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schrieb am 05.12.08 20:44:18
725180 STADA ARZNEIMITTEL AG
20.52 20.90 tendenz 2.00
10.69% 20:43


schrieb am 07.12.08 11:24:57
Diese Meldung wird wohl dafür sorgen daß man sich für ein paar Tage
vom absolutem Tiefstkurs um 2 oder 3 Euro entfernt bevor der triste
Alltag wieder für reale Kurse unter 20 sorgt.
schrieb am 07.12.08 14:38:48
Quelle. Euro am Sonntag von heute 'Seite 8
Stada geht bei AOK leer aus
Keine Berücksichtigung bei
umsatzstarken
Präperaten.
Noch schlimmer sieht es bei Ratiofarm aus und hier wird der
Verkaufspreis noch deutlich sinken.
schrieb am 07.12.08 14:44:54
schrieb am 08.12.08 08:36:47
Das meinte Retzlaff, als er neulich von den Problemen bei
Ratiopharm sprach...
Bei Ratiopharm geht es drunter und drüber. Wenn die so
weitermachen, ist die Marktführerschaft von Ratiopharm in
Deutschland schnell Geschichte. Hexal und Stada sind da klare
Profiteure.
Aus der ftd:
Ratiopharm - Patriarch auf Abwegen
Ratiopharm ist bei der Auktion um AOK-Rabattverträge komplett leer
ausgegangen. Die Wurzeln des Chaos gehen auf widersprüchliche
Personalentscheidungen Adolf Merckles zurück.
Adolf Merckle hat sich offenbar nicht nur mit VW-Aktien schwer
verspekuliert. Das blamable Abschneiden seines Pharmaunternehmens
Ratiopharm beim Wettbieten um AOK-Rabattverträge fördert nun auch
die Folgen der hoch riskanten Personalstrategie des Milliardärs
zutage.
Dass der zweitgrößte Generikahersteller Deutschlands bei der
Auktion komplett leer ausgegangen ist, liegt nicht etwa daran, dass
er der Krankenkasse unattraktive Preise geboten hätte. Offenbar war
Ratiopharm aber nicht in der Lage, auch nur die formalen Kriterien
der Ausschreibung zu erfüllen. Über den Zustand, in dem sich der
potenziell zum Verkauf stehende Konzern befindet, spricht das
Bände.
Die Wurzeln des Chaos gehen letztlich auf widersprüchliche
Personalentscheidungen Merckles zurück. Jetzt rächt sich, dass er
in den vergangenen Jahren in der Ausrichtung des Konzerns von einem
Extrem zum anderen schwankte und dabei die fähigsten Manager
vergrault hat. Bis vor wenigen Jahren noch war bei Ratiopharm ein
knallharter Kampf um Renditen angesagt - der dazu führte, dass der
Konzern wegen zwielichtiger Vertriebspraktiken in Verruf geriet.
Den Kopf für die Skandale um Ärztebestechungen musste 2006 der an
sich fähige Geschäftsführer Claudio Albrecht hinhalten. Merckle
installierte seinen Sohn Philipp Daniel Merckle als Nachfolger -
dessen klerikales Sendungsbewusstsein für den Erfolg des
Unternehmens schädlich war.
Statt in Arztpraxen floss nun Geld in die Kampagne "World in
Balance" zur Rettung Afrikas. Dass der Vater dem Sohn das Vertrauen
im Frühjahr schon nach gut zwei Jahren wieder entzog, ist dem
Familienoberhaupt noch am wenigsten vorzuwerfen. Wohl aber, dass er
ein Leben lang zahlreiche Topmanager gegängelt oder gefeuert hat,
denen er seinen Erfolg verdankte.
Da er Ratiopharms Niedergang nicht aufhalten kann, dürfte die
Karriere des neuen Chefs, Oliver Windholz, ebenfalls auf der Kippe
stehen. Das Gleiche gilt aber für das Lebenswerk des
Patriarchen.
schrieb am 08.12.08 18:56:31
08.12.2008 17:56
Merrill Lynch belässt STADA auf 'Buy' - Ziel 37 Euro
Merrill Lynch hat die Aktien von STADA (News/Aktienkurs) auf
"Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Der
Generika-Hersteller habe im Rahmen der Ausschreibung der AOK
zahlreiche Zuschläge erhalten und gewinne dadurch Marktanteile
hinzu, schrieb Analyst Andreas Schmidt in einer Studie vom Montag.
Der Erfolg sei mehr von strategischer als von finanzieller
Bedeutung.
AFA0069 2008-12-08/17:55
..immerhin traut Merrill Lynch der Aktie einen knappen Verdoppler
zu....


