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Deutsche Bank vor neuem All-Time-High (Seite 6722)

eröffnet am 06.10.06 01:08:13 von
Blofeld

neuester Beitrag 24.04.14 06:06:19 von
Schürger
Beiträge: 73.725
ID: 1.086.090
Aufrufe heute: 50
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mule99
schrieb am 01.03.12 05:17:30
Beitrag Nr. 67.211 (42.830.513)
Zitat von mule99Also nach der Pressekonferenz denkt man ja wirklich das die USA der DEUTSCHEN bank den Krieg erklärt.

Und wenn man dann den Complaint ließt, geht es um 39000 Hypotheken die von MortageIT bewertet wurden und bei sieben Fällen hat man nun Versäumnisse festgestellt.

"In New York in 2002 MortgageIT loaned money to a borrower who was able to close on the deal using funds that were a gift. MortgageIT did not properly document those funds, and within two months of the closing on the property, the borrower was in default."

"An outside vendor was hired in 2004 to conduct quality control reviews of closed F.H.A.-insured loans. The vendor prepared letters detailing the underwriting violations it found. But no one at MortgageIT read the letters"

MortageIT wurde 2007 von der DB gekauft, kurz vor der Krise und nachdem nun im US Untersuchungsbericht bekannt geworden ist, dass die DB 4,5 Millarden Verlust gemacht hat, wohl nicht gerade ein guter Kauf. Und jetzt hat sie damit auch noch eine Klage am Hals und das auch noch im Zivilgericht erstmalig unter False Claim Act.

Da hat wohl jemand bei der DB beim Kauf der MortageIT seine Due Dilligence Prüfung nicht gemacht. Man kann eigentlich nur noch den Kopf schütteln. Damit hat sich der immer mal wieder als Kronprinz gehandelte Anshu Jain endgültig ins Aus katapultiert.
Und für deartige Leistungen werden Millionen-Boni vergeben getreu dem Prinzip Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.


Und neues Ungemach droht schon wieder ...

SEC builds case against banks on warnings

SEC regulators are building their cases on warnings by due diligence firms that some loans failed to meet the banks' underwriting standards

http://www.ft.com/cms/s/0/3a443852-62fc-11e1-9245-00144feabd…
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mule99
schrieb am 01.03.12 06:12:38
Beitrag Nr. 67.212 (42.830.540)
Wenigstens ist die Deutsche Bank bei diesem EZB (Goldman Sachs) Wahnsinn nicht dabei. Auch die schwedischen Großbanken, Stanchart haben nicht mitgemacht.

Zitat von mule99ECB LTRO 2: €529.5 Billion As 800 Banks Ask For A Handout, Total 3 Year ECB Liquidity > €1 Trillion

What is certainly scary is that the number of banks demanding a hand out was a whopping 800, well above the 523 from the first LTRO: clearly many banks are capital deprived.

Italian banks have issued nearly 40 billion euros of fresh state-backed bonds that they could use as collateral in exchange for cheap three-year European Central Bank loans at an auction on Wednesday, Reuters calculations show. UniCredit, Italy's largest bank by assets, has issued a total of 12.5 billion euros, the largest amount of a single Italian bank this time around.

http://www.zerohedge.com/news/ecb-ltro-2-%E2%82%AC5295-billi…

Da zeigt sich wie katastrophal die Lage bereits ist, insbesondere die italienischen Banken werden anscheinend nur noch über die Gelddruckmaschine der EZB am Leben erhalten. Die Unicredit schon wieder an erster Stelle mit unfassbaren 12.5 Milliarden Euro dabei!

Aber was ist in drei Jahren? Einfach noch mehr Geld drucken?

Eins ist jedenfalls jetzt schon klar - wir sitzen wenn das Europaschiff sinkt, gehen wir jetzt alle mit unter. Da wird es kein Überleben mehr eines Kerneuropas oder Nordeuropas oder ähnliches geben. Die EZB mit Ex-Goldman Draghi hat den Karren so tief in den toxischen Dreck gefahren, dass niemand mehr aussteigen kann und alle nur noch beten können, dass es irgendwie gut geht.
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mule99
schrieb am 01.03.12 06:18:45
Beitrag Nr. 67.213 (42.830.541)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.830.540 von mule99 am 01.03.12 06:12:38Auch wenn das aus moralischer Sicht jetzt nicht wirklich vertrettbar ist, aber Jain täte sicherlich nicht schlecht daran, wenn es sich langsam Gedanken macht, ob man die DB nicht aus Europa löst und in einen sicheren Hafen der Welt steuert.

