Antwort auf Beitrag Nr.:
36.605.020 von lukanga am 18.02.09
17:54:47der zeitaufwand und energieverlust sind meines
erachtens irrelevant: reinigungsarbeiten bei sonnenschein
durchzuführen ist kontrapruduktiv, da sich mineralische rückstände
im wasser sofort auf der erhitzten spiegeloberfläche niederschlagen
würden. nein, und sie werden sicher nicht nen ganzen tanklastzug
entmineralisiertes wasser in die wüste karren, welches ganz
nebenbei ohne weiteres von den andasolprojekten erzeugt werden
könnte.
dazu muss man wissen, dass gerade die power tower technologie als
wüstentauglich - da ressourcenschonend - gepriesen wird. es bedarf
auch keiner einebnung schwieriger topographie. auf den ersten blick
klingt das toll. nur die wartung und pflege der anlage macht das
nicht unbeding einfacher, respektive kosteneffizienter.
wo sich letztendlich mehr schmutz anlagert, hängt meiner ansicht
nach entscheidend von der neigung der oberfläche und ihrer
jeweiligen beschaffenheit ab. analog dürfte es sich mit der
reinigung und dem ablauf des schmutzwassers verhalten. dabei ist
noch zu bedenken, dass man die rinnen über nacht bis zu ihrem
vollständigen abtrocknen in eine geschütztere "bodenposition"
drehen kann.
ich denke, die praxis wird zeigen, welcher technologische ansatz
der praktikabelste ist. ich zweifle nur daran, dass die
auftragsvergabe von sec an brightsource in den usa eine rein
ökonomisch motivierte war. vielleicht sehe ich auch technische
probleme, die in der praxis gar keine sind - ich hoffe einfach nur,
dass hier jemand mitliest, der vom fach und willens ist, ein paar
klärende kommentare einzubringen.
danke für die aufmerksamkeit,
gruss und einen schönen abend!
sn