16.01.2007 09:40
DGAP-News: Roth & Rau AG
Roth & Rau AG / Sonstiges
16.01.2007
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- Roth & Rau erhält den 'Chemnitzer Meilenstein' - Vereinbarung
zur Zusammenarbeit mit Fraunhofer-Institut in der
Dünnschicht-Solarzellentechnologie unterzeichnet
Hohenstein-Ernstthal, 16. Januar 2007 - Die Roth & Rau AG wurde
gestern mit dem 'Chemnitzer Meilenstein' ausgezeichnet. Einmal
jährlich würdigt der Chemnitzer Marketingclub mit diesem Preis
unternehmerische Glanzleistungen. Die besondere Leistung der Roth
& Rau AG sieht die Jury insbesondere in der weitsichtigen,
frühzeitigen und mutigen Ausrichtung des Unternehmens auf ein
strategisches Wachstumsfeld. Dr. Dietmar Roth, CEO der Roth &
Rau AG: 'Wir bedanken uns bei dem Vorstand des Chemnitzer
Marketingclubs für diese besondere Auszeichnung. Obwohl wir ein
international agierendes Unternehmen sind, ist uns die starke
regionale Verwurzelung wichtig. Wir sind stolz, einen Beitrag zur
positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Region Chemnitz
beitragen zu können.'
Im Anschluss an die Preisverleihung unterzeichneten Dr. Dietmar
Roth und Prof. Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für
Solare Energiesysteme (ISE), eine gemeinsame Absichtserklärung
(Memorandum of Understanding), die die Kommerzialisierung der
'epitaktisches Waferäquivalent' genannten
Dünnschicht-Solarzellentechnologie vorsieht. Die Überführung dieser
am ISE entwickelten Technologie zur Produktionsreife soll innerhalb
eines etwa 2,5-jährigen Entwicklungsprojektes vorangetrieben
werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich innerhalb der kommenden
drei Monate beginnen.
Bei der neuen Technologie werden Wafer als Basis verwendet, die aus
minderwertigem, kostengünstigem und vor allem ausreichend
vorhandenem Silizium bestehen. Darauf wird eine dünne Schicht
hochwertiges Silizium aufgetragen. Der so aus einem Material-Mix
entstandene Wafer kann anschließend wie jeder herkömmliche Wafer
weiterverarbeitet werden. Der besondere Vorteil der Technologie
liegt in dem enormen Kosteneinsparungspotenzial bei nur geringem
Verlust an Wirkungsgrad. 'Wir sehen in dieser
Waferäquivalent-Technologie eine vielversprechende Alternative
sowohl zu den konventionellen Wafertechnologien als auch zu den
bislang bekannten Dünnschichttechnologien. Besonders interessant
ist für uns, dass wir dabei auf die bewährte kristalline
Technologie zurückgreifen können und somit ein Einsatz innerhalb
unseres Konzeptes der schlüsselfertigen Produktionslinien durchaus
denkbar ist', erklärt Dr. Roth.
Über die Roth & Rau AG: Die seit dem 11. Mai 2006 an der
Frankfurter Wertpapierbörse notierte Roth & Rau AG (ISIN
DE000A0JCZ51) entwickelt und fertigt Anlagen und Prozesssysteme auf
Basis der Plasma- und Ionenstrahltechnologie und liefert diese an
einen weltweiten Kundenstamm aus den unterschiedlichsten Branchen.
Im Geschäftsfeld Photovoltaik bietet Roth & Rau vor allem
Antireflexbeschichtungsanlagen für kristalline Silizium-Solarzellen
an. Mit einem weltweiten Marktanteil von rund einem Drittel ist
Roth & Rau in diesem Bereich Marktführer. In dem zweiten
Geschäftsfeld Plasma- und Ionenstrahltechnologie, das im
vergangenen Geschäftsjahr rund 30 % zum Umsatz beisteuerte,
entwickelt das Unternehmen Anlagen für die Semiconductor-, die
Automobilindustrie sowie für Forschung und Entwicklung in
verschiedenen Branchen.
Kontakt: Haubrok Investor Relations GmbH Simone Gorny Kaistraße 16
40221 Düsseldorf Tel.: +49 (0) 211/30126-130 Fax: +49
(0)211/30126-172 E-Mail: s.gorny@haubrok.de
DGAP 16.01.2007
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Sprache: Deutsch Emittent: Roth & Rau AG Gewerbering 3 OT
Wüstenbrand 09337 Hohenstein-Ernstthal Deutschland Telefon:
0372349880 Fax: 03723 498825 E-mail: silvia.roth@roth-rau.de WWW:
www.roth-rau.de ISIN: DE000A0JCZ51 WKN: A0JCZ5 Indizes: Börsen:
Freiverkehr in Berlin-Bremen, Düsseldorf, München, Stuttgart; Entry
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