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Neues aus Multikultistan ( Seite 887)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 13.10.06 23:24:28
von
neuster Beitrag 05.05.10 21:15:31
von

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schrieb am 06.05.09 01:19:42
Beitrag Nr.8861 
(37.104.212)
Antwort
Zitat
Missbrauch04.05.2009, 14:04
Die deutschen Ermittlungen gegen Marco Weiss wegen Missbrauchs einer 13-jährigen Britin werden eingestellt. Allerdings: Das Prozessende in Antalya steht noch aus.

Grossbild
Marco Weiss: Ermittlungen eingestellt. (Foto: dpa)
Wenige Wochen vor dem möglichen Ende des Missbrauchsprozesses gegen Marco Weiss in der Türkei haben die deutschen Behörden ihr Ermittlungsverfahren eingestellt.

Der Verdacht des sexuellen Missbrauchs habe sich nicht bestätigt, sagte am Montag ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Lüneburg. Der Prozess in Antalya war im April noch einmal auf den 5. Juni vertagt worden. Dann soll der Ankläger sein Plädoyer halten.

Dem 19-jährigen Schüler aus Uelzen war vorgeworfen worden, im Osterurlaub 2007 eine damals 13-jährige Britin sexuell missbraucht zu haben, was er bestritt. Er saß 247 Tage in türkischer Haft. Sein Ruf sei nun rehabilitiert, erklärte Marcos Familie.

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Buch von Marco Weiss"Geld war ihm nicht wichtig" Schon kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen Marco hatte die Lüneburger Staatsanwaltschaft aufgrund der Medienberichte parallel zu den türkischen Ermittlungen ein eigenes Verfahren eingeleitet.

Die Hoffnung war damals, dass die Türkei das Verfahren auf dem Wege der Rechtshilfe an Deutschland abgeben würde und Marco ein langwieriger Prozess in der Türkei erspart bliebe. Darauf ging die Türkei allerdings nicht ein und die Ermittlungen in Lüneburg ruhten lange Zeit. Erst nach Marcos Rückkehr aus monatelanger Untersuchungshaft Ende 2007 begannen die deutschen Ermittler mit der Auswertung der türkischen Akten.

(dpa/grc)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/720/467294/text/
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schrieb am 06.05.09 01:31:09
Beitrag Nr.8862 
(37.104.222)
Antwort
Zitat
05.05.2009 | 11:07 Uhr
POL-HL: HL - Possehlstraße 4
Polizei klärt Raubüberfälle auf - Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Lübeck (ots) - Nach mehreren Wochen intensiver Ermittlungsarbeit konnte die Lübecker Bezirkskriminalinspektion die Raubüberfälle auf ein 68 und 69 Jahre altes Ehepaar aus Stockelsdorf und der Chefin der Segeberger Kliniken größtenteils aufklären. Am 09. Februar 2009, kurz nach 18.00 Uhr, wurde das Ehepaar, das in der Ahrensböker Straße in Stockelsdorf ein Schmuckgeschäft betreibt, beim Betreten des in unmittelbarer Nähe zum Geschäft gelegene Wohnhaus überfallen und beraubt. Die maskierten Täter lauerten ihren Opfern am Wohnhaus auf, drängten sie ins Haus, wo sie zu Boden gebracht und gefesselt wurden. Anschließend durchsuchten die Täter das Haus und das Geschäft. Gut eine Woche später wurde die 65-jährige Leiterin der Segeberger Kliniken am 17. Februar 2009, gegen 20.30 Uhr, ebenfalls an ihrer Haustür von den Tätern erwartet, ins Haus gedrängt und gefesselt. Die Täter erbeuteten wertvollen Schmuck und Bargeld. Erste Hinweise auf die Räuber ergaben sich am 19. Februar 2009 im Zusammenhang mit einer Festnahme von drei rumänischen Staatsbürgern nach einem Ladendiebstahl in Scharbeutz. Neben Diebesgut, das einem Einbruch in ein Fotogeschäft in Preetz zugeordnet werden konnte, fanden die Ermittler bei den Tatverdächtigen Skizzen, die den Tatörtlichkeiten in Stockelsdorf und Segeberg sehr ähnlich waren. Weitere Nahrung erhielt der Verdacht, als ein am Tatort in Stockelsdorf gesicherter Schuhabdruck das gleiche Muster aufwies, wie ein Abdruck von einem Schuh einer der festgenommenen Männer. Weiterführende Ermittlungen führten zu einem Landgasthof in der Gemeinde Ahrensbök. Dort waren die Rumänen während ihres Aufenthaltes in Deutschland abgestiegen. Die Unterkunft vermittelt und bezahlt hatte ein 49-jähriger Ahrensböker, der die Rumänen hier in Deutschland betreute. Die weiteren Ermittlungen konzentrierten sich in der Folgezeit auf den Deutschen aus Ahrensbök, der in der Vergangenheit bereits langjährige Haftstrafen wegen schwerer Raubtaten verbüßt hat und dessen geschiedene Ehefrau ebenfalls aus Rumänien stammt. Wie sich herausstellte, rekrutierte der Haupttatverdächtige in Rumänien junge Männer, die ihm geeignet erschienen, hier unter seiner Führung Raubstraftaten zu begehen. Er bezahlte die Fahrkosten und sorgte in Deutschland für Kost und Logis. Nachdem ihm das Pflaster um Ahrensbök herum nach der ersten Festnahme seiner Gehilfen zu heiß geworden war, mietete er in Hamburg eine Wohnung an, um die neu angereisten Rumänen dort unterzubringen. In den folgenden Wochen plante der Ahrensböker eine Vielzahl von Taten und baldowerte Örtlichkeiten in Mölln, Timmendorfer Strand, Ahrensbök und mehreren Stadtteilen in Hamburg aus. Opfer sollten in der Regel Geschäftsleute sein, die in ihren Ladenlokalen oder in den Wohnhäusern überfallen werden sollten. Als der Plan, einen Geschäftsmann und seine Familie in Hamburg in seinem Haus zu überfallen, am 27.04.09 sehr konkrete Formen annahm, wurden zeitgleich alle Beteiligten vorläufig festgenommen. Der Haupttatverdächtige, der 49-jährige Ahrensböker, wurde in seinem Fahrzeug in Curau bei Ahrensbök durch Kieler Spezialeinheiten festgenommen. In der angemieteten Wohnung im Hamburger Stadtteil St. Pauli konnten zwei 26 und 28 Jahre alte Rumänen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Festgenommen wurde auch ein 23-jähriger Wilhelmsburger. Er hatte den Tipp für den zuletzt geplanten Überfall gegeben und sollte sich auch an der Ausführung beteiligen. Bei den sich anschließenden Durchsuchungen wurden eine scharfe geladene Pistole mit Schalldämpfer, Handschellen, Maskierung, mehrere tausend Euro, sowie eine Vielzahl von weiteren Beweismitteln, die noch ausgewertet werden müssen, gefunden. Der Haupttäter sowie der 26-jährige Rumäne wurden am 29. April 2009 auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Es wurde Haftbefehl wegen schweren Raubes erlassen. Die beiden anderen Festgenommenen wurden wieder entlassen. Sie waren an den Raubüberfällen in Groß Rönnau und Stockelsdorf nicht beteiligt. Zwei weiteren Rumänen, die als Mittäter der beiden Raubtaten ermittelt werden konnten, sind nach den Taten wieder nach Rumänien zurückgekehrt und befinden sich weiterhin auf der Flucht. Hinweis für die Medienvertreter: Im Anhang ist ein Foto der Tatwaffe beigefügt. Möglicherweise sind mit dieser Waffe noch weitere Raubstraftaten begangen worden. Hinweise nimmt das Kommissariat 2 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion unter 0451-1310 entgegen. Eine Genehmigung zur Veröffentlichung liegt vor.


Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Jan-Hendrik Wulff
Telefon: 0451-131 2015
Fax: 0451-131 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43738/1399108/po…
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schrieb am 06.05.09 01:32:29
Beitrag Nr.8863 
(37.104.223)
Antwort
Zitat
Gericht hebt Urteil gegen Amtsleiter auf

Neubrandenburg (dpa) Das Landgericht Neubrandenburg hat den Leiter des Ordnungsamtes des Kreises Demmin, Rainer Plötz, vom Vorwurf der versuchten Nötigung eines Asylbewerbers freigesprochen. Die Berufungskammer hob heute ein Urteil des Amtsgerichtes Demmin auf, das Plötz zu 5400 Euro Geldstrafe verurteilt hatte. Der Amtsleiter hatte Berufung eingelegt.
Er sollte einem Armenier damit gedroht haben, dass es sich negativ auf sein Verfahren auswirken könne, wenn er sich an die Presse oder andere Öffentlichkeit wende. „Es war nicht zweifelsfrei festzustellen, welche Worte damals wirklich gefallen sind“, sagte Richter Matthias Brandt.

http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?…
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schrieb am 18.05.09 22:32:21
Beitrag Nr.8864 
(37.204.044)
Antwort
Zitat
Nach einer mehrwöchigen, technisch bedingten Zwangspause nun wieder Neues aus der zur Einwanderung freigegebenen Bundes-Republik Absurdistan:

Montag, 18.05.2009
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19.05.2009CITY
Schütze gefasst
Zuhälter (25) soll in der Innenstadt auf 30-Jährigen geschossen haben
WIEBKE STREHLOW

Nach der Schießerei am Zeughausmarkt in der City (MOPO berichtete) hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Es ist der Zuhälter Samir B. (25). Beamte des Sondereinsatzkommandos nahmen den Mann gestern im Bordell "Red-House" in der Nähe des Hauptbahnhofs in Hannover fest.

Freitagabend hatten zwei Männer mitten auf der Straße auf den 30-jährigen Abedin K. eingeschlagen und auf ihn geschossen. Der Mann konnte sich gerade noch hinter sein BMW-Cabrio retten. Eine Kugel durchschlug die Windschutzscheibe.

