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Seite 7.527 von 7.691

WOULFE MINING CORP. ("WOF") (formerly Oriental Minerals Inc. ("OTL")----Molybdän-Perle! ( Seite 7527)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 26.10.06 12:07:35
von
neuster Beitrag 24.05.12 22:09:02
von

Anzahl Beiträge: 76.902
Aufrufe gesamt: 6.208.715
Aufrufe heute: 320
Diskussionsnr.: 1.090.248

Woulfe Mining

Chart
WKN: A1CTE1
ISIN: CA98212A1057
Symbol: OZ4
0,170
 
-1,73 %
-0,0030
Berlin (EUR), 25.05.12 | 08:03
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[ Seite: 123752675277528768976907691neuster Beitrag ]

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schrieb am 09.02.12 15:39:24
Beitrag Nr.75261 
(42.726.057)
Antwort
Zitat
[/quote]

Avatar
schrieb am 09.02.12 15:45:36
Beitrag Nr.75262 
(42.726.133)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.725.735 von admico am 09.02.12 15:00:35Grundsätzlich geb ich dir natürlich Recht. Ich wollte auch nur unserem Wolf darstellen, das es sehr wohl auch nach unten gehen kann.

servus derrmste
Avatar
schrieb am 09.02.12 16:05:16
Beitrag Nr.75263 
(42.726.327)
Antwort
Zitat
Zitat von derrmsteGrundsätzlich geb ich dir natürlich Recht. Ich wollte auch nur unserem Wolf darstellen, das es sehr wohl auch nach unten gehen kann.

servus derrmste

GREETZ!
Das Silberkomplott
Das Silberkomplott

Reinhard Deutsch
kaufen
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schrieb am 09.02.12 16:29:40
Beitrag Nr.75264 
(42.726.565)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.726.327 von admico am 09.02.12 16:05:16solch zögerlicher handel heisst immer

stark rauf oder stark runter.....
tippe mit schweren herzen auf letzteres

my opinion....

cheeers
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schrieb am 09.02.12 16:39:22
Beitrag Nr.75265 
(42.726.652)
Antwort
Zitat
heute weltweit sell on good news wegen Griechenland.
hoffentlich nur kurzfristig.
Avatar
schrieb am 09.02.12 17:14:25
Beitrag Nr.75266 
(42.726.980)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.726.652 von admico am 09.02.12 16:39:22Also i find das scho auch a bissl komisch. Vor allem wenn man die Umsätze der letzten Tage anschaut. :confused:

servus derrmste
Avatar
schrieb am 09.02.12 21:38:10
Beitrag Nr.75267 
(42.728.788)
Antwort
Zitat
:D

wer hat was von geringem Volumen gesagt?
Avatar
schrieb am 09.02.12 22:17:48
Beitrag Nr.75268 
(42.728.987)
Antwort
Zitat
gut gut gut.
richtung stimmt.

für mich alles perfekt.

solte weiterlaufen, volumenunterstützung bei steigendem kurs ist stabil.

das wird

goood night

cheers
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schrieb am 09.02.12 22:21:59
Beitrag Nr.75269 
(42.729.005)
Antwort
Zitat
laeuft technisch perfekt. kommt mit ganz wenig volumen zurueck und kommt nicht wirklich unter druck. dann mit anstaendigem volumen nach oben. ich denke, in den naechsten 10 tagen sehen wir die 30 can cents.
Avatar
schrieb am 09.02.12 22:25:53
Beitrag Nr.75270 
(42.729.027)
Antwort
Zitat
Danke für das Lob, psycho. Es gibt mir zu denken, wenn ich hier so das eine oder andere Kommentar wie

"Da kann ich auch noch warten bis die Finanzierung steht. Viel niedriger kann der Kurs danach auch nicht sein." lese.

Offenbar haben noch nicht alle die Erfahrung gemacht, dasss alles Mögliche schief gehen kann und dass es mit Aktien immer abwärts gehen kann, solange sie nicht bei Null sind, ob fundamental gerechtfertigt oder nicht.

