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schrieb am 22.04.12 08:55:52
Zitat von Tobi05du
weißt, dass ich die erste von dir genannte Website meinte. Und
bitte, die von Dir zitierten Beiträge, auch aus der FR, lassen es
etwas an Aktualität mangeln.
Etwas an Aktualität?

Aber
keine Sorge... solche Leute und "Möchtegern" halten sich meist
nicht lange... und werden am Ende... wenn die paar Kröten verzockt
sind... nicht selten dem "Haftrichter" vorgeführt!:-)
Und mule ist immer noch so verpeilt und versteht nicht, das seine
fiskalpolitischen Postings hier keine Sau interessieren. Hier gehts
"lediglich" um die CoBa und den Sharepreis. Und da bekommt er bald
wieder was auf die Mütze... denn beim Traden hilft kein
Copy/Paste... wie man es bei mule immer wieder eindrucksvoll zu
sehen ist.
schrieb am 22.04.12 10:05:45
In einem meiner Beiträge Ende 2011 habe ich die Commerzbank Aktie
mit einer Sportwette verglichen und als Entscheidungstag fü Gewinn
oder Verlust den 30.06.2012 ausgemacht.
Eba Anforderungen von 5 Mrd. Euro aus eigener Kraft zu stemmen,
schien mir zu diesem Zeitpunkt schon mehr als sportlich und ich
denke, die wenigsten haben dem Institut zum damaligen Zeitpunkt
zugetraut, dass wirklich zu schaffen. Die Schuldenkrise war
deutlich verschärfter als heute und die Coba hatte von allen
deutschen Banken die mit Abstand "höchste Hausnummer" zu stemmen.
Der Kurs von 1,20 EUR war also nur eine logische Folge des Ganzen
und durchaus gerechtfertigt.
Was dannach passierte war sicherlich für viele überaschend und ich
nehme mich damit bestimmt nicht aus. Getrieben durch das Errichten
von "Brandmauern" der Politik und einer "Liquischwemme" der
Zentralbanken legten wir das stärkste Auftaktquartal seit mehr als
20 Jahren hin. Man mag von der Maßnahme halten was man will, aber
letztlich war es nur diese, die uns das beschehrte. Das davon
einige auf dem falschen Fuß erwischt wurden, und damit meine ich
nicht nur die Kleinen, dürfte in diesem Zusammenhang auch klar
sein. Wer erwartet hat, dass das in diesem Tempo so weiter geht und
nur in eine Richtung, ist ein ziemlicher Fantast, denn sowohl der
Dax und noch vielmehr die Coba sind keine Apple und werden bestimmt
keinen "Fahnenstangenchart" hinlegen.
Der Gesamtmarkt ist also ca. 10% zurückgekommen und die Coba eben
mehr als 30%. Auch dass dürfte nicht weiter verwunderlich sein,
denn schliesslich ist die Coba ein Fianzwert und der reagiert zun
mal überproportional wenn das Thema der Märkte "Finanz- oder
Schuldenkrise" heisst. Auch zu erkennen ist das, am
überproportionalen Anstieg der Coba gegenüber dem Markt von Jan.
bis März 2012.
Ich denke die jetzige Konsolidierung ist also nicht überraschen
sondern gesund und noch viel mehr ..... "sie ist gewollt" ! Denn
viele, und hier sprech ich vor allem von den Großen, werden diesen
Rücksetzer nutzen um auf den Zug aufzuspringen. Diese allerdings
werden sich wohl eher im Gesamtmarkt als bei der Coba
positionieren.
Das Thema des Rücksetzers finde ich aber mal wieder durchaus
bemerkenswert. .... China hat statt 8,4% Wachstum nur 8,1% (das
treibt mir echt die Tränen in die Augen) .... und die Schuldenkrise
ist nicht vorbei. Spanien hat grössere Probleme und Frankreich
könnte von Ratingagenturen abgestuft werden.
Ich weiss nicht welche dieser Info´s jetzt wirklich überaschend
ist, aber bemerkenswert finde ich es dennoch dass diese der Grund
für die Konsolidierung herhalten sollen. .... Egal, für mich mal
wieder ein Beweis, dass man grundsätzlich nicht Info´s sondern den
Chart handeln sollte und vor allem eine Investionsentscheidung
aufgrund einer persönlichen Einschätzung treffen sollte. Hier auf
Analysten oder Börsenbriefe zu hören, ist wohl der Grundfehler.
Dehren Meinung kann vielleicht in die persönliche Einschätzung mit
einfließen, aber niemals sollte sie diese bestimmen.
Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf die Arbeit der
Commerzbankführung eingehen, da diese ja auch oft Thema in dieser
"Expertenrunde" hier ist.