Das Opfer wurde mit einem gebrochenen Kiefer, aber ohne Schussverletzung ins Krankenhaus gebracht. In seiner Vernehmung sagte der Mann lediglich, dass es sich bei den Tätern um Südländer handeln solle. Mehr wollte Abedin K. nicht preisgeben. Jedoch kamen die Ermittler schnell auf die Spur des Zuhälters Samir B. Warum der Mann offenbar auf das Opfer geschossen hat, ist noch nicht geklärt.

Hintergrund der Schießerei dürften Streitigkeiten im Rotlichtmilieu sein. Von dem zweiten Täter fehlt bisher jede Spur. Die Abteilung Organisierte Kriminalität des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. (ws)

(MOPO vom 19.05.2009 / SEITE 13)
http://www.mopo.de/2009/20090519/hamburg/panorama/schuetze_g…

http://www.mopo.de/2009/20090518/hamburg/panorama/inder_mit_…

Montag, 18.05.2009
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18.05.2009LOKSTEDT
Inder mit Suppenkellen verprügelt
Randale im Tempel der Sikh / Gläubige gingen auf John M. (30) los - weil er Christ ist?
WIEBKE STREHLOW

Der 30-jährige John M. kann sich kaum bewegen. Er muss starke Medikamente nehmen, um die Schmerzen aushalten zu können. Der Mann wurde nicht etwa Opfer einer Schlägertruppe vom Kiez. Es waren zehn indische Gemeindemitglieder, die Sonnabendnachmittag in ihrem Sikh-Tempel am Grandweg (Lokstedt) auf John M. einschlugen. Mit Suppenkellen und Kochlöffeln. Und das nur, weil er Christ ist.

Das Opfer aus Mecklenburg-Vorpommern war für einen Arzttermin nach Hamburg gekommen. "Ein Priester, den ich kenne, hat mir einen Schlafplatz in dem Tempel angeboten", sagt John M. Damit waren einige Gemeindemitglieder offenbar nicht einverstanden, da der Mann unter den Indern als Christ bekannt ist. "Sie bepöbelten mich und fragten, was ich als Christ in ihrem Hause zu suchen habe. Dann schlugen die Männer zu." Der Haupttäter Kabal S. (42) und neun weitere Männer (18 bis 54 Jahre alt) trieben das Opfer aus dem Haus.

John M. konnte noch die Polizei alarmieren. Als die Beamten eintrafen, brach der Mann jedoch bewusstlos zusammen. Er wurde mit einem lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile hat sich der Zustand des Opfers verbessert.

Unterdessen sind die Täter wieder auf freiem Fuß, weil keine Haftgründe vorlagen. Ein Mann gab als Motiv an, dass es Streit gegeben habe, weil John M. schlecht über einen der Priester gesprochen habe.

Schon im November 2007 hatte es eine schwere Auseinandersetzung unter verfeindeten Sikh-Anhängern gegeben. Damals waren 100 Gläubige mit Messern, Knüppeln, Hockeyschlägern und Macheten aufeinander losgegangen. Einem Mann wurde ein Schraubendreher in den Kopf gerammt.

(MOPO vom 18.05.2009 / SEITE 8)


Montag, 18.05.2009
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19.05.2009ST. PAULI
Keiner stoppt die Koks-Dealer
Drogenhändler verkaufen ungehindert weiter
MALTE STEINHOFF

Seit ziemlich genau einem Jahr wird an der Balduintreppe auf St. Pauli unverhohlen gedealt. Mit Marihuana und Kokain, meist schon am Nachmittag (MOPO berichtete). Fast genauso lange kennt die Polizei das Problem. Geändert hat sich bislang aber nichts. Warum?

Meist lungern sie zu dritt oder viert am oberen Ende der Balduintreppe herum und warten auf Kundschaft. Kommt ein Passant vorbei, wird er angesprochen, im Flüsterton: "Ey, Digger, alles klar?" Bleibt er stehen oder nimmt Blickkontakt auf, geht es weiter: "Willst du was zu rauchen, oder brauchst du was anderes?" Gemeint ist vor allem Marihuana und Kokain.

Abends sind die "Pusher" noch dreister. Selbst Passanten, die augenscheinlich keinerlei Interesse am Kauf von harten Drogen haben, werden ohne Umwege angequatscht: "Willst du Koks?"

Polizeisprecher Ralf Meyer nennt den offenen Drogenhandel an der Treppe ein "sporadisch auftretendes Problem". Gegen die "Handvoll Dealer" gehe man "sowohl mit uniformierten als auch mit zivilen Kräften" vor. Offenbar mit überschaubarem Erfolg: Tag für Tag stehen die Straßendealer an der Treppe und versuchen ihren Stoff an den Mann zu bringen.

Als die MOPO sich auf die Lauer legte, um die Dealer bei ihrer "Arbeit" zu beobachten, zeigte sich, wie genervt viele Anwohner von dem offensiven Drogenhandel sind: Eine junge Frau wird von den Dealern angesprochen. Im branchenüblichen Geflüster: "Ey, alles klar? Brauchst du was?" Da platzt ihr der Kragen: "Wie oft soll ich euch das noch sagen? Ich will euren Scheiß nicht kaufen! Lasst mich endlich in Ruhe!"

Als Depot für die Drogen nutzen die Dealer eine Wohnung an der Bernhard-Nocht-Straße, die eigens zu diesem Zweck angemietet wurde. Offiziell wohnt dort eine Frau mit kleinen Kindern, so steht es im Vertrag. De facto leben aber zwei junge Männer in der Erdgeschosswohnung. Zu Hause sind sie nur selten - die meiste Zeit des Tages stehen sie auf der Straße.

Der Vermieter, der anonym bleiben möchte, weiß um die Problematik ("Bei uns haben sich schon viele Mieter beschwert"), verweist aber an die Polizei: "Uns sind da die Hände gebunden. Der bloße Verdacht, dass ein Mieter mit Drogen handeln soll, reicht nicht aus, um ihn rauszuwerfen. Da ist die Polizei gefragt."

Die aber handelt in dem Glauben, dass sich niemand von den Dealern gestört fühlt: "Bei uns liegen keinerlei Beschwerden über Drogenhandel an der Balduintreppe vor", sagt Polizeisprecher Meyer.

"Kein Wunder", sagt der Vermieter der Drogen-Wohnung. Denn auf dem Kiez gelte schließlich ein ehernes Gesetz: "Man schwärzt andere nicht bei der Polizei an. Schon gar nicht seinen Nachbarn."


(MOPO vom 19.05.2009 / SEITE 8)
http://www.mopo.de/2009/20090519/hamburg/panorama/keiner_sto…

http://www.mopo.de/2009/20090518/hamburg/panorama/achtung_fa…

Montag, 18.05.2009
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18.05.2009MISTER X DECKT AUF
Achtung Falscher Vermieter!
Unbekannter bietet im Internet Wohnungen an / Mietvertrag nur gegen Vorkasse / Der Haken Die Unterkünfte gibt's nicht
OLAF WUNDER

Kaum etwas in Hamburg ist so rar wie Wohnraum. Diesen Mangel macht sich ein Betrüger zunutze, der derzeit in großem Stil auf Internet-Plattformen wie Immonet oder Immobilienscout24 inseriert. Dass seine Mieten so günstig sind, ist kein Wunder - die Wohnungen, die er anbietet, gehören ihm gar nicht.

"Als ich bei Immonet auf die Anzeige stieß, dachte ich, es ist mein Glückstag", sagt Daniela Wittke (27). Für eine Neubau-Luxus-Wohnung an der Waterloostraße (Eimsbüttel) von immerhin 130 Quadratmetern verlangte der Inserent 800 Euro warm. Ein Schnäppchen. So schien es.

Daniela und ihr Mann Alexander (32) suchen schon länger nach einem neuen Zuhause. Sofort bekundeten die beiden per E-Mail Interesse - und waren vor Glück ganz aus dem Häuschen, als ein gewisser Hank Bunchan antwortete und ihnen in einer englischsprachigen Mail die Wohnung versprach. Der Absender, der sich als Hochbauingenieur mit Wohnort Liverpool ausgab, schrieb, er werde Schlüssel und Mietvertrag per Postweg schicken und behauptete, für solche Zwecke biete DHL eine Art Treuhandservice an: Sobald das Hamburger Ehepaar die erste Miete von 800 Euro per Western Union bezahlt habe, werde DHL ihnen den Umschlag aushändigen.

Tatsächlich kam schon wenig später eine Mail, in der es hieß, Schlüssel und Vertrag lägen jetzt bei DHL zur Abholung bereit. "Als ich die Absende-Adresse mit der Endung "englandmail.com" sah, kamen mir Zweifel", sagt Alexander Hoos-Wittke. "Diese Mail kann doch gar nicht von DHL stammen. Als wir dann zu dem fraglichen Haus in der Waterloostraße fuhren und dort auf der Straße auf mehrere Leute trafen, denen Hank Bunchan die Wohnung ebenfalls versprochen hatte, war uns klar: Das Ganze ist Betrug!" Nur gut, dass die beiden die 800 Euro noch zurückgehalten hatten!

Vor Geldtransfers per Western Union warnt das Europäische Verraucherzentrum in Kiel sowieso. "Western Union ist eine wunderbare Sache, um in Not geratenen Familienmitgliedern im Ausland Geld zu schicken, nicht aber für Überweisungen an Fremde. Anders als bei üblichen Bank-Überweisungen ist der Empfänger hinterher nicht mehr zu ermitteln - und genau das ist der Grund, weshalb Western Union bei dunklen Geschäftemachern so beliebt ist.

Die Firma DHL, eine Tochter der Deutschen Post, erfuhr erst von der MOPO, dass ihr Name derzeit von Betrügern missbraucht wird. "Einen Treuhand-Service, wie er da von diesem Hank Bunchan beschrieben wird, bietet DHL gar nicht an", so Hamburgs Post-Sprecher Martin Grundler.

