Antwort auf Beitrag Nr.:
37.689.256 von R-BgO am 31.07.09
18:42:45Wörter wieder gefunden. Das mit der
Verlustrealisierung steht mir wohl noch bevor.
Das das hier eine sehr heiße Kiste ist, ist ja bekannt. Rechnet man
die 10 Mio. Wertabschreibung jetzt noch ab, kommt man wohl noch
knapp auf 1 Euro EK/Aktie.
Bei 16,5 Mio. Cashabfluss bis Mitte 2011 wird das mit positiven
Cashflows aber wohl auch fast unmöglich, oder? - Der Effekt aus
den veränderten Zahlungszielen mit den Lieferaten dürfte nicht soo
gross sein. Ohne guten Willen der Banken - die ja auch im
Insolvenzfalle von C3O viel Geld verlieren würden - wäre wohl der
Ofen schon bedenklich nahe am Aus. Nicht marktkonforme
Durchlaufzeiten dürften dann nicht noch dazu kommen.
Ich sah die Gefahr immer darin, das die in Portugal das ganze
Solarprojekt jetzt mit Staatsknete wesentlich größer im
Quimondawerk aufziehen und dabei das benachbarte Itarion-Werk eher
störend war. Sah diese Gefahr eigentlich gebannt. Mal schauen, wie
es dort jetzt unabhängig von C3O weitergeht.
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Zweite Überlegung
Vielleicht reagiert der Markt positiv auf diese
Nachricht.
Centrosolar besinnt sich jetzt voll auf seine Stärken (Vertrieb,
Solarkomponenten).
Sie bauen keine eigene - ggf. in Zukunft noch
sehr
kapitalintensive - Zellenproduktion auf, wo es doch weltweit daran
derzeit kein Mangel gibt. Und halten sich damit auch technologisch
die Einkaufswege offen. Wer weiss schon, welche Produktionstechnik
letztlich die beste Ausbeute bringt?