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WIMAX - Chance für QSC?
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QSC
WKN: 513700
ISIN: DE0005137004
Symbol: QSC
Xetra (EUR), 21.05.13 | 17:35
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schrieb am 14.12.06 21:05:38
hallo leute,
vielleicht bin ich auf dem holzweg. aber seitdem wir vor einigen
wochen angefangen haben, über wimax zu diskutieren, geht mir das
potential, daß sich - aufgrund der aktuellen
wimax-versteigerungsauktion - für qsc ergeben könnte, nicht mehr
aus dem kopf. um die anderen threads nicht mehr unnötig mit
postings zuzumüllen, habe ich mich entschlossen, w:o mal wieder um
einen neuen thread zu erweitern. ob qsc überhaupt dabei ist und
sich evtl. hinter inquam-broadband verbirgt (wie vermutet werden
darf), werden wir wohl erst in einigen tagen oder wochen
erfahren.
bis dahin lebt die idee von der phantasie und dem dedektivischen
einsatz aller, die schon vorher wissen wollen, was sache ist
...
landibu
schrieb am 14.12.06 21:10:34
WiMAX: Als DSL-Lückenbüßer unterfordert!
15.08.2006
Weiße Flecken in der Breitbandversorgung sind ein Ärgernis. Wer
aber die Vergabe der WiMAX-Lizenzen zum Ende des Jahres an die
Versorgung der weißen Gebiete binden will, der unterschätzt WiMAX
ganz erheblich.
WiMAX ist kein Lückenbüßer, sondern nach dem Mobilfunk die nächste
und vierte Generation elektronischer Kommunikation. Was bisher eher
theoretisch klang und nur mit wenigen Pilotversuchen oder regional
sehr begrenzten Angeboten belegt werden konnte, wird jetzt zur
Gewissheit. Obwohl in Korea noch in diesem Jahr die
WiMAX-Technologie mit einer größeren Abdeckung erstmals kommerziell
verfügbar sein wird, bedurfte es doch der Ansage aus den USA, um
die Schar der Zweifler zu überzeugen. Sprint wird drei Milliarden
Dollar in ein WiMAX-Netz investieren und 2008 rund 100 Millionen
Menschen erreichen.
WiMAX wird bei uns häufig immer noch als Technologie zur Versorgung
dünn besiedelter und unterversorgter Gebiete gehandelt. Dies ist
insofern richtig, als es sich hier vorläufig noch um einen
stationären Internet-Zugang handelt, der beim Nutzer nach dem
Empfang über eine spezielle Antenne mit der normalen
wLAN-Technologie verteilt wird. Wenn das Sprint-Netz Ende 2007 in
ausgewählten Märkten verfügbar ist, dann werden wir die ersten
Endgeräte in einem größeren Umfang sehen, die WiMAX unmittelbar
empfangen können. Erst dann zeigt sich, was 4G wirklich bedeutet.
Was wir heute erwarten können, sind Übertragungsraten zwischen ein
und vier Megabit und zusätzlich kann sich der Nutzer im Netz mit
einer Geschwindigkeit bis zu 120 Kilometern bewegen. Wichtiger ist
jedoch, dass Chip-Sets, die Endgeräte WiMAX-fähig machen, im
nächsten Jahr für etwa zehn Dollar verfügbar sein werden.
Speziell alle Geräte, die wir heute spannend finden, sind
Kandidaten für die WiMAX-Kompatibilität: Laptop, PDA, Webcam und
I-Pod. Mobilfunknetze leisten ähnliches – aber allein das Chip-Set
ist zehnfach teurer.
Unterm Strich wird WiMAX das mobile Internet liefern, das im
Mobilfunk von der Kostenseite her eher etwas für Geschäftskunden
ist. Vom Charakter her ist WiMAX daher bestimmt nicht der
Lückenbüßer für weiße Flecken, sondern eher das mobile Web 2.0.
Jederzeit, nicht nur zu Hause am PC, mit seinen Social Networks
verbunden zu sein – was heißt das? Mit WiMAX werden bspw. die
Videos zu dem Zeitpunkt upgeloaded, an dem sie aufgenommen werden
und alle Nutzer sind realtime dabei. Es ist heute noch
unvorstellbar, wie das das Mitteilungs- beziehungsweise
Übertragungsbedürfnis der Web 2.0 Generation steigern wird.
quelle: www.ecin.de
schrieb am 14.12.06 21:12:19
Zwischenruf zu WiMAX
14.12.2006
Ob das die ultimative WiMAX-Woche wird, kann man bezweifeln. Wie es
so aussieht, wird die aktuelle Versteigerung der Frequenzen für den
drahtlosen Breitbandzugang kaum mehr als das Mindestgebot von
insgesamt 60 Millionen Euro erbringen.