Unterdessen macht der Betrüger munter weiter. Mal als Hank Bunchan, mal als Erick Shaw, mal als Amanda Holffen bietet er immer noch Wohnungen zu Schnäppchen-Preisen auf Internet-Plattformen an. Schon etliche Wohnungssuchende scheinen in die Falle getappt zu sein. Etwa ein halbes Dutzend Leser machte Mister X bisher auf den Trick aufmerksam. Und beim Mieterverein zu Hamburg haben sich die ersten Opfer gemeldet.

An den Gauner heranzukommen ist schwierig. Vermutlich sitzt er sogar in Hamburg, dort, wo sich alle seine angeblichen Wohnungen befinden.

Info:
Beim Mieterverein zu Hamburg haben sich die ersten Opfer gemeldet

MISTER X DECKT AUF

Tel. (040) 80 90 57-321

MisterX@mopo.de

Links:

MisterX@mopo.de


(MOPO vom 18.05.2009 / SEITE 14-15)


15.05.2009 | 13:32 Uhr
POL-HH: 090515-3. Erfolgreiche Fahndung führt zu Festnahmen nach Überfall auf Spielhalle
Hamburg (ots) - Tatzeit: 15.05.2009, 01:33 Uhr Tatort: Hamburg-Bramfeld, Fabriciusstraße

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 36 haben drei junge Männer (18, 19 und 19 Jahre) vorläufig festgenommen, denen ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Spielhalle vorgeworfen wird. Das Raubdezernat im Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Zwei der maskierten Tatverdächtigen betraten eine Spielhalle in der Fabriciusstraße. Einer der Männer blieb im Eingangsbereich stehen, während der andere die 39-jährige Angestellte mit einer Schere bedrohte. Die Spielhallenaufsicht musste dem Räuber 350 Euro Bargeld aushändigen. Beide Täter flüchteten aus der Spielhalle, die Angestellte verständigte die Polizei.

Eine Fahndung mit 10 Funkstreifenwagen führte zur sofortigen Festnahme von zwei 18 und 19 Jahre alten Hamburgern.

Zivilfahnder entdeckten die Heranwachsenden in Tatortnähe an einem Treppenaufgang. Die jungen Männer hatten noch versucht sich zu verstecken, wurden jedoch von den Zivilfahndern entdeckt und anhand der übereinstimmenden Personenbeschreibung erkannt. Die Beamten fanden in unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes abgelegte Tatbekleidung, Maskierungsmittel, die Tatwaffe und einen Teil der Beute. Die mutmaßlichen Räuber wurden vorläufig festgenommen und von Kriminalbeamten befragt. Der 18-jährige Haupttäter räumte die Tat ein und belastete neben dem mit ihm zusammen Festgenommenen noch einen 19-jährigen Türken als weiteren Mittäter. Der Türke hätte vor der Spielhalle "Schmiere" gestanden und sich nach der Aufteilung des Raubgutes von seinen Mittätern getrennt.

Der junge Mann wurde kurze Zeit später in der Wohnung eines Freundes vorläufig festgenommen. Er verweigert die Aussage.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Heranwachsenden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass die festgenommenen Tatverdächtigen für andere Raubdelikte verantwortlich sind. Die Ermittlungen des LKA 43 dauern an.

Veh.


Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Holger Vehren
Telefon: 040/4286-56215
Fax: 040/4286-56219
www.polizei.hamburg.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/1406046/pol…

http://www.welt.de/die-welt/article3728979/Bauarbeiter-stich…


Bauarbeiter sticht in Billstedt-Center auf Ex-Chef ein
13. Mai 2009, 09:12 Uhr ..Es war ein blutiger Vorweihnachtstag im Billstedt Center. Der Bauarbeiter Sinan K. (42) sah gegen 13 Uhr den Unternehmer Hulisi Ko. (41) durch das Einkaufszentrum schlendern. Der Arbeiter schlich sich vor den geschmückten Auslagen des Karstadt-Kaufhauses an seinen Ex-Chef heran und stach ihm mit einem Entbeinungsmesser (Klingenlänge etwa 13 Zentimeter) in den Rücken. Der Bauunternehmer flüchtete durch die Einkaufspassage. Sinan K. rannte mit gezücktem Messer hinter ihm her.


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Für den hinterhältigen Angriff muss sich Sinan K. seit gestern wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte das Messer gezückt haben und dann zu dem Opfer gesagt haben: "Na, wie fühlst du dich jetzt? Ich werde deine Mutter schänden!" Der Unternehmer wurde am Rücken, an der linken Hand und am Unterarm verletzt.

"Ich wollte mich nur verteidigen", ließ Sinan K. durch seine Anwälte mitteilen. Der Angeklagte: "Hulisi schuldete mir Geld. Ich habe ihn schon dreimal aufgefordert, mir die Rückstände auszuzahlen. Jedes Mal weigerte er sich und drohte mir mit einem Messer. Ich hatte Angst, dass er mich sticht. Auch dieses Mal wollte ich mich nur wehren. Wenn das Gericht sagt, dass ich etwas falsch gemacht habe, werde ich das akzeptieren."

Der Polizist Thomas M. stoppte den Messerstecher schließlich vor einer Apotheke. "Er lief gegen meine Schulter und blieb dann wie paralysiert stehen. Das Messer entdeckte ich auf dem Boden. Ich schob es zur Sicherstellung mit dem Fuß in die Apotheke." Der Prozess wird fortgesetzt. je


http://www.welt.de/die-welt/article3728979/Bauarbeiter-stich…


ARCHIV: GEWALT IN BILLSTEDT BRUTALE 40-KÖPFIGE GANG TERRORISIERT SIEDLUNG SONNENLAND
Schläge, Waffen und Pöbeleien
OLAF WUNDER

Triste Wohnblocks. Graffiti an den Wänden. Zerstörte Klingelschilder. "Sonnenland" heißt die Siedlung am Rande von Billstedt. Ein wenig passender Name. Schon vor 20 Jahren hatte sie den Ruf weg, das "Tal der Gesetzlosen" zu sein. Jetzt ist es wieder so weit: Jugendliche und Heranwachsende terrorisieren das Viertel, rauben Passanten aus, liefern sich Straßenschlachten. 40 Mitglieder hat die Gang. Deutsche, Türken, Afghanen, Kurden. Es ist so schlimm, dass die Polizei eine 16-köpfige "Soko Sonnenland" ins Leben gerufen hat.

Ortstermin, gestern, gegen 14 Uhr. Einer, der von Passanten als besonders gewalttätig beschrieben wird, ist eben aus der Schule gekommen und gibt vor der Wohnungstür bereitwillig Auskunft. "Klar, schlage ich zu. Muss mich doch wehren, wenn ich angegriffen werde", sagt er. Und dann zeigt René M. (Name geändert) die Dinge, die er gerne mit sich führt, wenn er das Haus verlässt: eine etwa 40 Zentimeter lange Machete und einen Totschläger. René M. ist ganze 15 Jahre alt.

"Sich nichts gefallen lassen", ist seine Devise. Und einen Grund, irgendwem irgendwas heimzuzahlen, gibt es immer. "Wenn einer meinen Kumpel schlägt, dann helfe ich ihm. Ist doch klar", sagt René und versteht gar nicht, was daran so ungewöhnlich sein soll. Leute auf der Straße niederzumachen, sie auszurauben, das sei "einfach nur lustig". Ob er dafür seine Waffen schon mal eingesetzt hat? "Das hier schon", sagt er und hält den Teleskopschlagstock hoch. Und das Furcht einflößende Buschmesser? "Das noch nicht." Die Betonung liegt auf "noch".

Wer Freund ist, wer Feind, das ist für René klar geregelt. Sonnenländer, Billstedter und Mümmelmannsberger etwa halten zusammen. Untereinander gebe es da nur mal ausnahmsweise eine Prügelei - "dann, wenn wir zu viel gesoffen haben". Die wirklichen Gegner seien alle die, die aus "Hamburg West" kommen, aus Eidelstedt und Lurup beispielsweise. "Wenn's was auszutragen gibt, machen wir einen Treffpunkt über MSN aus", also per Internet, "und dann gibt es eine Massenschlägerei." René grinst. "Was soll man hier auch sonst tun?", sagt wie zur Rechtfertigung. "Die da", und er meint wohl Politiker und Polizisten, "sind doch selbst schuld, wenn eine Scheibe einfliegt."

Ganz unrecht hat er da nicht - finden Jürgen Wolff (53), Regina Stoldt (48) und Jessica Riedel (29). Die drei gehören zu einer Gruppe Ehrenamtlicher, die das "Stadtteilprojekt Sonnenland" ohne einen müden Euro am Laufen halten. "Bis 2007 hatten wir fünf festangestellte Sozialarbeiter. Dann hat der Jugendhilfeausschuss uns das Geld gestrichen", sagt Wolff. Vor vier Wochen bewilligte der Bezirk Mitte dann wieder 30000 Euro für die Jugendhilfe im Sonnenland.

Gewalt als Folge falscher Sozialpolitik - dieser Zusammenhang liegt für Jürgen Wolff und seine Mitstreiter auf der Hand. Die Gesellschaft unternehme nichts, um den Jugendlichen vom Sonnenland eine Perspektive zu geben, habe aufgegeben. "Hier leben Familien, die sind so arm, dass wir uns genau überlegen, zu welchen Terminen wir Angebote für Jugendliche machen. Das geht nur am Monatsanfang. Schon in der Mitte haben die Eltern nicht mal mehr die 50 Cent, damit ihre Kinder den Eintritt für unsere Jugenddisco bezahlen können."