Die Weichenstellungen für den Untergang Europas wurden bereits durch die Fortführung der Geldausweitungspolitik gestellt und es ist sehr fraglich ob man in den wenigen Jahren an Zeit, die man nun mit dem Gelddruckwahnsinn erkauft hat, es nocht schafft die Richtung vor dem Kollaps zu wechseln.
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omegas777
schrieb am 01.03.12 06:36:20
Beitrag Nr. 67.214 (42.830.551)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.830.541 von mule99 am 01.03.12 06:18:45So langsamm wirst du zum alleinunterhalter
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mule99
schrieb am 01.03.12 07:55:13
Beitrag Nr. 67.215 (42.830.746)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.830.551 von omegas777 am 01.03.12 06:36:20Mit voller Fahrt auf der DBATS Autobahn, da kann es schon mal langweilig werden.

Asien zerlegt es nun völlig und auch der BSE Senex in Indien tief rot.
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vispach
schrieb am 01.03.12 11:50:27
Beitrag Nr. 67.216 (42.832.434)
Habs ja gesagt Mule, wenn du auftauchst gehts mit den Aktien der DB
nach oben. Also weiterhin den Weltuntergang prognostizieren, dann erreichen
wir bald die 40 Euro
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vispach
schrieb am 01.03.12 11:55:30
Beitrag Nr. 67.217 (42.832.470)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.832.434 von vispach am 01.03.12 11:50:27

Für den Bestseller-Autor («The Black Swan»), Uni-Professor und ex-Optionenhändler Nassim Taleb sind die europäischen Krisen-Sorgen übertrieben. Denn Europäer sollten auch mal auf die USA - oder die Schweiz schauen.


Von Daniel Hügli, Frankfurt

Nassim Taleb (52) verbringt rund 60 Prozent seiner Zeit an seinem Wohnort New York. Daneben reist er viel, unter anderem in seine ursprüngliche Heimat Libanon. So auch am Mittwoch, als er auf der Durchreise von New York nach Beirut einen Halt in Frankfurt am "Institutional Money Kongress" einlegte.

Und Taleb wundert sich nicht zum ersten Mal über die Zustände auf dem Alten Kontinent. "Man könnte wirklich meinen, Europa kollabiert. Die europäische Krise existiert in den Medien, aber nicht im Alltag", sagte Taleb in einer Fragerunde nach seiner Rede. "Ich glaube nicht, dass Europa ein Problem darstellt, gerade auch darum, weil alle so paranoid sind", rief er ins erstaunte Publikum.

Nassim Taleb ist in Finanzkreisen als ex-Optionenhändler an der Wall Street kein Unbekannter. Sein Bekanntheitsgrad erhöhte sich für ein breites Publikum aber schlagartig mit der Publikation seines Buches "The Black Swan". Nicht gleich am Erscheinungsdatum im April 2007, sondern etwas später.

Denn in seinem Buch warnte Taleb, der im persönlichen Gespräch grantig und abweisend wirkt, vor den gegenseitigen Abhängigkeiten in der Finanzwirtschaft und damit vor einer globalen Finanzkrise. Die Weltbörsen erreichten Mitte 2007 einen Höhepunkt, dann ging es bergab, bis der Kollaps von Lehman Brothers im Herbst 2008 die Märkte vollends ins Verderben trieb.

"Europa-Risiken sind in den Märkten zu stark eingepreist"

Taleb nannte in seinem Buch ausdrücklich den US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae als Gefahr. Die unvorhergesehenen seltenen, aber mächtigen Ereignisse wie Krisen nennt Taleb schwarze Schwäne ("Black Swans"). Er bezieht sich auf die vor dem 18. Jahrhundert weit verbreite Vorstellung, dass Schwäne immer weiss seien. Diese Annahme erwies sich jedoch als falsch, als 1697 in Australien schwarze Exemplare entdeckt wurden. Talebs anti-historisches Credo ist: Die Menschheit benutzt die Vergangenheit allzu sehr dazu, um die Zukunft zu prognostizieren.

Der Grund für Talebs Europa-Optimismus mag relativ banal erscheinen, wie er in Frankfurt darlegte: "Europa hat die bemerkenswerte Fähigkeit, seine Defizite zu kontrollieren. Das Bewusstsein für das Problem ist da". Und er fügte dabei lächelnd an, dass dies zugegebenermassen ein etwas "deutscher" Ansatz sei.

Mit Blick auf die Finanzmärkte heisse das: "Die Europa-Risiken sind in den Märkten zu stark eingepreist". Denn das wahre Problem liege in den USA: "Wir haben eine Schuldenkrise in den USA. Und das ist eben nicht in den Märkten eingekreist", so Taleb. "Europa ist daher in einem besseren Zustand als die USA."