schrieb am 08.12.08 19:55:48
Stada Arzneimittel AG: kaufen
SEB
08. Dezember 2008, 16:30
Die Stada Arzneimittel AG hatte zuletzt bekannt gegeben, dass sie
nun fast vollständige Kenntnis über das vorläufige Ergebnis der
Ausschreibung der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) für die
Rabattverträge hat. So können die Stada-Vertriebsgesellschaften mit
insgesamt 40 neuen Rabattverträgen für 11 Wirkstoffe rechnen. Das
ist nach Ansicht der Analysten der SEB Bank eine Überraschung,
zumal teils befürchtet wurde, dass Stada wie so mancher
Wettbewerber möglicherweise nicht berücksichtigt werden könnte.
Auch wenn in diesen Vereinbarungen der Margendruck erhalten bleibt,
hat Stada hiermit gute Chancen, den Marktanteil in Deutschland
mindestens auf bisherigem Stand weiter halten zu können.
Die
Experten stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 31
Euro mit "kaufen" ein.


schrieb am 09.12.08 12:50:35
so endlich scheint es so, dass Stada seinen seit Juli bestehenden
Abwärtstrend verlassen kann und sich bei über 20 Euro stabilisiert.
Bin zwar kein ausgemachter Charttechniker, dennoch bin ich grade so
noch in der Lage, ein Lineal an den Chart anzulegen und einen
Strich zu ziehen

.
Wurde aber auch Zeit, zumal die Aktie eine der wenigen Titel
innerhalb der Dax-Familie ist, die die Chance hat ihren Gewinn im
kommenden Jahr zu steigern. Zudem dürfte der Pharmasektor von der
Wirtschaftskrise weitgehend verschont bleiben und ob die
reduzierten Gewinnmargen bei Stada einen derartigen Kursabschlag
rechtfertigen halte ich für mehr als fraglich. Gepaart mit der
immer noch bestehenden Übernahmephantasie und dem Auslaufen
bedeutender Patente in den nächsten Jahren könnte Stada zu einem
der Highflyer in 2009 werden.
schrieb am 09.12.08 16:32:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.167.994
von 007spekulatius am 08.12.08 18:56:31Ich bin
immer wieder verwundert, wenn hier Analysten zitiert werden. Macht
Du dir keine eigenen Gedanken? Wo waren die Abstufungen bei 60€?
Diese Zitate zeigen einem nur, dass man irgendwo Bestätigung für
seinen Kauf sucht.....
Zeig mir mal bitte eine Anlaystenem-"Tipp", wo eine Aktie am Tief
war....

Abgestürtze Werte kann jeder empfehlen! Da spielt nur
die Zeit eine Rolle bis diese Titel wieder steigen.
schrieb am 09.12.08 17:09:57
ich habe auch mit verwunderung den ftd artikel gelesen bzgl.
ratiopharm: wenn man bei so einer wichtigen auktion so schlecht
vorbereitet ist, dann stinkt der fisch vom kopf her. kann mir
keiner erzählen, da hätten 2 arme sachbearbeiter alles verbockt.
auf so einer ausschreibung sitzen (sollten sitzen...) ein paar
dutzend leute wochen-/monatelang. tja, wer aber angst hat, dass die
ganze firma wg. VW aktien verspekulation sowieso den bach
runtergeht, der hängt sich dann nicht mehr voll rein.
bei stada sieht das anders aus, die konnte wider erwarten
ordentlich zulegen in der auktion. für mich glasklar, dass hier
excellentes mgmt. am werk ist, denn an den preisen hat es ja auch
nicht gelegen.
hätt ich mehr geld hätt ich bei 19,- gekauft und würde auch jetzt
noch kaufen. eine der solidesten wetten für die nächsten 12 monate
- wir sprechen uns in dez 2009.
euer m-t
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