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Seite 30 von 81

ESPAÑA y EL SOL ++ thermische Solarkraftwerke + PV + Projekte + Techniken + Infos + AG´s ++ ( Seite 30)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 19.12.06 15:44:43
von
neuster Beitrag 06.12.10 13:08:35
von

Anzahl Beiträge: 808
Aufrufe gesamt: 125.771
Aufrufe heute: 7
Diskussionsnr.: 1.101.319
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[ Seite: 123293031798081neuster Beitrag ]

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schrieb am 23.04.08 12:29:56
Beitrag Nr.291 
(33.950.749)
Antwort
Zitat
In der pdf Datei unten (4 Seiten) wird näher auf die String Ribbon Technik (RGS bei Solarworld) und den Silizium Verbrauch dabei eingegangen.


Daten Vergleich ... siehe Seite 4

- Wafertechnik heute ~10,5 g Si pro Watt :look:
- String Ribbon heute ~5 g Si pro Watt
- ab 2010 Ziel nur noch ~2,5 g Si pro Watt :eek:
- String Ribbon = polykristalline Zellen
- Dicke ca. 190 Micrometer
- mit 20% kaum Silizium Verluste (Schnittverluste Wafer bis 50%)
- hohe Produktonsgeschwindigkeit bei der Quad String Ribbon Technik

Bei Kosten von über 60% allein für das Silizium bei Solarzellen sind hierbei noch erhebliche Einsparungen in der Zukunft möglich. :rolleyes:

Für den Einsatz der RGS wird wohl der polykristalline Standort Freiberg vorgesehen sein. In den USA kommt die monokristalline Technik zum Einsatz. Für diese bieten sich eher die hochleistungs "Tandem" Solarzellen an, wie das Sharp im großem Stiel in Japan vor hat. Ein Wirkungsgrad von deutlich über 20% ist dabei denkbar, da diese Zellentechnik die Sonneneinstrahlung viel besser ausnutzt.

http://www.erneuerbareenergien.de/0308/ere03-08_s32-35.pdf
Erfolgreich investieren in grüne Geldanlagen: Ökologisch - ethisch - nachhaltig
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Stephan Rotthaus
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schrieb am 23.04.08 22:00:21
Beitrag Nr.292 
(33.957.090)
Antwort
Zitat
Der neue Minister im span. Industrieministerium Miguel Sebastian (Nachfolger von Joan Clos) bekräftigte heute seine Unterstützung für erneuerbare Energien mit dem Ziel einer gesicherten Versorgung und Energie Effizienz, wurde heute von ranghohen Mitarbeitern mitgeteilt. ... es wird langsam Zeit, daß nach all den netten Worten Taten folgen. :rolleyes:

Sebastián mantiene la apuesta por las energías renovables
El ministro de Industria califica de "pasajera" la crisis internacional


EL PAÍS - Madrid - 23/04/2008

Vota Resultado 28 votos
El ministro de Industria, Turismo y Comercio, Miguel Sebastián, mantendrá la apuesta por las energías renovables, así como el objetivo de lograr seguridad en el suministro y la eficiencia energética, según aseguró en la toma de posesión de los altos cargos del ministerio.

El nuevo ministro afirmó que las políticas del departamento se encaminarán hacia el objetivo del bienestar y de superar la actual crisis internacional, que calificó de "pasajera". Reconoció, en cualquier caso, que "va a interrumpir a corto plazo el buen ritmo de crecimiento económico que nuestro país venía disfrutando".

Subrayó que hay que asentar las bases del patrón de crecimiento, centradas en la productividad, la competitividad, el avance tecnológico y los productos y servicios de alto valor añadido para crecer al ritmo de los últimos años, además de mejorar las exportaciones. "Salir airosos de este reto y reforzados de esta etapa es el mejor beneficio que podemos hacer a los ciudadanos", añadió Sebastián.

http://www.elpais.com/articulo/economia/Sebastian/mantiene/a…

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schrieb am 24.04.08 11:36:04
Beitrag Nr.293 
(33.960.797)
Antwort
Zitat
Das Thema "Solarglas-Engpass" wurde auch bei Solarworld angesprochen, bzw. bestätigt! Der Eisengehalt des Glases wäre wohl generell zu hoch und das Angebot eisenarmen Glases hält nicht mit der steigenden Nachfrage mit. :rolleyes:


Borosilicate glass :look:


BOROFLOAT® 33 Borosilicatglas ist weltweit ein Begriff für ein anerkanntes, hochwertiges Markenprodukt, das für Multifunktionalität und Qualität steht.

