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REPSOL (REP) ++ der größte spanischer Ölkonzern + Fusionsphantasie im Energiesektor ++

eröffnet am 27.09.06 23:21:53 von
bossi1

neuester Beitrag 31.12.08 13:31:37 von
bossi1
Beiträge: 154
ID: 1.084.558
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Gesamt: 29.100


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bossi1
schrieb am 27.09.06 23:21:53
Beitrag Nr. 1 (24.245.701)
.

Auf dem spanischem Markt gibt es schon länger eine Fusions- oder Übernahmeliste der Deutschen Bank, bei der auch Repsol aufgelistet ist. Im Moment ist die ENDESA Übernahme von E.ON und Acciona mit ihren Zukäufen am Montag bei ENDESA in den Medien. Auch der Name GasNaural taucht immer wieder auf. Seit gestern kauft ACS Anteile von IBERDROLA, dem 2. größten Versorger. Es gab Gerüchte von ENEL aus Italien, die auch Interesse angemeldet hatten. Klar ist nur eins, die Spanier werden ihre Konzerne nicht kampflos anderen überlassen, Eine große Übernahme wird mehre andere Fusionen nach sich ziehen. Repsol ist nicht umsonst heute +5% gestiegen, denn sie sind schon lange im Gespräch... ;)

Salu2, bossi

PS: Ich werde hier nach und nach weitere Infos suchen...


Kurzbeschreibung zum Konzern:

Repsol YPF, die Nummer eins in Spanien für ErdölRepsol ist ein Spezialist in der Erdölindustrie, und belegt seit der Übernahme des größten argentinischen Unternehmens YPF eine beneidenswerte Position unter den ganz Großen.Das Unternehmen, das in 28 Ländern auf vier Kontinenten präsent ist, besitzt immense Erdöl- und Erdgasreserven in Südamerika und Nordafrika.Repsol YPF ist in der gesamten Produktionskette von der Förderung über die Produktion bis zum Vertrieb und zum Marketing präsent. In seinen neun Raffinerien produziert es zahlreiche chemische Produkte, Kunststoffe und Polymere, die in verschiedenen Sektoren der Industrie für Bau, Elektrogeräte und Verkehr verwendet werden. Zu seinen Produkten gehören Bindemittel für den Straßenbeton, Gase für Verbrennungsmotoren oder Wachse für den Schutz von Fahrzeugreifen. Nicht zu vergessen ein breites Vertriebsnetz für Treibstoff in Spanien und Lateinamerika.

Repsol HP, English
http://www.repsolypf.com/eng/home/home.asp

Finanznachrichten:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/repsol-yp…

Invertia Forum Spanien:
http://www.invertia.com/empresas/empresa.asp?idtel=RV011REPS…
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bossi1
schrieb am 27.09.06 23:25:51
Beitrag Nr. 2 (24.245.732)
Acciona & Repsol bis 2010 bis 1 Mill.to Biodiesel in 6 Anlagen

Immer mehr Biodieselprojekte weltweit

Bis zum Jahr 2010 sollen Biokraftstoffe mit 5,75 Prozent (bezogen auf den Energieanteil) am gesamten Kraftstoffverbrauch in der Europäischen Union beteiligt sein. Auf welche Weise die einzelnen Mitgliedsstaaten die Richtlinie der EU-Kommission erfüllen, bleibt ihnen überlassen. Berlin beispielsweise hat sich ein gestaffeltes Quotensystem ausgedacht und will Steuerbegünstigungen weitgehend kippen. Unterschiedlich sind auch die Strategien der Unternehmen. Die einen setzen auf Biokraftstoffe der ersten Generation, also Biodiesel, Bioethanol oder Pflanzenöl. Andere kümmern sich jetzt schon vornehmlich um die der zweiten Generation wie Biomethan oder Biomass-to-Liquids (BTL). Die spanische Ölgesellschaft Repsol-YPF z.B. geht den klassischen Weg und will jetzt zusammen mit der im Bereich Erneuerbare Energien tätigen Acciona für 300 Millionen Euro bis zu sechs Anlagen zur Herstellung von Biodiesel aus pflanzlichen Ölen mit einer Gesamtkapazität von einer Million Tonnen im Jahr bauen. Die Regierung in Madrid will den Biofuel-Anteil bis 2010 auf 5,83 Prozent steigern. Repsol und Acciona meinen, dass nahezu die Hälfte des Biodieselbedarfs des Landes dann von den neuen Anlagen bereitgestellt werden kann. Die erste Anlage mit einer Jahreskapazität von 200.000 Tonnen wird in der Nähe einer Repsol-Raffinerie gebaut.

