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schrieb am 09.11.11 17:17:44
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.326.534 von renko am 09.11.11
17:08:58geht irgendwas kaputt, wenn Italien pleite geht?
schrieb am 19.12.11 16:50:32
Naturkatastrophen machen 2011 zum Rekordschadenjahr
FTD, Herbert Fromme, Köln
16.12.11
Weltwirtschaft mit insgesamt 350 Mrd. Dollar belastet
Mit geschätzt 350 Mrd. Dollar (254 Mrd. Euro) an versicherten und
unversicherten Schäden durch Naturkatastrophen entpuppt sich 2011
als das Jahr mit der höchsten Belastung, die für die globale
Volkswirtschaft jemals gemessen worden ist. Wie der weltweit
zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re jetzt ausgerechnet hat, stammt
der größte Teil aus den Verwüstungen durch das Erdbeben und den
Tsunami in Japan. 2010 hatten die Schäden 226 Mrd. Dollar
betragen.
Rückversicherer decken den größeren Teil von Katastrophenschäden
und beobachten die Entwicklung genau. Die frühe Veröffentlichung
des Negativrekords dient als Waffe in der laufenden
Preisverhandlungsrunde für Rückdeckungsschutz im Jahr 2012.
Trotz der hohen Lasten sind Naturkatastrophendeckungen
mittelfristig hoch profitabel für die Rückversicherer. Die
Risiken sind zeitlich und geografisch genau eingrenzbar, und hohe
Schadenbelastungen treiben regelmäßig die Preise in die Höhe.
Von den 2011er-Schäden durch Naturgefahren waren 103 Mrd. Dollar
versichert. Hinzu kommen noch 5 Mrd. Dollar aus Katastrophen, die
Menschen angerichtet haben. Das macht 2011 zum zweitteuersten Jahr
für die Assekuranz. Nur 2005 mussten Versicherer und
Rückversicherer mehr zahlen, als die Hurrikans „Katrina“, „Wilma“
und „Rita“ Schäden von 123 Mrd. Dollar anrichteten. Falls durch die
schweren Überschwemmungen in Thailand oder mögliche Winterstürme
in Europa noch zusätzliche Schäden entstehen, könnte 2011 noch
den Rekord von 2005 erreichen.
apropos Winterstürme. Wenn es richtig kalt wird, herrschen
normalerweise starke Hochdruckgebiete über Russland, die bis nach
Europa reichen und verhindern so, dass starke atlantische
Tiefausläufer mit voller Wucht auf Europa prallen und damit gibt es
keine starken Schäden durch Winterstürme. Da es aber zur Zeit viel
zu warm ist, haben wir dieses natürliche Schutzschild momentan
nicht und es ist auch keine gravierende Wetteränderung in Sicht.
Ein guter Zeitpunkt für starke Winterstürme ist dann so Mitte bis
Ende Januar.
mfg
Steve!
schrieb am 21.12.11 11:59:55
Zitat von renkowie
stark würde es die Müchner rück treffen, wenn Italien ins wanken
kommt. ?
Passt eigentlich nicht ganz in diesen Thread, weil das mit
Wetterereignissen nix zu tun hat.
Die direkte Exponierung sind wohl so 3-4 Mrd. €.
Gefährlicher ist die indirekte über die andren Kreditinstrumente,
die man so hält. Öffentliche Pfandbriefe, Staatsanleihen
eventueller "Retterstaaten" etc.
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