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schrieb am 22.02.12 15:09:48
@ Aliberto schrieb am 21.02.12 17:14:14 Beitrag Nr. 5820
(42.783.780)
>> 2008 = 3.769 (um Wertberichtigung KTB bereinigt)
Gem. GuV betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in
2008 2.447 TEUR. Wenn man dazu noch die Wertminderung der
KTB-Beteiligung i.H.v. 1.322 TEUR hinzuaddiert kommt man auf den
von Dir angegebenen Wert i.H.v. 3.769 TEUR. Die 3.769 TEUR lassen
aber völlig außer acht, dass in den sonstigen betrieblichen
Erträgen die Auflösung der EDW-Rückstellung i.H.v. 3.570 TEUR
enthalten ist. Im GB 2008 heißt es dazu auf S. 25 "wurden die für
diesen Sonderbeitragsbescheid und mit dem Entschädigungsfall
„Phoenix“ zusammenhängenden Risiken gebildete Rückstellung in Höhe
von TEUR 3.570 zum 31. Dezember 2008 aufgelöst. Die Erträge aus der
Auflösung der Rückstellung sind unter den sonstigen betrieblichen
Erträgen ausgewiesen." Das ist ja wohl kaum in 2008 operativ
erwirtschaftet worden, weshalb es aus meiner Sicht von den 3.769
TEUR abzuziehen ist. Operativ wurden dann in 2008 (gem. GB 2008,
denn im GB 2009 wurde der Ausweis wieder geändert) nur 199 TEUR
verdient.
MfG J

E
schrieb am 23.02.12 12:39:17
NTERBEWERTETE AKTIE
Lang & Schwarz: Zeit für hohe Dividenden
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(0)
Lang & Schwarz: Zeit für hohe Dividenden
Der Broker litt jahrelang unter hohen Zahlungen an die
Einlagensicherung. Das ist jetzt vorbei. Anleger können künftig
mit hohen Dividenden rechnen.
von Georg Pröbstl, Euro am Sonntag
Schuld war der EdW. In der Vergangenheit versauten nämlich hohe
Zahlungen an die EdW, die Entschädigungsreinrichtung der
Wertpapierhandelsunternehmen, gute Gewinndaten bei Lang &
Schwarz. So verdiente der Broker – das Unternehmen emittiert
Zertifikate und Optionsscheine und betreibt eine Plattform für den
ausserbörslichen Aktienhandel – 2007 eigentlich 4,1 Millionen Euro
– 5er-KGV. Eigentlich. Denn Zahlungen an den EdW in Höhe von 3,2
Millionen Euro – rund 1,0 Euro je Aktie – verhagelten die Bilanz.
2009 war es ebenso.
Damals mussten die Düsseldorfer 3,3 Millionen Euro in den Fonds für
allgemeine Bankrisiken einstellen. „Wegen unserer Tätigkeit im
Derivategeschäft mussten wir in der Vergangenheit hohe Prämien an
den EdW bezahlen“, erklärt mir Lang & Schwarz-Vorstand Andre
Bütow.
Damit ist jetzt aber Schluss. „Infolge des in den letzten Jahren
durchgeführten Konzernumbaus konnten wir die Verpflichtungen an den
EdW auf einen Bruchteil der bisherigen Zahlungen reduzieren“, sagt
der Manager. Das hat drei Folgen: Zum einen brachte die
Umstrukturierung – unter anderem mit der Rückgabe sämtlicher
Erlaubnisse der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank zum
Betreiben von Kredit- und Finanzdienstleistungsgeschäften – eine
Auflösung der offenen Reserven für allgemeine Bankrisiken in Höhe
von 11,3 Millionen Euro in 2010 und eine vollständige Rückführung
des damals bestehenden Bilanzverlustes.
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Zum anderen beschert der Stopp hoher EdW-Beiträge den Düsseldorfern
generell ein deutlich höheres Gewinnniveau. Gab es früher immer
wieder unatraktive zweistellige KGVs oder gar rote Zahlen, so
erzielten die Rheinländer in den ersten neun Monaten 2011 einen
Gewinn je Aktie von 1,47 Euro.
Hier gehts zum aktuellen Heft
Drittens: Schon für 2010 gab es nach Tilgung des Bilanzverlustes
annähernd die Vollausschüttung des darüber hinausgehenden Gewinns.