Taleb hat Finanzmarktkenntnisse aus langer praktischer Erfahrung. Vor seinem zweiten Karriereabschnitt als Buchautor und Wissenschaftler - er ist derzeit Ehrenprofessor für Risikoanalyse am polytechnischen Institut der Univeristy of New York und Marketing-Professor an der London Business School - war er 22 Jahre lang Optionenhändler an der Wall Street. Durch seine Wetten auf den Zusammenbruch der Banken hat er ein Vermögen gemacht. Heute fungiert er noch als als Berater des Investmentunternehmens Universal.

"Schauen Sie, was mit dem Franken passiert ist"

Als Händler ging Taleb immer mit kritischer Haltung an die übliche mathematische Betrachtungsweise gegenüber Risiko und Ungewissheit heran. Er misstraute den herrschenden mathematischen Modellen und statistischen Interpretationen. Was ihn zur Zielscheibe von Berufsstatistikern machte. Für den Nobelpreisträger Daniel Kahnemann ist Taleb aber einer der "weltweit bedeutendsten Intellektuellen" der heutigen Zeit.

Für sein von der Schuldenkrise gepeinigtes Publikum in Frankfurt hatte Taleb nebst dem Seitenhieb auf die USA noch ein weiteres Trostpflaster parat. Es klang aber zugleich wie eine Warnung für Deutschland und die Stimmen, die einen Austritt der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt aus der Währungsunion fordern.

"Schauen Sie mal, was mit dem Schweizer Franken passiert ist!", sagte Taleb mahnend. Und meinte damit die sprunghafte Aufwertung des Frankens während der europäischen Schuldenkrise und der damit verbundenen Schwierigkeiten für die Exportindustrie. Deutschland als exportorientiertes Land, das von der Einführung des Euro massiv profitiert hat, wäre mit ähnlichen Aufwertungsproblemen konfrontiert, hätte das Land wieder eine eigene Währung oder einen "Rest-Euro".


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Matthäus Steiner 01.03.2012, 09:20
Sehr gut analysiert. Der Dow ist angesichts der enormen Schulden der USA unglaublich hoch, und der Euro ist für Deutschland zu schwach, aber für Griechenland z.B. viel zu stark. Profitieren tut davon Deutschland, während Griechenland keine Chance hat!

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Ines43
schrieb am 01.03.12 12:55:41
Beitrag Nr. 67.218 (42.832.917)
DBk hat teile seiner vermögensverwaltung (Umfang 125 Milliarden Dollar) an Guggenheim verkauft.

Was wäre ein angemessener Preis? 1 % vom Umfang?
Dann wäre der Erlös 1,25 Milliarden Dollar.

Wäre der Preis 2 %, dann erzielte die DBk 2,5 Milliarden Dollar also rd, 1,8 Milliarden Euro.

Dann kann die DBk jetzt auch den Squeeze out der Postbank Aktionäre bald durchführen, so teuer ist der Squeeze out nämlich nicht.
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immerklein
schrieb am 01.03.12 22:09:59
Beitrag Nr. 67.219 (42.837.065)
http://www.finanzen.net/nachricht/zinsen/IWF-EZB-sollte-zur-Wachstumsstuetzung-Zinsen-senken-1697983

Wenn der Ausblick auf weiter fallende Zinsen zumindest mittelfristig erhalten bleibt & immer mehr Geld ins Spiel gebracht wird geht wohl der Kurs bald wirklich an die 40 €
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mule99
schrieb am 02.03.12 00:44:25
Beitrag Nr. 67.220 (42.837.610)
Und ein weiteres prachtvolles Stockwerk ist im großen Ponzi-Schema Kartenhaus von der EZB draufgesetzt worden. Es stellt sich aber immer mehr die Frage, wie lange die im Vergleich kleine Basis der Realwirtschaft dieses gewaltige virtuelle Finanzcasino noch tragen kann.

Volumen außerbörslich gehandelter Finanzderivate weltweit bei 708 Billionen Dollar. Das ist in etwa der zehnfache Wert der global produzierten Güter und Dienstleistungen. Die Finanzwelt koppelt sich von der realen Welt ab.

Schattenbankensystem bereits rund halb so groß wie der traditionelle Bankensektor.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/aufst…

Bei dieser rasanten Gelddruckerei der Notenbanken weltweit, wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis man feststellt das virutelle Werte eben das sind, was sie sind - virtuell!




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