In Österreich plant OMV mit der finnischen Neste Oil den Bau einer Anlage zur Herstellung von Biodiesel der zweiten Generation. In dieser BTL-Anlage wird ein neues Neste-Verfahren angewendet, bei dem unterschiedliche Biorohstoffe, pflanzliche Öle und tierische Fette verwendet werden. 2008 soll die Anlage mit 200.000 Tonnen Jahreskapazität bei der OMV-Raffinerie Schwechat in Betrieb gehen. Die erste so genannte NExBTL-Anlage wird 2007 in der finnischen Neste-Raffinerie in Porvoo mit einer Kapazität von 170.000 Tonnen p.a. die Arbeit aufnehmen. Auch Shell, nach eigenen Angaben der größte Biokraftstoffproduzent der Welt, setzt auf die Biofuels der zweiten Generation, weil sie in punkto Emissionen die beste Bilanz „vom Acker bis zum Auspuff" aufwiesen. Mit Choren baut Shell eine neue BTL-Anlage im sächsischen Freiberg.

Die Bundesregierung will ebenfalls den BTL-Kraftstoffen besondere Aufmerksamkeit widmen und sponsert deshalb Pilotanlagen, um die verschiedenen Herstellungskonzepte zu testen. Andreas Schütte, Geschäftsführer der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), ist sogar davon überzeugt, dass die BTL-Produktion im Jahr 2020 bis zu 25 Prozent des inländischen Kraftstoffbedarfs wird decken können.

Nach Angaben des European Biodiesel Board werden sich allein in diesem Jahr die Produktionskapazitäten für Biokraftstoffe um über 40 Prozent auf rund 20 Millionen Liter erhöhen. Im vergangenen Jahr sind in der Europäischen Union mehr als 10 Millionen Liter Biodiesel erzeugt worden. Daran war Deutschland zu 52 Prozent beteiligt. Weitere größere Biodieselerzeuger waren Frankreich, Italien, die Tschechische Republik und Polen.

Auch„ down under" hegt man große Biofuel-Hoffnungen. In Australien will BP bis 2008 Kapazitäten zur Produktion von mehr als 200 Millionen Liter Biokraftstoffen bauen. Damit würde ein einziges Unternehmen mehr als die Hälfte der von der Regierung geplanten Menge von 350 Millionen Liter Biokraftstoffen herstellen.

Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 22/06 vom 29.Mai 2006
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bossi1
schrieb am 27.09.06 23:50:04
Beitrag Nr. 3 (24.245.910)
Repsol und GasNatural in kommen zur "Feier". Interessant ist, daß La Caixa (Stadtsparkasse Barcelona) an Repsol mit 14% und an GasNatural mit 30% beteiligt ist, nach Daten der span. Börsenaufsicht (CNMV).

Das erleichtert viel, wenn man die beiden zusammen führen will. GasNatural hat auf Endesa mitgeboten, aber bei einem E.ON Zuschlag wird man ein neues Ziel brauchen. Warum nicht Repsol? Man arbeitet ja bereits in vielen Projekten zusammen und Resol ist eine leichte Beute für viele finanzkräftige Mineralölkonzerene bei der günstigen Bewertung...


12:48 Hidrocarburos
Repsol y Gas Natural se apuntan a la 'fiesta'

Si con la revolución de las eléctricas no ha sido suficiente, el sector de hidrocarburos parece dispuesto a sumarse a la locura bursátil, y los rumores apuntan ahora a Repsol y Gas Natural.