Dieses einzigartige Spezialfloatglas wird von SCHOTT JENAer GLAS nach dem Microfloat Verfahren unter Einsatz modernster Technologien hergestellt.

Die Vielzahl seiner besonderen Produkteigenschaften, wie beispielsweise seine hohe Temperaturbeständigkeit und seine gute Oberflächenqualität, eröffnen BOROFLOAT® 33 Borosilicatglas ein breites Spektrum von Anwendunggebieten.

Neben den traditionellen Anwendungen erschließen sich heute für BOROFLOAT® 33 zunehmend neue Einsatzgebiete in modernen Applikationen und Technologien, wie beispielsweise in der Medizintechnik und der Photovoltaik.
Herstellungsprozess

Microfloat Verfahren

Das Floatverfahren, das in den 50er Jahren von einem britischen Unternehmen entwickelt und erstmals realisiert wurde, revolutionierte die damalige Glaswelt. Seit dieser Zeit ist der Begriff „Floatglas“ ein Synonym für ein makelloses Flachglas mit perfekter spiegelglasähnlicher Oberfläche, das in großen Dimensionen erhältlich ist.



Beim Floatprozess fließt geschmolzenes Glas kontinuierlich aus dem Schmelzofen über ein flüssiges Zinnbad. Dort verteilt es sich gleichmäßig und wird anschließend durch eine gezielte mechanische Beeinflussung in die gewünschte Dicke gebracht. Am Ende des Zinnbades angekommen, wird das schon „feste“ Glas von der Metalloberfläche abgehoben und danach spannungsarm abgekühlt. Nach dem Verlassen des Ofens wird das Glasband durch eine automatische Vorrichtung in die gewünschten Scheibenmaße geschnitten.

1993 errichtete SCHOTT - in Kooperation mit einem japanischen Partner - in Jena die erste Microfloat Anlage der Welt zur Produktion von BOROFLOAT® 33 - dem einzigartigen Borosilicat-Spezialfloatglas.

Chemische Eigenschaften

BOROFLOAT® 33 besteht aus natürlichen Rohstoffen und gilt als unbedenklich für Mensch und Umwelt. Durch Stoffrecycling kann das Glas wiederverwendet werden.

.

BOROFLOAT® 33 enthält weniger als 190 ppm färbende Fe2O3-Ionen und ist dadurch ein klares, durchsichtiges Weißglas.

Die chemische Zusammensetzung von BOROFLOAT® 33 entspricht der eines typischen Borosilicatglases gemäß der DIN ISO 3585 bzw. EN 1748 T1.

BOROFLOAT® 33 zeigt wie alle Borosilicatgläser eine hohe Resistenz gegenüber Wasser, vielen Alkalien und Säuren sowie organischen Substanzen. Auch über einen längeren Zeitraum und bei Temperaturen über 100 °C übertrifft es in seiner chemischen Widerstandsfähigkeit die meisten Metalle sowie andere Werkstoffe (Anwendung als Schauglas in der chemischen Industrie). Durch die Einwirkung von Wasser und Säuren werden nur geringe Mengen Ionen aus dem Glas gelöst (Anwendung in Medizin- und Analysetechnik).

Class
Wasserbeständigkeit gemäß ISO 719 / DIN 12 111 HGB 1
gemäß ISO 720 HGA 1
Säurebeständigkeit gemäß ISO 1776 / DIN 12 116 1
Laugenbeständigkeit gemäß ISO 695 / DIN 52 322 A2

Zinnrückstände:
Das Phänomen der Rückstände von Zinnpartikeln auf der Oberfläche ist von der Herstellung von Kalk-Natron-Floatglas bekannt. Ursache dafür sind Verdampfungs- erscheinungen in der Floatbadatmosphäre. Für BOROFLOAT® 33 liegen diese Werte sowohl an der Zinnkontaktseite als auch auf der Atmosphärenseite erheblich unter denjenigen von Kalk-Natron-Floatglas.