Ich bin bestimmt kein Blessingfan, aber letztlich ist der bei der
ganzen Sache hier die "ärmste Sau" im Stall. ... Er wurde von
Schäuble verarscht, als er letztes Jahr die Griechenlandanleihen
nicht verlängern wollte. Die haben der Coba das eigentlich operativ
nicht schlechte Geschäftsjahr 2011 verhagelt und seinen eigentlich
grossen Wurf 2011 (Rückführung der stillen Einlage von 90% an den
Soffin) verblassen lassen. .... Sicherlich, in aller ester Linie
hat er dies durch brutales "Aktionärsmelken" erreicht aber ich
denke, eine 9%ige Verzinsung auf 16 Mrd. in den kommenden
Geschäftsjahren wäre der deutlich grössere Klotz am Bein. Und, er
hat diese Maßnahme wohl im einzig dafür möglichen Zeitfenster im
Börsenkatastrophenjahr 2011 durchgezogen.
Am Ende muss er dann auch noch die Ebaauflagen schlucken. ....
Diese politische Frechheit muss man sich mal auf der Zunge zergehen
lassen. .... Die Politik erkennt Ihre eigenen "Schuldpapiere"
(Staatsanleihen) nicht mehr zu 100% als hartes Eigenkapital an und
schafft härtere Richtlinien als Basel 3 und gibt den Instituten
statt bis 2018 ein Zeitfenster von 8 Monaten. ...
Der öffentlich verkaufte "freiwille Schuldenschnitt" bei
Griechenland war die Krönung.
Manchmal ist das ware leben besser als jede "Comedyshow".
Die Eurohypo kann man Blessing ebenfalls nicht anheften. Das war
noch der Müller. Was man ihm vorwerfen kann, ist die Übernahme der
Dresdner Bank oder vielmehr den Zeitpunkt des Ganzen. Ungünstiger
gehts nicht, aber ich bin so ehrlich und sage klipp und klar, dass
ich auch nicht ein solches Gewitter (Pleite Lehmann) in irgendeiner
Form oder zu irgendeinem Zeitpunkt für möglich hielt.
Am Ende allerdings bin ich heute froh, dass ich heut Aktionär der
fusionierten Bank bin, und nicht einer der Alt Coba oder Alt
Dresdner. Ob diese beiden Institute allein und mit der Hälfte Ihrer
Kunden so durch Finanz oder Staatsschuldenkrise geschippert wären,
vermag heut keiner zu sagen, aber ich denke, dass wir dann
vielleicht auch in Deutschland eine grössere Bankenpleite gesehen
hätten und dies wäre für Gesamtdeutschland eine verherende Nummer
geworden.
Abschließend möchte ich mich hiermit von meiner "Wetteinschätzung"
des vergangenen Jahres verabschieden. Die Ebaanforderungen werden
aus eigener Kraft gestemmt werden. Der Kurs der Cobaaktie hängt
jetzt wieder an anderen Dingen. Wie gelingt die Abwicklung der
Eurohypo ? Wie entwickelt sich die Konjunktur in Deutschland ? ....
und nicht zuletzt, welche Unwegbarkeiten bringen die
Staatsschuldenkrisen ... Finanzkrisen und sonst was noch so mit
sich ?!
Getreu dem Motto: "Sei vorsichtig wenn alle euphorisch sind und
mutig wenn alle ängstlich sind" bleibe ich investiert, allerdings
braucht man wohl einen ziemlich langen Atem bei der Geschichte und
kurzfristig traden würde ich die Aktie niemals. Das wäre mir zu
heiss und das kann ich auch nicht.
Dies ist alles nur meine Meinung.
Ich wünsche einen wunderschönen Sonntag an alle hier.
schrieb am 22.04.12 12:12:45
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.071.345 von RotesDepot am 22.04.12
10:05:45Templeton kauft wieder Bankaktien. Das
Kurs-Buchwert-Verhältnis ist auf dem gleichen Stand wie 2008 aber
die Unternehmen sind wesentlich stabiler sagt Norm Boersma. Der
Stresstest wurde bestanden und die EZB Gelspritzen verschaffen
zusätzlich Luft! Die Banken werden über die Zinsen der
Staatsanleihen zusätzliche Milliarden generieren.
Lasst euch nicht von den bezahlten Bashern wie Mule und Co.
verunsichern! Goldman Sachs und Andere wollen weiter günstig
austocken!
Die Quartalsergebnisse europäischer Ybanken werden noch für einige
positive Überaschungen sorgen!
schrieb am 22.04.12 12:30:50
freiwilder
Viele Banken sind äußerst billig, trotzdem ist es extrem
risikoreich z.b. in eine CoBa investiert zu sein. Warum?
Griechenland wird im Laufe des Jahres endgültig den Löffel abgeben
und was man so hört und liest besteht bei Spanien in naher Zukunft
ebenfalls Abschreibungsbedarf in Milliarden Höhe.
