Solarthermische Kraftwerke: Technologie-Transfer in den
"Sonnengürtel"
von Rolf Hug
30.04.2003
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Strom- und Wärmeproduktion
wächst. Nach den Plänen von Bundesregierung, Europäischer
Gemeinschaft und weltweiten Initiativen, beispielsweise in Folge
des UNO-Johannesburg-Gipfels, soll er in den kommenden Jahrzehnten
kräftig ausgebaut werden. In den Industrienationen hat die Strom-
und Wärmeproduktion mit Solarzellen und Kollektoren längst Fuß
gefasst. In den Schwellen- und Entwicklungsländern, aber auch in
den reicheren Ländern des so genannten Sonnengürtels ist das noch
nicht der Fall. Dabei könnte die Sonnenenergie gerade in den
Ländern mit besonders hoher Einstrahlung besonders effektiv genutzt
werden: in den so genannten Solaren Kraftwerken. Der Begriff Solare
Kraftwerke umfasst Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung im
Kraftwerksmaßstab, das heißt im Megawattbereich.
Der Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS) machte solche Anlagen zum
Thema seiner Jahrestagung 2002 und berichtete über photovoltaische
Großanlagen, Windenergie-Kraftwerke und Solarwärme-Kraftwerke zur
Stromerzeugung.
Direct Solar Steam System (DISS) zur direkten Dampferzeugung. Foto:
Forschungsverbund Sonnenenergie; DLR
Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit bescheinigen die Forscher
den solarthermischen Kraftwerken eine gute Perspektive, neben der
Wasserkraft und den Windparks. Die in den USA Solar Electric
Generating Systems (SEGS) genannten Kraftwerke sind das Thema
dieses Solar-Reports. Sie wandeln Sonnenenergie im großen Maßstab
in Strom um. Als optimale Einheiten nennen Forscher und Entwickler
SEGS mit einer Leistung von 100 Megawatt (MW).
CO2-freie Stromerzeugung in großen Mengen
Die "Erneuerbaren" sollen bis zum Jahr 2050 die Hälfte der
Primärenergie liefern. Das hat die Bundesregierung im April 2002
innerhalb ihrer Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Die
vorübergehend in den Hintergrund getretene Technik der
Stromerzeugung mit Solarthermie ist für das Bundesumweltministerium
(BMU) eine wichtige Option: Das BMU fördert die Forschung und
Entwicklung in diesem Bereich mit rund 10 Millionen Euro im Rahmen
seines Zukunftsinvestitionsprogramms. Die Industrie beteiligt sich
mit rund 7 Millionen Euro an Forschung und Entwicklung. Auch
international haben Solare Kraftwerke Rückenwind bekommen, nachdem
die Weltbank und die Vereinten Nationen mit der Finanzagentur
Global Environmental Facility (GEF) mehrere Ausschreibungen für
Solarkraftwerke in Schwellen- und Entwicklungsländern angestoßen
haben. Die speziellen Tarife für Strom aus solarthermischen
Kraftwerken (12 Eurocent Prämie pro Kilowattstunde), die Spanien im
vergangenen Jahr eingeführt hat, zeigen ein wachsendes Interesse
auch innerhalb der EU.
Luftaufnahme der spanischen Testanlage Plataforma Solar in Almería.
Vorne links 500 m Teststrang eines Parabolrinnenkollektors zur
direkten Dampferzeugung, daneben CESA I Turm mit Heliostatfeld.
Foto: Forschungsverbund Sonnenenergie; PSA/DLR
Da solarthermische Kraftwerke nur im Sonnengürtel der Erde
wirtschaftlich betrieben werden können, stellt diese Technik vor
allem eine Exportchance dar. Die Fertigung der wesentlichen
Komponenten verspricht der deutschen Industrie einen erheblichen
Wertschöpfungsanteil und damit die Sicherung und den Ausbau von
Arbeitsplätzen. Für die Stromversorgung Mitteleuropas könnten
solarthermische Kraftwerke auf lange Sicht eine Rolle spielen, wenn
der Transport von Solarstrom technisch möglich und wirtschaftlich
erschwinglich wird, zum Beispiel aus Nordafrika.
Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben die Vorteile
solarthermischer Kraftwerke längst erkannt und gehören weltweit zu
den führenden Protagonisten dieser Technik. Solarthermische
Kraftwerke verursachen keine Emissionen und bergen keine
Umweltrisiken. Ihr Potenzial beträgt ein Vielfaches des weltweiten
Strombedarfs. Und sie können in den überwiegend trockenen, heißen
Erzeugerländern zur Gewinnung von Trinkwasser genutzt werden. Dabei
fiele der Solarstrom als "Nebenprodukt" an. Ein solarthermisches
Kraftwerk mit 200 MW Leistung könnte in Verbindung mit einer
Meerwasserentsalzungsanlage 50.000 Menschen mit Trinkwasser
versorgen und Strom für 250.000 Menschen erzeugen, errechneten
Experten des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Der
Einsatz von Parabolrinnen-, Solarturm und Dish-Sterling-Systemen
ist sowohl in Entwicklungs- als auch in Industrieländern möglich.
Dish-Sterling-Systeme eignen sich besonders für dezentrale
Lösungen.
Parabolrinnen, Solartürme und
Sterling-Systeme
Die Kosten der Stromerzeugung in solarthermischen Kraftwerken
können nach Ansicht des Bundesumweltministeriums langfristig stabil
und konkurrenzfähig werden. Im Zusammenspiel mit Energiespeichern
ermöglichen solche Kraftwerke sogar eine Grundlastversorgung. Sie
können aber auch mit anderen Energiequellen kombiniert werden,
beispielsweise mit Erdgas, Erdöl, Wasserstoff, Biogas und flüssigen
biogenen Brennstoffen. Im so genannten Hybridbetrieb werden diese
Brennstoffe eingesetzt, wenn die Sonne keine ausreichende Leistung
zur Verfügung stellt. Beim Einsatz billiger fossiler Brennstoffe
sinken zwar mit niedrigen Solaranteilen die Kosten, aber die
Kohlendioxidanteile steigen. Das Ziel ist deshalb ein reiner
Solarbetrieb mit thermischen Speichern, oder zumindest eine
Begrenzung des fossilen Brennstoffeinsatzes, wie in Kalifornien
praktiziert. Bei der Markteinführung setzen Forschung und Industrie
auf kostenorientierte Strategien, bei denen zunächst kleine Anteile
am Gesamtbrennstoffeinsatz durch Solarenergie ersetzt werden und
die Sonne die fossilen Brennstoffe nach und nach ablöst. Für viele
Gegenden der Welt sind solarthermische Kraftwerke die
wirtschaftlich interessanteste Option klimaneutral Strom zu
erzeugen. Drei Technologien werden für den entstehenden Markt
entwickelt: Die kommerziellen erfolgversprechenden
Parabolrinnensysteme, die Solarturmtechnologie und die
Dish-Sterling-Systeme.
Erprobt und erfolgreich: Parabolrinnensysteme
Seit über 15 Jahren sind neun Patrabolrinnenkraftwerke in
Kalifornien mit 354 Megawatt Leistung erfolgreich im Einsatz. Die
weltweit einzigen kommerziell betriebenen solarthermischen
Kraftwerke haben bisher knapp 10 Terawattstunden (10 Milliarden
Kilowattstunden) sauberen Solarstrom produziert und demonstrieren
das Potenzial dieser Technologie.
Solarkraftwerk bei Kramer Junction, USA: Über 2 Millionen
Quadratmeter Parabolrinnenkollektoren mit einer
Stromerzeugungskapazität von 354 Megawatt produzierten bis Ende
2001 fast 10 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom und Erlöse in
Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Quelle: Forschungsverbund
Sonnenenergie;DLR.