Thermische Eigenschaften

Die geringe thermische Ausdehnung, die hohe Temperatur- abschreckfestigkeit und eine Langzeittemperaturbelastbarkeit von 450 °C machen BOROFLOAT® 33 zu einer guten Wahl für Anwendungen, die eine gute Temperaturstabilität erfordern (z.B. Innenscheibe in pyrolytisch selbstreinigenden Herden oder Vorsatzscheiben für Hochleistungsstrahler).

Nominaler mittlerer thermischer Längenausdehnungskoeffizient
α (20 - 300 °C) 3.25 x 10-6 K-1
(to ISO 7991)

Spezifische Wärmekapazität
cp (20 - 100 °C) 0.83 KJ x (kg x K)-1

Spezifische Wärmeleitfähigkeit
λ (90 °C) 1.2 W x (m x K)-1

Maximale Einsatztemperaturen
bei Kurzzeitbelastung δ max (< 10 h) 500 °C
bei Langzeitbelastung δmax (≥ 10 h) 450 °C

Optische Eigenschaften

BOROFLOAT® 33 ist ein klares, durchsichtiges Weißglas. Durch die hervorragende Transparenz sowohl im ultravioletten als auch im sichtbaren und nahen infraroten Bereich des Lichtes eignet sich BOROFLOAT® 33 als Vorsatzscheibe für viele Scheinwerfervarianten, Hochleistungsstrahler und Sonnenbänke (bis zu Einsatztemperaturen von 450 °C). Die zusätzlich geringe Eigenfluoreszenz (Lichtemission), kombiniert mit einer sehr guten Oberflächenqualität, Planität und Homogenität, eröffnet für BOROFLOAT® 33 vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in Optik, Opto-Elektronik, Photonik und Analytik.

Parabolrinnen-Receiver

Mit der Entwicklung und Produktion des SCHOTT-Parabolrinnen-Receiverrohres avanciert SCHOTT zu einem der weltweit führenden Anbieter solarthermischer Kraftwerkskomponenten. Gleichzeitig rundet dieses junge Geschäftsfeld das Leistungsspektrum von SCHOTT in der Nutzung der Sonnenenergie eindrucksvoll ab.

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schrieb am 27.04.08 18:20:26
Beitrag Nr.294 
(33.980.720)
Antwort
Zitat
José Montilla, der Präsident von Cataluna, kündigte am Freitag beim Besuch vom einem Solarpark in der Nähe von Barcelona an, daß das neue Regulierungsgesetz (in Cataluña) noch im ersten Halbjahr 2008 verabschiedet wird. Es soll Klarheit für den Markt geschaffen werden. Er erinnerte auch an ihre ehrgeizigen Ziele bis 2015, wonach der Einsatz der erneuerbaren Energien vervierfacht werden soll, auf 9,5% vom Primer Energieverbrauch. ... es ist nicht das erste mal, daß Cataluña die Line vorgibt. Die solare Bauvorschrifft für Spanien, wurde 9/2006 aus Barcelona für ganz Spanien übernommen. :rolleyes:

La nueva regulación del Govern sobre parques eólicos y solar se aprobará este semestre, anuncia Montilla

El nuevo decreto de la Generalitat que regulará la implantación de parques eólicos y fotovoltaicos se aprobará 'durante este primer semestre de 2008, antes de verano', anunció hoy su presidente, José Montilla, durante una visita de una planta de energía solar en Mediona (Barcelona), en la comarca del Alt Penedès.

Montilla indicó que 'el objetivo de este nuevo decreto es clarificar y agilizar la implantación de parques eólicos y fotovoltaicos, garantizando la protección del paisaje y la normativa ambiental e urbanística, de forma que se introduzcan elementos planificadores y de simplificación administrativa'.

