Beitrag schreiben
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3 … 17, 18, 19, neuster Beitrag ]
schrieb am 03.11.06 17:03:18
Hallo,
gibt es Erfahrungen mit der Quirin Bank? Wie erfolgreich läuft die
Vermögens- und Aktienberatung?
Danke für Eure Berichte!
schrieb am 03.11.06 21:21:36
Was soll das jetzt heißen?
schrieb am 04.11.06 07:51:53
schrieb am 04.11.06 09:15:25
01.11.2006 09:44
IRW-Press: QUIRIN BANK: SMALL CAP TRADER RESEARCH: Quirin Bank
(WKN: 520230) vor dem Aufstieg aus der Nische
quirin bank AG
Kurs (31.10.2006): 2,65 € WKN: 520230 Symbol: QB7 ISIN:
DE0005202303
Finden Sie die komplette Studie als PDF unter diesem Link:
www.small-cap-trader.com/value/2006-11-01-quirinbank.pdf
Quirin Bank (Nachrichten) vor dem Aufstieg aus der Nische
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
seit 12.Oktober notiert die Quirin Bank (ISIN DE0005202303 / WKN
520230) an der Frankfurter Börse, parallel mit der Tradegate AG -
einer anderen Tochter der Berliner Effektengesellschaft. An der
Spitze des Unternehmens steht mit Karl Matthäus Schmidt kein
Unbekannter. Er gründete 1994 mit einem Startkapital von gerade
einmal 2,5 Mio. Euro den Discount-Broker Consors, der 2001 von der
französichen BNP Paribas Gruppe für 488 Mio. Euro geschluckt wurde.
Quirin ist nun sein nächstes Projekt. Teilhaber sind die Berliner
Effektengesellschaft (43%), die Sachsen LB (26%) und das Management
mit 14%.
Seit der Gründung im Jahre 1998 verdient Quirin gutes Geld mit der
Abwicklung von Wertpapiergeschäften für Privat- und Auslandsbanken,
Makler und Spezialinstitute. Größen wie die Landesbank Sachsen, die
Tradegate AG und Julius Bär Deutschland zählen zum exklusiven
Kundenstamm im Clearing- und Outsourcing-Geschäft. Das Geldinstitut
profitiert in großem Stil von der anhaltenden Fokussierung der
Banken auf ihr Kerngeschäft und arbeitet in diesem Segment
profitabel.
Quirin betreut daneben kleine und mittlere Unternehmen in allen
Fragen der Finanzierung. In diesem Nischenmarkt der Small- und
Mid-Cap zählt Quirin, bezogen auf die Anzahl der Transaktionen,
neben der Equinet-Gruppe und der VEM-Aktienbank zu den Top 3 in
Deutschland. Der Dienstleister fungiert nicht nur als
Konsortialführer bei Börsengängen, sondern führt auch
Kapitalerhöhungen u.Ä. durch. Dieses Geschäft hat sich in allen
Börsenphasen als ausgereift erwiesen.
Das dritte Standbein „Private Banking“ hat das Potenzial die
deutsche Bankenlandschaft wie einst Consors zu verändern: Das
Konzept der Berliner ist auf Privatkunden mit mittleren Vermögen ab
50.000 Euro zugeschnitten. Diese zahlen für sämtliche Leistungen
lediglich eine monatliche Flatrate von 75 Euro. Quirin lässt sich
ausschließlich vom Kunden bezahlen und bietet daher unabhängige und
renditeorientierte Bank-Dienstleistungen an. Binnen vier Jahren
will man 10.000 Kunden gewinnen und Filialen in wichtigen
Ballungsräumen aufbauen.
Aktuell kommt Quirin auf ein betreutes Gesamtvolumen von 390 Mio.