Zitat:
"Eine Massenschlägerei - was soll man hier auch sonst machen?" René M. (15) aus Billstedt

Ressort: HH Hamburg






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http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090508/hamburg/panorama/…

Montag, 18.05.2009
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09.05.2009ARCHIV: Terror-Gangs
Politik weiß von nichts
OLAF WUNDER

In der Siedlung Sonnenland brennt's - aber ausgerechnet die zuständigen Politiker und Behörden wissen von nichts. Dass Jugendbanden das Billstedter Viertel terrorisieren und die Polizei deshalb sogar eine Soko eingerichtet hat, von all dem hat der Bezirksamts-Chef von Mitte, Markus Schreiber, erst aus der Zeitung erfahren. "Ich finde es sehr verwunderlich, dass ich nicht informiert wurde - zumal der Polizeibeamte, der jetzt die Soko leitet, erst vor einigen Tagen im Regionalausschuss Billstedt war und Bericht erstattet hat - ohne ein Wort über die brisante Lage im Sonnenland zu verlieren."

Und Markus Schreiber ist nicht der Einzige, der sauer ist. Lothar Knode (GAL), stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses, findet es unmöglich, dass die Polizei mit solchen Informationen hinterm Berg hält.

Schreiber und Knode weisen Vorwürfe des "Stadtteilprojekts Sonnenland" zurück, die verfehlte Jugendpolitik des Bezirks sei Ursache für die Zunahme von Gewalt im Stadtteil. "Es stimmt, dass wir diesem Verein 2007 die Gelder entzogen haben", so Knode. "Aber der Grund war, dass er schlechte Arbeit geleistet und sich um gewaltbereite Jugendliche eben nicht gekümmert hat." Um eine Sparmaßnahme habe es sich nicht gehandelt. "Das Geld wurde nur umverteilt auf einen anderen Träger."

Markus Schreiber gibt zu bedenken, dass es sich bei der 40-köpfigen Gang, die derzeit der Polizei Sorgen bereitet, um junge Erwachsene handelt, die zwischen 20 und 25 Jahren alt sind. "Ihre Gewaltbereitschaft kann schon deshalb nicht im Zusammenhang mit der Mittelkürzung vor zwei Jahren stehen, denn auch zu diesem Zeitpunkt waren die Bandenmitglieder bereits volljährig."

Bezirksamts-Chef Schreiber wird die Geheimniskrämerei der Polizei nicht länger akzeptieren und verlangt Aufklärung über die Lage im Sonnenland. Danach will er über Maßnahmen nachdenken. Die SPD-Abgeordneten Dr. Andreas Dressel und Philipp-Sebastian Kühn haben unterdessen eine Anfrage an den Senat gerichtet. Sie wollen wissen, wie viele Banden es gibt, wer ihre Mitglieder sind, was unternommen wird und ob es ähnliche Entwicklungen auch in anderen Stadtteilen gibt.


Ressort: HH Hamburg

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090509/hamburg/politik/p…

10.05.2009ARCHIV: NACH MOPO-BERICHT
Gang-Mitglied geschnappt
MALTE STEINHOFF

Eben noch geprahlt, jetzt die Polizei am Hals: Am vergangenen Freitag posierte René M. (Name geändert) auf der Titelseite der MOPO. Er ist Mitglied der 40-köpfigen Gang, die die Siedlung "Sonnenland" in Billstedt terrorisiert. Stolz hielt der 15-Jährige seine Waffen - eine Machete und einen Totschläger - in die Kamera. Seine Devise: "Sich nichts gefallen lassen!" Das ging der Polizei offenbar zu weit: Die Sonderkommission "Sonnenland", eigens wegen der Bande gegründet, schnappte den 15-Jährigen am Freitag und vernahm ihn. Auch die Eltern von René M. bekamen Besuch von der Polizei.

Ressort: HH Hamburg

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090510/hamburg/panorama/…


11.05.2009ARCHIV: GEWALT IN SONNENLAND
Sah Bezirkschef den Banden tatenlos zu?
OLAF WUNDER

War Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) seit Monaten über die Jugendkriminalität im Sonnenland informiert - und tat nichts? Davon ist Peter Herkenrath, jugendpolitischer Sprecher der CDU, überzeugt: "Die Polizei hat bereits im September 2008 im Quartiersbeirat auf eine Zuspitzung hingewiesen."

Markus Schreiber und Lothar Knode (GAL), der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, hatten gegenüber der MOPO betont, von der Polizei nicht über die Entwicklung auf dem Laufenden gehalten worden zu sein. Sie hätten auch nichts von der Gründung der "Soko Sonnenland" gewusst.

Herkenrath hingegen verweist auf seinen Antrag im Jugendhilfeausschuss von Oktober. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, ein neues Konzept für offene Kinder- und Jugendarbeit im Sonnenland vorzulegen. Der Antrag wurde von SPD und GAL abgesägt. Herkenrath: "Nun tritt das ein, wovor wir seit zwei Jahren warnen. Die Zunahme der Gewalt ist auch eine Folge der verfehlten Jugendhilfe."

Herkenrath sieht die Verantwortung bei der Bezirksamtsleitung, dem Jugendamt und nicht zuletzt beim Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Johannes Kahrs (SPD). "Er sollte darüber nachdenken, ob er als Vorsitzender überhaupt geeignet ist, da er die Warnungen nicht ernst genommen hat."

Das Quartier "Sonnenland" in Billstedt war vergangene Woche in die Schlagzeilen geraten, weil eine 40-köpfige Jugendgang das Viertel terrorisiert, Gleichaltrige ausraubt, Tatzeugen einschüchtert und Polizisten bedroht.

Zitat:
"Nun tritt ein, wovor wir seit zwei Jahren warnen" Peter Herkenrath, CDU

Ressort: HH Hamburg

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090511/hamburg/panorama/…

Montag, 18.05.2009
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12.05.2009ARCHIV: KEIN JOB, KEINE ZUKUNFT
Unser Leben in Billstedt
SANDRA SCHÄFER

Sie rauben, prügeln, dealen und fahren nachts Autorennen - die Sonnenland-Jugendgang wurde immer dreister, sodass die Billstedter Polizei eine "Soko Sonnenland" gründete. Die Täter sind größtenteils zwischen 18 und 25 Jahre alt. Doch woher kommt diese Aggressivität und die kriminelle Energie? Ralf (25) und Simon* (19) wohnen auch im Sonnenland. Sie meinen: "Das ist Langeweile, Angeberei und fehlende Kohle, wenn man keinen Job hat."

Die MOPO trifft die zwei, wie sie rauchend vor dem Billstedt-Center stehen. Sie haben alle Zeit der Welt, denn beide sind arbeitslos. Nur in Dulsberg und Wilhelmsburg sitzen noch mehr Jugendliche ohne Job auf der Straße. "So richtig mitbekommen haben wir nicht, dass die Gewalt hier schlimmer geworden sein soll", sagt Simon. "Aber natürlich kenne ich noch einige dieser Typen aus der Schulzeit."

Sie finden es unmöglich, jemanden abzuziehen - sagen beide. Sie selbst kommen anders über die Runden. "Wir bekommen halt mal Silberbestecke, Handys, Playstations angeboten", erzählt Ralf freimütig. "Und das verticken wir dann bei ,Ebay' für einen viel höheren Preis."

Ralf hat nach der Schule eine Lehre als Koch abgebrochen, lebt seitdem von Hartz IV und Gelegenheitsjobs. Trotzdem hat er dank seiner Geschäfte einen großen Fernseher, PC, Handy, und seine kleine Tochter (4) hat im Zimmer ein Prinzessinnen-Bett. "Wieso sollte ich einen 400-Euro-Job annehmen?", fragen die zwei jungen Männer sich. "Wenn ich auf dem Hafengeburtstag vier Tage schwarz hinterm Tresen arbeite, habe ich genauso viel Kohle wie nach vier Wochen Knochenarbeit im Warenlager."

Simon hat nicht einmal einen Hauptschulabschluss. Da geht es ihm wie 130 weiteren Billstedter Jungs, die jedes Jahr mit leeren Händen die Schule verlassen. Seit drei Jahren sitzt er jetzt zu Hause, hat verschiedene Maßnahmen durchlaufen, eine Lehre hingeschmissen - und wohnt bei seiner Mutter, weil er noch keinen Anspruch auf Hartz IV hat. "Natürlich gibt's zu Hause oft Streit." Seine Mutter möchte, dass er sich an der Miete und am Haushaltsgeld beteiligt. Manchmal hat er Gelegenheitsjobs in einem Lager.

Trotzdem sehen die beiden Freunde ihre Zukunft nicht schwarz. Sie träumen von einem anderen Leben. "Wir wollen uns mit einem Brötchen-Service selbstständig machen. In zehn Jahren hätten wir gern eine Wohnung in Eimsbüttel, ein großes Auto und genug eigenes Geld." Fühlen sie sich im Stich gelassen? "Ach, eigentlich nicht. Wenn wir Bock hätten und es sich lohnen würde, könnten wir ja arbeiten."

Info:
* Namen geändert

Zitat:
"Eigene Wohnung, Auto und viel Geld - davon träumen wir" Ralf und Simon aus Billstedt

Ressort: HH Hamburg

http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090512/hamburg/unser_leb…


ARCHIV: JUGENDGANGS
Jetzt wehrt sich das Sonnenland
OLAF WUNDER

Seit einer Woche macht die Siedlung Schlagzeilen. Jetzt wehren sich die Bewohner. Anatol Herold (52), Vorsitzender des Stadtteilprojekts Sonnenland, sagt, es sei völlig zu Unrecht der Eindruck entstanden, dass marodierende Banden durch die Straßen ziehen. Herold stellt klar: "Wir sind kein Hort des Terrors. Und hier muss auch niemand Angst haben, wenn er auf die Straße geht."

Angefangen hatte alles damit, dass die Billstedter Polizei im Kampf gegen kriminelle Jugendliche keinen anderen Ausweg mehr wusste, als eine Soko ins Leben zu rufen. Von einer 40-köpfigen Bande ist seither die Rede. Herold gestern: "Lediglich fünf der Kriminellen stammen aus dem Sonnenland, 20 leben in Mümmelmannsberg, 15 in Billstedt und Hamm." Dass die Polizei der Soko den Namen ,Sonnenland' gegeben hat, sei deshalb "diskriminierend".