Declaró que el Govern ha impulsado durante los últimos años las energías renovables y que, prueba de ello, es que 'a finales de este mismo año' se cumplirán los objetivos que se había marcado para 2008: pasar de 2,2 megavatios de potencia instalada en 2003 a 50 megavatios.

Montilla recordó que el Plan de Energía aprobado por el Govern vigente hasta 2015 plantea que, en menos de una década, se logre 'multiplicar por cuatro la producción de energías renovables', para que 'lleguen al 9,5% en el balance de la energía primaria'.

El presidente de la Generalitat hizo estas declaraciones durante una visita a la nueva placa de energía fotovoltaica situada en Mediona, de 96 kilovatios de potencia y con 10 paneles solares. La planta la promueve el Ayuntamiento de la localidad en colaboración con Fecsa, y en otoño que viene habrá dos más, promovidas por el sector privado.

Terra Actualidad - Europa Press
http://actualidad.terra.es/provincias/barcelona/articulo/gov…

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schrieb am 01.05.08 21:45:41
Beitrag Nr.295 
(34.011.510)
Antwort
Zitat
:: Siliken präsentiert Solarmodule, die nachts leuchten



+ 27.04.2008 + Im Februar zeigte die spanische Siliken SA auf der Messe Genera in Madrid erstmals Solarmodule, die bei Dunkelheit leuchten.

Dabei handelt es sich um gewöhnliche kristalline Module, die jedoch mit einer mit Zinksulfid behandelten Platte versehen sind, die sich vor der Tedlarfolie oder im Falle eines Glas-Glas-Moduls vor der rückseitigen Scheibe befindet. Da die Zellen des Moduls versetzt angeordnet sind, entstehen freie Flächen, die ebenfalls der Sonne ausgesetzt sind und bei Nacht das Licht zurückgeben. Hierbei kommt der von Zinksulfid bekannte lumineszierende Effekt zur Anwendung.

Neben der Stromgewinnung verweist Siliken auf den ästhetischen und dekorativen Zweck dieser Module. Bevorzugtes Einsatzgebiet sind demnach repräsentative Gebäude wie Stadien, Kongresszentren oder Kulturarenen. In die Zinksulfidschicht könnten auf Wunsch Schriftzüge gebettet werden, die dann bei Dunkelheit lesbar wären. Da die Module mit viel Handarbeit gefertigt werden, sind zahlreiche weitere Optionen möglich: So können Kunden die Farbe der leuchtenden Schicht wählen, die Größe des Moduls und die Anordnung der Zellen bestimmen und auch zwischen einer Glas-Glas-Fertigung oder einer Glas-Tedlar-Variante entscheiden.

Die Zellen und die mit Zinksulfid beschichtete Glasplatte kauft Siliken ein, in der Fabrik am Stammsitz in Rafabuñol nahe Valencia werden die Komponenten dann zum Modul verarbeitet. Da die Module bislang nur als Prototypen vorliegen und momentan letzte Tests durchgeführt werden, hat Siliken noch keinen Preis festgelegt.

----------

... Siliken plant mit Hilfe von Morgan Stanley einen einen Börsengang. Das Unternehmen beschäftigt 660 Mitarbeiter und plant den Einstieg in die integrierte Produktion, wobei später auch die Siliziumherstellung gedacht wird. Bisher wurden Solarzellen unter anderem von Q-Cells bezogen.

Eine Firmenpräsentation
http://www.siliken.com/images/Cargas/Presentacion_Siliken.pd…

Homepage ...
http://www.siliken.com/quienes/presente_futuro

Avatar
schrieb am 01.05.08 23:15:59
Beitrag Nr.296 
(34.012.029)
Antwort
Zitat
Ein hilfreiches Tool ...
Shortdaten zu span. Werten in einer übersichtlichen Grafik darstellen :look:
(Daten Börse Madrid)

Link dazu ...
http://tusacciones.com/prestadas/#ABENGOA

- Wert oben links im Menü auswählen (A-Z)
- Grafik erschein kurz danach
- Links Anzahl in Mio. Stück
- Daten ab 23/4/2007
- GELB - Zahl der gesamten Aktien Short
- BLAU - Anzahl der enthaltenen represtadas (weiter verliehe Aktien)
- ROT - Rückgabe von Aktien
- Grafik kann ausgedruckt werden zum Vergleich mit dem Kurs Chart

- Die Grafiken können zu Tagesdaten im Zeitraum angeklickt werden. Diese erscheinen in einem neuem Fenster.