Das big picture ist doch dieses: Die Wolframpreise sind wegen der rückläufigen Ausfuhren aus China stark gestiegen. Das hat dazu geführt, dass auf der ganzen Welt alte Wolfram-Minen reaktiviert werden. Sangdong gehört als ehemals größte Wolfram-Mine der Welt ja schließlich auch genau in diese Kategorie. Die Minen auf King Island, Mt. Carbine in Australien, und Hemerdon in England ebenfalls. Dazu kommen noch eine Reihe völlig neuer Projekte, die ebenfalls grob um 2014 herum mit ihrer Produktion auf den Markt kommen und das Angebot vergrößern werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, möglichst schnell mit dem eigenen Angebot am Markt zu sein, um möglichst wahrscheinlich, früh und lange in den Genuss hoher Preise zu kommen. Je später man anbieten kann, desto unsicherer ist, ob Preise und Gewinne dann immer noch so hoch sein können, wie sie es heute wären.

Wenn ich mir die Woulfe Pressemitteilung so anschaue, muss ich folgendes feststellen:

1. "the drilling ran a month late"
2. "The main delay in the feasibility has been metallurgical test work"
3. Ergebnis: Die BFS verzögert sich um (vorerst) 3 Monate.

Es handelt sich also nicht um EINE terminliche Fehleinschätzung, sondern um mindestens ZWEI, die in der Summe dann zu einer Verzögerung der BFS um (vorerst) 3 Monate führen. Das Woulfe Management scheint also prinzipiell Probleme mit zeitlichen Einschätzungen zu haben. Das stärkt mein Vertrauen in die neue Zeitangabe (BFS Ende März fertig) nicht und an meinem Schreibtisch wird ein lauter Seufzer der Erleichterung zu hören sein, wenn wir tatsächlich Anfang April die BFS endlich auf dem Tisch liegen haben.

Dass sich aus der Verspätung der BFS keine weiteren zeitlichen Verzögerungen ergeben sollen, halte ich für abwegig. Keine Bank der Welt wird eine Finanzierungsentscheidung für ein Projekt dieser Größe treffen, solange nicht anhand einer soliden BFS der Nachweis erbracht wurde, dass man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit profitabel arbeiten und damit den Kredit wieder zurückzahlen können wird. Diese BFS wird von der Bank zunächst genauestens geprüft werden und es ist gar nicht unüblich, dass eine Bank noch einmal ein zusätzliches unabhängiges Gutachten über die BFS einholt. Da die BFS nun um mindestens 3 Monate verspätet ist, kann auch diese Prüfung erst 3 Monate später beginnen und demzufolge auch eine definitive Finanzierungszusage erst 3 Monate später fallen, als es bei Fertigstellung der Studie Ende Dezember der Fall gewesen wäre. So sieht jedenfalls das normale Procedere aus und die Behauptung des Managments, dass in diesem Fall alles anders sei und der Zeitplan von der Verspätung der BFS nicht tangiert würde, wird einfach in den Raum gestellt, ohne nachvollziehbar begründet zu werden. Ich wüsste jedenfalls nicht, warum Hanmi Global so viel schneller als alle anderen Firmen die Mine fertigstellen sollte. Und warum hätte man Hanmi nicht verpflichten sollen, wenn die BFS schon im Dezember fertig gewesen wäre? Dann wäre man ja NOCH drei Monate eher am Markt gewesen, oder etwa nicht? Wie gesagt, das ergibt für mich alles keinen Sinn. Food for thought!