Euro, das bis 2008 auf rund 1 Mrd. Euro "under management"
anwachsen soll. Dabei dürfte Quirin die EU-Gesetzgebung in die
Karten spielen, die den Verbraucherschutz weiter stärkt. Eine neue
EU-Richtlinie soll ab 2007 für mehr Transparenz bei der
Anlageberatung sorgen. Banken müssen dann erstmals die Kosten für
die Finanzdienstleistungen offen legen und Gebühren, Vermittlungs-
und Bestandsprovisionen nennen. Auskünfte hierüber sind bis dato
bei vielen Hausbanken ein Tabu. Kein Wunder also, dass Quirin nun
auch im Privatkundengeschäft in die Offensive geht.
2005 fiel noch ein Fehlbetrag von 2,7 Mio. Euro an, der auf die
Umbau- und Ausbau-Aktivitäten zurück ging. Sondereffekte dürften
die Quirin-Bilanz auch im kommenden Jahren belasten, schließlich
will das Management-Team Millionen in das Privatkundengeschäft
investieren und den Grundstein für eine nachhaltige und hohe
Rentabilität legen. Spätestens ab 2008 dürften dann die Gewinne
sprudeln.
Mit nunmehr drei Säulen wird die Ertragssituation der Quirin Bank
unabhängiger von den Börsenzyklen. Die Berliner profitieren darüber
hinaus vom steigenden Bedarf des Mittelstandes nach einer höheren
Eigenkapitalausstattung. Und nicht zuletzt greift Quirin mit einem
unkonventionellen Konzept gezielt die Kritikpunkte bei den großen
Bankhäusern auf. Dies gelang Bankchef Karl Matthäus Schmidt schon
einmal mit Consors - nun verändert er mit einer modernen Privatbank
die Finanzberatung.
Anleger sollten sich auf ermäßigtem Kursniveau frühzeitig
positionieren. Der aktuelle Marktwert von rund 64 Mio. Euro ist
bereits zu 40% durch das bilanzielle Eigenkapital abgedeckt. Die
Chancen stehen gut das Quirin schon bald dem Erfolg der Tradegate
AG nacheifert, deren Anteile sich binnen weniger Tage verdreifacht
haben. Quirin profitiert direkt von der positiven Entwicklung
seines Großkunden, der unter Börsianern bereits als künftige
"cash-cow" gehandelt wird. Quirin ist vergleichsweise unterbewertet
und hat kräftigen Nachholbedarf. Wir sind für die nächsten Monate
sehr positiv gestimmt und sehen die Aktie mittelfristig bei 5
Euro.
PDF-Download der kompletten Studie zur quirin bank AG unter
www.small-cap-trader.com/value/2006-11-01-quirinbank.pdf
Weitere Informationen zum Unternehmen: www.quirinbank.de
Ihr Small Cap Trader Research-Team!
1.11.2006 Verantwortlicher Autor und Ansprechpartner: Frank Szillat
schrieb am 04.11.06 09:16:06
Prof. Dr. Liane Buchholz und Karl-Matthäus Schmidt als Querdenker
der Branche „Banken und Finanzdienstleistung“ mit dem National
Leadership Award geehrt
Pressemitteilung von: ECONOMIC FORUM DEUTSCHLAND gem. e. V.
Veröffentlicht am 24.10.2006 um 08:10 - Handel, Wirtschaft,
Finanzen, Banken & Versicherungen
(openPR) - Führungskräfte der Wirtschaft und Politiker näher zu
bringen, „Leadership“ auf beiden Seiten zu fördern und damit
Deutschland in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wieder an die
Weltspitze zu bringen – diesen Aufgaben hat sich das Economic Forum
Deutschland (EFD) verschrieben. Experten der wichtigsten Branchen
referierten und diskutierten am 23./24. 10. auf dem
Wirtschaftsgipfel des EFD im Kaisersaal der Deutschen
Parlamentarischen Gesellschaft am Reichstag in Berlin die Chancen
und Herausforderungen für Deutschlands Zukunft. Im Mittelpunkt der
Diskussion innerhalb der Finanzdienstleistungsbranche standen
ökonomische Freiheit, Gefährdung des Mittelstands und das
Bankgeheimnis.