S2, bossi
Avatar
schrieb am 02.05.08 10:43:08
Beitrag Nr.297 
(34.013.730)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.011.510 von bossi1 am 01.05.08 21:45:4160-Megawatt-Kraftwerk geht im Juni in Spanien ans Netz :look:



24.04.2008
Spanien könnte sich bald wiederholt mit dem Titel des größten Solarkraftwerks der Welt schmücken.

... die Module lieferten Siliken, Scheuten Solar und Yingli. Für die nächste Erweiterung von 38 MW liefert jedoch
nur Siliken die Module. :rolleyes:

Photon Artikel dazu ...
http://www.photon.de/news_archiv/details.aspx?cat=News_Archi…
Avatar
schrieb am 03.05.08 23:08:59
Beitrag Nr.298 
(34.022.581)
Antwort
Zitat
Pevafersa Group ...
und am Ende steht die Silizumproduktion
:look:

Das Familienunternehmen von Ex Elektriker Vicente Fernándes Manso hat noch keinen Börsengang angekündigt.

Pevafersas Weg von der span. Garagenfirma für zweiachsige solare Nachführsysteme zum vollintegrierten Solarhersteller. Die eigene Siliziumherstellung (Siemens) soll Ende 2009 mit 1.000 to am beginnen. Ab April 2008 beginnt der Bau einer neuen 60 MW Waferfertigung, die ihre ihre von Roth & Rau gebaute Solarzellenfabrik und die vorhandene Modulproduktion ergänzen soll. Für 2008 werden 400 Mio. € Umsatz mit ca. 400 Mitarbeitern erwartet, wobei die Mitarbeiterzahl bis 2010 auf 1000 steigen soll. :rolleyes:

Homepage ...
http://www.pevafersa.com/en/grupo/index.htm

----------

Artikel dazu von der Pevafersa HP ...



---------

Pevafersa startet Bau einer Wafer-Fabrik :look:

29.04.2008: Die spanische Instalaciones Pevafersa SL hat mit dem Bau ihrer Wafer-Fabrik im kastilischen Toro begonnen.

Photon Artikel ...
http://www.photon.de/news_archiv/details.aspx?cat=News_Archi…
Avatar
schrieb am 03.05.08 23:21:16
Beitrag Nr.299 
(34.022.605)
Antwort
Zitat
Spanien ca. um den Faktor 2 besser für Photovoltaik :look:

Unter südlichen Einstrahlungsbedingungen mit 1.800 Kwh / Kw, statt 1.000 Kwh / Kw würden aber bereits 23 Cent / Kwh Einspeisevergütung ausreichen, um Solarstrom so attraktiv zu machen, wie in Deutschland mit 40 Cent.


Avatar
schrieb am 06.05.08 13:55:10
Beitrag Nr.300 
(34.036.826)
Antwort
Zitat
Ein Speicherhersteller und die Solarzellen. Auch unter Portugals Sonne ist die Grid Parity ohne Regulierungsbeschänkungen nicht mehr weit entfernt ... ;)

05.05.2008 12:25
INTERVIEW
Qimonda hält Ausbau des Solargeschäfts für denkbar :look:

MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Qimonda AG hält nach den Worten ihres Chief Operating Officer (COO) Thomas Seifert nach der Gründung des Solar-Gemeinschaftsunternehmens mit Centrosolar einen Ausbau der Aktivitäten bei Solarzellen für denkbar. "Wir sind in diesen Markt eingestiegen, um mit dem Markt zu wachsen", sagte Seifert am Montag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Dabei könne Qimonda mit vergleichsweise geringen Investitionen hohe Potenziale für neue Umsätze und Erträge erschließen.

Zwar bleibe der Fokus weiterhin auf dem Kerngeschäft mit Speicherhalbleitern, doch schaue das Unternehmen auch nach Geschäften, bei denen sich Wachstumschancen ergeben und Synergien aus dem Kerngeschäft heben lassen würden, so Seifert.