Die Runzeln auf meiner Stirn werden durch die in meinen Augen wirklich haarsträubende Begründung für die Verzögerung der metallurgischen Tests in einen Gesichtsausdruck des ungläubigen Entsetzens verwandelt. Seit "ewiger Zeit" steht fest, dass flotation Teil des Verarbeitungsprozesses sein wird, um ein möglichst hochwertiges (und damit hochpreisiges) Konzentrat herstellen zu können. Wer Tests für welche Technologien anbieten kann, konnte monate- wenn nicht gar jahrelang im Voraus in Erfahrung gebracht werden. Es war mehr als genug Zeit vorhanden, diese Tests bis ins kleinste Detail auszuschreiben. Und da will uns Herr Wesson erzählen, dass erst als die Problem schon in Kanada waren, aufgefallen sei, dass die Tests dort gar nicht durchgeführt werden können? Also mal ehrlich, das kann nicht sein Ernst sein! Da merkt doch schon ein Grundschüler, dass da was überhaupt nicht zusammenpasst! Entweder ist das ne ganz schwache Ausrede, mit der etwas anderes unter der Decke gehalten werden soll oder es ist das Eingeständnis sprachlos machender Unfähigkeit der dafür verantwortlichen Personen.

Beides ist nicht geeignet, den hier weit verbreiteten Optimismus bezüglich Woulfes Fähigkeit, den weiteren Zeitplan einhalten zu können, zu untermauern.

Noch ein Gedanke zur Finanzierung. Ich verstehe die grundsätzliche Aversion von Aktionären gegen Verwässerung und teile sie selbst auch. Dennoch sollte man sich zwingen, bei der Beurteilung der verschiedenen Finanzierungsvarianten den Verstand zu benutzen. Ich möchte das an einem Beispiel klar machen, wobei ich betonen möchte, dass die Zahlen nicht genau dem Fall von Sangdong entsprechen sollen, sondern so gewählt sind, dass man die Überlegung leicht nachvollziehen kann.

Angenommen, die Firma hätte 300 Mio. Aktien ausstehen, der Aktienkurs stünde bei 25 Cents, die Mine würde 100 Mio. kosten, 370.000MTU/a produzieren und diese zu einem Preis von durchschnittlich $270/MTU Konzentrat mit einer Gewinnspanne von 20% absetzen können. Ergibt 100 Mio. Umsatz und 20 Mio. Gewinn vor Steuern im Jahr.

Betrachtet werden zwei Extremfälle: 1. Finanzierung durch 100% Fremdkapital (Bankkredit) und 2. Finanzierung durch 100% Eigenkapital (Kapitalerhöhung).

1. Die Firma hat 10 Mio. in der Kasse. Ein Kredit über 150 Mio. wird aufgenommen, soll 10 Jahre Laufzeit haben, mit 10% verzinst werden und die Tilgung soll erst ab dem 3. Jahr beginnen und über 8 Jahre in gleich großen Schritten erfolgen. Die Mine soll 100 Mio. kosten, die Bauzeit 1 Jahr betragen und unrealistischerweise die Produktion vom 1. Tag des zweiten Jahres an 100% betragen.

1. Jahr: (Errichtung der Mine) Ausgaben von 100 Mio. für die Mine plus 15 Mio. Zinsen, keine Tilgung. Am Ende des Jahres hat man 45 Mio. in der Kasse und Bankschulden von 150 Mio.
2. Jahr: Gewinn aus Produktion 20 Mio, Zinszahlung 15 Mio., keine Tilgung. Überschuss 5 Mio. -> 50 Mio. in der Kasse, Bankschulden 150 Mio.
3. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinsen 15 Mio., Tilgung 18,75 Mio., also -13,75 Mio. Abflüsse -> Cash 36,25 Mio., Bankschulden 131,25 Mio.
4. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 13,125 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash 24,375 Mio., Bankschulden 112,5 Mio.
5. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 11,25 Mio., _Tilgung 18,75 Mio. -> Cash 14,375 Mio, Bankschulden 93,75 Mio.
6. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 9,275 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash 6,25 Mio., Bankschulden 75 Mio.
7. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 7,5 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash 0 Mio. Bankschulden 56,25 Mio.
8. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 5,625 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash -4,375 Mio., Bankschulden 37,5 Mio.
9. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 3,75 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash -6,875 Mio., Bankschulden 18,75 Mio.
10. Jahr: Gewinn 20 Mio., Zinszahlung 1,875 Mio., Tilgung 18,75 Mio. -> Cash -7,5 Mio, Bankschulden 0.

