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schrieb am 05.09.06 19:48:01
Hallo Zusammen,
wer hat bereits einen geschlossen Container Fonds im Bestand und
kann kurz über die wirtschaftliche Entwicklung zum Plan berichten
schrieb am 05.09.06 20:05:43
Antwort auf Beitrag Nr.:
23.777.191 von MichaelH am 05.09.06
19:48:01So viel ich weiß gibt es bisher keine Modelle im
(Container)Fondsbereich welche, (ausser eventuelle kurze
Verzögerungen beim Einkauf) unter Plan liegen.
Auch das Thema Direkteigentum sollte man bei Containern nicht
ausser acht lassen.
Gruß vom Bodensee
schrieb am 06.09.06 11:30:09
BUSS schüttet weniger aus wegen gestiegener Zinsen. Haben zu knapp
kalkuliert oder nich langfristig festgeschrieben. Jedenfalls nicht
soicher wie gedacht!!!
schrieb am 06.09.06 15:04:44
Der aktuelle Containerfonds "Österreich 3" von Schröder & Co.
scheint eine gelungene Sache zu sein.
Es wurden eigene, gebrauchte Container erworben die zum größten
Teil ordentlich vermietet sind.
Bei einer Anlage bis ca. 12.000,- sind die Erträge für den Anleger
wohl steuerfrei.
Die Kosten sind moderat kalkuliert. Wurde bisher auch sehr gut
platziert.
Was meinen die Experten?