Früher am Berichtstag hatten Qimonda und die Centrosolar Group AG mitgeteilt, ein Joint Venture (JV) im Bereich Solarzellenfertigung gegründet zu haben. Es sei ein Vertrag für den Bau, die Einrichtung und den Betrieb einer gemeinsamen Solarzellen-Produktionsanlage in Portugal geschlossen worden.

Qimonda bringe dabei seine jahrzehntelange Erfahrung in der Silizium-Fertigung und mit dem Umgang mit einem hohen Kostendruck in der Halbleiterindustrie ein, so Seifert. So werden die bestehenden Beziehungen zu Siliziumherstellern und die Einkaufsmacht von Qimonda eine wesentliche Rolle spielen. Mit der Hereinnahme eines Partners aus der Solarzellen-Industrie wie Centrosolar werde das Marktrisiko minimiert. So verfüge dieser über die notwendigen Kenntnisse in den Endmärkten und dem Vertrieb von Solarzellen.


An dem Gemeinschaftsunternehmen ist Qimonda über ihre hundertprozentige Tochter Qimonda Solar GmbH mit 51% beteiligt, Centrosolar mit 49%. In das Projekt am bestehenden Backend-Standort von Qimonda im portugiesischen Vila do Conde sollen durch das JV bis September kommenden Jahres 70 Mio EUR investiert werden.

Von den 70 Mio EUR sollen bis zu 70% über lokale Banken fremdfinanziert werden. Zudem seien Fördergelder beantragt worden. Wie hoch diese letztendlich ausfallen werden bzw. wie hoch der Anteil von Qimonda an dem Investment in Portugal sein wird, ist daher noch nicht absehbar.

Zunächst sei eine Produktion von Solarzellen mit einem jährlichen Volumen von 100 Megawatt geplant. Die volle Kapazität soll spätestens Ende des Kalenderjahres 2009 erreicht werden. Bei voller Kapazität rechnet Qimonda mit einem jährlichen Umsatz des JV von 200 Mio EUR. Zu den erwarteten Erträgen machte Seifert keine konkreten Angaben. Er gehe aber davon aus, hier den Breakeven in "überschaubarer Zeit" zu erreichen.

Seifert verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die Kapitalintensensität beim Aufbau einer Fertigungsanlage von Solarzellen im Vergleich zu einer Speicherchipproduktion relativ überschaubar sei. Daher müsse Qimonda auch die Prognose für die Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E) sowie die geplanten Investitionen nicht ändern, sagte Seifert weiter. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Qimonda mit F&E-Aufwendungen von 430 Mio bis 460 Mio EUR und Investitionen von 400 Mio bis 500 Mio EUR.

Ebenso sei bei der Solarzellenproduktion die Zeitspanne, in der sich Investitionen in konkrete Umsätze umwandeln, deutlich kürzer. Für den Aufbau einer Speicherchip-Fertigung müssen die Hersteller Milliardenbeträge investieren und mindestens zwei Jahre Bau- und Vorlaufzeit bis zum Produktionsbeginn einplanen.

Bei dem neuen Joint Venture habe das geplante Gebäude eine Kapazität für eine Produktion von 250 Megawatt pro Jahr. Ob die Produktion dort ausgebaut wird, werden Qimonda und Centrosolar dann entscheiden, wenn es erste Erfolge mit dem Hochlauf der bislang geplanten Produktion gibt. Einen konkreten Zeitplan dafür gibt es bislang nicht.

Qimonda ist eine 77,5-prozentige Tochter der Infineon Technologies AG. Infineon will sich mittelfristig ganz von ihrer Qimonda-Beteiligung trennen. Qimonda hatte in den vergangenen Quartalen mit einem anhaltend schwachen Preisniveau auf dem Markt für Speicherchips zu kämpfen und gemessen am Umsatz hohe Verluste ausgewiesen. Im Ende März zu Ende gegangenen zweiten Quartal 2007/08 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 412 Mio EUR einen Konzernfehlbetrag von 482 Mio EUR ausgewiesen.

Webseiten: http://www.qimonda.com

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