Die Berichterstattung bereite der Bevölkerung Probleme. "Wer sich um einen Ausbildungsplatz bewirbt und als Adresse ,Sonnenland' angibt, hat noch schlechtere Chancen als zuvor", so Herold. "Wir kennen Handwerker, die ihren Dienstwagen nachts nicht mehr im Sonnenland abstellen dürfen, weil der Chef fürchtet, das Auto sei am nächsten Morgen nicht mehr da."

Herold räumt ein, dass es soziale Probleme im Sonnenland gibt. 50 Prozent der Bewohner seien abhängig von Sozialleistungen oder bezögen Hartz IV. Ein unzureichendes Bildungssystem fördere Jugendliche mit Migrationshintergrund nicht genug. Seit dem Stadtteilprojekt Sonnenland 2007 sämtliche Gelder entzogen wurden, gebe es kein öffentlich gefördertes Angebot für Jugendliche ab 14 Jahren mehr. Inzwischen erhalte sein Verein wieder Geld - allerdings nur 30000 Euro für acht Monate. "Viel zu wenig, um all die Probleme anzugehen."

Der Verein Sonnenland hat für seine Arbeit etliche Auszeichnungen erhalten - zuletzt den Stadtteilpreis 2009 von MOPO und PSD-Bank Nord.
http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090514/hamburg/panorama/…
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schrieb am 18.05.09 22:33:40
Beitrag Nr.8865 
(37.204.063)
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Zitat
http://www.wedel-schulauer-tageblatt.de/norddeutschland/arti…

Wild-West in der Vorstadt
8. Mai 2009 | von Markus Lorenz



Immer häufiger muss die Polizei zu Einsätzen in den Stadtteilen Mümmelmannsberg und Billstedt ausrücken. Foto: pt
Im Hamburger Problemstadtteil Mümmelmannsberg eskaliert die Kriminalität. Eine Sonderkommission aus 16 Polizisten soll für Ruhe sorgen.

In Mümmelmannsberg und im angrenzenden Billstedt verüben zwei Jugendbanden mit zusammen mehreren Dutzend Mitgliedern seit Monaten Raubüberfälle, Diebstähle und schwere Körperverletzungen. Die Polizei zieht jetzt die Notbremse und hat eine Sonderkommission eingesetzt. Die Soko "Sonnenland" - benannt nach einem Straßenzug am Rande der Plattenbausiedlung - soll mit 16 Beamten für Ruhe im Viertel sorgen.

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Die Polizei spricht in einem internen Papier von "multi-ethnischen kriminellen Banden" mit "ausgeprägter krimineller Energie" und "hierarchischen Strukturen". Die etwa 40 Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen für etliche Straftaten in Mümmelmannsberg und Umgebung verantwortlich sein: Passanten werden auf offener Straße zusammengeschlagen, Drogengeschäfte nehmen zu, waghalsige Autorennen gefährden Unbeteiligte. Zeugen und Opfer von Straftaten werden von den Banden teils massiv unter Druck gesetzt, um vor Gericht ihre Aussagen zurückzunehmen. Bedrohungen soll es auch gegen örtliche Polizisten gegeben haben.

Nachdem 2008 die Festnahme mehrerer Krimineller vorübergehend für eine Beruhigung gesorgt hatte, hat sich die Lage zuletzt wieder verschärft. Offenbar machen die ursprünglich getrennten Gruppen jetzt gemeinsame Sache. Mit der Gründung der Soko greift die Polizeiführung einen im Kampf gegen Stadtteilbanden zu einem ungewöhnlichen Mittel. Deren Arbeit ist zunächst auf drei Monate angelegt. Inzwischen melden die Ermittler einen ersten Erfolg: Ein 23-Jähriger wurde wegen gefährlicher Körperverletzung festgenommen.

Mümmelmannsberg im Osten der Stadt ist eine Hochhaussiedlung aus den 70er Jahren - und hat seit jeher mit sozialen Problemen zu kämpfen. Der Anteil von Arbeitslosen und Ausländern liegt deutlich über dem Durchschnitt. Vor drei Jahren machte eine ZDF-Reportage bundesweit Schlagzeilen. Jugendliche berichteten in drastischen Worten von ihrem kriminellen Alltag im Viertel. Anschließend stellte sich heraus, dass die Teenager für ihre brisanten Aussagen vom TV-Team bezahlt worden waren. Jetzt scheint es, als übertreffe die heutige Wirklichkeit die damalige Fernseh-Inszenierung.
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schrieb am 18.05.09 22:35:01
Beitrag Nr.8866 
(37.204.077)
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Montag, 18. Mai 2009


http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M52180b4648a.0.html?&tx_ttnews[backPID]=&tx_ttnews[mode]=single


Gericht verurteilt Ermyas M. wegen Betrugs



Urteil gegen Ermyas M. Foto:Pixelio/Gerd Altmann

POTSDAM. Der aus Äthiopien stammende Ermyas M., der im April 2006 in Potsdam bei einem vermeintlich rechtsextremen Übergriff schwer verletzt worden war, ist vom Amtsgericht Potsdam wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von mehreren hundert Euro verurteilt worden.

Wie die Berliner Morgenpost berichtete, ist der Strafbefehl rechtskräftig, da M. ihn akzeptiert habe. Der Ingenieur soll falsche Angaben über seine finanziellen Verhältnisse gemacht haben, um Prozeßkostenhilfe zu erhalten.

Ermyas M. war im Prozeß gegen zwei Männer, die ihn angeblich niedergeschlagen haben sollen, als Nebenkläger aufgetreten. In der Osternacht 2006 war M. an einer Straßenbahnhaltestelle in der brandenburgischen Hauptstadt schwerverletzt und stark alkoholisiert aufgefunden worden.

50.000 Euro Spenden

Insgesamt zehn Tage lag er danach im Koma. Der Fall hatte deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt, da er in den Medien als Tat mit einem fremdenfeindlichen Hintergrund dargestellt wurde.

Die beiden verdächtigen Männer, denen zunächst versuchter Mord vorgeworfen worden war, wurden dann allerdings lediglich wegen versuchter Körperverletzung angeklagt und vom Gericht im Juni 2007 freigesprochen, da sich die Beweise und Zeugenaussagen als nicht stichhaltig erwiesen hatten.

Wegen des Tatorts in Mitteldeutschland und der Hautfarbe des Geschädigten hatte der „Fall Ermyas M.“ eine neue Welle im „Kampf gegen Rechts“ ausgelöst, in den sich erneut auch prominente Politiker einreihten.

Zur Begleichung der Prozeßkosten und finanziellen Unterstützung von M. hatte der in der Geschäftsstelle der SPD in Potsdam residierende Verein „Brandenburg gegen Rechts“ rund 50.000 Euro gesammelt. (vo)

© JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co.
Dies ist ein Ausdruck aus www.jungefreiheit.de
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schrieb am 18.05.09 23:02:22
Beitrag Nr.8867 
(37.204.275)
Antwort
Zitat
Polizei
Leiche in Neuehrenfeld gefunden

Von Thorsten Moeck und Tim Stinauer, 18.05.09, 13:18h, aktualisiert 18.05.09, 18:01h
In Neuehrenfeld ist eine männliche Leiche gefunden worden. Sie soll schon eine Woche in der Wohnung gelegen haben. Ein Mordverdächtiger wurde in Berlin festgenommen. Er soll vor seinen Freunden mit dem Mord geprahlt haben.
Leiche Ehrenfeld
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In diesem Haus in Ehrenfeld fanden die Ermittler die Leiche. (Bild: Thorsten Moeck)
Leiche Ehrenfeld
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In diesem Haus in Ehrenfeld fanden die Ermittler die Leiche. (Bild: Thorsten Moeck)
Mord Ehrenfeld
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Ein 19 jahre alter Mann ist verdächtig, den Mann ausgeraubt und getötet zu haben. (Bild: Moeck)
Mord Ehrenfeld
Neuehrenfeld - Ein süßlicher Geruch zieht durch die Eingangstür des Hauses in der Fritz-Voigt-Straße ins Freie. Es ist der Geruch von Verwesung. Im ersten Stockwerk packen Polizisten in weißen Ganzkörperanzügen im Hausflur Beweismaterial in braune Tüten. Einige der Beamten tragen Atemschutzmasken.

Irgendwann in der vergangenen Woche ist die Wohnung von Werner S. (61) zum Tatort geworden. Der ältere Mann wurde umgebracht. Keiner seiner Nachbarn hat etwas bemerkt, niemand hat Werner S. vermisst. Nur weil der mutmaßliche Täter sich am Wochenende vor seinen Freunden in Berlin mit dem Mord gebrüstet haben soll, kam die Kripo dem 19-jährigen Vits R. (Name geändert) auf die Spur. Zwei Zeugen gingen zur Polizei, die Kripo erstattete ihren Kollegen in Köln Bericht, Beamte fuhren am Montagmorgen um 3.30 Uhr zur Wohnung in Neuehrenfeld. Sie fanden die Leiche und begannen noch in der Nacht mit den Befragungen der Nachbarn. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Raubmord aus und bereitet einen Haftbefehl vor.

Noch sitzt der Tatverdächtige bei der Polizei in Berlin, wird dort von einer Mordkommission vernommen. Es sei derzeit unklar, ob und wann der 19-Jährige nach Köln überstellt werde, sagte Polizeisprecher Christoph Gilles - womöglich erst zum Prozesstermin vor dem Landgericht, falls es dazu kommen sollte. Dem Obduktionsbericht zufolge wurde Werner S. vermutlich erschlagen. Die Rechtsmediziner fanden Merkmale von „stumpfer Gewalteinwirkung gegen Kopf und Hals“. Nach dem Mord soll Vits R. Schmuck aus der Wohnung seines Opfers zusammengerafft haben und nach Berlin geflohen sein. Dort soll er versucht haben, seine Beute zu verkaufen.