Halten wir fest: Nach 10 Jahren hat man keine Bankschulden mehr, dafür aber -7,5 Mio. Verlust eingefahren (der an einer Stelle mit einer kleinen KE aufgefangen werden muss, aber das würde das Modell unnötig verkomplizieren, die Zahlen aber nicht wesentlich ändern, ist also vernachlässigbar). Es gibt keinen Gewinn, der an Aktionäre auszuschütten wäre. Nochmal: In 10 Jahren hat es keinerlei Dividende für die Aktionäre gegeben!

Von nun an kommt der angenehme Teil. In den folgenden Jahren müssen weder Zinsen gezahlt noch Tilgungszahlungen geleistet werden. In all diesen Jahren beträgt die Bankschuld Null und die Kassenstände in den Jahren 11-15 betragen 12,5 - 32,5 - 52,5 - 72,5 und 92,5 Mio. Abzüglich der 10 schon am Anfang vorhandenen Cash-Millionen bleiben also 82,5 "verdiente" Mio. nach 15 Jahren übrig. Davon könnte man jetzt vielleicht 70 Mio ausschütten, und zwar verteilt auf die gleichen 300 Mio. Aktien vom Anfang. Jeder Aktionär hätte also etwa 23 Cents Dividende zu bekommen. 23 Cents in 15 jahren.

Man kann jetzt alle Annahmen (Zinssatz, Tilgungsdauer, Profit, etc.) variieren und schauen, was bei dieser oder jener Veränderung heraus kommt.

Die Alternative über eine vollständige Eigenfinanzierung sähe so aus: 10 Mio. sind schon in der Kasse, die 100 Mio. für die Mine nimmt man durch Ausgabe neuer Aktien ein. Dabei nehme ich einen Abschlag von 20% gg. den aktuellen Aktienkurs an, also 20c je neuer Aktie. Heißt ich gebe 500 Mio. neue Aktien aus zu je 20c und nehme damit 100 Mio. ein. Die gebe ich für die Mine aus und nach einem Jahr hat man eine vollständig bezahlte Mine und 10 Mio. in der Kasse. Vom zweiten Jahr an sind weder Zinsen zu zahlen noch Tilgungen zu leisten, der volle Profit von 20 Mio. im Jahr verbleibt in der Firma und kann ausgeschüttet werden, jetzt allerdings auf 800 Mio. Aktien verteilt, also 2,5c jedes Jahr. Erstens hat man damit schon ab dem 2. Jahr eine Rückzahlung an die Aktionäre in Aussicht. Zweitens sind das 37,5 Cents je Aktie nach 15 Jahren im Vergleich zu 23 Cents nach 15 Jahren in der Fremdfinanzierungs-Variante. Dank der niedrigeren Zahl ausstehender Aktien wird das Fremdfinanzierungsmodell immer weiter gegen das Modell mit der Kapitalerhöhung aufholen und es schließlich überholen. Gut möglich, dass bis dahin aber das Lebensende der Mine schon längst erreicht ist.

Was ich damit zeigen will, ist: Die der Frage, ob man lieber verwässert oder fremdfinanziert, ist nicht so pauschal zu beantworten wie manche meinen. Der optimale Mix hängt von einer Vielzahl von Variablen ab. Wenn die Eckdaten der Finanzierung bekannt sind, muss man erst mal neu nachrechnen, welche Profite wann realistischerweise erwarten werden können. Und davon abhängig natürlich auch der zukünftige Aktienkurs.

Wer hier äußert, er wäre nach x Jahren "schon" mit einem Aktienkurs von 2 CAD zufrieden, sollte nochmal auf die Zahlen schauen und erklären können, wie er diesen Kurs rechtfertigen will.

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