Für die Finanzbranche las Professor Schleiter, bekannt durch sein
provokantes Buch „Von der Vitalität der Nation“, der Politik die
Leviten: Er verwies auf die Ergebnisse der Studien des
Fraser-Instituts in Vancouver, das sich nunmehr im dritten
Jahrzehnt mit der Abhängigkeit von ökonomischer Freiheit und
wirtschaftlichen Erfolg beschäftigt und 120 Staaten insoweit unter
die Lupe nimmt. Deutschland ist danach infolge seiner
„Sozialdemokratisierung“ von einem anfänglichen Spitzenplatz auf
Rang 20 zurückgefallen. Parallel zu einem festgestellten
Freiheitsentzug durch ein „regulativen Overkill“ wurden
insbesondere die Arbeitslosigkeit und eine irreversible Staats-
sowie Sozialsystem-Verschuldung bemängelt. Professor Schleiter
setzte hier ein: das politische System befasse sich nur mit dem
Kurieren an Symptomen und gebäre so neue Symptome, die dann wieder
anzugehen seien. Damit bestätige das politische System seine
scheinbare Bedeutung. Es müsse das Ziel sein, Deutschland wieder
zur bereits mehrfach erwiesenen selbstregelnden Eigendynamik und
Gemeinschaftsintelligenzerzeugung zurückzuführen und es damit in
seinem Freiheits- und Kooperations-Stellenwert wieder an die Spitze
zu führen.
Liane Buchholz, Professorin an der Fachhochschule für Wirtschaft in
Berlin, stellte dem Publikum ihre Thesen zu Basel II vor, dem Werk
des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht – kritische Thesen, die
sie aufstellte, lange bevor die US -amerikanische Bankenwelt ihr
kürzlich in vielerlei Hinsicht Recht gab. Im Ergebnis sei Basel II
der hoffnungslose Versuch, die Risiken einer Bank mathematisch zu
erfassen und mit Eigenkapital so zu unterlegen, das keine Bank
einer Mehrbelastung ausgesetzt sei. Ihre Kritik zielte aber darauf,
das Basel II (nur) für international agierende Banken geschaffen
worden sei, zu denen in Deutschland aber nur 19 von etwa 2000
gehörten. Dies führe bei kleineren Banken zur Benachteiligung, zum
Zwang, zu größeren Einheiten zusammen zu finden und zu einer
Risikoaversion, unter der in Zukunft insbesondere die
mittelständische Industrie leiden würde.
Hermann Burbaum, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld eG,
nahm eine andere Schwachstelle unseres Bankensystems ins Visier:
das Bankgeheimnis, das er als kaum noch existent betrachtet. Seit
Einführung des automatisierten Kontenabrufs Anfang April 2003 bis
zur Mitte diesen Jahres seien über 160 000 Kontenabrufe von
Strafverfolgungsbehörden und Steuerfahndungsstellen bei
Kreditinstituten vorgenommen worden, ohne dass Kreditinstitute oder
deren Kunden hiervon erfahren hätten. Ein Erlass des
Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen, der dem Bürger zumindest
bei Abfragen der Finanzbehörden ein Informationsrecht zubillige,
bliebe weitgehend unbeachtet. Seine Bank habe Verfassungsbeschwerde
gegen diese „Kontenschnüffelei“ eingelegt. Es sei erkennbar, dass
ihretwegen immer mehr Bürger ihr Geld aus Deutschland abzögen und
ins Ausland brächten. Der Standort Deutschland würde dadurch
dauerhaft geschwächt.