Parabolisch gekrümmte Spiegel bündeln das Sonnenlicht auf ein
Absorberrohr. Die Spiegel (Reflektoren) werden der Sonne einachsig
um ihre nord-süd-orientierte Längsachse nachgeführt. Das
Absorberrohr nimmt die konzentrierte Strahlung auf und überträgt
sie bei Temperaturen bis zu 400° Celsius an eine durchströmende
Wärmeträgerflüssigkeit (Wasser/Dampf, Thermo-Öl oder Salzschmelze).
Ein Vakuum zwischen dem inneren Absorberrohr und einem
konzentrischen äußeren Glasrohr steigert den Wirkungsgrad. Der mit
Sonnenstrahlung erzeugte Dampf treibt eine Turbine an, die mit
einem Generator zur Stromerzeugung gekoppelt ist. Eine Systemstudie
des Forschungsverbunds Sonnenenergie belegt, dass
Parabolrinnenkollektoren bei Betriebstemperaturen oberhalb von 50 °
die höchsten Jahreserträge liefern, darunter können die
handelsüblichen Flachkollektoren zur Warmwasserbereitung und
Heizungsunterstützung ihren Vorteil ausspielen, auch die diffuse
Strahlung nutzbar zu machen. In Kalifornien haben die SEGS laut FVS
bei der Umwandlung von Sonneneinstrahlung in Strom
Gesamtwirkungsgrade über 20 % im Sommer und mehr als 14 % im
Jahresdurchschnitt erreicht. Der Thermische Wirkungsgrad des
Solarfeldes wurde vom Beginn 1985 bis zum Jahr 1991 von 35 % auf
50% gesteigert; die spezifischen Installationskosten sanken in
diesem Zeitraum von 4.490 US-Dollar pro Kilowatt auf 3.440
USD/kW).
LS2-Parabolrinnenkollektor, eingesetzt im kommerziellen
Solarkraftwerk vom Typ SEGS, das seit über 10 Jahren in der
kalifornischen Mojave Wüste Solarstrom erzeugt Foto:
Forschungsverbund Sonnenenergie; PSA/DLR
Die Massenfertigung von über 2 Millionen Quadratmetern
Parabolrinnenfeldern und die Langzeiterfahrung haben der
Technologie deutliche Wettbewerbsvorteile verschafft: Sie kann
nicht nur den geringsten Materialeinsatz und den niedrigsten
Landverbrauch für sich in Anspruch nehmen, sondern sie weist auch
die beste nachgewiesene solare Jahresausbeute sowie die höchste
Wirtschaftlichkeit auf. Mit ihrer geringen Zahl verschiedener
Bauteile bietet sich die Parabolrinnentechnik für die
Massenfertigung an und erlaubt es damit, die Kosten zu senken. Für
Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 80 Megawatt errechnete
der FVS spezifische Solarfeldkosten von 200 - 250 Euro pro
Quadratmeter und damit einen solaren Stromerzeugungspreis von 10
bis 16 Cent je Kilowattstunde. Die aktuellen Projektentwicklungen
beziffert der FVS mit zirka 3.000 Megawatt; in den Jahren 2010 -
2020 erwartet er ein Marktvolumen von 15.000 MW.
Solarturmsysteme: Sonnenenergie für Gasturbinen
Große Erwartungen wecken die so genannten Solarturmsysteme. Hier
wird das Sonnenlicht mit Hilfe einzeln nachgeführter flacher
Spiegel (Heliostate) auf einen zentralen Wärmetauscher (Receiver)
in einem Turm fokussiert. So kann die Sonnenstrahlung einige
hundert Mal konzentriert werden und Hochtemperaturwärme bis zu
1.100 ° C bereitstellen. Weltweit demonstrieren seit 1981 zehn
Versuchsanlagen die Machbarkeit dieser Technik. Alle Systeme
produzieren Strom mittels Dampfturbinen. Als Wärmeträgermedium
wurde zunächst Wasserdampf verwendet, mittlerweile setzen die
Forscher auf Salzschmelzen oder Luft als Wärmeträger.