Der gebürtige Lette R. ist erst vor neun Monaten nach Deutschland eingereist, in Köln ist er nicht gemeldet. Die Polizei spricht davon, dass er in Berlin „eine temporäre Schlafstelle“ habe. Dort wurde er auch festgenommen. In seiner Unterkunft fanden die Beamten offenbar Gegenstände, die beweisen, dass der 19-Jährige in der Wohnung von Werner S. war.

„Er hat regelmäßig jüngere Männer zu Besuch gehabt“, sagte eine Frau aus dem Nachbarhaus über den 61-Jährigen. Darüberhinaus soll er nur zu wenigen Mietern in der Wohnanlage Kontakt gehabt haben. „Er lebte allein, zurückgezogen, hat kaum jemanden gegrüßt.“ Ein Nachbar sagt, er habe S. hin und wieder mit den Nebenabrechnungen geholfen. Der Tote soll Analphabet gewesen sein. „Immer, wenn ich ihn traf, hat er geschimpft, dass er so eine kleine Rente hat und nie genug Geld zum Leben“, berichtet der Mieter. Auf Straßenfesten sei der kleine, langhaarige Mann mit seinem Einkaufswagen herumgezogen und habe Leergut eingesammelt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Werner wirklich wertvollen Schmuck zu Hause hatte“, wundert sich die Nachbarin. http://www.ksta.de/html/artikel/1242232187444.shtml


17.05.2009 | 12:16 Uhr
POL-K: 090517-2- Lev Zwei 19-Jährige in Wohnung überfallen

Leverkusen (ots) - Samstagabend (16. Mai) haben drei junge Männer (22, 22 und 23) in Leverkusen-Schlebusch zwei 19-Jährige in ihrer Wohnung überfallen. Die Täter erbeuteten ein Handy, Zigaretten und Bargeld.

Die beiden 19-Jährigen hielten sich gegen 22.15 Uhr in einer Wohnung in der Sürderstraße auf, als sich das Trio gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand attackierten zwei der Täter die jungen Männer mit Schlägen und Tritten und warfen einem Geschädigten einen Aschenbecher an den Kopf. Während der Übergriffe entwendete das Trio Handy, Zigaretten und Bargeld. Noch vor Eintreffen der Beamten ergriffen die Räuber die Flucht.

Bei Eintreffen der Polizei wurden die 19-Jährigen durch Rettungsassistenten vor Ort versorgt. Alle drei Täter sind bereits polizeilich bekannt. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Raubes, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet. (le)

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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1406621/po…

15.05.2009 | 13:12 Uhr
POL-K: 090515-3- K Handy verteidigt, Tritte und Schläge erlitten

Köln (ots) - Zwei bisher Unbekannte haben gestern Abend (14. Mai) in Köln-Buchheim versucht einen Mann (20) zu berauben.

Als sich der 20-Jährige gegen 20:50 Uhr auf der Kattowitzer Straße befand, wurde er plötzlich von hinten umgestoßen. Auf dem Boden liegend trat und schlug ein männliches Duo auf ihn ein. Dabei versuchten die Unbekannten ihm sein Handy aus der Hand zu reißen.

Ein Zeuge (35) eilte zu seinem Fenster, als er die Hilferufe des jungen Mannes hörte und verständigte die Polizei.

Zur gleichen Zeit flüchtete das Duo bereits ohne Beute zu Fuß in Richtung Buchheimer Ring. Der 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Einer der beiden Täter soll cirka 1,80 Meter groß und 16 bis 20 Jahre alt gewesen sein. Er hatte dunkle, kurze Haare und eine sportlich kräftige Statur. Laut Zeugenaussage soll er ein südländisches Erscheinungsbild gehabt haben und mit einer blauen Kapuzenjacke bekleidet gewesen sein.

Das Kriminalkommissariat 14 nimmt Hinweise zu den Tätern unter der Rufnummer 0221-229-0 entgegen. (pe)

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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1406021/po…

14.05.2009 | 14:39 Uhr
POL-K: 090514-3-K Einbruchsbande überführt - Sieben Mitglieder bereits in Untersuchungshaft

Köln (ots) - Mit der Vollstreckung von sieben Haftbefehlen und diversen Wohnungsdurchsuchungen hat die Polizei Köln am Mittwoch (13.05.09) ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen schweren Bandendiebstahls vorerst abgeschlossen. Es wurde eine Vielzahl an Beweismitteln aufgefunden und sichergestellt.

Das Kommissariat 72 richtete Anfang Februar eine Ermittlungsgruppe ein, die nach und nach einer Bande von 10 Tatverdächtigen auf die Spur kam. In wechselnder Zusammensetzung hatten die Bandenmitglieder Wohnungs- und Geschäftseinbrüche, Autodiebstähle sowie in drei Fällen versuchte Komplettentwendungen von Geldautomaten verübt. Zunächst hatten Ermittlungen und Zeugenhinweise die Kriminalisten auf die Spur eines 23-jährigen Tatverdächtigen geführt. Aber schon bald erweiterte sich der Kreis der Verdächtigen auf insgesamt 10 Personen im Alter zwischen 14 und 45 Jahren.

Bis Mitte April konnten neun Straftaten aufgeklärt und der Bande zugeordnet werden. Sachwerte in Höhe von mehr als einer halben Million Euro hatten die Einbrecher seit Dezember erbeutet. Zu ihrer Beute gehörte unter anderem ein Luxusauto, das sie in der Silvesternacht während eines Einbruchs in Köln-Lindenthal entwendeten. In allen Fällen galt ihr Interesse stets hochwertigem Schmuck und teurer Unterhaltungselektronik.

Mehrfach gescheitert waren die Täter bei ihren Versuchen, Geldautomaten zu stehlen. Am 19.04.09 verübte die Tätergruppe einen Blitzeinbruch in einem Supermarkt in Burscheid-Hilgen. Mit einem zuvor in Köln-Ehrenfeld entwendeten VW-Bus durchbrach der Fahrer des Wagens zunächst die Glasfassade, um an den dort aufgestellten Geldautomaten zu gelangen. Nachdem einer der insgesamt sechs Täter ein Stahlseil um das Gerät gelegt hatte, setzte sein Komplize den Tatwagen zurück. Da das Drahtseil zerriss, gaben die Verdächtigen ihren Plan auf. Sie ließen den gestohlenen VW-Bus stehen und entfernten sich in zwei bereitgestellten Fluchtfahrzeugen. Einen Monat zuvor hatte die Gruppe am 14.03.09 versucht, einen Geldautomaten auf der Neusser Straße zu entwenden. Die Vollendung der Tat scheiterte seinerzeit daran, dass einem 24-jährigen Bandenmitglied der Automat auf den Fuß gefallen war und er dadurch eine Fraktur erlitt.

Sowohl er, als auch sechs seiner Mittäter, befinden sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt. Weitere drei Mittäter, darunter das jüngste Bandenmitglied, wurden wegen fehlender Haftgründe auf freien Fuß belassen. (ms)

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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1405301/po…

13.05.2009 | 17:55 Uhr
POL-K: 090513-5-K Polizei Köln klärt 52 Autoaufbrüche - Täter in Haft

Köln (ots) - 090513-5-K Polizei Köln klärt 52 Autoaufbrüche - Täter in Haft

Allzu sicher gefühlt haben sich zwei Autoknacker (beide 21), die für mindestens zwei Aufbruchserien der letzten Woche in Köln - Nippes verantwortlich sind. In den Nächten vom 07. bis zum 10.Mai brach das Duo nach derzeitigem Kenntnisstand 52 Autos auf. In der Nacht auf Sonntag (10. Mai) klickten nun die Handschellen.

Am Niehler Kirchweg hatte ein aufmerksamer Anwohner gegen 04.00 Uhr verdächtiges Scheibenklirren vernommen. Geistesgegenwärtig alarmierte der Kölner die Polizei: "Da flüchten gerade zwei dunkel gekleidete Verdächtige auf Fahrrädern!" Im Rahmen der umgehend anlaufenden Nahbereichsfahndung wurden die Flüchtigen kurz darauf gestellt.

Angesichts der Antreffsituation mussten den Männern fadenscheinige Ausreden zwangsläufig schwerfallen. An und in der Bekleidung der 21-Jährigen fanden sich Glassplitter. Einer der Ertappten führte bezeichnenderweise einen Nothammer mit sich. Sein Komplize machte wenig glaubwürdige Angaben zu den bei ihm sichergestellten Mobiltelefonen, zwei Geldbörsen und einer hochwertigen Sonnenbrille. Zu einem unmittelbar am Festnahmeort in einem Gebüsch aufgefundenen Autoradio wollten die Verdächtigen sich nicht weiter einlassen. Die 21-Jährigen konnten sich zudem nicht ausweisen. Einer der Festgenommenen händigte den Beamten eine Kopie eines südosteuropäischen Personalausweises aus - mit einem Kinderfoto.

Im näheren Umfeld stellten die Uniformierten dann insgesamt 17 Pkws mit eingeschlagenen Seitenfenstern fest. Bereits in der Nacht vom 07. auf den 08. Mai waren in Nippes nach dem gleichen Muster weitere 35 Fahrzeuge aufgebrochen worden. Allein der hierbei entstandene Sachschaden beläuft sich auf cirka 10000 Euro. Der Schaden des erlangten Gutes kann bislang noch nicht beziffert werden. Die bei den polizeilich hinreichend einschlägig bekannten Autoknackern sichergestellten Gegenstände konnten allerdings kurzfristig verschiedenen Straftaten zugeordnet werden.

Die Festgenommenen wurden im Polizeipräsidium vernommen und erkennungsdienstlich behandelt. Sie sind ohne festen Wohnsitz. In ihren Vernehmungen behaupteten die Beschuldigten, sich ihren Lebensunterhalt "zusammenzubetteln". Beide sind wegen Eigentumsdelikten vorbestraft. Nach wie vor wird überprüft, ob das Duo noch für weitere Aufbruchserien "in Frage kommt".