La especulación con una posible fusión de ambas compañías, ha puesto al 'rojo vivo' la cotizaicón de ambas. Se da el ehcho, además, de que ambas tienen un mismo accionista matyoritario, La Caixa. Según datos de la CNMV, la entidad posee un 14% de la petrolera y un 30% en la gasista.

En bolsa: Los títulos de ambas compañías se encuentran también revolucionados, con ganancias del 4,33% para Repsol, con un rpecio de 22,91euros, y del 5,51% para Gas Natural, que alcanza los 30,24 euros.

http://www.megabolsa.com/aldia/googlenewseconomia.htm
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bossi1
schrieb am 27.09.06 23:58:47
Beitrag Nr. 4 (24.245.972)
Kann man mit calls investieren??

Ja, es gibt 5 verschiedene open end calls auf Repsol in verschiedenen Risikostufen. Aktien in Frankfurt od. Madrid kaufen. http://www.ariva.de/hebelprodukte/search/suche_result?zertar…
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bossi1
schrieb am 28.09.06 00:07:40
Beitrag Nr. 5 (24.246.046)
Ölgeschäft
Der schwarze Schatz von Katalanien

Angesichts des hohen Ölpreises will Spanien nun eigene Erdölvorkommen erschließen. Bislang werden auf der iberischen Halbinsel fördern gerade einmal 1,23 Mio. Barrel pro Jahr gefördert - so viel wie im ölreichen Venezuela an einem halben Tag. Doch man hat ehrgeizige Pläne.

Von Ute Müller

Madrid - Mehrere namhafte Unternehmen - darunter die britische Medoil und die spanische Repsol - haben Öl-Förderlizenzen auf dem Festland oder in spanischen Hoheitsgewässern beantragt.

Ausgerechnet wenige Kilometer vor der Küste des Naturparks von Albufera wollen die Briten nach Öl bohren, was zu Protesten von Anwohnern und Umweltschützern führte. Ebenso wie die zahlreichen Touristen wollen sie keine Bohrplattform in Sichtweite haben. Doch auch andere Gebiete sind von dem Ölfieber bedroht. So will Spaniens zweitgrößter Mineralölkonzern Cepsa sogar in den Pyrenäen nach Erdöl suchen.

2010 sollen die Bohrungen beginnen

Das Projekt sei zwar erst in der Anlaufphase, beschwichtigt ein Cepsa-Sprecher. Zunächst müsse die Ergiebigkeit der vermuteten Vorkommen geprüft werden. Doch wenn alles gut läuft, will das Unternehmen 2010 mit den Bohrungen beginnen. Die katalanische Landesregierung hat dem Konzern die Rechte für rund 170 000 Hektar in den landschaftlich reizvollen Pyrenäenausläufern zwischen Figueres und Berga zugeteilt. Wenn das Unternehmen fündig werde, möchte auch die autonome Regierung von Katalonien bei der Erdölförderung einsteigen, heißt es in Barcelona.

Cepsa, an dem der französische Mineralölkonzern Total maßgeblich beteiligt ist, hofft darauf, bessere Ergebnisse zu erzielen als Union Texas. Der US-amerikanische Konzern hatte in den achtziger Jahren bei Gerona vergeblich nach Erdöl gesucht. Es gebe Vorkommen in Spanien, und bei einem Erdölpreis von 70 Dollar pro Fass sei die Förderung auch rentabel, sagte ein Branchenexperte der spanischen Tageszeitung "El País".

Proteste gegen Öl-Pläne

Der spanische Branchenprimus Repsol wurde bereits vor Jahren rund 30 Kilometer vor der Ebromündung im Mittelmeer fündig und fördert nun Erdöl über eine schwimmende Bohrplattform. Der Konzern würde auch gern vor den Kanarischen Inseln nach Erdöl suchen. Dort könnten sich in 3500 Meter Tiefe rund eine Mrd. Barrel Öl befinden.

Gegen diese Pläne machen nicht nur Umweltschützer, sondern auch die marokkanische Regierung mobil, die die Ölvorkommen in ihren eigenen Hoheitsgewässern vermutet. Um die diplomatischen Beziehungen mit dem Maghreb-Staat nicht weiter zu belasten, will die spanische Regierung unter Ministerpäsident José Luis Rodríguez Zapatero dafür sorgen, dass Repsol bis auf weiteres keine Genehmigung für die Erdölsuche vor Fuerteventura und Lanzarote erhält.

Auch im spanischen Industrieministerium hat man mittlerweile eingesehen, dass die Suche nach eigenen Ölfeldern weniger Potenzial aufweisen dürfte als der Ausbau der erneuerbaren Energie. Mittlerweile kann Spanien bereits mehr als zehn Prozent seines Energiebedarfs mit Windenergie decken, im Sommermonat August waren es sogar 15 Prozent. Damit nimmt das Land hinter Deutschland und den Vereinigten Staaten weltweit Platz drei ein.

Artikel erschienen am 12.09.2006
DieWelt.de
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bossi1
schrieb am 28.09.06 00:12:32
Beitrag Nr. 6 (24.246.075)
Spaniens Konzerne profitieren von Marktabschottung
Seit Jahren kaufen iberische Unternehmen international ein - Übernahmen durch Ausländer bleiben aber Ausnahmen

Von Ute Müller

Madrid - Wenn ein ausländisches Unternehmen einen heimischen Champion übernimmt, löst das in der Politik der betroffenen Länder nicht gerade Begeisterung aus. Doch die Abfuhr, die sich nun E.on-Chef Wulf Bernotat beim spanischen Premier José Luis Rodríguez Zapatero wegen seines Übernahmeplans für Endesa holte, überraschte doch viele.

Er habe zwar Verständnis dafür, ließ Zapatero verlauten, daß die Deutschen einen starken internationalen Energiekonzern haben wollen. Aber genau das bräuchten auch die Spanier. "Das wichtigste Unternehmen im Schlüsselsektor Energie muß daher in spanischer Hand bleiben", sagte der Politiker und erstaunte mit seiner protektionistischen Aussage die Märkte.

Denn in den vergangenen Jahren seien es gerade die Spanier selbst gewesen, die in Europa und jenseits des Atlantiks auf Einkaufstour gegangen seien und Kaufhindernisse gegeißelt hätten, kritisierten Analysten. Konzerne wie Telefónica, die Großbanken Santander und BBVA oder der Mineralölkonzern Repsol konnten erst durch internationale Zukäufe zu Global Playern aufsteigen. Santander etwa wurde durch die Übernahme der britischen Hypothekenbank Abbey zum größten Bankhaus Europas. Telefónica durch Übernahmen im Wert von rund 70 Mrd. Euro zum Marktführer in Brasilien, Chile und Argentinien.

Die Konquistadoren konzentrieren sich dabei aber nicht auf einzelne Branchen, wie etwa Banken oder Telekommunikation. Zukäufe mit spanischer Beteiligung finden sich in allen Sektoren: So will etwa der Bauriese Ferrovial den britischen Flughafenbetreiber BAA schlucken. Und die Hotelkette Riu ist mittlerweile Hauptaktionär beim deutschen Touristik-Konzern TUI.

Zukäufe von Ausländern in Spanien sind weiterhin die Ausnahme - und das 20 Jahre nach dem EU-Beitritt der Spanier. Während sie von der Marktöffnung anderer Länder profitierten, blieb der Heimatmarkt in Schlüsselsektoren viele Jahre lang von der ausländischen Konkurrenz abgeschottet. Das bekam auch EnBW zu spüren, als der deutsche Energiekonzern 2001 beim spanischen Versorger Hidrocantbrico einsteigen wollte. Nur über Umwege kamen die Deutschen ans Ziel.

Wiederholt sich das Spiel nun bei E.on? Eine völlige Blockade der Endesa-Übernahme kann sich Zapatero eigentlich nicht leisten. Er würde seine Glaubwürdigkeit gänzlich verlieren, vor allem mit Blick auf die Zukäufe spanischer Unternehmen im Ausland. "Wir müssen uns daher wohl an die Spielregeln gewöhnen, auch wenn es weh tut", bringt es ein spanischer EU-Anwalt aus Brüssel auf den Punkt.

Artikel erschienen am 24.02.2006
DieWelt.de
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bossi1
schrieb am 28.09.06 00:15:06
Beitrag Nr. 7 (24.246.085)
Regierungswechsel in Bolivien zwingt Repsol zur Neubewertung der eigenen Ölreserven
Von Ute Müller

Madrid - Der spanische Mineralölkonzern Repsol YPF hat seine Angaben über die Höhe der eigenen Reserven um 25 Prozent nach unten korrigiert und damit den Aktienkurs an der Börse einbrechen lassen. Bisher gaben Repsol um rund zehn Prozent nach. Das kommt einer Kapitalvernichtung von fast drei Mrd. Euro gleich. Die Reserven betragen nur noch 3,8 Mrd. Barrel, das entspricht etwa einer Förderungsdauer von nur dreieinhalb Jahren. Hauptgrund für die Korrektur ist die unsichere Rechtslage in Bolivien, wo nach dem Sieg von Evo Morales nun das Gesetz zur Verstaatlichung von Gasvorkommen (Ley de Hidrocarburos) in Kraft getreten ist. Man werde geplante Investitionen aufs Eis legen, heißt es bei Repsol, da in dem Andenstaat nun keine Garantien für ausländische Investoren mehr bestünden.

Seit dem Wahlsieg von Morales hatten die Analysten die Situation in Bolivien mit Sorge betrachtet. Um so überraschender war für sie denn auch, daß Repsol auch die nachgewiesenen Vorkommen in Argentinien nach unten revidieren mußte. Das lateinamerikanische Land ist der wichtigste Lieferant für Repsol. Seit der Übernahme von YPF im Jahr 1999 erhielten die Spanier Zugang zu riesigen Gasfeldern.

Doch in den letzten beiden Jahren ist der Gasdruck schwächer geworden, entsprechend reduzierte sich die Fördermenge, wie nun ein konzerninterner Prüfbericht aufzeigte. Zerknirscht räumte Repsol YPF-Chef Antonio Brufau nun in Madrid ein, daß nach dieser Korrektur der Nettogewinn dieses Jahr um 160 Mio. Euro geringer ausfallen wird, als ursprünglich erwartet und daß das Unternehmen seine Produktion um 120 000 Barrel am Tag kürzen wird. Brufau sagte, die Neubewertung der Vorräte sei bislang nur zur Hälfte abgeschlossen, er erwarte aber keine weiteren negativen Überraschungen mehr.

Artikel erschienen am 28.01.2006
DieWelt.de
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bossi1
schrieb am 28.09.06 00:21:23
Beitrag Nr. 8 (24.246.111)
Repsol profitiert vom hohen Ölpreis weniger als die Konkurrenz
Von Ute Müller

Madrid - Ganz so überwältigend wie bei einigen europäischen Konkurrenten werden die Quartalszahlen beim spanischen Mineralölkonzern Repsol wohl nicht ausfallen. Aber trotzdem wird das Unternehmen, das zu den zehn größten der Branche weltweit zählt, am Freitag für das dritte Quartal voraussichtlich recht gute Ergebnisse präsentieren können. So rechnen Analysten beim Nettogewinn mit einem Plus von 13 bis 17 Prozent auf bis zu 2,45 Mrd. Euro.

"Repsol hat im Bereich Raffinerie und Marketing enorme Margen und diese sorgen immerhin für fast die Hälfte des Betriebsgewinns", so Robert Jackson von Banesto Bolsa. Wegen der Ausfälle von Raffinerien in den USA lägen die Margen in diesem Geschäft derzeit bei knapp neun Dollar pro Barrel Rohöl, Tendenz weiter steigend. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es nur vier Dollar gewesen. Seine Kollegen bei Merrill Lynch und Lehman Brothers sind allerdings deutlich skeptischer. Denn Repsol stehe bei der Erdölförderung bei weitem nicht so gut da wie etwa British Petroleum oder Royal Dutch Shell. Damit profitierten die Spanier in geringerem Umfang vom hohen Ölpreis wie die Konkurrenz. Merrill Lynch erwartet deshalb für das dritte Quartal nur einen einstelligen Gewinnzuwachs.

Insgesamt hat Repsol Öl- und Gasvorräte von 680 Mio. Tonnen; allerdings konzentrieren sich diese stark auf das krisengeschüttelte Argentinien. Seit der Übernahme der argentinischen YPF im Jahr 1999 bezieht Repsol etwa 50 Prozent seiner Erdölmengen aus diesem Land. Die Regierung Kirchner belegt die Spanier mit einer gestaffelten Erdölexportsteuer: je mehr bezogen wird, desto teurer wird es und entsprechend niedriger sind die Margen. "Argentinien ist ein Nachteil, den die Konkurrenz nicht hat", urteilt Siegfried Milbradt vom Broker Venture & Finanzas. Hinzu kommt, daß die Ölreserven vor Ort schwinden. Dieses Jahr schon wird YPF sechs Prozent weniger Öl fördern, nächstens Jahr vier bis fünf.

Einen weiteren Unsicherheitsfaktor sieht Merrill Lynch in Bolivien, wo mit der Einführung eines neuen Erdöl- und Erdgasgesetzes die Gewinne für die ausländischen Konzerne geschmolzen sind.

Immerhin hat der seit über einem Jahr amtierende Repsol-Chef Antonio Brufau die Problematik erkannt. 21,1 Mrd. Euro sieht sein Strategieplan für die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder in stabileren Ländern Lateinamerikas, in Nordafrika und im Nahen Osten vor. Zudem gelang den Spaniern nun ein Coup in Brasilien, wo sie mit dem Kauf von 16 Ölfeldern zur Nummer zwei des Landes hinter Petrobras aufstiegen. Und vor zwei Wochen wurde mit der russischen Gazprom ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem Flüssiggasmarkt unterzeichnet.


Doch die meisten Analysten sehen aktuell wenig Kurspotential für Repsol. Denn seit Jahresbeginn haben die Aktien fast 30 Prozent zugelegt und Übernahmephantasien, die im Spätsommer für zusätzlichen Auftrieb sorgten, sind mittlerweile wieder verflogen.

Artikel erschienen am 03.11.2005
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bossi1
schrieb am 28.09.06 00:57:42
Beitrag Nr. 9 (24.246.282)
19.09.2006 08:52
Repsol YPF, Gas Natural to tender 1 bln eur LNG transport
...man arbeitet z.B. bei LNG(Gas) zusammen.

MADRID (AFX) - Repsol YPF SA (Nachrichten/Aktienkurs) and its affiliate Gas Natural (Nachrichten) SDG SA plan shortly to put out for tender a contract to build a fleet of five ships for transporting liquid natural gas, Cinco Dias reported, citing unnamed maritime sector sources.

According to the newspaper, the 25-year contract will be worth some 1 bln eur and is the largest ever gas transport contract awarded in Spain and one of the biggest in the world.

Spanish shipbuilders Maritima del Norte and Elcano are expected to bid for the contract as well as Norway's Knutsen.

afxmadrid@afxnews.com

jdy/ccs/nes
COPYRIGHT
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bossi1
schrieb am 28.09.06 09:54:50
Beitrag Nr. 10 (24.253.892)
Spanien im Übernahmefieber, heute Fadesa (+10%) vom Handel ausgesetzt. Als Käufer wurde in Foren der Ex Real Madrid Präsident und ACS Boß genannt...

08:57
Suspensión: Hoy le toca a Fadesa
La CNMV ha decidido suspender de forma cautelar la cotización de Fadesa, mientras es difundida una información relevante sobre dicha entidad. Ayer los títulos de Fadesa cerraron con una subida del 10,63%, y hoy avanzaban por encima del 3% en la subasta previa.