Ist das schon der Beleg dafür, dass wir es hier mit einer
Nischentechnologie zu tun haben? Ich glaube nicht. Man kann die
ganze Sache auch anders sehen. Die durchgängige pessimistische
Einschätzung des Marktes durch die Akteure mit den tiefen Taschen
bringt für einige Newcomer die Chance, Frequenzen am unteren Limit
zu erwerben und ihr Pulver für den Netzaufbau trocken zu
halten.
WiMAX wird hierzulande von den meisten noch mit spitzen Fingern
angefasst. So genannte Branchenbeobachter räumen WiMAX allenfalls
Chancen ein als Notlösung für Regionen ohne DSL-Versorgung. Ich
halte dagegen. Wenn jetzt Januar wäre, dann könnten die Pendler in
der U-Bahn von Seoul die Versteigerung der Lizenzen im Internet
über WiMAX verfolgen. Also noch maximal sechs Wochen bis die
„Nischentechnologie“ mit der Unterversorgung zehn Meter unter Seoul
aufgeräumt hat und mobiles breitbandiges Internet in den Schacht
bringt. Zum gleichen Zeitpunkt stehen dann auch die WiMAX Karten
für Laptops zur Verfügung. Die ersten Geräte mit WiMAX Chip folgen
einige Monate später.
Na ja, vielleicht hätte sich zumindest einer der zwölf Millionen
Einwohner für WiMAX in Deutschland interessiert und auf diesem Wege
von den „Potentialen“ dieser Technologie zur Schließung der
Versorgungslücken insbesondere im ländlichen Raum gehört. Wenn
dieser eine sich dann noch „on the move“ einen echten deutschen
Heimatfilm herunter geladen hätte, um zu verstehen, was der
ländliche Raum ist – das wäre für mich der schönste Kommentar zu
den geschätzten Meinungen unserer Branchenbeobachter gewesen.
14.12.2006 | Prof. Monse
quelle: www.ecin.de
schrieb am 14.12.06 21:19:26
Keiner will WiMAX
21.11.2006
„Keiner“ ist etwas übertrieben. Aber von den über 100 Unternehmen,
die ursprünglich an den WiMAX-Lizenzen interessiert waren, sind nur
noch sechs übrig geblieben. Lediglich drei haben vor ein
bundesweites Netz aufzubauen. Wie viele letztlich nach der
Versteigerung, die am 12. Dezember beginnt, übrig bleiben werden,
ist noch eine offene Frage.
Fest steht jetzt schon, dass sich kein einziger der deutschen
Festnetzbetreiber, Mobilfunknetzbetreiber und Kabelnetzbetreiber
beworben hat. Einige der Bewerber sollen „Newcomer“ sein, die mit
WiMAX in den deutschen Markt einsteigen wollen. Ihre Namen werden
erst vor der Versteigerung bekannt gegeben.
Das war ein deutliches Zeichen, das der Markt gegeben hat. Aber was
bleibt vom Hoffnungsträger WiMAX? Normalerweise sollte man nicht
krampfhaft versuchen, schlauer als der Markt zu sein. „Follow the
money“ (diesmal sozusagen in entgegengesetzter Richtung) ist
meistens ein guter Rat.
Ein Blog wäre natürlich kein Blog, wenn man sich allzu schnell
geschlagen geben würde. Unisono scheint die Branche der Carrier
jetzt darauf zu setzen, erst einmal die Investitionen in ihre
bestehenden Netze wieder herauszuholen. Die aktuelle Lage der
meisten Unternehmen führt anscheinend dazu, vor allem einer
Strategie zu folgen: Keine Experimente! Für die Telcos heißt das
momentan, dass vor allem auf DSL und UMTS gesetzt wird. Das kann
aber auch ins Auge gehen.
Breitbandiges Internet über Mobilfunk ist mit HSDPA möglich. Ob ein
Massengeschäft daraus wird, ist jedoch fraglich. So sind die
Chip-Sätze für HSDPA um eine Zehnerpotenz teurer, als diejenigen
für WiMAX-Endgeräte. Ähnlich kurzsichtig könnte die Konzentration
im Festnetzbereich auf DSL sein. Während die großen
westeuropäischen TK-Unternehmen noch um die richtige
Ausbaustrategie ringen und mit ADSL2+ oder VDSL2 Konzepte
verfolgen, die auf der teuren Kombination herkömmlicher
Kupferleitungen mit modernen Glasfaserleitungen basieren, haben
sich viele kleinere Wettbewerber bereits für durchgängige
Glasfaserlösungen entschieden. Langfristig werden sie damit mehr
Bandbreite und vielfältigere Angebote zur Verfügung stellen können.
Der Entwicklungspfad zu Fiber-To-The-Home (FTTH) ist deutlich zu
erkennen. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer neuen Studie des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu den
technologischen und ökonomischen Langfristperspektiven der
Telekommunikation.
Zurück zu WiMAX. Ich bin überzeugt davon, dass der Zurückhaltung
der Anbieterseite nichts Entsprechendes auf der Seite der
Nachfrager gegenüber steht. Damit meine ich nicht in erster Linie
die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen in unterversorgten
Gebieten, in denen DSL nicht zur Verfügung steht. Es geht um etwas
anderes.