Weder die Ermittler des Kriminalkommissariats 74, noch der Haftrichter kauften den Beschuldigten Ihre leutselige "Bettelgeschichte" ab. In beiden Fällen wurde Haftbefehl erlassen. (cg)

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http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1404700/po…
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schrieb am 18.05.09 23:13:29
Beitrag Nr.8868 
(37.204.349)
Antwort
Zitat
672. Kinobesuch mit Schulklasse endet in Schlägerei – Innenstadt
Am Vormittag des 13.05.2009 fanden sich Schüler einer Münchner Schulklasse zu einem gemeinsamen Kinobesuch am Karlsplatz ein. Dort kam es dann noch vor Filmbeginn zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Angehörigen der Schulklasse und einer ebenfalls dort anwesenden Gruppe Jugendlicher, in deren Verlauf es offensichtlich auch zu beleidigenden Äußerungen gekommen ist.
Nach Ende des Filmes wurde die Schulklasse beim Verlassen des Kinos im Ausgangsbereich von der rivalisierenden Gruppe Jugendlicher abgepasst und angegriffen. Es entwickelte sich eine Schlägerei, in deren Verlauf vier 15-jährige Schüler und auch der Lehrer der Schulklasse verletzt wurden. Während der 39-jährige Lehrer durch einen Schlag auf den Rücken nur leicht verletzt wurde und zwei Schüler Gehirnerschütterungen davontrugen, wurde bei einem dritten Schüler zur Gehirnerschütterung noch ein Bruch der rechten Hand diagnostiziert. Bei einem weiteren Schüler besteht der Verdacht auf Nasenbeinbruch, weshalb er zur stationären Behandlung in eine chirurgische Klinik verbracht werden musste.

Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung gelang es der Polizei im Anschluss sechs Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 17 Jahren festzunehmen.

Zeugenaufruf:
Zur genauen Klärung der Tatumstände bittet die Polizei Zeugen des Vorfalls, der sich am Tattag zwischen 12.25 Uhr und 12.30 Uhr ereignet hat, sich zu melden.
Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle.


673. Mord aus dem Jahre 1986 geklärt – Zwei Beschuldigte in Haft
Am 15.12.1986, gegen 22.15 Uhr, entdeckte ein Jäger im Taufkirchner Forst ein Auto, das mit geöffneter Tür auf einem Weg stand. Da er vermutete, dass es sich hierbei um ein Liebespaar handeln würde, näherte er sich dem Fahrzeug zunächst nicht. Erst als er eine knappe halbe Stunde später zurückkam und das Fahrzeug immer noch an der gleichen Stelle stand, trat er näher und entdeckte im Auto eine Leiche. Nach Verständigung der Polizei übernahm letztlich die Mordkommission München die Ermittlungen.

Bei dem Toten handelte es sich um einen damals 26-jährigen türkischen Arbeiter aus München. Wie die Ermittlungen ergaben, wohnte der Tote mit seiner Geliebten zusammen, obwohl er mit einer Türkin verheiratet war. Vermutlich aus diesem Grunde beging die Ehefrau 1986 Suizid. Vor diesem Hintergrund richteten sich die Ermittlungen bereits damals auch gegen Familienangehörige der toten Ehefrau. Ein Tatnachweis konnte jedoch zum damaligen Zeitpunkt nicht erbracht werden.

1991 wurde der Mordfall erneut aufgegriffen. Seither führte ein Ermittler der Münchner Mordkommission außerordentlich umfangreiche Ermittlungen im Umfeld der Großfamilie durch. Schließlich gelang es ihm, die Verdachtsmomente gegen die bereits damals Tatverdächtigen zu erhärten. Fast zeitgleich konnte Dank der modernen Auswertungsmethoden im Bereich der DNA an einem seinerzeit sichergestellten Asservat eine DNA-Spur aufgefunden und ausgewertet werden. Diese erwies sich als tatrelevant und konnte einem damals 37-jährigen Cousin des Ermordeten zugeordnet werden.

Nach sorgfältiger Prüfung des Sachverhalts erwirkte die Staatsanwaltschaft München I beim Amtsgericht München einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits wegen einer anderen Straftat in einer Justizvollzugsanstalt zur Strafvollstreckung befand.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen und Vernehmungen ergab sich auch ein Tatverdacht gegen einen zweiten Mann. Dieser zur Tatzeit 29-Jährige ist ein Bruder des ersten Tatverdächtigen und wurde wegen Verdachts der Beteiligung an dem Mord im Taufkirchner Forst vorläufig festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft München I beantragte für beide Beschuldigte Haftbefehle wegen Mordes, die am 09.05.2009 vom zuständigen Ermittlungsrichter erlassen wurden.

Infolge der weiteren noch zu führenden Ermittlungen sind zum Tathergang, den derzeitigen Verdachtsmomenten sowie zu den beteiligten Personen aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben möglich.


674. Zwei Täter nach versuchtem Trickbetrug festgenommen - Schwabing

Eine 69-jährige Münchnerin erwarb im November letzten Jahres in Italien mehrere Schmuckstücke. Der Rechnungsbetrag für den Einkauf wird jedoch erst Ende Mai diesen Jahres fällig. Vor ein paar Tagen setzte sich ein Mann, der sich als Vertreter der in Italien ansässigen Firma ausgab, mit der Frau fernmündlich in Verbindung und versprach ihr einen Discount, wenn sie den ausstehenden Betrag bar zahlen würde. Zu diesem Zweck würde ein Vertreter der Firma bei ihr in Kürze vorbeikommen. Da der Seniorin der Anruf seltsam vorkam, hielt sie telefonische Rücksprache mit der italienischen Firma, die ihr versicherte, keinen Beauftragten nach München geschickt zu haben.

Als am gestrigen Donnerstag, 14.05.2009, gegen 12.45 Uhr, der vermeintliche Vertreter an der Wohnungstür der Seniorin vorsprach, wurde er durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) festgenommen. Sein Mittäter, welcher sich in einem Leihwagen in Tatortnähe befand, konnte ebenfalls festgenommen werden.
Es besteht der dringende Verdacht, dass die Beschuldigten, zwei 43- und 51-jährige Türken, mit der selben Masche bereits des öfteren insbesondere ältere Leute kontaktiert haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
Die beiden Beschuldigten werden heute zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/in…

679. 18-jähriger Umschüler in Kleinhadern beraubt
Am Samstag, 16.05.2009, gegen 00.15 Uhr, befand sich ein 18-Jähriger auf dem Weg zu seinem Freund im Münchner Norden. Nachdem er unterwegs eine Bekannte getroffen hatte, mit der er einige Flaschen Bier konsumierte, stieg er in einen Bus, der ihn in die falsche Richtung brachte. Als er dies schließlich bemerkte, verließ er den Bus in Kleinhadern wieder und irrte dort ziellos umher.

Er traf eine Gruppe ausländischer Personen und fragte diese nach der nächstgelegenen U-Bahn-Station. Anstatt ihm weiterzuhelfen, forderte ihn einer auf, sein Handy sowie sein Bargeld herauszugeben. Nachdem der 18-jährige Umschüler der Aufforderung nicht nachkam, wurde er niedergeschlagen und seines Rucksackes beraubt. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Der Geschädigte, der durch die Schläge Prellungen und Hämatome erlitten hatte, musste im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Personenbeschreibung:
10-12 Männer im Alter von ca. 20 Jahren, südländische Typen, sprachen gebrochen Deutsch

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.http://www.polizei.bayern.de/muenchen/news/presse/aktuell/in…


http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern/meta-entflohener-…

Entflohener Häftling verblüfft mit Kletterkünsten

018.05.09|BayernRSS-Feed aus diesem Bereich|6 Kommentare
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Nürnberg - Es war ein Gefängnisausbruch wie im Kino: Ein wegen Tötungsverdachts einsitzender Abschiebehäftling ist in Nürnberg eine glatte Hauswand hochgeklettert, hat ein vorspringendes Dach überwunden, sich durch Stacheldraht gekämpft und ist zweimal je sieben Meter in die Tiefe gesprungen.

© dpa

"Dass der das alles so weggesteckt hat, grenzt an ein Wunder", sagte Gefängnisleiter Hans Welzel am Montag. Doch die Freiheit währte für den 26-Jährigen nur kurz: Nach einer halben Stunde hatten ihn Polizisten wieder eingefangen.

Die Flucht des gefährlichen Gefangenen am Sonntag sei die erste in Jahrzehnten gewesen, die geglückt sei, sagte Welzel. "Der ist quasi an einer glatten Wand zwölf Meter hochgeklettert." Dazu habe er sich wahrscheinlich in einer Ecke verspreizt und an den vereinzelten Fenstergittern hochgezogen.

Nachdem er den Dachvorsprung überwunden hatte, zwängte sich der Mann durch besonders scharfen Stacheldraht und sprang auf ein sieben Meter tiefer liegendes Flachdach - mitten hinein in weitere Stacheldrahtrollen. Auf diesem Dach sah ihn eine Anwohnerin aus ihrer Dachgeschosswohnung und alarmierte die Polizei. Doch bevor die Beamten eintrafen, sprang der Fliehende weitere sieben Meter in die Freiheit. "Da sieht man die Fußabdrücke", schilderte Welzel.

Die Polizisten suchten nach eigenen Angaben mit Hunden und einem Hubschrauber nach dem Flüchtenden. Fündig wurde eine Gruppe auf dem Weg zum Fußballeinsatz in Fürth - der Gesuchte hatte sich im Gebüsch des Mittelstreifens eines Schnellwegs versteckt. Beim Anblick der Polizisten ging der 26-Jährige sofort stiften, die Beamten rannten hinterher und gaben mehrere Warnschüsse in die Luft ab. Letztlich ließen sich die Polizisten von einem angehaltenen Autofahrer mitnehmen, so dass sie den Rennenden einholen und festnehmen konnten.

dpa



Michael R.: Zu dritt zertraten sie sein Gesicht

118.05.09|MünchenRSS-Feed aus diesem Bereich
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Er hörte seine Gesichtsknochen splittern, als die Täter zu dritt mit voller Wucht auf seinen Schädel eintraten. Dass Michael R. (22) überhaupt noch lebt, verdankt er wahrscheinlich seiner Freundin Sandra, die sich mutig auf ihn warf und selbst noch Tritte einstecken musste.

