Antwort auf Beitrag Nr.:
25.033.477 von finanzparasiten am 31.10.06
12:47:21Die letzten vier Kapitel
Menschen machen den
Erfolg bis
Vergangenheit und Zukunft von Mannis Manifest
sind redundanter Schund.
Manni spielt sich auf, als habe er der Menschheit irgendetwas
sinnvolles gegeben.
Graf Zeppelin hat lustige Luftschiffe gebaut, Einstein die
Relativitätstheorie aufgestellt, Robert Koch Krankheitserreger
entdeckt, Artur Fischer den Dübel erfunden, Konrad Zuse den
Computer, Otto Waalkes die besten Zoten, Douglas Adams schrieb die
coolsten Bücher, Loriot spielte die besten TV-Szenen, Beckenbauer
den elegantesten Fußball, Götz George das beste deutsche Kino,
Katja Riemann das schlechteste, Hoimar von Ditfurth hat uns die
Augen geöffnet, Augstein ging für die Pressefreiheit ins Gefängnis,
Gandhi revolutionierte ohne Waffen, die Bürger der DDR ohne Töten,
Ratzinger wurde mit friedlichen Mitteln Papst, Beate Uhse enttarnte
die Doppelmoral, Beate Klarsfeld ohrfeigte Kiesinger, Wallraff
führte die BILD-Zeitung vor, ....
Alles Menschen, die in ihrem Leben etwas außergewöhnliches
geleistet haben.
Namen, an die man sich erinnern wird.
Was hat Manni geleistet?
Manni hat Versicherungen vertickt.
Er hat von den Zukunftsängsten seiner Mitmenschen profitiert und
hieran ohne nennenswerte eigene Risikobeteiligung einen so fetten
Schnitt gemacht, dass dieser ihn zeitweise unter den reichsten
Deutschen auf Rang 43 hievte.
Manni hat nichts erfunden.
Manni hat nichts moralisches geleistet.
Manni hat nichts mutiges getan.
Manni hat Geld „gemacht.“
Und mit einem überflüssigen Wolkenkratzerle mit gerade mal 17
Stockwerkle die Gegend verschandelt.
Das war’s.
Es gibt Persönlichkeiten, welche die Menschheit bereichert haben,
ohne sich an der Menschheit zu bereichern:
Donald E. Knuth schenkte der Welt TeX. Er gab der Menschheit ein
Programm, um Bücher gut zu setzen.
Linus Torvalds schenkte der Welt Linux. Er wollte uns vor Microsoft
und Systemabstürzen bewahren.
Karlheinz Brandenburg schenkte der Welt mp3. Er wollte die
Plattenindustrie ärgern. (Naja, zumindest hat er das geschafft
...)
Sie brachten Leistung und verzichteten auf jegliche
Lizenzgebühren.
Sie bewiesen wahre Größe.
Ihnen gilt unser Respekt.
In den letzten vier Kapiteln spricht ein Mann, als ob ihm sein
soziales Nahfeld fehlte, dessen Anerkennung er sucht. Der sich über
feige „Jasager“ auslässt, obwohl es genau solche waren, die diese
jeder Selbstkritik abholde, viel zu dick geratene PR-Schrift
zugelassen haben.
Unsere Rezension von
Mythos MLP. Erfolgsgeschichte eines
Finanzdienstleisters endet hier.
Doch die Geschichte von Manni begann im 1996 erst, interessant zu
werden.
Morgen geht es weiter mit der bislang geheimen Fortsetzung der Big
L-Story:
Mysterium MLP. Wie es weiterging