Bischoff) als nicht fortgeführter
Geschäftsbereich und somit gesondert dargestellt.
Auftragseingang und Umsatz wiederum weit über Vorjahreswert
Die anhaltend hohe Nachfrage in den fortgeführten
Geschäftsbereichen
der GEA Group kommt im Auf-tragseingang zum Ausdruck, der sich
gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 24,0 Prozent auf
1.235
Mio. EUR erhöhte (Vorjahr: 996,5 Mio. EUR). Diese dynamische
Entwicklung sorgte in den ersten neun Monaten 2006 für eine
Erhöhung
des Auftragseingangs um 27,0 Prozent im Vergleich zu den ers-ten
neun
Monaten 2005 (2.756 Mio. EUR) auf 3.501 Mio. EUR. Akquisitionen
haben
drei Prozentpunkte zu diesem Wachstum beigetragen. Der
Konzernumsatz
stieg im 3. Quartal 2006 erheblich um 27,6 Pro-zent gegenüber
der
gleichen Periode des Vorjahres (844,5 Mio. EUR) auf 1.077 Mio.
EUR.
In den ersten neun Monaten konnte der Konzernumsatz insgesamt um
26,1
Prozent auf 2.948 Mio. EUR (Vorjahr: 2.338 Mio. EUR) gesteigert
werden.
Konzernergebnis nach Steuern durch Lentjes und Zimmer getrübt
Das Konzernergebnis der GEA Group vor Steuern ("EBT") lag im 3.
Quartal 2006 bei 63,8 Mio. EUR und übertraf damit das 3. Quartal
2005
(47,5 Mio. EUR) deutlich. In den ersten neun Monaten wurde ein
Er-gebnis von 148,4 Mio. EUR erwirtschaftet und damit das Vorjahr
um
53,5 Mio. EUR (56,4 Prozent) über-troffen. Dem guten Ergebnis
aus
fortgeführten Geschäftsbereichen stehen dabei die Steuerposition
mit
-57,7 Mio. EUR und die Verluste aus dem nicht fortgeführten
Geschäftsbereich in Höhe von -237,1 Mio. EUR gegenüber. Danach
ergibt
sich für das 3. Quartal ein Konzernergebnis von -142,4 Mio. EUR
nach
-138,9 Mio. EUR im Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten
veränderte es sich auf -146,5 Mio. EUR nach -110,1 Mio. EUR im
gleichen Vorjahreszeitraum.
Verkauf Großanlagenbau im Plan
Der Verkaufprozess des Großanlagenbaus befindet sich im Plan.
"Wir
gehen davon aus, dass wir eine Einigung mit den potentiellen
Erwerbern bis zum Jahresende erreichen werden. Das Closing wird
im
ers-ten Quartal 2007 erfolgen", so Jürg Oleas,
Vorstandsvorsitzender
der GEA Group.
Positiver Ausblick für Kerngeschäft im Gesamtgeschäftsjahr 2006
Der Vorstand der GEA Group geht weiterhin von einem gegenüber
dem
Vorjahr stark verbesserten Auf-tragseingang der fortgeführten
Geschäftsbereiche aus. Diese werden im Gesamtjahr den Umsatz um
mehr
als 15 Prozent auf über 4 Mrd. EUR steigern. Das entsprechende
operative Ergebnis (EBIT) wird oberhalb von 250 Mio. EUR
liegen.
Daraus ergibt sich eine EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent. Das
Konzernergebnis wird aufgrund der Ergebnissituation des nicht
fortgeführten Geschäftsbereichs voraus-sichtlich negativ sein.
Die
Möglichkeit einer Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2006
ist
von den Modalitäten des Verkaufs des Großanlagenbaus abhängig.
Konzernzahlen der GEA Group im dritten Quartal 2006 (in Mio.
EUR)
Q3 06 Q3 05 Q1-Q3 06 Q1-Q3 05
Auftragseingang
Customized Systems 222,7 179,2 656,2 570,1
Process Equipment 382,9 334,4 1.071,0 905,9
Process Engineering 530,4 433,0 1.509,9 1.149,0
Sonstige 99,5 49,9 263,7 131,1
Summe fortgef. Geschäftsbereiche 1.235,4 996,5 3.500,7 2.756,1
Nicht fortgef. Geschäftsbereich1) 534,9 216,8 1.232,4 820,6
Umsatz
Customized Systems 199,3 175,3 565,2 500,3
Process Equipment 342,9 276,4 953,1 789,1
Process Engineering 438,0 342,8 1.174,5 892,3
Sonstige 97,3 50,1 254,7 156,5
Summe fortgef. Geschäftsbereiche 1.077,4 844,5 2.947,5 2.338,1
Nicht fortgef. Geschäftsbereich1) 248,8 299,7 746,9 818,8
EBIT 2)
Customized Systems 14,4 13,0 33,5 29,3
Process Equipment 42,1 31,2 97,5 77,6
Process Engineering 20,3 18,6 54,1 43,8
Sonstige/Holding -2,3 -5,1 -5,7 -23,1
Summe fortgef. Geschäftsbereiche 74,5 57,7 179,5 127,6
Nicht fortgef. Geschäftsbereich1) -117,9 5,2 -209,4 -26,7
Ergebnis vor Steuern
Customized Systems 14,1 13,0 32,9 29,7
Process Equipment 40,6 28,5 92,6 70,6
Process Engineering 19,3 18,6 51,5 44,0
Sonstige/Holding -10,2 -12,7 -28,7 -49,4
Summe fortgef. Geschäftsbereiche 63,8 47,5 148,4 94,9
Nicht fortgef. Geschäftsbereich1) -115,8 4,8 -206,0 -29,5
Ergebnis je Aktie (einfach in EUR) -0,76 -0,74 -0,78 -0,59
davon entfallen auf "fortgeführte Geschäftsbereiche"
0,21 0,08 0,48 0,30
davon entfallen auf "nicht fortgef. Geschäftsbereich"
-0,97 -0,82 -1,26 -0,89
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
77,6 -7,7 -31,3 -208,0
Free Cash-Flow 66,5 -33,7 -81,0 -263,0
Bereinigte Nettoposition 3) 278,6 -4,6 278,6 -4,6
Investitionen inkl. Finanzierungsleasing
23,0 31,7 67,3 122,6
Mitarbeiter zum Stichtag 4) 16.584 15.270 16.584 15.270
1) Plant Engineering (ohne Division Gasreinigung) nur
nachrichtlich, da als nicht fortgeführter Geschäftsbereich
ausgewiesen
2) Ergebnis vor Zinsen und Steuern
3) Nettoposition= Zahlungsmittel + Wertpapiere -
Bankverbindlichkeiten (einschließlich nicht fortgeführter
Geschäftsbereich Plant Engineering)
4) Anzahl der Mitarbeiter nach Kapazitäten ohne Auszubildende
Die GEA Group Aktiengesellschaft ist ein international
operierender Technologiekonzern, der sich auf den
Spezialmaschinenbau
mit den Schwerpunkten Prozesstechnik und Komponenten sowie den
Anla-genbau konzentriert. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2005
betrug
inklusive Großanlagenbau rund 4,5 Milli-arden Euro. In 90
Prozent
ihrer Geschäftsfelder zählt die GEA Group zu den Markt- und
Technologiefüh-rern. Die GEA Group ist im deutschen MDAX (G1A,
WKN
660200) notiert.
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