Karl-Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der quirin bank AG,
Berlin, stellte unter dem Motto: “Wir demokratisieren das Private
Banking“ das neue Geschäftsmodell der quirin bank vor, mit dem die
klassische Finanzberatung in Deutschland revolutioniert werden
soll. Das Prinzip der quirin bank: wie in anderen Branchen längst
üblich, werden die Finanzberater nur noch von einer Seite bezahlt:
vom Kunden. Befreit von dem Druck, Hausprodukte verkaufen zu müssen
sowie von den Zwängen des Provisions-Korsetts vertreten die Berater
nicht mehr die Interessen der Produktanbieter, sondern stehen mit
ihrem fachlichen know-how ganz auf der Seite der Anleger.
„Professionell, unabhängig transparent und dadurch langfristig
erfolgreich beraten und betreut werden bislang nur Anleger, die
über wirklich große Vermögen verfügen“, umreißt Karl Matthäus
Schmidt seine Erfahrungen mit der Qualität der hiesigen
Finanzberatung. Die Qualität, wie sie bisher allein beim Management
wirklich großer Vermögen angeboten wird, will die quirin bank als
Standard für ihre Kunden etablieren – und dies auch bei kleinen und
mittleren Vermögen. Schmidt sieht hierin eine einmalige Chance
bisher nie dagewesene Win-Win-Situationen mit den Anlegern zu
schaffen und einer neuen Kategorie von Private Banking zum
Durchbruch zu verhelfen. Das vom ehemaligen Consors-Gründer
geführte Institut ist Nachfolger der Consors Capital Bank (früher
Effektenbank), beschäftigt in Berlin und Leipzig 90 Mitarbeiter und
betreut im Raum Berlin heute bereits 700 Kunden.
Elke Hoppe, Paul Dolan
ECONOMIC FORUM DEUTSCHLAND gem e. V.
Kennedyallee 109 • 60596 Frankfurt am Main
Tel. * 49 (0)69 9637670 • Fax * 49 (0)69 96376719
schrieb am 04.11.06 09:18:22
Was ich so lese sehr interessant, wenn man Geld in
Investmentprodukte stecken will.
Kaufe ich z.B. einen geschlossenen Imofond für 50000 Euro, zahle
ich normalerweise 2500 Euro Agio, bei Quirin zahle ich nichts,
außer eine Flatrate. Die Orderkosten sind ja auch für z.B. AK 0.
schrieb am 06.11.06 13:11:17
Hallo alle zusammen,
wo kann man das Orderbuch für Quirin kostenlos einsehen?
Bei Onvista geht's auf jeden Fall nicht...
Danke.
Grüße
wecbenji
schrieb am 03.12.06 10:39:14
Leider habe ich auch keine Erfahrungenmit der Bank, möchte aber die
Frage erneut in den Raum stellen.
Was ich bisher gelesen habe klingt gut. Wie erfolgreich diese
Gedanken umgesetzt werden möchte ich gerne hören, lesen.
Bu
schrieb am 29.03.07 16:16:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
25.900.126 von gebuk am 03.12.06
10:39:14Naja, € 75 flat pro Monat dienen als Lockmittel.
Da könnte man schwach werden.
ABER:
Für "Aktienberatung", "Vermögensverwaltung" und "Finanzbegleitung"
kommen noch weitere Kosten hinzu: 1,2% Gebühr auf das
Portfoliovolumen und 20% von der erwirtschafteten Rendite. Das sind
m.E. alles andere als günstige Gebühren. Ob man ohne diese
Dienstleistungen überhaupt Kunde werden kann, ist mir nicht klar.
Ich warte immer noch (seit über 1 Woche) auf die Antwort einer
email-Anfrage, die nur 5 einfache Fragen enthielt, auf die man "ja"
oder "nein" antworten konnte. Offenbar ist die quirinbank
überlastet oder nicht an weiteren vermögenden Kunden
interessiert.
Wer selbst weiß, was er tut und aktiv sein Portfolio managed, ist
sicher bei einer klassischen Online-Direktbank wie comdirect,
Cortal Consors, diba usw. besser beraten. Die sind schnell,
zuverlässig, belästigen einen nicht und die Kosten halten sich auch
im Rahmen.
Tobias Habermehl
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben