Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Commerzbank ---> Ziel 40 € !!!!!! (Seite 8476)

eröffnet am 03.11.06 12:26:20 von
hasi22

neuester Beitrag 16.04.14 22:46:19 von
marvessa
Beiträge: 137.801
ID: 1.092.041
Aufrufe heute: 94
Gesamt: 13.816.861


Beitrag schreiben Ansicht: Normal
Avatar
sge1899
schrieb am 22.04.12 08:55:52
Beitrag Nr. 84.751 (43.071.237)
Zitat von Tobi05du weißt, dass ich die erste von dir genannte Website meinte. Und bitte, die von Dir zitierten Beiträge, auch aus der FR, lassen es etwas an Aktualität mangeln.


Etwas an Aktualität?;) Aber keine Sorge... solche Leute und "Möchtegern" halten sich meist nicht lange... und werden am Ende... wenn die paar Kröten verzockt sind... nicht selten dem "Haftrichter" vorgeführt!:-)
Und mule ist immer noch so verpeilt und versteht nicht, das seine fiskalpolitischen Postings hier keine Sau interessieren. Hier gehts "lediglich" um die CoBa und den Sharepreis. Und da bekommt er bald wieder was auf die Mütze... denn beim Traden hilft kein Copy/Paste... wie man es bei mule immer wieder eindrucksvoll zu sehen ist.
Avatar
RotesDepot
schrieb am 22.04.12 10:05:45
Beitrag Nr. 84.752 (43.071.345)
In einem meiner Beiträge Ende 2011 habe ich die Commerzbank Aktie mit einer Sportwette verglichen und als Entscheidungstag fü Gewinn oder Verlust den 30.06.2012 ausgemacht.
Eba Anforderungen von 5 Mrd. Euro aus eigener Kraft zu stemmen, schien mir zu diesem Zeitpunkt schon mehr als sportlich und ich denke, die wenigsten haben dem Institut zum damaligen Zeitpunkt zugetraut, dass wirklich zu schaffen. Die Schuldenkrise war deutlich verschärfter als heute und die Coba hatte von allen deutschen Banken die mit Abstand "höchste Hausnummer" zu stemmen. Der Kurs von 1,20 EUR war also nur eine logische Folge des Ganzen und durchaus gerechtfertigt.
Was dannach passierte war sicherlich für viele überaschend und ich nehme mich damit bestimmt nicht aus. Getrieben durch das Errichten von "Brandmauern" der Politik und einer "Liquischwemme" der Zentralbanken legten wir das stärkste Auftaktquartal seit mehr als 20 Jahren hin. Man mag von der Maßnahme halten was man will, aber letztlich war es nur diese, die uns das beschehrte. Das davon einige auf dem falschen Fuß erwischt wurden, und damit meine ich nicht nur die Kleinen, dürfte in diesem Zusammenhang auch klar sein. Wer erwartet hat, dass das in diesem Tempo so weiter geht und nur in eine Richtung, ist ein ziemlicher Fantast, denn sowohl der Dax und noch vielmehr die Coba sind keine Apple und werden bestimmt keinen "Fahnenstangenchart" hinlegen.
Der Gesamtmarkt ist also ca. 10% zurückgekommen und die Coba eben mehr als 30%. Auch dass dürfte nicht weiter verwunderlich sein, denn schliesslich ist die Coba ein Fianzwert und der reagiert zun mal überproportional wenn das Thema der Märkte "Finanz- oder Schuldenkrise" heisst. Auch zu erkennen ist das, am überproportionalen Anstieg der Coba gegenüber dem Markt von Jan. bis März 2012.
Ich denke die jetzige Konsolidierung ist also nicht überraschen sondern gesund und noch viel mehr ..... "sie ist gewollt" ! Denn viele, und hier sprech ich vor allem von den Großen, werden diesen Rücksetzer nutzen um auf den Zug aufzuspringen. Diese allerdings werden sich wohl eher im Gesamtmarkt als bei der Coba positionieren.

Das Thema des Rücksetzers finde ich aber mal wieder durchaus bemerkenswert. .... China hat statt 8,4% Wachstum nur 8,1% (das treibt mir echt die Tränen in die Augen) .... und die Schuldenkrise ist nicht vorbei. Spanien hat grössere Probleme und Frankreich könnte von Ratingagenturen abgestuft werden.
Ich weiss nicht welche dieser Info´s jetzt wirklich überaschend ist, aber bemerkenswert finde ich es dennoch dass diese der Grund für die Konsolidierung herhalten sollen. .... Egal, für mich mal wieder ein Beweis, dass man grundsätzlich nicht Info´s sondern den Chart handeln sollte und vor allem eine Investionsentscheidung aufgrund einer persönlichen Einschätzung treffen sollte. Hier auf Analysten oder Börsenbriefe zu hören, ist wohl der Grundfehler. Dehren Meinung kann vielleicht in die persönliche Einschätzung mit einfließen, aber niemals sollte sie diese bestimmen.
Zum Abschluss möchte ich noch kurz auf die Arbeit der Commerzbankführung eingehen, da diese ja auch oft Thema in dieser "Expertenrunde" hier ist.
Ich bin bestimmt kein Blessingfan, aber letztlich ist der bei der ganzen Sache hier die "ärmste Sau" im Stall. ... Er wurde von Schäuble verarscht, als er letztes Jahr die Griechenlandanleihen nicht verlängern wollte. Die haben der Coba das eigentlich operativ nicht schlechte Geschäftsjahr 2011 verhagelt und seinen eigentlich grossen Wurf 2011 (Rückführung der stillen Einlage von 90% an den Soffin) verblassen lassen. .... Sicherlich, in aller ester Linie hat er dies durch brutales "Aktionärsmelken" erreicht aber ich denke, eine 9%ige Verzinsung auf 16 Mrd. in den kommenden Geschäftsjahren wäre der deutlich grössere Klotz am Bein. Und, er hat diese Maßnahme wohl im einzig dafür möglichen Zeitfenster im Börsenkatastrophenjahr 2011 durchgezogen.
Am Ende muss er dann auch noch die Ebaauflagen schlucken. .... Diese politische Frechheit muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. .... Die Politik erkennt Ihre eigenen "Schuldpapiere" (Staatsanleihen) nicht mehr zu 100% als hartes Eigenkapital an und schafft härtere Richtlinien als Basel 3 und gibt den Instituten statt bis 2018 ein Zeitfenster von 8 Monaten. ...
Der öffentlich verkaufte "freiwille Schuldenschnitt" bei Griechenland war die Krönung.
Manchmal ist das ware leben besser als jede "Comedyshow".

Die Eurohypo kann man Blessing ebenfalls nicht anheften. Das war noch der Müller. Was man ihm vorwerfen kann, ist die Übernahme der Dresdner Bank oder vielmehr den Zeitpunkt des Ganzen. Ungünstiger gehts nicht, aber ich bin so ehrlich und sage klipp und klar, dass ich auch nicht ein solches Gewitter (Pleite Lehmann) in irgendeiner Form oder zu irgendeinem Zeitpunkt für möglich hielt.
Am Ende allerdings bin ich heute froh, dass ich heut Aktionär der fusionierten Bank bin, und nicht einer der Alt Coba oder Alt Dresdner. Ob diese beiden Institute allein und mit der Hälfte Ihrer Kunden so durch Finanz oder Staatsschuldenkrise geschippert wären, vermag heut keiner zu sagen, aber ich denke, dass wir dann vielleicht auch in Deutschland eine grössere Bankenpleite gesehen hätten und dies wäre für Gesamtdeutschland eine verherende Nummer geworden.

Abschließend möchte ich mich hiermit von meiner "Wetteinschätzung" des vergangenen Jahres verabschieden. Die Ebaanforderungen werden aus eigener Kraft gestemmt werden. Der Kurs der Cobaaktie hängt jetzt wieder an anderen Dingen. Wie gelingt die Abwicklung der Eurohypo ? Wie entwickelt sich die Konjunktur in Deutschland ? .... und nicht zuletzt, welche Unwegbarkeiten bringen die Staatsschuldenkrisen ... Finanzkrisen und sonst was noch so mit sich ?!

Getreu dem Motto: "Sei vorsichtig wenn alle euphorisch sind und mutig wenn alle ängstlich sind" bleibe ich investiert, allerdings braucht man wohl einen ziemlich langen Atem bei der Geschichte und kurzfristig traden würde ich die Aktie niemals. Das wäre mir zu heiss und das kann ich auch nicht.

Dies ist alles nur meine Meinung.
Ich wünsche einen wunderschönen Sonntag an alle hier.
Avatar
freiwilder
schrieb am 22.04.12 12:12:45
Beitrag Nr. 84.753 (43.071.564)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.345 von RotesDepot am 22.04.12 10:05:45Templeton kauft wieder Bankaktien. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis ist auf dem gleichen Stand wie 2008 aber die Unternehmen sind wesentlich stabiler sagt Norm Boersma. Der Stresstest wurde bestanden und die EZB Gelspritzen verschaffen zusätzlich Luft! Die Banken werden über die Zinsen der Staatsanleihen zusätzliche Milliarden generieren.
Lasst euch nicht von den bezahlten Bashern wie Mule und Co. verunsichern! Goldman Sachs und Andere wollen weiter günstig austocken!
Die Quartalsergebnisse europäischer Ybanken werden noch für einige positive Überaschungen sorgen!
Avatar
Chef_III
schrieb am 22.04.12 12:30:50
Beitrag Nr. 84.754 (43.071.613)
freiwilder
Viele Banken sind äußerst billig, trotzdem ist es extrem risikoreich z.b. in eine CoBa investiert zu sein. Warum? Griechenland wird im Laufe des Jahres endgültig den Löffel abgeben und was man so hört und liest besteht bei Spanien in naher Zukunft ebenfalls Abschreibungsbedarf in Milliarden Höhe.
Der Markt weiß schon was Sache ist, deshalb steht die CoBa bei 1,64 und nicht bei 2,20.
Avatar
Manfred123
schrieb am 22.04.12 12:47:00
Beitrag Nr. 84.755 (43.071.635)
Chef III

das siehst Du richtig, heute stand ein langer Artikel in der FAZ.; credo die KFW finanziert sich 150 Basispukte günstiger als die privaten Banken.
Unter denne die COBA auch wieder einen problematischen Platz einnimmt.
Die 1,64€ gehen als Halteposition in Ordnung, das ist kein Kaufkurs.
Für mich sind weitere schlechte Nachrichten aus Griechenland sicher, und Spaniens Refinanzierung zu 5,7% bei weitem zu teuer, 23% Arbeitslosenquote
sind nicht einfach in ein paar Jahren abbaubar. Die COBA wird mit dabei sein,
das zwingt die Bilanzsumme weiter zu verkleinern.
Avatar
mule99
schrieb am 22.04.12 13:14:20
Beitrag Nr. 84.756 (43.071.683)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.237 von sge1899 am 22.04.12 08:55:52
Zitat von sge1899Und mule ist immer noch so verpeilt und versteht nicht, das seine fiskalpolitischen Postings hier keine Sau interessieren. Hier gehts "lediglich" um die CoBa und den Sharepreis.


Wie meinst du wohl werden sich die Abstufungen der Länderratings auf das wichtigen LCR auswirken, wenn die abgestufen Asset 1 Staatsanleihen nicht mehr einbezogen werden dürfen? Womit sollen diese ersetzt werden, damit man auf die 60% Staatsanleihen kommt?

Womit werden die Refinanzierungsgeschäfte hinterlegt, wenn die Bundesbank abgestufte Anleihen nicht mehr akkzeptiert?

Was erfahren wir an Risikodetails, wenn der neue EBA Entwurf zur Implementierung der überwachenden Reportinganforderungen für großen Exposures in kraft tritt. Ab 150 Millionen Eur wird es dann meldepflichtig und wir bekommen endlich auch Details, wo geographische und in welchem Sektor diese Exposures liegen.

Aber wir hatten ja schon festgestellt, dass es dich nicht interessiert.

Zitat von mule99Mea culpa, wusste ja nicht, dass dich die Asset Based Finance Konzernsparte (und bald Real Estate and Ship Finance) der Coba nicht interessiert.

Wie hoch ist den die Risikovorsorge der gewerbliche Immobilienkredite in Spanien und das Staatsfinanzierunggeschäft und wie gut wird der Assetabbau wohl laufen, wenn es derart schlecht News von der Spanienfront gibt? :rolleyes:
Avatar
mule99
schrieb am 22.04.12 13:25:01
Beitrag Nr. 84.757 (43.071.702)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.345 von RotesDepot am 22.04.12 10:05:45Gut - Blessing darf es uns im nächsten Quartalsergebnis gerne beweisen. Und damit meine ich nicht über IFRS Buchungstricks aus der Zauberkiste des Financial Engineering einmalige "virtuelle" Gewinne zu erzeugen oder Steuerzahle, Aktionäre, Kunden und jetzt auch noch die EZB um Milliarden anzupumpen, sondern er muss ein stabiles und tragendes Geschäftsmodel in den Geschäftszweigen der Coba vorlegen und das unter Berücksichtigung aller kommenden BASEL III Auflagen!
Avatar
freiwilder
schrieb am 22.04.12 13:30:17
Beitrag Nr. 84.758 (43.071.708)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.613 von Chef_III am 22.04.12 12:30:50Ihr habt wohl alle noch nicht begriffen: Wenn Spanien stürzt, Stürzt ganz Europa! Und dann bricht die Weltwirtschaft zusammen! Kauft alle schön Gold!:laugh:
Avatar
Vivian664
schrieb am 22.04.12 13:37:36
Beitrag Nr. 84.759 (43.071.736)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.071.708 von freiwilder am 22.04.12 13:30:17Wenn Spanien stürzt, Stürzt ganz Europa! Und dann bricht die Weltwirtschaft zusammen!

Nein.
Wenn Spanien stuerzt, hilft Deutschland.

Die deutsche Wirtschaft bricht dann irgendwann zusammen; wahrscheinlich, wenn irgendwann mal einer bemerkt, dass die TARGET2-Bilanz nicht mehr auf Null gefahren werden kann.
Da helfen dann auch keine Steuererhoehungen.

Die lachenden Dritten werden die USA sein und der USD.
EUR/USD dann bei etwa 1,15.
Avatar
Negroni
schrieb am 22.04.12 13:46:09
Beitrag Nr. 84.760 (43.071.746)
Chart-Check Commerzbank: Gap-Close mit 60 Prozent Potenzial

Die Aktie der Commerzbank hat eine Kurslücke geschlossen. Zudem wurde eine wichtige charttechnische Unterstützung bestätigt und Analysten sehen noch deutliches Potenzial nach oben. Am Freitag gehörte die Bankaktie zu den Top-Gewinnern im DAX

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Chart-Check-Commerz…




Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Investoren, die diesen Wert beobachten, informieren sich auch über:

WertpapierPerf. in %
+1,79
+1,83
+1,86
+2,27
+0,93
+2,53
+0,71
+2,08
+1,42
+0,90