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Blick vom Heliostatfeld auf den CESA I Turm in der spanischen
Testanlage Plataforma Solar de Almería beim Bestrahlungstest eines
neuartigen Receivers. Fotos: Forschungsverbund Sonnenenergie;
PSA/DLR
Das Salzturmsystem und die Luftreceiversysteme gelten als
interessant, haben ihre kommerzielle Reife jedoch noch nicht
bewiesen. Für beide Techniken sind Demonstrationsvorhaben unter den
Randbedingungen des spanischen Einspeisegesetzes in Vorbereitung.
Vielversprechend sind die Luftreceiver, weil sie die Einkopplung
der Solarenergie in Gasturbinen ermöglichen, besonders in die hoch
effizienten Kombikraftwerke. Diese verbinden Dampf- und Gasturbinen
und erreichen so einen besonders hohen Wirkungsgrad. Dadurch kann
die Konzentratorfläche reduziert werden, was eine deutliche Senkung
der solaren Gesamtinvestitionskosten bedeutet. Die Technik der
solaren Lufterhitzung kann in einem breiten elektrischen
Leistungsbereich von einem Megawatt bis zu 100 MW eingesetzt
werden.
Kraftwerk Solar Two" in Barstow/ Kalifornien: Prototyp eines
Solarturmkraftwerks mit einer elektrischen Kapazität von 10
Megawatt (MW), in dem von 1996 bis 1998 der Betrieb mit dem
Wärmeträger "Salzschmelze" demonstriert wurde. Foto:
Forschungsverbund Sonnenenergie; PSA/DLR
Ein spanisch/amerikanische Konsortium plant derzeit die Fortsetzung
des zwischen 1996 und 1999 in Kalifornien betriebenen
Salzturm-Versuchskraftwerks "Solar Two" in der Nähe von Cordoba mit
einem dreifach größeren Solarfeld als beim Vorgänger. Anlagen mit
Luftreceivern sind in der Nähe der südspanischen Stadt Sanlúcar la
Mayor und auf der Plataforma Solar de Almería (PSA) geplant. Auf
der PSA soll erstmals ein komplettes solar-hybrides
Gasturbinensystem mit Lufterhitzung betrieben werden. Das
EU-geförderte Projekt SOLGATE beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit
der Integration von Receiverkomponenten und Gasturbine.
Dezentrale Stromerzeugung mit Dish-Sterling-Systemen
Im Dezember 2000 und im Juni 2001 wurden auf der Plataforma Solar
de Almería zwei Prototypen des so genannten EuroDish-Systems in
Betrieb genommen. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft und
Raumfahrt (DLR) betreuen die mittlerweile vollautomatisch
betriebenen Systeme, nachdem die Steuerungssoftware und die
Antriebe weiterentwickelt wurden. Dish-Stirling-Anlagen
konzentrieren die Solarstrahlung mit einem Parabolspiegel von
einigen Metern Durchmesser und erzeugen Strom mittels
Stirlingmotoren. Da die direkte Sonneneinstrahlung konzentriert
wird, müssen die Dish-Sterling-Systeme der Sonne kontinuierlich
zweiachsig nachgeführt werden. Ein Receiver absorbiert die
Strahlung und führt sie dem Stirlingmotor als Hochtemperaturwärme
zu. Die Antriebsenergie wird von außen zugeführt - im Gegensatz zum
Otto- oder Dieselmotor wo die Verbrennung im Kolben stattfindet.