© ebu

Michael R. wurde das Gesicht zertreten.

Am Montag musste der Schreiner den Horror, den er vor genau zwei Jahren in der Disko M-Park durchlitt, noch einmal als Zeuge vor Gericht schildern. Er wollte gerade mit seiner Freundin ins Taxi steigen, als ein Angetrunkener Streit suchte. Edin M. (25) schlug ihm mitten ins Gesicht. Michael R. folgte ihm Richtung Disko, in der Hoffnung, die Türsteher würden den Täter festhalten.

Dort geriet der Schreiner in die Hölle: Edin M. Patrick W. (20) und Andre A. (20) schlugen und traten der Anklage zufolge gemeinsam auf Michael ein. „Ich versuchte die Hände vors Gesicht zu halten“, so das Opfer. Doch die Täter hätten weiter zugetreten. „Es war richtig heftig.“ Durch die Wucht der unzähligen Fußtritte zersplitterten zahlreiche Gesichtsknochen, darunter beide Jochbeine. Der Oberkiefer wurde komplett abgetrennt, die Lippe an der Innenseite total aufgerissen. Mit 14 Schrauben und sieben Titanplatten konnen die Ärzte sein Gesicht wieder einigermaßen herstellen.

„Das muss alles wieder raus“, so Michael R. zur tz. „Da kommt noch eine heftige Operation auf mich zu.“ Er könne seither keine festen Sachen kauen, das Zähneputzen bereite ihm Schmerzen.

Die drei mutmaßlichen Täter waren zuerst vor dem Jugendschöffen gericht angeklagt - nur wegen Körperverletzung. Der Prozess platzte und wurde ans Landgericht verwiesen. Der Bosnier Edin M., der wegen einer offenen Bewährung in den Knast sollte, nutzte die Gelegenheit zu Flucht. Nach ihm wird international gefahndet.
Rückfällige Verbrecher in Bayern


Gegen Serien-Gewalttäter Patrick W. (9 Vorstrafen) und Andre A. (4 Vorstrafen) wurde erst im September 2008 Haftbefehl erlassen. Sie müssen sich jetzt wegen versuchten Totschlags verantworten. Patrick W., der wegen einer weiteren Körperverletzung und eines Diebstahls angeklagt ist, streitet eine Tatbeteiligung rundherum ab. Andre A. räumt zwar eine Auseinandersetzung mit dem Opfer ein, bestreitet aber die Tritte. Er gibt nur Tritte gegen einen anderen Disko-Besucher zu. Der Prozess geht weiter.

Eberhard Unfriedhttp://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/tz-dritt-zertrate…
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schrieb am 18.05.09 23:24:06
Beitrag Nr.8869 
(37.204.416)
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Verdacht auf Totschlag

Polizei nimmt Ehemann fest

Limburg/Frankfurt. Zwei Tage nach dem gewaltsamen Tod einer 34 Jahre alten Frau in einer Ferienwohnung in Bad Camberg hat die Polizei den Ehemann festgenommen. Der 40-Jährige wurde am Vormittag im Frankfurter Hauptbahnhof gefasst, wie die Staatsanwaltschaft Limburg am Montag mitteilte. Der Mann ist dringend tatverdächtig, seine Frau am Samstagnachmittag mit einem Gürtel erdrosselt zu haben.

Das griechische Ehepaar lebte in Nordrhein-Westfalen und war ohne ihre drei Kinder in den Urlaub nach Bad Camberg gefahren. Ziel des Aufenthalts dürfte auch gewesen sein, ihre Eheprobleme zu besprechen. Kurz nach der Tat entdeckte eine Verwandte die tote Frau in der Ferienwohnung.

Der Ehemann befand sich seither auf der Flucht. Er gilt als psychisch labil. Derzeit muss er sich vor dem Amtsgericht Bielefeld wegen Körperverletzung an einem seiner Kinder verantworten. Die Aufmerksamkeit der Ermittler galt daher nicht nur seiner Festnahme, sondern auch der Sicherheit der drei kleinen Kinder. Die Staatsanwaltschaft erwirkte einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. (ddp)



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Copyright © FR-online.de 2009
Dokument erstellt am 18.05.2009 um 15:03:24 Uhr
Letzte Änderung am 18.05.2009 um 15:11:51 Uhr
Erscheinungsdatum 18.05.2009


URL: http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1760583&em_loc=1234
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schrieb am 18.05.09 23:44:51
Beitrag Nr.8870 
(37.204.488)
Antwort
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Aus dem Ruhrgebiet:

Start > Städte > Gelsenkirchen > Wegen Lärm zugestochen Drucken | Versenden | Schrift - +
Landgericht
Wegen Lärm zugestochen
Gelsenkirchen, 07.05.2009, Christa Gruber, 5 Kommentare, Trackback-URLEin halbes Jahr ist es her: Mit einem 20 cm langen Messer stach ein 32-Jähriger auf einen 14-jährigen Jungen nahe des Spielplatzes am Bunker an der Blumendelle ein. Lärmende Kinder hatten den Mann genervt, der kurz darauf mit seiner Partnerin festgenommen wurde.
Seit Mittwoch steht das Paar vor der 17. Strafkammer des Landgerichts Essen. Hier muss sich das Paar wegen gefährlicher Körperverletzung und Erpressung verantworten.

Beide ärgerten sich laut Anklage über lärmende Kinder und Jugendliche auf dem Bolzplatz Es kam zunächst zu heftigen Wortwechseln zwischen den 32 und 34-Jährigen und dem lärmenden Nachwuchs aus dem Fenster der Wohnung.

Als so dem Krach kein Ende gemacht werden konnte, soll sich der 32-Jährige, der an einer Intelligenzminderung und einer Persönlichkeitsstörung leidet und drogenabhängig ist, ein großes Küchenmesser geschnappt haben und mit seiner ebenfalls Intelligenz geminderten Partnerin auf den Spielplatz gestürmt sein.

Dort schnappte sich der Mann einen 14-Jährigen, um von ihm die Namen der anderen Jugendlichen zu erfahren, die ihn zuvor vermeintlich beleidigt hatten. Als der die Namen nicht preisgab und auf seinen Inlinern wegfahren wollte, stach der 32-Jährige dem Jungen in den Rücken.

Als der Schüler schwer verletzt am Boden lag, stellte sich der Mann mit gezücktem Messer über ihn und erfuhr von dem zu Tode erschrockenen Jungen die Namen. Der Schüler musste operiert werden und blieb neun Tage im Marienhospital. Schon nach der Festnahme hatte der Mann ein Teilgeständnis abgelegt.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/20…

Altstadt
Massenschlägerei
Gelsenkirchen, 15.05.2009, Redaktion, 1 Kommentar, Trackback-URLZu einer Massenschlägerei mit Beteiligten aus ganz Deutschland ist es am Donnerstag in der Altstadt gekommen. Auch Messer und Baseballschläger kamen dabei zum Einsatz.
Gegen 15 Uhr fuhr die Polizei zur Hiberniastraße, weil sich dort auf einem Firmengelände eine Schlägerei unter mehreren Beteiligten zugetragen haben soll. Am Firmengelände trafen sie auf drei Personen, die jedoch keine Angaben zu einer Schlägerei machten.

Auf dem Gelände selbst trafen die Beamten dann auf weitere acht Personen. Auch diese hüllten sich zunächst in Schweigen, sprachen dann aber von einer körperlichen Auseinandersetzung bei der auch Messer, Baseballschläger und Werkzeuge benutzt worden seien. Detailliertere Angaben wollten sie nicht machen. Auch zu möglichen Motiven gibt es bislang keine Hinweise.

Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 18-jähriger aus Bonn eine Nasenfraktur. Ein Rettungswagen brachte ihn zu Behandlung in ein Krankenhaus. Zwei weitere Personen erlitten Handverletzungen, eine Person trug Schwellungen im Gesicht davon.

Die insgesamt elf beteiligten Personen im Alter von 17 bis 42 Jahren kamen aus dem gesamten Bundesgebiet (Leipzig, Dortmund, Berlin, Essen, Bonn, Gelsenkirchen, Duisburg). Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/20…


15.05.2009 | 11:46 Uhr
POL-GE: Pöbeleien endeten mit gebrochener Nase und blauem Auge.
Gelsenkirchen-Buer (ots) - Am heutigen Tage, 15.05.2009, kurz nach Mitternacht, kam es in der Innenstadt von Buer zu Pöbeleien an denen 10 Personen im Alter von 17 bis 25 Jahren beteiligt waren. Im weiteren Verlauf gab es dann körperliche Auseinandersetzungen zwischen einigen Beteiligten. Ursprünglich hielten sich mehrere Personen vor einer Gaststätte auf und sangen Lieder, die offensichtlich fünf vorbeiziehenden jungen Männern nicht gefielen. Sie pöbelten ihr Gegenüber daraufhin an, zogen dann aber zunächst weiter. Nachdem sie wieder zu dem Lokal zurückkehrten und erneut Gesänge wahrnahmen, arteten die Pöbeleien in eine Schlägerei aus. Dabei erlitt ein 25-jähriger einen Nasenbeinbruch, der im Krankenhaus versorgt werden musste. Ein 17-Jähriger zog sich eine dicke Beule am Kopf und ein geschwollenes Auge zu. Beide beteiligten Gruppen waren alkoholisiert. (G. Hesse)


Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Guido Hesse
Telefon: 0209-365-2012
Fax: 0209-365-2019
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/1405870/po…

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