Noch zugreifen?
schrieb am 06.09.06 15:34:33
Antwort auf Beitrag Nr.:
23.790.018 von londongirl am 06.09.06
15:04:44Naja, die Art und Weise wie Schröder sich die
Container "besorgt" hat, lässt mich von diesem Initiator
prinzipiell Abstand nehmen.
Es wurden die Alteigentümer unter einem wohl eher belanglosem
Vorwand "enteignet" um den neuen Fonds zu "füttern".
Momentan haben alle Initiatoren Probs Kontingente zu bekommen. ich
steh der Sache nicht mehr ganz so positiv gegenüber, wie noch vor 2
Jahren. Die Renditen sind auch für unternehmerische Beteiligungen
an den absolut untersten Rand gesunken.
Gruß vom Bodensee
schrieb am 23.09.06 01:33:06
Ich bin seit 10 Jahren im Geschäft. Das Containerbusiness war nicht
leicht zu durchschauen. Ein großer Münchner Anbieter verdient seit
Jahren durch "sogenannte" Direktangebote gutes Geld. Die Container,
die diese Gesellschaft anbietet, sind immer bis zu 50% teurer, als
sie am Markt tatsächlich kosten. Für mich scheiden diese
intransparenten Direktangebote mit "Mondpreisen", von denen viele
denken, dass sie ein gigantisches Schneeballsystem sind, von
vornherein aus. Wenn deren Berater dann noch von "total sicheren
Konzepten" reden, weil kein Fremdkapital eingesetzt wird, sollten
sie noch mal das große Buch "Fremdkapitalhebel" von Seite 1 an
lesen.
Seit den intransparenten Angeboten des Marktführers hat sich seit 5
Jahren eine Menge getan. Eine ganze Reihe von Anbietern haben
transparente Containerangebote auf den Markt gebracht. Dazu gehören
unter anderem BUSS, Conrendit, DCM, DTF, MDS, Schroeder. Seitdem
wissen wir erst, dass es Containerleasinggesellschaften gibt, dass
es unterschiedliche Mietvertragsarten gibt und das Containerpreise
volatil sind. Von den oben genannten Playern sind nur noch BUSS und
Schroeder übrig geblieben. MDS hatte genauso wie DCM Probleme,
Container zu den festgelegten Investitionskriterien zu finden. Es
heißt, DCM ist nichts anderes als MDS 2. Auch einen DCM Madeira 2
wird es wohl nicht geben, weil die beiden "Chefeinkäufer"
(Exbänker) des DCM Fonds leider keine Kontakte zu
Leasinggesellschaften haben und es bis heute nicht geschafft haben,
ihre eingesammelten 80 Mio Euro auszugeben.
Conrendit ist mittlerweile auch raus. Ebenfalls Schwierigkeiten bei
der Beschaffung. Stattdessen finanzieren sie jetzt
"Fitnessstudios". Die letzten erfolgreichen Containerfondsanbieter
sind BUSS und Schroeder.
Das BUSS Portfolio des Global 2 Fonds ist gut, allerdings 2 Jahre
älter als das Schroeder Portfolio und beinhaltet eine ganze Reihe
von wenig werthaltigen Spezialcontainern. Was mich am meisten am
BUSS Fonds stört: der Prospekt ist nicht IDW ES 4 konform. Ich
wusste gar nicht, dass man als seriöser Anbieter überhaupt noch
solche Prospekte schreiben kann. Außerdem sind mir nur wenige Fonds
bekannt, die das DBA mit der Schweiz ausnutzen, was einfach an der
Komplexität der Materie liegt. Die Kommentare zu den DBAs zwischen
der BRD und der gesamten Welt nehmen im Bücherregal 30 cm ein. Die
Kommentare zum DBA Dtl.-Schweiz sind allein 40 cm (!) lang. Bisher
haben sich nur wenige an solche Konstruktionen gewagt, zumal der
steuerliche Berater von BUSS sich schon einige grobe Fehlgriffe bei
Konzeptionen für andere Emissionshäuser geleistet hat ...
Das Steuergutachten zum BUSS Fonds spricht übrigens die gleiche
Sprache: Der Steuerberater übernimmt keine (!) Haftung, für seine
Ausarbeitung.
Dazu kommt, dass die doppelte Gesellschaftsstruktur dazu führen
kann, dass die Anleger am Ende des Tages gar nicht darüber
entscheiden können, was mit Ihren Containern passieren soll,
sondern dass sie von einem Mehrheitsgesellschafter dominiert werden
könnten. Im Prospekt fehlen übrigens sämtliche Verträge, die die
Holding mit der Bank/den Banken zur möglichen Umwandlung des
kurzfristigen Darlehens in EK geschlossen hat. Jeder der Banken
kennt, wird wissen, dass sie sich eine bevorzugte Stellung
gegenüber den restlichen Anlegern haben werden. Dieser Vertrag ist
so essentiell, dass ich es komplett nicht nachvollziehen kann,
warum er nicht im Prospekt steht. Die Vertuschung der Weichkosten
halte ich nicht nur für Beraterverdummung sondern auch
Anlegerverdummung, denn selbst dem dümmsten Anleger muss klar sein,
dass der Berater nicht umsonst arbeitet. Und dann eine
Investitionsrechnung hinzulegen, in der (auf den ersten Blick)
keine Gebühren für die Eigenkapitalvermittlung anfallen, ist
abgebrüht.
Schroeder hat im Vergleich dazu ein fast langweiliges (weil von
vielen Österreich Fonds auch anderer Emissionshäuser verwendetes)
Österreichkonzept gewählt. Das führt dazu, dass sich der Österreich
3 nur für kleinere Zeichner (ich würde mal sagen 50.000 Euro)
richtig lohnt. Bis rund 12.000 Euro sind sogar gar keine Steuern in
Österreich fällig und die Beteiligung steuerfrei. Schroeder geht in
seinem Prospekt davon aus, dass der Dollar von heute 1,25 auf 1,15
steigen wird. Wenn das nicht passiert, dann wird der Fonds
Schwierigkeiten haben, die prognostizierten 8% bis zum Ende zu
halten. Die Währungsproblematik wird aber auch der BUSS Anleger
haben.
Die Währungskalkulation im Schroeder Fonds ich allerdings für das
deutlich geringere Übel im Vergleich zu einem Fonds, der steuerlich
auf so wackeligen Beinen steht, dass selbst der Steuergutachter
jegliche Haftung für sein eigenes Werk ablehnt.
Wenn noch jemand Fragen hat, soll er sich gerne an mich wenden.
Beste Grüße
Merkens
schrieb am 23.09.06 01:56:43
@Jo1
"Belangloser Einwand"? Die Besteuerung von Veräußerungserlösen, die
zu drastischen Einbußen bei der kalkulierten Rendite führen werden,
nennst du "belanglos". So wie es aussieht, war seine
Auflösungsaktion vorausschauend: Abgeltungssteuern sind
mittlerweile beschlossene Sache. Auch die Veräußerungsgewinne
werden noch dran kommen. Der Staat braucht Geld. Durch die
Umschichtung in das sicherere Österreich 3 Konzept ist mein Geld
jetzt sicher. Den Treuebonus für den Umtausch habe ich auch gern
mitgenommen. Es wurde niemand gezwungen, seine Beteiligung zu
verkaufen. Jedenfalls wurde ich nicht gezwungen. Dass
provisionsorientierte Berater lieber ein anderes Produkt mit
höherer Provision vermitteln als die schlecht verprovisionierte
Umwandlung der alten Angebote in die neuen, kann ich
nachvollziehen. Mir war es jedenfalls wichtig, dass meine Kunden
und ich selbst jetzt steuerliche Sicherheit haben.
Schroeder hat meinen Informationen zufolge bereits ein neues
Portfolio in Reichweite. Die Behauptungen, dass Schroeder seine
Leasingangebote nur aufgelöst hat, um einen neuen Containerfonds
anbieten zu können, weil er sonst keine anderen Container besorgen
könne, halte ich für absoluten Nonsens.
BUSS und Schroeder werden gute Perspektiven im Containerbusiness
haben, weil sie beide gute Kontakte haben.
- In naher Zukunft kommen 4,5 Mio TEU neue Transportkapazität in
Form von neuen Containerschiffen auf den Markt; alleine dafür
werden rund 10 Mio. neue Container gebraucht, was 50% der aktuellen
weltweiten Containerflotte entspricht, bzw. exakt der Anzahl der
Container entspricht, die momentan von allen Leasinggesellschaften
weltweit gehalten werden.
- ISL, Drewry, OSC prognostizieren alle die Verdopplung des
Containerumschlags in den nächsten 10 Jahren
- und die Reeder haben im Juni soviele Schiffe bestellt wie in den
letzten drei Jahren nicht.
Wenn der Boom für die Boxen nicht weiter geht verstehe ich die Welt
nicht mehr. Über Schiffe kann man sich streiten, aber nicht über
die Boxen.
Beste Grüße
Merkens
schrieb am 05.11.06 23:18:03
Antwort auf Beitrag Nr.:
24.116.849 von merkens am 23.09.06
01:56:43Fällt der Schroederfonds nicht unter 15b?
schrieb am 07.11.06 19:15:24
Antwort auf Beitrag Nr.:
25.168.625 von WePeHA am 05.11.06
23:18:03Schlauberger



Was hat eine Österreich KG mit 15 b zu tun?

Was hat ein Britischer LV Fonds mit 15 b zu tun?
Schlauberger
Gruß: Fanta
schrieb am 08.11.06 00:36:31
"... Schroeder geht in seinem Prospekt davon aus, dass der
Dollar von heute 1,25 auf 1,15 steigen wird. Wenn das nicht
passiert, dann wird der Fonds Schwierigkeiten haben, die
prognostizierten 8% bis zum Ende zu halten..."
USD wieder auf 1,15 ?! Ist das nicht sehr optimistisch? Ab welchem
Kurs würde ein Verlust anfallen ???
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