Die beiden miteinander gekoppelten Zylinder des Stirlingmotors sind
gasdicht geschlossen und mit einer konstanten Menge Arbeitsgas
(Helium) gefüllt. Ein Zylinder wird von außen erhitzt, der andere
bleibt kühl. Die Druckdifferenz zwischen beiden Zylindern treibt
zwei miteinander verbundene und phasenverschoben arbeitende Kolben
an. So kann das gekühlte Gas wieder in den heißen Zylinder
geschoben werden, sich dort ausdehnen, und den
Stirling-Kreisprozess in Gang halten. Ein direkt an die Kurbelwelle
gekoppelter Generator produziert den Strom. Eine anschauliche
Animation des Funktionsprinzips des Stirlingmotors präsentiert die
Solo Kleinmotoren GmbH im Internet unter
http://www.stirling-engine.de (Funktion).
Die elektrische Leistung von Dish-Sterling-Systemen reicht von 5
bis 50 Kilowatt. Sie bieten sich an für den Ersatz von
Diesel-Aggregaten und können als "Farm" zu größeren Einheiten
zusammengeschaltet werden.
EuroDish-Stirling auf der PSA / Spanien. Foto: Forschungsverbund
Sonnenenergie; PSA/DLR
Erste Prototyopen mit 25 kW elektrischer Leistung wurden Mitte der
80er Jahre in den USA gebaut. In Deutschland sammelten Schlaich,
Bergermann und Partner (SBP) seit 1984 Erfahrungen mit
Dish-Sterling-Systemen, von denen die drei Anlagen des Projektes
Distal I auf der PSA mit über 30.000 kumulierten Betriebsstunden
die weltweit umfangreichsten empirischen Daten lieferten. Drei
weitere Systeme des Projekts Distal II mit Konzentratoren von 8,5
Metern Durchmesser, Stirlingmotoren mit 9 kW elektrischer Leistung
und einer vollautomatischen Steuerung sind seither laufend in
Betrieb. Vorläufiger Höhepunkt der Entwicklung ist das
EuroDish-Projekt mit zwei Prototypen, die bis 2001 auf der PSA
errichtet wurden und seither erprobt werden. Die wesentlichen
Komponenten wurden verbessert: Der Konzentrator wird inzwischen aus
dünnwandigen Segmenten auf der Basis eines faserverstärkten
Epoxidharzes gefertigt, auf das Dünnglasspiegel mit einer dauerhaft
hohen Reflexivität von 94 % geklebt werden. Die
Jahresenergieausbeute wird beim EuroDish gesteigert, indem der
Konzentrator rund 25% über der Nennleistung des Stirlingmotors
ausgelegt wurde. Deshalb muss zwar bei Einstrahlungen über 850 Watt
pro Quadratmeter überschüssige Wärme abgeführt werden, aber der
Motor arbeitet auch bei geringerer Einstrahlung mit hohem
Wirkungsgrad.
Der Stirling 161 der Solo Kleinmotoren GmbH wird seit 1990 von Solo
weiterentwickelt und als Prototyp gefertigt.
Der Stirling 161 erreicht bei einem mittleren Druck von 150 bar
eine Gastemperatur von 650 ° Celsius und mit 1.500 U/Min eine
elektrische Lesitung von 9 bis 10 kW. Quelle: Solo Kleinmotoren
GmbH.
Derzeit baut Solo eine Kleinserienfertigung für den Motor als
gasbetriebenes Blockheizkraftwerk auf. Finanziell unterstützt vom
Bundesumweltministerium werden in Almería weitere
Betriebserfahrungen gesammelt und künftige Anlagenbetreiber
geschult. Mit dem Übergang zu einer Kleinserienfertigung sollen die
bisher noch hohen Systemkosten verringert werden. Referenzanlagen
bei ausgewählten Nutzern sollen Montage, Betrieb und Wartung unter
marktnahen Bedingungen ermöglichen und die Technik öffentlich
bekannt machen.
Der Solar-Report basiert auf dem FVS-Themenband 2002 "Solare
Kraftwerke", erhältlich bei der FSV-Geschäftsstelle oder
herunterzuladen unter
http://www.FV-Sonnenenergie.de