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REPSOL (REP) ++ der größte spanischer Ölkonzern + Fusionsphantasie im Energiesektor ++
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REPSOL
WKN: 876845
ISIN: ES0173516115
Symbol: REP
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schrieb am 27.09.06 23:21:53
![]()
.
Auf dem spanischem Markt gibt es schon länger eine Fusions- oder
Übernahmeliste der Deutschen Bank, bei der auch Repsol aufgelistet
ist. Im Moment ist die ENDESA Übernahme von E.ON und Acciona mit
ihren Zukäufen am Montag bei ENDESA in den Medien. Auch der Name
GasNaural taucht immer wieder auf. Seit gestern kauft ACS Anteile
von IBERDROLA, dem 2. größten Versorger. Es gab Gerüchte von ENEL
aus Italien, die auch Interesse angemeldet hatten. Klar ist nur
eins, die Spanier werden ihre Konzerne nicht kampflos anderen
überlassen, Eine große Übernahme wird mehre andere Fusionen nach
sich ziehen. Repsol ist nicht umsonst heute +5% gestiegen, denn sie
sind schon lange im Gespräch...
Salu2, bossi
PS: Ich werde hier nach und nach weitere Infos suchen...
Kurzbeschreibung zum Konzern:
Repsol YPF, die Nummer eins in Spanien für ErdölRepsol ist ein
Spezialist in der Erdölindustrie, und belegt seit der Übernahme des
größten argentinischen Unternehmens YPF eine beneidenswerte
Position unter den ganz Großen.Das Unternehmen, das in 28 Ländern
auf vier Kontinenten präsent ist, besitzt immense Erdöl- und
Erdgasreserven in Südamerika und Nordafrika.Repsol YPF ist in der
gesamten Produktionskette von der Förderung über die Produktion bis
zum Vertrieb und zum Marketing präsent. In seinen neun Raffinerien
produziert es zahlreiche chemische Produkte, Kunststoffe und
Polymere, die in verschiedenen Sektoren der Industrie für Bau,
Elektrogeräte und Verkehr verwendet werden. Zu seinen Produkten
gehören Bindemittel für den Straßenbeton, Gase für
Verbrennungsmotoren oder Wachse für den Schutz von Fahrzeugreifen.
Nicht zu vergessen ein breites Vertriebsnetz für Treibstoff in
Spanien und Lateinamerika.
Repsol HP, English
http://www.repsolypf.com/eng/home/home.asp
Finanznachrichten:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/repsol-yp…
Invertia Forum Spanien:
http://www.invertia.com/empresas/empresa.asp?idtel=RV011REPS…
schrieb am 27.09.06 23:25:51
Acciona & Repsol bis 2010 bis 1 Mill.to Biodiesel in 6
Anlagen
Immer mehr Biodieselprojekte weltweit
Bis zum Jahr 2010 sollen Biokraftstoffe mit 5,75 Prozent (bezogen
auf den Energieanteil) am gesamten Kraftstoffverbrauch in der
Europäischen Union beteiligt sein. Auf welche Weise die einzelnen
Mitgliedsstaaten die Richtlinie der EU-Kommission erfüllen, bleibt
ihnen überlassen. Berlin beispielsweise hat sich ein gestaffeltes
Quotensystem ausgedacht und will Steuerbegünstigungen weitgehend
kippen. Unterschiedlich sind auch die Strategien der Unternehmen.
Die einen setzen auf Biokraftstoffe der ersten Generation, also
Biodiesel, Bioethanol oder Pflanzenöl. Andere kümmern sich jetzt
schon vornehmlich um die der zweiten Generation wie Biomethan oder
Biomass-to-Liquids (BTL). Die spanische Ölgesellschaft Repsol-YPF
z.B. geht den klassischen Weg und will jetzt zusammen mit der im
Bereich Erneuerbare Energien tätigen Acciona für 300 Millionen Euro
bis zu sechs Anlagen zur Herstellung von Biodiesel aus pflanzlichen
Ölen mit einer Gesamtkapazität von einer Million Tonnen im Jahr
bauen. Die Regierung in Madrid will den Biofuel-Anteil bis 2010 auf
5,83 Prozent steigern. Repsol und Acciona meinen, dass nahezu die
Hälfte des Biodieselbedarfs des Landes dann von den neuen Anlagen
bereitgestellt werden kann. Die erste Anlage mit einer
Jahreskapazität von 200.000 Tonnen wird in der Nähe einer
Repsol-Raffinerie gebaut.
In Österreich plant OMV mit der finnischen Neste Oil den Bau einer
Anlage zur Herstellung von Biodiesel der zweiten Generation. In
dieser BTL-Anlage wird ein neues Neste-Verfahren angewendet, bei
dem unterschiedliche Biorohstoffe, pflanzliche Öle und tierische
Fette verwendet werden. 2008 soll die Anlage mit 200.000 Tonnen
Jahreskapazität bei der OMV-Raffinerie Schwechat in Betrieb gehen.
Die erste so genannte NExBTL-Anlage wird 2007 in der finnischen
Neste-Raffinerie in Porvoo mit einer Kapazität von 170.000 Tonnen
p.a. die Arbeit aufnehmen. Auch Shell, nach eigenen Angaben der
größte Biokraftstoffproduzent der Welt, setzt auf die Biofuels der
zweiten Generation, weil sie in punkto Emissionen die beste Bilanz
„vom Acker bis zum Auspuff" aufwiesen. Mit Choren baut Shell eine
neue BTL-Anlage im sächsischen Freiberg.
Die Bundesregierung will ebenfalls den BTL-Kraftstoffen besondere
Aufmerksamkeit widmen und sponsert deshalb Pilotanlagen, um die
verschiedenen Herstellungskonzepte zu testen. Andreas Schütte,
Geschäftsführer der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), ist
sogar davon überzeugt, dass die BTL-Produktion im Jahr 2020 bis zu
25 Prozent des inländischen Kraftstoffbedarfs wird decken
können.
Nach Angaben des European Biodiesel Board werden sich allein in
diesem Jahr die Produktionskapazitäten für Biokraftstoffe um über
40 Prozent auf rund 20 Millionen Liter erhöhen. Im vergangenen Jahr
sind in der Europäischen Union mehr als 10 Millionen Liter
Biodiesel erzeugt worden. Daran war Deutschland zu 52 Prozent
beteiligt. Weitere größere Biodieselerzeuger waren Frankreich,
Italien, die Tschechische Republik und Polen.
Auch„ down under" hegt man große Biofuel-Hoffnungen. In Australien
will BP bis 2008 Kapazitäten zur Produktion von mehr als 200
Millionen Liter Biokraftstoffen bauen. Damit würde ein einziges
Unternehmen mehr als die Hälfte der von der Regierung geplanten
Menge von 350 Millionen Liter Biokraftstoffen herstellen.
Quelle: ERDÖL-/ENERGIE-INFORMATIONSDIENST Nr. 22/06 vom 29.Mai 2006
schrieb am 27.09.06 23:50:04
Repsol und GasNatural in kommen zur "Feier". Interessant ist,
daß La Caixa (Stadtsparkasse Barcelona) an Repsol mit 14% und an
GasNatural mit 30% beteiligt ist, nach Daten der span.
Börsenaufsicht (CNMV).
Das erleichtert viel, wenn man die beiden zusammen führen will.
GasNatural hat auf Endesa mitgeboten, aber bei einem E.ON Zuschlag
wird man ein neues Ziel brauchen. Warum nicht Repsol? Man arbeitet
ja bereits in vielen Projekten zusammen und Resol ist eine leichte
Beute für viele finanzkräftige Mineralölkonzerene bei der günstigen
Bewertung...
12:48 Hidrocarburos
Repsol y Gas Natural se apuntan a la 'fiesta'
Si con la revolución de las eléctricas no ha sido suficiente, el
sector de hidrocarburos parece dispuesto a sumarse a la locura
bursátil, y los rumores apuntan ahora a Repsol y Gas Natural.
La especulación con una posible fusión de ambas compañías, ha
puesto al 'rojo vivo' la cotizaicón de ambas. Se da el ehcho,
además, de que ambas tienen un mismo accionista matyoritario, La
Caixa. Según datos de la CNMV, la entidad posee un 14% de la
petrolera y un 30% en la gasista.
En bolsa: Los títulos de ambas compañías se encuentran también
revolucionados, con ganancias del 4,33% para Repsol, con un rpecio
de 22,91euros, y del 5,51% para Gas Natural, que alcanza los 30,24
euros.
http://www.megabolsa.com/aldia/googlenewseconomia.htm
schrieb am 27.09.06 23:58:47
Kann man mit calls investieren??
Ja, es gibt 5 verschiedene open end calls auf Repsol in
verschiedenen Risikostufen. Aktien in Frankfurt od. Madrid kaufen.
http://www.ariva.de/hebelprodukte/search/suche_result?zertar…
schrieb am 28.09.06 00:07:40
Ölgeschäft
Der schwarze Schatz von Katalanien
Angesichts des hohen Ölpreises will Spanien nun eigene
Erdölvorkommen erschließen. Bislang werden auf der iberischen
Halbinsel fördern gerade einmal 1,23 Mio. Barrel pro Jahr gefördert
- so viel wie im ölreichen Venezuela an einem halben Tag. Doch man
hat ehrgeizige Pläne.
Von Ute Müller
Madrid - Mehrere namhafte Unternehmen - darunter die britische
Medoil und die spanische Repsol - haben Öl-Förderlizenzen auf dem
Festland oder in spanischen Hoheitsgewässern beantragt.
Ausgerechnet wenige Kilometer vor der Küste des Naturparks von
Albufera wollen die Briten nach Öl bohren, was zu Protesten von
Anwohnern und Umweltschützern führte. Ebenso wie die zahlreichen
Touristen wollen sie keine Bohrplattform in Sichtweite haben. Doch
auch andere Gebiete sind von dem Ölfieber bedroht. So will Spaniens
zweitgrößter Mineralölkonzern Cepsa sogar in den Pyrenäen nach
Erdöl suchen.
2010 sollen die Bohrungen beginnen
Das Projekt sei zwar erst in der Anlaufphase, beschwichtigt ein
Cepsa-Sprecher. Zunächst müsse die Ergiebigkeit der vermuteten
Vorkommen geprüft werden. Doch wenn alles gut läuft, will das
Unternehmen 2010 mit den Bohrungen beginnen. Die katalanische
Landesregierung hat dem Konzern die Rechte für rund 170 000 Hektar
in den landschaftlich reizvollen Pyrenäenausläufern zwischen
Figueres und Berga zugeteilt. Wenn das Unternehmen fündig werde,
möchte auch die autonome Regierung von Katalonien bei der
Erdölförderung einsteigen, heißt es in Barcelona.
Cepsa, an dem der französische Mineralölkonzern Total maßgeblich
beteiligt ist, hofft darauf, bessere Ergebnisse zu erzielen als
Union Texas. Der US-amerikanische Konzern hatte in den achtziger
Jahren bei Gerona vergeblich nach Erdöl gesucht. Es gebe Vorkommen
in Spanien, und bei einem Erdölpreis von 70 Dollar pro Fass sei die
Förderung auch rentabel, sagte ein Branchenexperte der spanischen
Tageszeitung "El País".
Proteste gegen Öl-Pläne
Der spanische Branchenprimus Repsol wurde bereits vor Jahren rund
30 Kilometer vor der Ebromündung im Mittelmeer fündig und fördert
nun Erdöl über eine schwimmende Bohrplattform. Der Konzern würde
auch gern vor den Kanarischen Inseln nach Erdöl suchen. Dort
könnten sich in 3500 Meter Tiefe rund eine Mrd. Barrel Öl
befinden.
Gegen diese Pläne machen nicht nur Umweltschützer, sondern auch die
marokkanische Regierung mobil, die die Ölvorkommen in ihren eigenen
Hoheitsgewässern vermutet. Um die diplomatischen Beziehungen mit
dem Maghreb-Staat nicht weiter zu belasten, will die spanische
Regierung unter Ministerpäsident José Luis Rodríguez Zapatero dafür
sorgen, dass Repsol bis auf weiteres keine Genehmigung für die
Erdölsuche vor Fuerteventura und Lanzarote erhält.
Auch im spanischen Industrieministerium hat man mittlerweile
eingesehen, dass die Suche nach eigenen Ölfeldern weniger Potenzial
aufweisen dürfte als der Ausbau der erneuerbaren Energie.
Mittlerweile kann Spanien bereits mehr als zehn Prozent seines
Energiebedarfs mit Windenergie decken, im Sommermonat August waren
es sogar 15 Prozent. Damit nimmt das Land hinter Deutschland und
den Vereinigten Staaten weltweit Platz drei ein.
Artikel erschienen am 12.09.2006
DieWelt.de
schrieb am 28.09.06 00:12:32
Spaniens Konzerne profitieren von Marktabschottung
Seit Jahren kaufen iberische Unternehmen international ein -
Übernahmen durch Ausländer bleiben aber Ausnahmen
Von Ute Müller
Madrid - Wenn ein ausländisches Unternehmen einen heimischen
Champion übernimmt, löst das in der Politik der betroffenen Länder
nicht gerade Begeisterung aus. Doch die Abfuhr, die sich nun
E.on-Chef Wulf Bernotat beim spanischen Premier José Luis Rodríguez
Zapatero wegen seines Übernahmeplans für Endesa holte, überraschte
doch viele.
Er habe zwar Verständnis dafür, ließ Zapatero verlauten, daß die
Deutschen einen starken internationalen Energiekonzern haben
wollen. Aber genau das bräuchten auch die Spanier. "Das wichtigste
Unternehmen im Schlüsselsektor Energie muß daher in spanischer Hand
bleiben", sagte der Politiker und erstaunte mit seiner
protektionistischen Aussage die Märkte.
Denn in den vergangenen Jahren seien es gerade die Spanier selbst
gewesen, die in Europa und jenseits des Atlantiks auf Einkaufstour
gegangen seien und Kaufhindernisse gegeißelt hätten, kritisierten
Analysten. Konzerne wie Telefónica, die Großbanken Santander und
BBVA oder der Mineralölkonzern Repsol konnten erst durch
internationale Zukäufe zu Global Playern aufsteigen. Santander etwa
wurde durch die Übernahme der britischen Hypothekenbank Abbey zum
größten Bankhaus Europas. Telefónica durch Übernahmen im Wert von
rund 70 Mrd. Euro zum Marktführer in Brasilien, Chile und
Argentinien.
Die Konquistadoren konzentrieren sich dabei aber nicht auf einzelne
Branchen, wie etwa Banken oder Telekommunikation. Zukäufe mit
spanischer Beteiligung finden sich in allen Sektoren: So will etwa
der Bauriese Ferrovial den britischen Flughafenbetreiber BAA
schlucken. Und die Hotelkette Riu ist mittlerweile Hauptaktionär
beim deutschen Touristik-Konzern TUI.
Zukäufe von Ausländern in Spanien sind weiterhin die Ausnahme - und
das 20 Jahre nach dem EU-Beitritt der Spanier. Während sie von der
Marktöffnung anderer Länder profitierten, blieb der Heimatmarkt in
Schlüsselsektoren viele Jahre lang von der ausländischen Konkurrenz
abgeschottet. Das bekam auch EnBW zu spüren, als der deutsche
Energiekonzern 2001 beim spanischen Versorger Hidrocantbrico
einsteigen wollte. Nur über Umwege kamen die Deutschen ans
Ziel.