Eine Dividende von 0,59 Euro je Aktie war fällig. Für 2011 und die
kommenden Jahre ist sogar noch mehr drin. Denn Ausschüttungsquoten
um 75 Prozent wurden von Lang & Schwarz schon als Zielgrösse
genannt. „Wegen der starken Eigenkapitalausstattung gibt es derzeit
keinen Grund, Gewinne im Unternehmen zu bunkern“, sagt Bütow.
Bei der Aktie könnten damit für 2011 bis zu 1,25 Euro Dividende –
Rendite 15,0 Prozent – drin sein. Anleger sollten sich den 2. März
notieren. Mit Vorlage der 2011er-Zahlen könnten an dem Tag auch
hohe Dividenden bekannt gegeben werden.
ISIN: DE0006459324
Gewinn je Aktie 2011e: 1,67 €
Gewinn je Aktie 2012e: 1,10 €
KGV 2012e: 7,6
Div./Rend. 2011e: 1,25 €/15,0 %
EK*-Quote: 36,0 %
EK* je Aktie/KBV: 7,95 €/1,0
Kurs/Ziel/Stopp: 8,32/12,50/5,90 €
*EK: Eigenkapital
Georg Pröbstl ist Chefredakteur der Value-Depesche. Der
wöchentliche Börsenbrief ist auf unterbewertete Aktien
spezialisiert.
In der neuen Ausgabe lesen Sie:
Diese Performance kann sich sehen lassen:
Value-Depot: 68% vs. DAX: 6,6%
schrieb am 23.02.12 13:30:12
Es wäre interssant gewesen zu lesen, warum der Gewinn 2012 soviel
niedriger ausfällt als 2011.
Wieso weiß Pröbstl das jetzt schon und nennt dabei die Gründe nicht
schrieb am 23.02.12 13:48:31
Den Gewinn für 2012 weiß keiner, den kann man auch schlecht
abschätzen. Wahrscheinlich ein Mittelwert der letzten Jahre.
Ich würde aber auch von 1,10€ ausgehen, man kann nicht davon
ausgehen, dass jedes Jahr ein Rekordjahr wird.
Besser die Erwartungen nach unten schrauben, dann kann keiner
enttäuscht werden.
schrieb am 24.02.12 09:23:05

wie da heute schon wer ne menge stücke für 11 Euronen
gekauft hat
schrieb am 24.02.12 12:59:52
ich bin begeistert und staune nur noch,
wie ein Kurs innerhalb weniger Tage so in die
Höhe schießen kann.
Da wahrscheinlich mehr als 1 Euro pro Aktie ausgeschüttet wird,
ich die Aktien seit 2007 halte, werde ich wahrscheinlich vor der
Ausschüttung aus der Aktie rausgehen,
denn sonst müsste ich mehr als 1000 Euro an Steuern auf die
Dividende zahlen.
Den Gedanke, dass meine Steuern zur Euro-Rettung verwendet
würden,
den Gedanken könnte ich nicht ertragen.
schrieb am 24.02.12 13:12:39
Und in Frankfurt kaufte jemand mehr als 8000 St. für 11,00 Euro das
Stück.
Sein Glaube an LUS muss sehr groß sein.
Ich bin gespannt auf die Zahlen vom 2. März.
schrieb am 24.02.12 15:15:00
Das mit Frankfurt kann ja nicht wirklich echt sein, oder der Typ
ist nicht ganz echt. Oder es wurde ein Paket in Absprache verkauft,
aber trotzdem sehr merkwürdig. Habe heute wieder 500 verkauft,
jetzt zu 9,70. Jetzt macht das umschichten in EON Spaß und es ist
kein Wermut dabei, L&S zu billig zu verkaufen. Mit EON dann
wieder 100% innerhalb von 5 Jahren, was will man mehr... - die
restlichen L&S lasse ich stehen, habe ja noch genug. Warte nun
auch extrem neugierig auf die Zahlen, wobei ich persönlich ja
glaube, daß der Kursanstieg auf die beiden Empfehlungen von
Pröbstler zurück zu führen sind, davon die erste ja im Anlegerbrief
und die zweite in Euro am Sonntag. Es dürften halt jetzt einige
Spekulanten in L&S sein, die die Zahlen vllt. zum Ausstieg
nutzen.
schrieb am 24.02.12 15:32:03
Von Gewinnmitnehmen ist noch keiner gestorben.
jedoch in diesem Fall. Recht dumm!
Bewertung und Dividenrendite ist noch immer super günstig
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