Der Markt weiß schon was Sache ist, deshalb steht die CoBa bei 1,64
und nicht bei 2,20.
schrieb am 22.04.12 12:47:00
Chef III
das siehst Du richtig, heute stand ein langer Artikel in der FAZ.;
credo die KFW finanziert sich 150 Basispukte günstiger als die
privaten Banken.
Unter denne die COBA auch wieder einen problematischen Platz
einnimmt.
Die 1,64€ gehen als Halteposition in Ordnung, das ist kein
Kaufkurs.
Für mich sind weitere schlechte Nachrichten aus Griechenland
sicher, und Spaniens Refinanzierung zu 5,7% bei weitem zu teuer,
23% Arbeitslosenquote
sind nicht einfach in ein paar Jahren abbaubar. Die COBA wird mit
dabei sein,
das zwingt die Bilanzsumme weiter zu verkleinern.
schrieb am 22.04.12 13:14:20
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.071.237 von sge1899 am 22.04.12
08:55:52
Zitat von sge1899Und
mule ist immer noch so verpeilt und versteht nicht, das seine
fiskalpolitischen Postings hier keine Sau interessieren. Hier gehts
"lediglich" um die CoBa und den Sharepreis.
Wie meinst du wohl werden sich die Abstufungen der Länderratings
auf das wichtigen LCR auswirken, wenn die abgestufen Asset 1
Staatsanleihen nicht mehr einbezogen werden dürfen? Womit sollen
diese ersetzt werden, damit man auf die 60% Staatsanleihen
kommt?
Womit werden die Refinanzierungsgeschäfte hinterlegt, wenn die
Bundesbank abgestufte Anleihen nicht mehr akkzeptiert?
Was erfahren wir an Risikodetails, wenn der neue EBA Entwurf zur
Implementierung der überwachenden Reportinganforderungen für großen
Exposures in kraft tritt. Ab 150 Millionen Eur wird es dann
meldepflichtig und wir bekommen endlich auch Details, wo
geographische und in welchem Sektor diese Exposures liegen.
Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass es dich nicht
interessiert.
Zitat von mule99Mea
culpa, wusste ja nicht, dass dich die Asset Based Finance
Konzernsparte (und bald Real Estate and Ship Finance) der Coba
nicht interessiert.
Wie hoch ist den die Risikovorsorge der gewerbliche
Immobilienkredite in Spanien und das Staatsfinanzierunggeschäft und
wie gut wird der Assetabbau wohl laufen, wenn es derart schlecht
News von der Spanienfront gibt? 
schrieb am 22.04.12 13:25:01
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.071.345 von RotesDepot am 22.04.12
10:05:45Gut - Blessing darf es uns im nächsten
Quartalsergebnis gerne beweisen. Und damit meine ich nicht über
IFRS Buchungstricks aus der Zauberkiste des Financial Engineering
einmalige "virtuelle" Gewinne zu erzeugen oder Steuerzahle,
Aktionäre, Kunden und jetzt auch noch die EZB um Milliarden
anzupumpen, sondern er muss ein stabiles und tragendes
Geschäftsmodel in den Geschäftszweigen der Coba vorlegen und das
unter Berücksichtigung aller kommenden BASEL III Auflagen!
schrieb am 22.04.12 13:30:17
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.071.613 von Chef_III am 22.04.12
12:30:50Ihr habt wohl alle noch nicht begriffen: Wenn
Spanien stürzt, Stürzt ganz Europa! Und dann bricht die
Weltwirtschaft zusammen! Kauft alle schön Gold!
schrieb am 22.04.12 13:37:36
Antwort auf Beitrag Nr.:
43.071.708 von freiwilder am 22.04.12
13:30:17Wenn Spanien stürzt, Stürzt ganz Europa! Und
dann bricht die Weltwirtschaft zusammen!
Nein.
Wenn Spanien stuerzt, hilft Deutschland.
Die deutsche Wirtschaft bricht dann irgendwann zusammen;
wahrscheinlich, wenn irgendwann mal einer bemerkt, dass die
TARGET2-Bilanz nicht mehr auf Null gefahren werden kann.
Da helfen dann auch keine Steuererhoehungen.
Die lachenden Dritten werden die USA sein und der USD.
EUR/USD dann bei etwa 1,15.
schrieb am 22.04.12 13:46:09
Chart-Check Commerzbank: Gap-Close mit 60 Prozent Potenzial
Die Aktie der Commerzbank hat eine Kurslücke geschlossen. Zudem
wurde eine wichtige charttechnische Unterstützung bestätigt und
Analysten sehen noch deutliches Potenzial nach oben. Am Freitag
gehörte die Bankaktie zu den Top-Gewinnern im DAX
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Chart-Check-Commerz…
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