Diejenigen, die jetzt in WiMAX investieren, können von einer großen
Nachfrage nach breitbandigem Internet ausgehen, vorausgesetzt dass
Zugang und Endgeräte für den Massenmarkt erschwinglich bleiben.
Zweifellos ist der Hintergrund Web 2.0. Das Internet hat sich
inzwischen zum Medium der Dauerkommunikation entwickelt und die ist
heute ohne den Einsatz von Audio und Video nicht mehr vorstellbar.
Kommunikation jedoch, die nicht jederzeit und an jedem Ort möglich
ist, wird bald von gestern sein. Bewohner von Second Life oder Up-
und Down-Loader von YouTube-Videos – warum sollten sie sich in
ihrer Mobilität einschränken lassen?
WiMAX ist zurzeit die einzige Technologie, die dem sich
abzeichnenden Massenansturm auf das mobile breitbandige Internet
gewachsen ist. In einigen Monaten kommen die ersten Endgeräte, von
denen Samsung jetzt schon eines vorgestellt hat. Und im letzten
Jahr hat die gleiche Firma bereits demonstriert, dass WiMAX Nutzer
sich mit 120 km pro Stunde fortbewegen können und ein Handover
zwischen den Funkzellen möglich ist. Was will man mehr?
21.11.2006 | Prof. Monse
quelle: www.ecin.de (ein sehr interessantes und qualifiziertes
forum, wie ich finde)
schrieb am 14.12.06 21:33:36
... auch dieser artikel ist nicht von schlechten eltern ...
http://www.mittelstandsblog.de/wp-content/archiv/files/blogs…
quelle: http://www.mittelstandsblog.de (Dr. rer. nat. Jürgen Kaack)
schrieb am 14.12.06 22:02:32
Antwort auf Beitrag Nr.:
26.186.714 von landibu am 14.12.06
21:33:36wem die 24 seiten text zuviel sind, dem sei
seite 17 besonders empfohlen!
schrieb am 14.12.06 22:21:54
Weil ich bald Geburtstag hab und bald Weihnachten ist würde ich mir
vom WIMAX-Mann folgendes wünschen:
Ich habe einen Laptop, der hat einen kleinen Schacht, in den ich
mein Handy einklinken kann. Dann funktioniert das Internet überall
wo ich will, in der ganzen Welt, zu kalkulierbaren Preisen, am
besten Flatrate nicht über 100€. Videotelefonie und Fernsehen geht
natürlich auch. Und wenn mir der Laptop zuviel zum rumschleppen ist
und ich nur mein Handy brauche, klinke ich es aus und alles
funktioniert genauso weiter, nur in Kleinformat. Wann wird diese
Vision wohl Wirklichkeit sein?
JoFlo
schrieb am 14.12.06 23:38:26
Werden nun WIMAX Lizenzen auch versteigert??? Erinnert mich zuletzt
an die UMTS Lizenzen... danach sah es echt übel für diejenigen aus,
die welche bekommen hatten!!
Interessant finde ich in Sachen WIMAX den Marktführer in Sachen
Hardware Alvarion Technologies aus Israel (Nasdaq Listing)!
Viele Grüße
Sugar
schrieb am 15.12.06 13:09:28
endergebnis der wimax-versteigerung steht fest ...
http://bwa-versteigerung.bundesnetzagentur.de/Ergebnisse_der…
inquam ist für insgesamt knapp 17,6 mio. in allen frequenzgebieten
zum zug gekommen (durchgängig b-paket). mgm hat televersa noch ein
bißchen geärgert, das das D-paket in region 27 (oberbayern)
abgestaubt.
interessant finde ich, daß inquam in nahezu allen gebieten immer
genau 5 teur niedriger geboten hat als dbd. nennt man sowas nicht
preisabsprache?
jetzt heißt es hoffen und daumen drücken, daß sich qsc (oder
inquam) bald outet. alles andere wäre eine herbe enttäuschung.
@sugar2000
wenn du dir die kosten für die lizenzen mal genauer ansiehst, wirst
du feststellen, daß gegenüber umts drei nullen fehlen. das ist
nämlich der kleine aber feine unterschied zwischen million und
milliarde. dafür sind die chipsets von wimax um den faktor 10
günstiger als bei umts und die übertragungsrate ist vergleichbar
hoch (oder sogar leicht besser). also von "übel" kann da echt keine
rede sein. dazu stehen mit intel und samsung hersteller in den
startlöchern, die keine 5 jahre benötigen, um die technik zu
implementieren.
wimax ist für mich: kleines risiko mit großer chance.
landibu
schrieb am 15.12.06 13:18:14
hier noch eine schöne übersicht, um sich mal ein bild von den
regionen zu verschaffen ...
eigentlich gab es schon ziemlich viel fläche für relativ wenig
geld. wie groß ist die bundesrepublik? was wäre das dann für ein
quadratkilometerpreis?
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