Wiederholt sich das Spiel nun bei E.on? Eine völlige Blockade der
Endesa-Übernahme kann sich Zapatero eigentlich nicht leisten. Er
würde seine Glaubwürdigkeit gänzlich verlieren, vor allem mit Blick
auf die Zukäufe spanischer Unternehmen im Ausland. "Wir müssen uns
daher wohl an die Spielregeln gewöhnen, auch wenn es weh tut",
bringt es ein spanischer EU-Anwalt aus Brüssel auf den Punkt.
Artikel erschienen am 24.02.2006
DieWelt.de
schrieb am 28.09.06 00:15:06
Regierungswechsel in Bolivien zwingt Repsol zur Neubewertung der
eigenen Ölreserven
Von Ute Müller
Madrid - Der spanische Mineralölkonzern Repsol YPF hat seine
Angaben über die Höhe der eigenen Reserven um 25 Prozent nach unten
korrigiert und damit den Aktienkurs an der Börse einbrechen lassen.
Bisher gaben Repsol um rund zehn Prozent nach. Das kommt einer
Kapitalvernichtung von fast drei Mrd. Euro gleich. Die Reserven
betragen nur noch 3,8 Mrd. Barrel, das entspricht etwa einer
Förderungsdauer von nur dreieinhalb Jahren. Hauptgrund für die
Korrektur ist die unsichere Rechtslage in Bolivien, wo nach dem
Sieg von Evo Morales nun das Gesetz zur Verstaatlichung von
Gasvorkommen (Ley de Hidrocarburos) in Kraft getreten ist. Man
werde geplante Investitionen aufs Eis legen, heißt es bei Repsol,
da in dem Andenstaat nun keine Garantien für ausländische
Investoren mehr bestünden.
Seit dem Wahlsieg von Morales hatten die Analysten die Situation in
Bolivien mit Sorge betrachtet. Um so überraschender war für sie
denn auch, daß Repsol auch die nachgewiesenen Vorkommen in
Argentinien nach unten revidieren mußte. Das lateinamerikanische
Land ist der wichtigste Lieferant für Repsol. Seit der Übernahme
von YPF im Jahr 1999 erhielten die Spanier Zugang zu riesigen
Gasfeldern.
Doch in den letzten beiden Jahren ist der Gasdruck schwächer
geworden, entsprechend reduzierte sich die Fördermenge, wie nun ein
konzerninterner Prüfbericht aufzeigte. Zerknirscht räumte Repsol
YPF-Chef Antonio Brufau nun in Madrid ein, daß nach dieser
Korrektur der Nettogewinn dieses Jahr um 160 Mio. Euro geringer
ausfallen wird, als ursprünglich erwartet und daß das Unternehmen
seine Produktion um 120 000 Barrel am Tag kürzen wird. Brufau
sagte, die Neubewertung der Vorräte sei bislang nur zur Hälfte
abgeschlossen, er erwarte aber keine weiteren negativen
Überraschungen mehr.
Artikel erschienen am 28.01.2006
DieWelt.de
schrieb am 28.09.06 00:21:23
Repsol profitiert vom hohen Ölpreis weniger als die
Konkurrenz
Von Ute Müller
Madrid - Ganz so überwältigend wie bei einigen europäischen
Konkurrenten werden die Quartalszahlen beim spanischen
Mineralölkonzern Repsol wohl nicht ausfallen. Aber trotzdem wird
das Unternehmen, das zu den zehn größten der Branche weltweit
zählt, am Freitag für das dritte Quartal voraussichtlich recht gute
Ergebnisse präsentieren können. So rechnen Analysten beim
Nettogewinn mit einem Plus von 13 bis 17 Prozent auf bis zu 2,45
Mrd. Euro.
"Repsol hat im Bereich Raffinerie und Marketing enorme Margen
und diese sorgen immerhin für fast die Hälfte des Betriebsgewinns",
so Robert Jackson von Banesto Bolsa. Wegen der Ausfälle von
Raffinerien in den USA lägen die Margen in diesem Geschäft derzeit
bei knapp neun Dollar pro Barrel Rohöl, Tendenz weiter
steigend. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es nur vier
Dollar gewesen. Seine Kollegen bei Merrill Lynch und Lehman
Brothers sind allerdings deutlich skeptischer. Denn Repsol stehe
bei der Erdölförderung bei weitem nicht so gut da wie etwa British
Petroleum oder Royal Dutch Shell. Damit profitierten die Spanier in
geringerem Umfang vom hohen Ölpreis wie die Konkurrenz. Merrill
Lynch erwartet deshalb für das dritte Quartal nur einen
einstelligen Gewinnzuwachs.
Insgesamt hat Repsol Öl- und Gasvorräte von 680 Mio. Tonnen;
allerdings konzentrieren sich diese stark auf das
krisengeschüttelte Argentinien. Seit der Übernahme der
argentinischen YPF im Jahr 1999 bezieht Repsol etwa 50 Prozent
seiner Erdölmengen aus diesem Land. Die Regierung Kirchner belegt
die Spanier mit einer gestaffelten Erdölexportsteuer: je mehr
bezogen wird, desto teurer wird es und entsprechend niedriger sind
die Margen. "Argentinien ist ein Nachteil, den die Konkurrenz nicht
hat", urteilt Siegfried Milbradt vom Broker Venture & Finanzas.
Hinzu kommt, daß die Ölreserven vor Ort schwinden. Dieses Jahr
schon wird YPF sechs Prozent weniger Öl fördern, nächstens Jahr
vier bis fünf.
Einen weiteren Unsicherheitsfaktor sieht Merrill Lynch in Bolivien,
wo mit der Einführung eines neuen Erdöl- und Erdgasgesetzes die
Gewinne für die ausländischen Konzerne geschmolzen sind.
Immerhin hat der seit über einem Jahr amtierende Repsol-Chef
Antonio Brufau die Problematik erkannt. 21,1 Mrd. Euro sieht sein
Strategieplan für die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder in
stabileren Ländern Lateinamerikas, in Nordafrika und im Nahen Osten
vor. Zudem gelang den Spaniern nun ein Coup in Brasilien, wo sie
mit dem Kauf von 16 Ölfeldern zur Nummer zwei des Landes hinter
Petrobras aufstiegen. Und vor zwei Wochen wurde mit der russischen
Gazprom ein Abkommen über die Zusammenarbeit auf dem
Flüssiggasmarkt unterzeichnet.
Doch die meisten Analysten sehen aktuell wenig Kurspotential für
Repsol. Denn seit Jahresbeginn haben die Aktien fast 30 Prozent
zugelegt und Übernahmephantasien, die im Spätsommer für
zusätzlichen Auftrieb sorgten, sind mittlerweile wieder
verflogen.
Artikel erschienen am 03.11.2005
schrieb am 28.09.06 00:57:42
19.09.2006 08:52
Repsol YPF, Gas Natural to tender 1 bln eur LNG
transport
...man arbeitet z.B. bei LNG(Gas) zusammen.
MADRID (AFX) - Repsol YPF SA (Nachrichten/Aktienkurs) and its
affiliate Gas Natural (Nachrichten) SDG SA plan shortly to put out
for tender a contract to build a fleet of five ships for
transporting liquid natural gas, Cinco Dias reported, citing
unnamed maritime sector sources.
According to the newspaper, the 25-year contract will be worth some
1 bln eur and is the largest ever gas transport contract awarded in
Spain and one of the biggest in the world.
Spanish shipbuilders Maritima del Norte and Elcano are expected to
bid for the contract as well as Norway's Knutsen.
afxmadrid@afxnews.com
jdy/ccs/nes
COPYRIGHT
schrieb am 28.09.06 09:54:50
Spanien im Übernahmefieber, heute Fadesa (+10%) vom Handel
ausgesetzt. Als Käufer wurde in Foren der Ex Real Madrid Präsident
und ACS Boß genannt...
08:57
Suspensión: Hoy le toca a Fadesa
La CNMV ha decidido suspender de forma cautelar la cotización de
Fadesa, mientras es difundida una información relevante sobre dicha
entidad. Ayer los títulos de Fadesa cerraron con una subida del
10,63%, y hoy avanzaban por encima del 3% en la subasta previa.
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